2156-25 – #Podcast – Hotel Matze mit Stefanie Kloß (Oktobermund tut Wahrheit kund)

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Stefanie Kloß über die Silbermond-Pause und die Suche nach sich selbst

Sein Gast ist Stefanie Kloß, Sängerin der Band Silbermond. Sie kennen sich über zwanzig Jahre. Nach ihrer Band- und Babypause ihr erstes öffentliches Gespräch. Die Themen sind Familie, Abschied und das Älterwerden und zwei Stadionkonzerte in Dresden, mit denen Silbermond 2027 ihr 25-jähriges Jubiläum feiern werden.

Das Leben passiert.
Das Leben fragt uns nicht vorher, ob es das jetzt machen darf.
Wir haben jetzt alle noch die Chance, was zu hinterlassen, worauf wir stolz sind.
Wir haben jetzt noch die Chance, Dinge zu bewegen, die wir bewegen wollen.
Wir haben jetzt noch die Chance zu entscheiden, ob wir das mit Wut oder Hass machen,
oder ob wir das auf eine Art machen, die der Welt hilft.

Stefanie Kloß, zu Tränen gerührt, zu Tränen rührend, das ist nicht immer der Fall.
(Erinnerung an die Palliativstation)

Offen bleibt, was Stefanie Matze gesagt hat, von dem Spruch von Albert Schweitzer. Was hat Albert Schweitzer gesagt, was über dem Zimmer stand, wo sie Abschied nahm. Gesucht: Der Albert Schweizer Spruch, der üblicherweise über den Türen von Zimmern auf Hospizstationen steht.

Recherche: Der Spruch von Albert Schweitzer, der am häufigsten auf Hospizstationen und oft im Eingangsbereich oder direkt über den Zimmertüren angebracht ist, lautet: „Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.“ Ein zweites Zitat lautet: „Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.“ – Ich füge hinzu: Natürlich ist das auch umgekehrt richtig. Karma irrt nicht. Beide Sätze dienen Angehörigen wie Pflegenden als tröstlich, die Wert des gelebten Lebens betonen, wenn Menschen für immer gehen.

2152-26 – #Artistspotlight – In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti – Anna Mateur hat mich gepackt, ich kann nicht mehr ohne – Am Schönsten ist es in Aue und Seiffen.

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24.10.26 #AnnaMateur #DreggscheMochnschoffdn #Furschbohr #DerUhrheber #Tulipstagram

Diese Dame fiel mir auf. Ich habe ihren Humor gefressen. Wir müssen mit unseren Engstne leben.

Überall wird genabelt. Hier wird Deutsch gesprochne. Guck doch einfach mal ins Internet, da steht’s doch drin, die Wahrheit

2148-26 – #News – A Sentimental Journey – Peter ‚Backi‘ Backhausen unternimmt eine sentimentale Reise durch sein Leben #Buchtipp

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Meine Sentimentale Reise – Buchveröffentlichung

Peter Backhausen, geb. am 24.04.1948.
Buch Veröffentlichung im Nov. 2026
Drums, Rock’n Roll & Panikorchester
Text Peter Backhausen/Musik Brown, Homer

Was erwartet uns? Peter ‚Backi‘ Backhausen ist in erster Linie lebenslanger Musiker, bzw. Drummer. Beides gehört zusammen, wie wir aus gutunterrichteten Kreisen hören.

Was wir wissen:

Netter Mensch. Ruhestand ist nicht seins. Immer irgendwie aktiv. Kein Ende Gelände.
Wohngegend Münster, Musiker-Städtchen, auch Radfahrende (gegendert gedacht). So wie Schlagzeugende. Das Wortkonstrukt ‚ende‘ als Suffix dran: Praktisch Nachbar von Steffi Stephan, Bassist und Mitgründer des Panikorchesters Münster, nicht Groningen. Steffi betreibt in Münster das Jovel. Im Dezember tritt das Panikorchester (Beginn: 19. Dezember 2026 20:00 Uhr) auf. Münster? So eine Riesenscheiße: AUSVERKAUFT.

Steffi Stephan, gereift wie guter westfälischer Schinken, steht wie kaum ein anderer für das Vermächtnis des Panikorchesters. Seit Jahrzehnten ist er eine der prägenden Figuren dieses musikalischen Universums. (schreibt panikorchester.de hier)

Münster? Kein Zweifel: Geile Meile. Ich war in den Siebzigern da, hielt Angelmodde für einen der Näbel der Welt und lungerte in der Wollbecker Str. beim Wäschereizentrum Sölken herum. Um später in Kinderhaus Squash zu spielen. Nie Musik dort gemacht, obwohl doch Münster die Stadt war, in der damals die Oberlindianer Schlagzeug studierten bei Prof. Namenvergessen. Zu sehr Berliner #Haftbefehl – nie nach Münster gezogen. Ideen gab es damals genug.

Apropos Panikorchester: Backi Backhausen war Udos erster Schlagzeuger, bei Gründung des Panikorchesters. Wer für Udo getrommelt hat, hat schon mal Heiligenschein. Denn schließlich war Udo selbst Schlagzeuger, tourte in Nordafrika, machte Jazz mit Klaus Doldinger, becircte Inga Rumpfs Frumpy und – wie heute die Hip Hopper so sagen: Dies, das, Ananass – nicht „Anna Nass“, dass wir uns das nicht falsch einprägen.

Gründung des Panikorchesters (1973): Backhausen gehört zu den Gründungsmitgliedern von Udo Lindenbergs Panikorchester. Gemeinsam mit Steffi Stephan (Bass), Gottfried Böttger (Klavier) und Karl Allaut (Gitarre) nahm er das legendäre Durchbruch-Album „Alles klar auf der Andrea Doria“ als Schlagzeuger auf.

Keine ollen Kamellen, sondern abgehangener westfälischer Schinken, wenn das Buch in Kürze erscheint. Kannst Du schon watchen. Sondern praktisch einen ganzen Abriss, wie’s gewesen ist, als Musiker, Schlagzeuger, ein Leben lang. Wir wünschen der Neuerscheinung viel Glück und die verdiente Aufmerksamkeit aller.

2146-26 – #Positionslicht – Wolf Biermann (09.05.25, Deutscher Filmpreis) – Ein kurzes Sonntagsgebet mit Liebe.

#Icon_Positionslicht
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Hat er sich nicht ausgesucht:„Meistens hatte ich die Angst, aber die Angst hatte nicht mich. Wer keine Angst hat, ist ein Trottel, der kann sich nicht ausdenken, was ihm blüht.“ Wolf Biermann, 09.05.25 Theater am Potsdamer Platz Deutscher Filmpreis #Zappendustboost #TulipQuotes #DerUhrheber #Tulipstagram
Hat er sich nicht ausgesucht: „Meistens hatte ich die Angst, aber die Angst hatte nicht mich. Wer keine Angst hat, ist ein Trottel, der kann sich nicht ausdenken, was ihm blüht.“ Wolf Biermann, 09.05.25 Theater am Potsdamer Platz Deutscher Filmpreis #Zappendustboost #TulipQuotes #DerUhrheber #Tulipstagram

Wolf Biermanns emotionaler Auftritt auf dem Deutschen Filmpreis 2025, nach der Eilmeldung, dass Margot Friedländer nach 103 Lebens- und auch Leidensjahren verstorben ist. Eine emotionale Handlungsanweisung für Demokraten.

Dass ich am Morgen noch was wegbloggen muss in der Art eines #Lesezeichenohnegleichen, hat System. Denn nichts ist so vergänglich wie die ätherische Ölung des einen Augenblicks an und für sich. Für mich gehört mit meinen Lebensjahren Wolf Biermann zu den wichtigsten deutschen Antifaschisten, die sie nie sein durften, Zeit ihres Lebens. Dass heute Antifaschisten in die Ecke von poltischen Extremisten gestellt werden sollen, nehme ich nicht hin. Antifaschisten sind alle gute Menschen, mit Ausnahme der Schlechten.

Aus Hamburg kommend führt der Wolf, kein Lamm, ein Leben in der DDR. Hurtz: Nun lasst Euch nicht verhärten, in dieser harten Zeit. Wir nennen es im Nachhinein Ausbürgerung, aber das war es auch nicht nur 1976/7. Es war auch ein deutsch deutscher Erdrutsch. Im ungefähr selben deutschen Herbst 1977. Der damit gar nichts zu  tun hat. Außer dass vielleicht das stalinistische Politbüro der SED, das die Rote Armee Fraktion zur gleichen Zeit und etwas zeitversetzt in Teilen im Arbeiter- und Bauernstaat aufnahm, um Terroristen aus der Schusslinie der westdeutschen Strafverfolgung zu nehmen. Die Rote Armee galt den Stalinisten als Antifaschisten. Das Politbüro hatte von Antifaschismus gar keine Ahnung, leider. Im Gefolge von Biermann wanderten etliche der allerbesten Deutschen aller Zeiten Richtung Westen aus. Um nur Manfred Krug zu nennen und the one & only Nina Catharina „Farbfilm“ Hagen, die vielleicht beste Versuchung der Deutschen in den Siebziger Jahren.

„Ob im Süden oder im Norden
Nirgends bist du froh geworden
Suche, Seele, suche
Such nur!
Kannst doch nichts finden
Siehst nur
Das Glück von hinten
Fluche, Seele, fluche

In dem D-Zug aus`m Fenster
Lehnst du und glaubst an Gespenster
Suche, Seele, suche
Such nur!
Hinter Gardinen lauern
Schadenfrohe Mienen
Fluche, Seele, fluche

Ob im Osten oder Westen
Wo man ist, ist`s nie am besten
Suche, Seele, suche
Freiheit!
Freibier und Frieden sind dir Seele
Doch nicht beschieden
Fluche, Seele, fluche

Freiheit, Freibier und Frieden
Sind dir Seele doch nicht beschieden
Fluche, Seele, fluche
Fluche, Seele, fluche

Der Liedtext zu „Suche, Seele, suche!“ (auch „Fluche, Seele, fluche!“) stammt von Gerulf Pannach und Christian Kunert aus der DDR-Liedermacher-Szene. Das Lied wurde 1981 veröffentlicht, war in der DDR verboten und galt im Untergrund als bedeutendes Kulturstück.

Nur Liebe, Wolf. Nur Liebe, Manfred. Nur Liebe, Nina. Nur Liebe, Pannach & Kunert. Nur Liebe, Band Regenbogen. Nur Liebe, Angelika Mann. Nur Liebe, liebste Margot Friedländer. Ich schließe Euch in meine Arme und möchte mit Euresgleichen sein in ewiger Verehrung, stets nur der richtigen Werte. Nur Liebe, kurzum Alle, die so waren und sind wie wir: Allerfeinstes deutsches Fleisch. Eingeschlossen Vegetarier und Veganer. – Ein Hoch auf die Freiheit, solange wir noch frei sind. Sie arbeiten schon wieder an der Vernichtung der ätherischen Öle Deutschlands. Dafür hat BMW erstmal das Dienstwagenprivileg der thüringischen Messdiener der Unfreiheit ersatzlos gestrichen. Anfrage an Elon Musk ist raus: Tesa für die verletzte deutsche Seele und Tesla aus Grünheide für den Grundwasserverzicht Brandenburgs.

Du bist Deutschland.

Icke aber ooch.

(In Liebe und gewidmet Wolf Biermann)

 

 

#2.100/24 – #Foto – 30 Jahre ein Symbol wider das Vergessen, Musik war mal gut – OK, Boomer!

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After all these years from 1994 zu 2024 (Stitched by Hanky Panky‘s, Amsterdam) - 23.10.24 #Lovesymbol #Tattoo #TTT #Tulipstagram
After all these years from 1994 zu 2024 (Stitched by Hanky Panky‘s, Amsterdam) – 23.10.24 #Lovesymbol #Tattoo #TTT #Tulipstagram

Aus der Serie „Wider das Vergessen, dass Musik mal gut bestens war“, antwortet der juvenil beflissene 25jährige mit „OK, Boomer“ und gibt so freiwillig vor, wie wir solche quatschlastigen Reminiszenzen richtig einzuordnen haben. Nämlich gar nicht. Das ist hochgradig relevant, und zwar irr- mit mindestens drei „r“. Weisse Bescheid, Schätzelein.

Diese Tätowierung jährt sich zum 30.ten Male. Es ist Zufall, weswegen ich erinnerungshalber beim Nachbetrachten von Fotos der letzten Tage an Prince denke und an Dekaden meiner Verehrung des kleinen, schwarzen Mozart aus Minnesota. Mich erinnert das Foto an 1994, eine Fahrt auf einem geliehenen roten BMW-Motorrad (Little Red Corvette) nach Amsterdam, Holland. Das ist da, wo das Land am plattesten ist, so wie Niederlande und so heißt es auch. Irgendwo an den Grachten Amsterdams befand sich die Adresse eines berühmten Tattoo-Künstlers mit internationalem Rang und Namen.

Hanky Panky war u.a. bekannt, er habe die Red Hot Chili Peppers mit tintenen Nadeln gestochen, hat Body Language gemalt wie rote Scharfschoten, alles Räuberpistolen, deftige Zoten. Wie würde man diese Band nennen, wenn sie es niemals unterließen, weitere, viel zu viele Tattoos zu horten? – Ja, klar: Red Hot Chili Preppers. Hanky Panky muss mir einen stechen, dieses Bild Symbol von eine(m) Mann, dessen Lovesymbol. Mein Inbegriff eines modernen Musikers: Androgyn, attraktiv, begehrenswert, musikalisch vielschichtig und seine Klaviatur moderner Waffen des World Musicians, Lovesymbol als ein Zeichen seiner Zeit – A Sign o‘ the Times!

Im Betragen sechs, setzten wir uns in Amsterdam nach dem Tattoo – also past stitching – mit einem Pflaster voll Vaseline an den Grachtenrand auf der anderen Wasserkanalseite, ins sonnige Café, wie glückstrunken berauscht, zu einem Capuccino alla breve, den es nicht gibt, aber den Wundschmerz abheilen lassend.

Heute raten Tatttookünstler von Vaseline ab, erörtern wir jetzt am Roundtable. Was man weiß und was man nicht so gut weiß. Die Jüngeren wissen sowas und kaufen sich Tattoosalbe in der Apotheke, da ist sie billiger (5,- EUR), als beim Tattooisten, der 10,- EUR dafür haben will.

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#2.084/24 – Record Release – Johnny & The Drivers – Sayonara Mama (Werewolf Music)

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Record release '24 #JohnnyandtheDrivers #SayonaraMama #TTT #Tulipstagram
Record release ’24 #JohnnyandtheDrivers #SayonaraMama #TTT #Tulipstagram

Per Post aus London (UK) eingetroffen: Das neue Machwerk Sayonara Mama von Johnny & The Drivers. London, Berlin, London

Brexit (erledigt), Dexit (unerledigt), xit (geplant Ende 02.24 – Flucht vor Elon Musks´ twitter, jetzt „X“), harsche Zeiten.

John Thomas, Australier, war in den achtziger Jahren fester Bestandteil der Berliner Musikszene. Seit vielen Jahren hat es ihn nach London verschlagen. Und er ist immer noch musikalisch aktiv. So geht Musikersein. Beteiligt als bekannte Berliner Beteiligte sind sicherlich Ralf „Trotter“ Schmidt (ex Interzone), Richard de Bastion (L3-Studios, Neukölln) – ferner hier (xdrum.eu)

Die CD beinhaltet 14 Stücke gute, handgemachte Musik und wird über Werewolf-Music vertrieben. Für den der Wolf bellt: „To whom the wolf barks.“ Anspieltipps: „BERLIN DAYS“ – ja, klar. Und „HE WAS A FRIEND OF MINE“. Und alle weiteren Stücke. Beteiligte MusikerInnen:

LINEUP

Johnny Driver (voc/g/kb/synth)
Malcolm Hine (g/slide/b)
John Kaethner (b)
Janos Bajtala (kb)
Ralf „Trotter“ Schmidt (b)
Merle „Merlin“ Wildman (blues harp)
Richard Marcangelo (Dr/perc//back room work)
Stephen Miller (g/b/voc)
Bob Howell (dr)
Shelly Beal & Richard de Bastion (b/voc)
Kathy Freemann (b/voc)
Phil Overhead ((b/voc/perc)
Michael Conolly (b/voc)

Weiterführend

#Beitragsbild

10.07.15 #theFly #TTT #Tulipstagram
10.07.15 #theFly #TTT #Tulipstagram

#2.081/24 – #Artistspotlight – Nader Rahy – Drummer, Musiker, Globetrotter

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#Nader.Rahy_Logo
#Nader.Rahy_Logo

This music should be something like music really is: It’s a Universal Soldier, oder wie Donovan textete:

He’s five-foot-two and he’s six-feet-four (Wie groß ist er wirklich?)
He fights with missiles and with spears (Mit wem kämpft er wirklich?)
He’s all of thirty-one and he’s only seventeen (Wie alt ist er wirklich?)
He’s been a soldier for a thousand years (Mindestens….Leudde?)

So ist Nader Rahy. Oder so ähnlich.

Der Musiker aus Berlin treibt sich als Schlagzeuger einer Legende aus Hagen namens Nena mit ihr herum. Susanne Nena hatte immer gute Drummer. Rolf Brendel ihr erster, Philipp Palm, zeitweise the One Marco Minnemann (durchaus in Affentempi bei Nenas refresh), „Mokant, junger Sohn, mokant.“ (aus „Rudi“, Herwig Mitteregger)

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#2.073/23 #Positionen – Meinung macht Menschen – Lokalreporter zur Causa #GilOfarim

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David Bowie als Ziggy Stardust (gif/ani)
David Bowie als Ziggy Stardust (gif/ani)

Vermutlich war es eine Art assoziative Kurzschlusshandlung. Er war angefressen, musste in der Anstehschlange stehen, hatte vielleicht seltsame vibes wahrgenommen, ein bestimmtes wording oder das äußere Auftreten der Empfangsmitarbeiter o.ä. und sich spontan was Vorurteilhaftes zusammengereimt… dass er das nicht einen Tag oder eine Woche später richtiggestellt hat und lieber auf der Reaktionswelle der Solidarität surfte, zeigt die innere Zerrissenheit des armen Jungen. wie verloren u nichtgemocht musst du dich fühlen, dich dermaßen selbst zu beschädigen..

schreibt Lokalreporter Gerald Angerer auf Facebook auf Nachfrage und Zusammenfassung durch den Berichterstatter (das bin ich).

Es hat gut gemundet, in diesem virtuellen Lokal namens Facebook, auf dem höchst selten etwas gut mundet, denn es wird zuviel geschrieben, zuviel gehasst, verachtet und herabgewürdigt.

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#2.064.23 #Rezension – Jürgen Grages Curriculum vitae – Eine Kreuzberger Lebensgeschichte: Meine Tante – deine Tante, und siebenundzwanzig Unbekannte (Geschichten die das Leben schrieb)

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13.06.23 - Jürgen Grage (Buch)
13.06.23 – Jürgen Grage (Buch)

Ein Buch, ein Buch: Ich lese nicht mehr so viel in papierenen, kartonierten Loseblattsammlungen (gebunden). Wenn ich es tue, hat es eine lange Vorgeschichte, denn Stapel von most-wanted-Büchersammlungen säumen meine Vorbereitungstischchen mit Lesewerk.

Erste Eindrücke:
Das Buch habe ich von Olaf (CEO vom YS) vor einiger Zeit erhalten.

Ich kannte Gerlinde und Jürgen einige Zeit und saß mit ihnen kulturvertretungshalber ordnungsgemäß am Tisch des Grauens im Yorkschlösschen. Beide sind seit 2020 bereits verstorben, als ich das Buch im Zusammenhang mit meinem zu seltenen Besuch auf der Yorkmeile erhielt.

Jürgen streiflichtert in dem Buch in einer Art Parvenüritt durchs eigene Leben, geboren in HH, mit 13 übernachtet er bereits bei einer Nutte (ü/40) am Hamburger Harfen (einer Harfennutte), um seiner Stiefmutter zu entgehen, die ihm die Ohren langzieht und als er sich einen runterholen lassen möchte. Das ist nicht verkehrt. Oder wie Jürgen sagen würde: Mir war es recht.

Als Maat und Schiffssteward verdingt er sich im Anschluss an acht Schuljahre und bereist „Nie wieder Indien“, „Oh wie schön ist Panama“-Kanal und Bordelle jener Zeit, auf Schiffspassagen mit hartem Tripper, Peniscillinspritzen und einem Lebenshunger, der zum Bersten taugt. Die acht- bis zwölfjährigen Kinder in den Puffs von Bombay bedauert er und flüchtet nach Zahlung der Apanage. So hat er nicht gewettet. Sein Leben, Pimpern und der Suff: Grage und der Schalk im Nacken, fügt man gedanklich hinzu, hat scharfkantige, präzise Vorstellungen davon und zwinkert heftig mit den Wimpern.

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#2.062.23 #Positionen – Rudi? A Message to You, Rudi.

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Foto eines Fotos von Jim Rakete © 28.03.20 #HerwigMitteregger #RockCityBerlin #Ausgabe1986 #TTT #Tulipstagram
Foto eines Fotos von Jim Rakete © 28.03.20 #HerwigMitteregger #RockCityBerlin #Ausgabe1986 #TTT #Tulipstagram

Eine Nachricht für Dich, Rudi!

Da es in mir drin ist, muss es da auch irgendwie reingekommen sein. So ist das mit der Musik von gestern.

Bis ich dem ständigen Drang nach Aktualisierung meines Chartwissens um die populäre Musik abgeschworen hatte, war das Meiste in meinem Musikgeschmack schon geschehen. Das ist lange her. Von damals ist nur noch das Wesentliche erinnerlich.

Eine der prägendsten Menschen in Sachen moderne Musik waren in meinem Leben die Musiker der früheren Lokomotive Kreuzberg um eine gewisse Frau Hagen, die ein Belcanto beherrschte, dass es nur zu schauerlich schön war.

Einschließlich Gänseblümchenhaut.

Auf ihrer Platte lag sie auf der Veranda übereinanda mit einem Herrn Wichsmann und brauchte Wasser.

Dann folgte Herrn Wichsmann ein SPLIFF und eine Gruppe gleichen Namens entstieg der Hagenschen Aschelandschaft, die diese hinterlassen hatte.

Später arbeiteten diese Musiker solistisch, und einer der direkt Anschließendsten war damit sehr erfolgreiche Herwig „Rudi“ Mitteregger, dessen Wirken ich schon seit der Nina Hagen Band-Erstlingsplatte bewunderte.

Was für ein geiler Trommler, was für eine ungeheure Freiheit in seinem Spiel, sich spielerisch auszudrücken. Außerdem hatte Herwig „Rudi“ damals Annette Kluge als Tourschlagzeugerin am Drumset. Hach.

Referenz seines schlagzeugerischen Könnens:

Aufm Friedhof. Oder Bahnhof Zoo aufm Damenklo (White Punks on Dope).

African Reggae.

Riesig, Alter, riesig.

Ich fand es wahrscheinlich funky. Obwohl es ziemlich funky war.

Aus gegebenem Anlass: Ich gebe der Kraft meiner Gedanken Raum. Machma Hall, Alda! Africcaaaaa……Big Rastaman, livin`in Jamaican Weed, Seeed yah….

Herwig, ich liebe Dich schon immer. Trink doch mal einen Cappucino mit mir. Wenn Du willst, sag Bescheid. Dann komm ich nach Hamburg dafür.

Bei diesen Lokalitäten und teils mit dem Charakter von Buden gibt es die weltbesten Fischbrötchen in Hamburg. Sagt man. Falls Du keinen Cappucino magst, das wär mir Latte. Oder hier beispielsweise zum Vergleich. Bei Tim Mälzer habe ich gehört, der hier macht die besten, aber das wahrscheinlich nur Kampagne von Fiete Gastro.

(Erinnerungen, Onkel Tommy, Schnittblumenfan, Holland)

#2.060/22 #Positionen – Sieg der Vernunft – Die Millionen einer Verlagsgründung, Milliardäre, Augstein und Alice Schwarzers „80“

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#Zirbeldrüse (gif/ani)
#Zirbeldrüse (gif/ani)

Die Verfilmung Alice hat mich tief berührt und mir vieles über Alice Schwarzer nahegebracht. Im Grunde genommen ist der Mensch männlicherseits kaum in der Lage, die Schwarzer zu lieben. Die Verfilmung der Wahrheit: Man kann sie ruhig lieben, es ist nicht gefährlich, denn alles was geschieht, ist Teil eines unterbewussten, großen Vorgangs, in dem Männer selbst auch Opfer der gesellschaftlichen Verhältnisse sind. So wie Esther Vilar im Film als Täter die Frau ins Visier nimmt, wird Schwarzer nicht müde, die Männer vom Thron zu reißen. Ach, es ist schwierig und unergiebig und man bleibt ein Stück ratlos zurück. Das Wirken der Schwarzer kann jedenfalls zusammengefasst nicht zu niedrig wertgeschätzt werden. Es hat zu beträchtlichem Anteil zum Fortkommen der bundesrepublikanischen Gesellschaft beigetragen. Davon zeugen auch die etlichen Einstreuungen historischen Filmmaterials. Nina Gummich: Ganz dicker Daumen nach oben! Goldene Tulpe von mir. (Website: blackbirds.tv)

Nichts in unendlich, so sieh das doch ein.

Als Allerletztes die Vernunft: Ist die Vernunft unendlich? – Das müsste sie wohl sein, wenn wir insgeheim auf einen Sieg der Vernunft hoffen. Doch ist die Vernunft überhaupt in der Zirbeldrüse angesiedelt, wie uns der hiesige Berichterstatter wohl weis machen möchte? Die Samstagsfrage dieses Artikels kommt nicht aus der Hüfte geschossen.

Aber mit Verve.

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2033/22 #Summary – Die Welt war mal gerecht. Zu Putins Bücherverbrennung, Stings Russians und Taylor Hawkins


Sting – Russians (Guitar / Cello Version)

Vladimir Putin erzählt den Russen eine Infama von Bücherverbrennungen russischer Kunst und Kultur durch die Deutschen Europäer, wie es die Nazis vor mehr als 80 Jahren taten. Jetzt haben sich alle Europäer gegen die russische Lebensart verbündet, sagt Putin. Er schwört sein Volk auf immer mehr Krieg ein. Und sein Außenminister faselt was vom „totalen Krieg“. Mit den Nazis lässt sich heute noch Kriegskasse machen. Die Angst davor sitzt tief in der postsowjetischen Gesellschaft. Nichts hat tiefere Spuren hinterlassen.

Sting lässt Russians nochmal erklingen, sehr viel reduzierter. Es begründet es kurz. Ich quatsch jetzt nicht dazwischen.

Vielleicht sind wir auch gar nicht nur am Rande des III. Weltkriegs und die Menschheit wird immer mehr verrückt.
Wie kann es denn sonst sein, dass ein so begnadeter, wie relevanter Schlagzeuger wie Taylor Hawkins mit nur 50 Jahren stirbt.

Die Welt war mal gerecht.
Es ist vorbei.

Ich geh weinen.

2021/22 #Personen – Daniel Donskoy, Jude Jude Jude – Allein auf der großen Bühne des Welt-Antisemitismus #Tageslied

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Jüdischer Salon IV „Alleine auf der großen Bühne“ ein Gespräch mit Daniel Donskoy

Die Atmosphäre in der Welt wird immer toxischer. Vor allem in der Welt der Sozialen Medien. Seit meiner Arbeit an meiner ersten Late Night Talkshow #Freitagnachtjews schlägt auch mir dieser Hass direkt ins Gesicht. Die Lage in Israel und Palästina führt dazu, dass immer mehr jüdische Menschen antisemitischer Hetze ausgesetzt sind. “Judenschwuchtel des BRD Rundfunk, Hitler hätte dich vergasen sollen..“ sind nur Beispiele von dem, was ich in den letzten Wochen zu Ohren bekomme. Ich stehe für #Nohate und reagiere mit Kunst statt mit Hetze. Der Release von “JUDE” ist ein sehr emotionaler für mich – mein erster Track auf deutsch denn es geht um Deutschland. Um ein respektvolles Miteinander. Alle Erträge spende ich an HASSMELDEN, die ehrenamtlich Menschen dabei helfen, den Hass der ihnen entgegenschlägt zu Anzeige zu bringen. – schreibt Daniel Donskoy auf YouTube über das am Ende dieses Artikels gezeigte Video

…und erreicht mancherorten damit das Gegenteil dessen, was das erstmalige Song durchhören impliziert. Der Jude an und für sich, das ist der Daniel und der sieht erstens verdammt gut aus, ein Hingucker, ein Eyecatcher. War mal Model früher, aber das nicht das hüpfende Komma. Mir läuft er erstmals über den Weg, als ich Schlagzeug üben will, im Studio. Wo ich, wenn die Übungen zu langweilig, aber notwendig sind, stets gern den Fernseher einschalte. Dort bediene ich nur die Öffentlich-Rechtlichen, also keine Rechtslastigen, und ich switche versehentlich auf eine Headline namens Freitag Nacht Jews. Ich spreche den Titel der Sendung mehrmals laut vor mich hin, so wie in einem Monty Pythons-Film sich Weltkriegssoldaten einen „tödlichen Witz“ selbst vorlesen, verwundert die Augen reiben, um dann in ein frenetisches, tödliches Gekicher, Gelächter, Lachgebrüll auszubrechen. Am Ende ist es immer tödlich, wenn der Witz Platz greift. Die YouTube-Seherin Crazy Troublerin kommentiert: „Wow wie charakterlich schön Donskoy ist – so weltoffen, so nahbar, so fairnessliebend, multi-kulturell offen geprägt – ich sehe in ihm ein echtes Vorbild. Ich finde ihn einfach nur als Mensch Klasse!“ – Dem ist wenig hinzuzusetzen.

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2007/21 #Nachruf – Peter Hollinger (* 1954 in Zweibrücken – † 31.05.2021 in Berlin) ist tot

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Traurig! - #Trauerbanner #Gestorben #blacktulip #TTT #Tulipstagram
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Uludag_MauMau from werner cee on Vimeo.

Die erste und einzige Liveperformance einer Band: ULUDAG MAU MAU 1987 – Darüber schreibt der beteiligte Werner Cee (Bass, saz) folgendes: The original Uludag was formed in Berlin circa 1980, as an improvising band playing „anarchistisch-experimentelle-rock-musik“, with one foot in the new-wave and the other in the arts. By 1983 they’d gone through a lot of changes, and settled down as the trio of Werner Cee, Peter Hollinger and Lothar Reitz, with a new musical focus, blending art-rock and jazz elements with ethnic textures. In 1985 this trio recorded their first major work „7 Für Nichts“, however only an extract ever made it onto record. In parallel to all this, the duo of Sabine Schäfer and Helmut Bieler-Wendt had been working as Panta Rhei, scoring theatre and ballet works. After both bands became involved in the same project, Uludag was reborn as a quartet of Cee, Hollinger, Schäfer and Bieler-Wendt. Uludag’s album MAU MAU saw the creation of an original fusion of Oriental musics, Embryo and Missus Beastly type jazz-fusion, with diversions to Henry Cow (also Fred Frith and Massacre) type realms, in an album spanned by a single thematic suite. Peter’s rhythmic structures had a kind of punk-jazz energy to them, embellished with lots of complexities, and in cohesion with Sabine’s keyboards they conjured up a Chinese cum Gamelan hybrid, given even more oriental flavour by Helmut’s violin work. A fascinating and complex suite from start to end, MAU MAU is one of those unique unclassifiable albums born out of the Krautrock scene. It’s a great shame that they never made a sequel.

Werner Cee (bass, saz), Peter Hollinger (drums, jews-harp, objects), Sabine Schäfer (keyboards), Helmut Bieler-Wendt (violin, violectra)

Die klangliche Infernale jener Jahre bietet sich uns heute zu Erinnerungszwecken an Peter Hollinger, den Drummer in diesem Video, an und ist seiner würdig.

Hollinger, der zunächst auch im Punkbereich tätig war (etwa mit Hans Platzgumer als „Platzlinger“), ist vor allem durch seine Soloperformance „Koffersuite“ bekannt geworden, die er seit mehr als 15 Jahren aufführt. Mit Jon Rose, Dietmar Diesner und Hannes Bauer spielte er während der 1990er Jahre im Improvisations-Ensemble Slawterhaus; die Jazzzeitung nannte ihn in diesem Zusammenhang einen „Irrwisch auf seinem minimalen Drum-Set“. Weiterhin arbeitete er genreübergreifend mit Wädi Gysi, Tom Cora, Elliott Sharp, Fred Frith, David Moss, Steve Beresford, Conrad Bauer, Ned Rothenberg, Alexander von Schlippenbach, Heiner Goebbels und Alfred Harth. Er ist zunehmend dazu übergegangen, auf Alltagsgegenständen wie Kochtöpfen, Schrottmaterialien oder Spielzeuge zu trommeln.[2] Außerdem ist er an Klangskulpturen und Klanglandschaften beteiligt.

Hollinger lebte in Berlin. (Aus Wikipedia)

Volker Hauptvogel sagt: „In der Kreuzberger Adalbertstraße 74 beging er wegen Zwangsräumung (Eigenbedarfs) Suizid. Er wohnte 35 Jahre dort, war 67 und ein zweiter Aufschub wurde vom Gericht nicht gebilligt.“ Man fand Peter Hollinger tot.

Wir verneigen uns vor dem illustren Klangschaffen eines Vollblutmusikers zeitlebens.

Weiterführend

1989/21 #Interview – Dirk Zöllner über die Gesellschaft, seine Musik, uvm. | Meet Me At The Bar

Tommy T. Tulip - The Rotten Interviews #TTT #Tulipstagram Sites: blackbirds.tv xdrum.eu
Tommy T. Tulip – The Rotten Interviews #TTT #Tulipstagram Sites: blackbirds.tv xdrum.eu


Dirk Zöllner über die Gesellschaft, seine Musik, uvm. | Meet Me At The Bar

In der zweiten Folge mit Dirk Zöllner mit Interviewer David Ketel weitet sich das geduldige am Tresensitzen uferlos aus.

Die Beiträge über Dirk Zöllner auf dieser Website sind recht zahlreich und können über die Suchfunktion weiter erschlossen werden.

Gutes Gesprächsformat: Abonniert den Kanal bei Interesse.

1986/21 #Interview – Christopher Blenkinsop über das Gefühl von Heimat, die 17 Hippies und Covid-19 | Meet me at the Bar

Tommy T. Tulip - The Rotten Interviews #TTT #Tulipstagram Sites: blackbirds.tv xdrum.eu
Tommy T. Tulip – The Rotten Interviews #TTT #Tulipstagram Sites: blackbirds.tv xdrum.eu


Christopher Blenkinsop über das Gefühl von Heimat, die 17 Hippies und Covid-19 | Meet me at the Bar

Erster Part: https://www.youtube.com/watch?v=wU6DB6c1-ro
Dies ist der zweite Part mit Christopher Blenkinsop!
In diesem Interview klärt uns Christopher über seine persönliche Corona-Erkrankung, seine Definition von Heimat und vieles mehr auf!
Wenn euch das Konzept gefällt, lasst dem Format einen Like da.
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David Ketel (Gastgeber)
Instagram: https://www.instagram.com/lightwolf69/
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Hier redet Christopher Blenkinsop über seine Mitarbeit bei der Berliner Band 17 Hippies. Gezeigt wird hier der zweite Teil eines zweiteiligen Interviews. Der erste Teil ist bei Interesse oben verlinkt. Wir erfahren etwas über Indonesien, Deep Purple, Covid 19, Herdenimmunität und das Sterben, die Gerüche bestimmter Gegenden, die man bei der Anreise schnell erkennt, so wie der Papst, wenn er Flughafenfußböden küsst.

Vergnügliches Format, das Interview passt zu dieser Website. Deswegen wird die Arbeit des Interview-Gastgebers hier gern weiterempfohlen.

Weiterführend

1973/21 #Tageslied – Bobo in White Wooden Houses – The Way Of Love

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Recording #Studio #gif #Ani
Recording #Studio #gif #Ani


Bobo in White Wooden Houses – The Way of Love

Bobo in White Wooden Houses – The Way of Love
Film by Jarek Raczek
Production Assistance: Flora Camille Jung
Recorded live in December 2020
Track mastered by Zafer Kurus
Lyrics: Hohelied der Liebe /Corinthians 13
Music by Bobo

The Way of Love
If I speak in the tongues of men and of angels, but have not love, I am a noisy gong or a clanging cymbal.

Die Wege des Herrn sind unerfindlich.

Weiterführend

1971/20 #Tageslied – When Winter Comes – Paul McCartney (McCartney III) – Some influential stuff of the Man I used to love for more than A day in a life

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Record Release 12.2020 #McCartneyIII #PaulMcCartney #RecordRelease
Record Release 12.2020 #McCartneyIII #PaulMcCartney #RecordRelease
The 2021 Grassroot Movement Edition - Illustration: © Miguel Fernandez (2019) - All rights reserved
The 2021 Grassroot Movement Edition – Illustration: © Miguel Fernandez (2019) – All rights reserved


#PaulMcCartney #McCartneyIII #WinterBirdWhenWinterComes
Paul McCartney – When Winter Comes (Official Music Video)

Must fix the fence by the acre plot
Two young foxes have been nosing around
The lambs and the chickens won’t feel safe until it’s done

I must dig a drain by the carrot patch
The whole crop spoils if it gets too damp
And where will we be with an empty store
When winter comes

When winter comes
And food is scarce
We’ll warn our toes
To stay indoors
When summer’s gone
We’ll fly away
And find the sun
When winter comes

I must find the time to plant some trees
In the meadow where the river flows
In time to come they’ll make good shade for some poor soul

[Repeat chorus]
[Repeat verse 1]
[Repeat chorus]

And find the sun
When winter comes

Music video by Paul McCartney performing Winter Bird / When Winter Comes. Capitol Records; © 2020 MPL Communications Ltd, under exclusive license to UMG Recordings, Inc.

Wenn 2020 ein Scheißjahr war, wie wird erst 2021 werden? Teile der deutschsprachigen Weltbevölkerung sind zum Trösten Bestandteil einer weltweit einzigartigen Grassroot-Bewegung, an deren Wurzeln niemand ziehen kann, Mitglieder der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook. Allerdings blicken wir harten Zeiten entgegen. Facebook ändert gerade die Technik und Communityregeln für Gruppen und entzieht damit Administratoren und Moderatorinnen teils ihre Steuerungsmöglichkeiten. Die waren erfolgreich und man zog eben doch, wie ein Landwirt, an den Wurzeln, Rüben und Ranunken, um gegen unerwünschte Moves einer Gruppe gegenzusteuern.

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1964/20 #Positionen – Warum sich ganz Deutschland schämt und wie es richtig ist

The #blacktulip (new version) - To The Honor Of...
The #blacktulip (new version) – To The Honor Of…

Sophia Magdalena „Sophie“ Scholl (* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München) war eine deutsche Studentin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Sie wurde aufgrund ihres Engagements in der Widerstandsgruppe Weiße Rose gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Scholl von nationalsozialistischen Richtern zum Tode verurteilt und am selben Tag hingerichtet.

Die Erwähnung bzw. Würdigung von Sophie als Stellvertreterin einer ganzen Gruppe von Hingerichteten, Opfern des deutschen Nationalsozialismus, erfolgt vor dem Hintergrund einer Banalisierung des Banalismus auf Querdenker-Demonstrationen, auf denen jüngeren Menschen ganze Wissenskontinente wie arktische Eisberge abhanden kommen. Eisberge können doch weinen. In denen diese Menschen kaum noch Wissen und geschichtliche Fakten einzuordnen vermögen, in einem den unverstellten Blick aufs Ganze behindernden Ich und (nochmals) Ich (und …Ich und Ich)-Faktor von Selbstbezogenheit, Selbstüber- und gänzlicher Fehleinschätzung.

Trauerkerze (ani/gif)
Trauerkerze (ani/gif)

Gedenk- und Trauerkerze für Sophie Scholl und alle weiteren Hingerichteten des Prozesses gegen Mitglieder der Weißen Rose (1943) – Wir werden Euch nicht vergessen.

Dem steht ein Gedenken an eine Unbestechliche der Völker gegenüber, eine junge Frau, die weder Angst hatte, für das Richtige einzustehen, noch die Konsequenzen zu tragen. In unserer Tradition des Gedenkens war Mut zur Wahrheit nämlich kein Fehler, sondern das Besondere, das wir uns möglicherweise selbst nicht in ähnlichem Maße zutrauen würden. Insofern ist die Erinnerung an Sophie Scholl voller Liebe und aufrichtiger Bewunderung. Weniger ist nicht denkbar, greifen wir den Kontakt zu unserer Bildung einmal komplett neu auf und gehen wir die geschichtlichen Fakten ihres zu kurzen Lebens durch. In einer Verfilmung spielt dieses Leben eine nachzuvollziehende Rolle, ist recherchierbar und nicht mit ungebildetem, schmerzhaft geschwätzigem Blabla wegzureden. Wir leben nicht in Schwätzingen. Darauf müssen wir beharren. So ist es richtig.

Wir sind es den Geschwistern Scholl, der Weißen Rose als Organisation des Widerstands und als Stellvertreter dieser Gruppe Sophie Scholl schuldig, unseren Respekt auszudrücken, unsere Bewunderung, unser Mitgefühl und Menschen im Jahre 2020 zu vermitteln, dass es das Privileg der Gewürdigten ist, dass wir an Erinnerung an sie nicht ablassen werden. Niemals wieder Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass gegen Diversität der Menschen in sexueller, religiöser oder rassistischer Hinsicht. Wir evaluieren das bessere Deutschland von hieraus.

 

Unvergessen - hingerichtet durch Justizmord - Sophia Magdalena „Sophie“ Scholl (* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München) #TTT #Tulipstagram
Unvergessen – hingerichtet durch Justizmord – Sophia Magdalena „Sophie“ Scholl (* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München) #TTT #Tulipstagram
Ich möchte kein Eisberg sein
am warmen Polar.
Ich möchte auch richtig schreien,
denn nichts ist wunderbar.
#Lyrics aus meiner persönlichen Grauzone, frei erfunden

Liebe, Licht, Respekt – Und ein gemeinsames Gedenken an Sophie Scholl an dieser Stelle.

🖤🖤🖤🌷

 

(Dieser Text erschien am 23. November 2020 auf Facebook als Würdigung in der Spezialistengruppe:Musikerwitze als Antwort/Reaktion auf die furchtbar gedankenlosen Redereien einer Querdenker-Demonstrantin in Kassel.)

Nachgedanken zum Leitartikel (nachträglich hinzugefügt)

Das soziale Netz und der Diskurs

„Gepriesen sei der Mensch, der nichts zu sagen hat und trotzdem schweigt.“ (Frizz Feick, gestern über Redensarten seines Vaters, nachdenklich)

Wir können solche Texte wie diesen ins soziale Netz setzen. Wir müssen allerdings gewärtigen, dass immer da, wo jemand Texte solcher Art hineinstellt, zwangsläufig in kürzester Zeit auch jeder noch etwas dazu zu sagen hat. Viele sagen gute Dinge, manche aber durchaus nicht. Hier sind Kategorien wie Anstand, Respekt und Konsens wichtig.

Immer diese Diskussionen um des Kaisers Bart. Es gab mal eine Band, die hieß: „Notorische Reflexe“.  So liegt die Sache hier, ganz einfach auf der Hand. Ich habe notorische Reflexe. Es sind Impulse, mich zu bestimmten Dingen zu äußern. Klar hat jeder andere Reflexe. Dennoch glaube ich ganz fest daran, dass wir ein ganz bestimmtes Pflichtenheft haben, so eine Art minimalen gesellschaftlichen Konsens der Guten (Demokraten). Für mich gehört dazu, darauf hinzuwirken, dass sich ein Deutschland 1933-1945 oder eine Abwandlung davon nicht mehr wiederholen kann.

Nun kommen wir miteinander darüber ins Gespräch, virtuell, und es wird um Worte, Satzstellungen usw. gerungen. Dabei ist das doch im Kern vollkommen überflüssig.

Man kann eine Würdigung wie die hier oben nicht vernünftig angreifen. Ja, aber! ist nicht. Wenn wir nur in etwa vergleichbare Werte und Vorstellungen haben. Ich schreibe solche Texte nicht auf der Suche nach möglichst viel Dissens. Stark strittige Tagesthemen würde ich gar nicht groß öffentlich anreißen. Der Impuls, der oben von einem Kommentator öffentlich „antriggern“ genannt wurde, ist das Andenken und die Liebe zum Werk der Widerstandskämpferin Sophie Scholl und dass dieses niemand in die Relativität zu ziehen berechtigt ist.

Bzw. dass das banalisiert wird, das Böse mit leichtfertiger Geschwätzigkeit zu banalisieren (Hannah Arendt). Mich ficht an, dass wir es Anderen nicht erlauben, bedeutende Dinge und Sachverhalte allzu leicht daher zu nehmen, um sie sich anzueignen und sie damit zu entwerten. Auch keinem Gauland erlauben wir hier seinen Vogelschiss.

Ich sehe eine große Entwicklung der Verdrängung, des Vergessens und der Geschichtsverfälschung. So lange es mir möglich erscheint, werde ich beherzt dagegen einschreiten. Dabei ist das Thema sogar komfortabel. Hier kann doch kein vernünftiger Mensch etwas dagegen einwenden wollen, wenn wir diese schrägen Vorkommnisse (Jana fühlt sich in Kassel wie Sophie Scholl) vollkommen rechtzeitig geraderücken. Was das mit sich antriggern lassen zu tun haben soll? Ich weiß es nicht.

Wenn es was über mich aussagt, ja bitte, sehr gern sogar: Ich habe mich mit dem Nationalsozialismus seit meiner Schulzeit umfassendst auseinandergesetzt. Ich meine, ganz wirklich umfassendst. Ich kenne fast jeden Gesichtspunkt dieser Zeit. Und ich bin durch Auschwitz gelaufen und habe mit Freunden dort um die Opfer geweint. Das war erst in den 2000er-Jahren.

Ja, ich bin sehr offenporig, wenn es um diese Zeit geht und viele Biographien wie die der Geschwister Scholl verdienen es einfach nur, sie in Ehren zu halten und jeden Versuch einer Beschmutzung ihres Andenkens ganz entschieden zu entgegnen. Dass heute 22-jährige Menschen sich auf Demos hinstellen und „schwafeln“, ertrage ich nicht, selbst wenn wir das unter dem Recht auf freie Meinungsäußerung hinzunehmen haben. Aber es ist keine Meinung. Es ist bullshit, oberflächlich, dämlich, falsch und vom Wohlstand genährt. Das nur ganz kurz zu den Kommentaren. Der Beitrag hier heißt #Würdigung. So ist er verschlagwortet worden und genau so war es mir ein Anliegen.

1948/20 #Tageslied – Rubini Zöllner – Zum Sterben schön

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Rubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)
Rubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)


Zum Sterben schön – Rubini Zöllner

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Zum Sterben schön · Rubini Zöllner
Zum Sterben schön
℗ 2020 Focus
Released on: 2020-07-03
Music Publisher: Edition Uhle
Lyricist: Helga Dost
Composer: Rüdiger Gleisberg, Gerold Kukulenz

Nennt es Zufall, die Nummer dieses Beitrags lautet 1948. Vertauschen wir (nur einmal) die letzten zwei Zahlen, wird daraus 1984. George Orwell verfuhr 1948 mit seinem visionären Zukunftskrimi 1984 auf der Suche nach einem passenden Buchtitel so. Seine Horroranleitung, wie es einmal sein könnte bekam umgedrehte Jahreszahlen. Damit legte Orwell den Anfang vom Ende der Menschheit in das ziemlich frühe Jahr 1984. Beängstigend. Und Gott sei Dank, wer es noch rechtzeitig gelesen hatte. Das zeitigte später eine gewisse Gelassenheit. Bzw. Überheblichkeit: Das Ende der Menschen so nah? Lachhaft.

Täte ich heute dasselbe, so würde mein Enthüllungsbuch zweiundachtzig Jahre nach vorn schauen und 2102 heißen. Aber ich habe nie Nummern geschoben, nur um erfolgreich zu sein. Es ist auch wenig verlockend. 1948, 1984 – lange bevor das Universum Rubini Zöllner gebar, Tochter des Berliner Musikers Dirk und seiner damaligen Frau Abini Zöllner, Journalistin, die u.a. für die Berliner Zeitung schreibt, Bücher (‚Schokoladenkind‘) verfasst. Rubini geriet perfekt, wunderschön, man kann gar nichts anderes denken. Hand aufs Herz: Wie hätte es anders sein können? Bei den Eltern? Und überhaupt: Bereits als kleines Erdbeerkind hüpfte Rubini durch den Friedrichsstadtpalast.

Jahre vorher, 1984 noch in der alten Zeitrechnung, es war noch nicht wahr, diese Fiktion aus dem Jahr 1948, der Kommunist und alleinerziehende, liebevolle Adoptiv-Vater George Orwell und was er nach seinen Erlebnissen im spanischen Bürgerkrieg aufschrieb. Damit die Vision vom Orwell nicht Realität wird, Obacht! Wir müssen zur Schönheit vorstoßen, wir müssen darauf achten, dass uns die Filterbubbles nicht zu sehr beherrschen, dass wir uns den großen Sechs aus dem Silicon Valley zu sehr übereignen in der Art von Digitalsklaven, nur damit wir Sternenstaub des sozialen Netzwerks bleiben dürfen. Digitaler Arrest, Haftlager, als Klebmasse im Sumpf, damit die Hater, Rassisten und Holocaust-Leugner, die diesen Plattformbetreibern so egal wie wachstumsförderlich sind, nicht zu sehr auffallen, während wir Durchschnitt sein spielen. Wir sind doch nur noch revolutionär, wenn wir Mausklicken. Die Revolution ist furchtbar anstrengend, wenn man sie nur für bare Münze nimmt.

Eine gute, sehr schöne Idee ist, wir sind jetzt einfach nur zum Sterben schön. Nennt es Zufall, nennt es Vorsehung. Dass ich das Lied heute suche, war kein Zufall, ich wusste, wohin ich wollte. Dass der Song offenbar kurz ins Netz gestellt wurde, bereits einen Abruf hatte, so blieb ich nur Zweitbester. Ich fertigte einen Sekundärklick, schnell, präzise, radikal. Ich werde an mir arbeiten müssen, nächstens bin ich der Erste und dann….. Tut Ihr das Heurige, klickt den Song wie wild auf diese Sängerin wie ein schönes Bild, um zur Schönheit an und pfirsich vorzustoßen. Ich wollte Euch helfen.

Das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Zum Sterben schön – Rubini Zöllner, Chantreuse, Schöne, Herzensbeste.

Weiterführend + berührend

1947/20 #Tageslied – Move Over – Di Carlo Omm feat. Janis Joplin #Remix

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Lied gut kommt von #Liedgut #TTT #Tulipstagram (Foto: Sala Thai, Potsdam, Juni 20)
Lied gut kommt von #Liedgut #TTT #Tulipstagram (Foto: Sala Thai, Potsdam, Juni 20)

Folks: This is the DNA of dancing! And it´s a beautymountain-thing from Hauptstr., where the Groove is. Damn! Bam!

Listen to this song, don´t forget to play it loud, it´s so weird, we are proud: Lied gut kommt von #Liedgut

Der amerikanische Schlagzeuger und Onlinemixer (bekannt aus dem Film „Der Mixxer“) Di Carlo hat Schwester Janis neu geremixed und was ganz anderes draus gemacht. Schwer beeindruckt. Phat Grooves, phat Layers, phat sounds und phat Janis. Gott hab sie selig. Di Carlo war mal der Drummer von Johnny & The Drivers. Doch das war eine andere Zeit.

Und Di Carlo auch. Gut gemacht, hey Man.
Say it isn´t so? This is it.

Heute das #Tageslied auf blackbirds.tv: Move Over – Thank You for the Music.

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1929/20 #HIStory – Die Geschichte von Kraftwerk – Kann denn Liebe Synthie sein? #Video

Sie trinkt in Nachtclubs immer Sekt. Korrekt! #Kraftwerk #TTT #Tulipstagram
Sie trinkt in Nachtclubs immer Sekt. Korrekt! #Kraftwerk #TTT #Tulipstagram


Kraftwerk – Pop Art

Die ganze Geschichte von Kraftwerk, erzählt wie im Kraftklub. Kraftwerk, größer als die Beatles?

Naja, mal langsam. Kling Klang fällt zeitlich in die KEIMZEIT der Düsseldorfer Elektronik-Horserider Kraftwerk, Mintropstr. 16, Düsseldorf, die Straße entlang. Kling Klang: Dieses zu wissen, ist keine deutsch-deutsche Insbesonderheit. Oder handelt es sich dabei um die parellele Molltonart? Kling Klang, Du und ich, ich und Du…, die Straße entlang. ♪♫ Hach, meine Erinnerungen spielen noch verrückt, wie soll ich mir das alles merkeln? <3 #FlorianSchneider #Kraftwerk #Klingklang #Keimzeit

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1928/20 #Nachruf: Florian Schneider (Kraftwerk) – Kurz, pragmatisch – Ich trink in Nachtclubs immer Sekt. Korrekt!

Icon #Nachruf
Icon #Nachruf
Sie trinkt in Nachtclubs immer Sekt. Korrekt! #Kraftwerk #TTT #Tulipstagram
Sie trinkt in Nachtclubs immer Sekt. Korrekt! #Kraftwerk #TTT #Tulipstagram


RADIOACTIVITY – KRAFTWERK – HD Live

Radioactivity
.-. .- -.. .. — .- -.-. – .. …- .. – -..–
Tschernobyl, Harrisburgh, Sellafield, Hiroshima
Tschernobyl, Harrisburgh, Sellafield, Hiroshima
Stop radioactivity
Is in the air for you and me
Stop radioactivity
Discovered by Madame Curie

Chain reaction and mutation
Contaminated population

Radioactivity
Radioactivity

Tschernobyl, Harrisburgh, Sellafield, Hiroshima
Tschernobyl, Harrisburgh, Sellafield, Hiroshima

Stop radioactivity
Is in the air for you and me
Stop radioactivity
Discovered by Madame Curie

Chain reaction and mutation
Contaminated population

_ _ _ _

Morse Code:
.-. .- -.. .. — .- -.-. – .. …- .. – -..–
Radioactivity .. … / .. -. / – …. . / .- .. .-. / ..-. — .-. / -.– — ..- / .- -. -.. / — .
Is in the air for you and me .-. .- -.. .. — .- -.-. – .. …- .. – -..–
Radioactivity -.. .. … -.-. — …- . .-. . -.. / -… -.– / — .- -.. .- — . / -.-. ..- .-. .. .
discovered by Madame Curie .-. .- -.. .. — .- -.-. – .. …- .. – -..–
Radioactivity – ..- -. . / .. -. / – — / – …. . / .-.-.- .-.-.- .-.-.- -.- .-. .- ..-. – .– . .-. -.-

[Note: Kraftwerk in Morse Code is -.- .-. .- ..-. – .– . .-. -.-]

Florian Schneider (* 7. April 1947 in Öhningen-Kattenhorn, nach anderen Quellen Düsseldorf; † Mai 2020) war ein deutscher Musiker. Zusammen mit Ralf Hütter gründete er 1968 die Musikgruppe Organisation. Aus ihr ging 1970 die Band Kraftwerk hervor. Zu dieser Zeit nannte sich Schneider noch Schneider-Esleben; nach der Veröffentlichung des zweiten Kraftwerk-Albums legte er auf die Verwendung des Nachnamenszusatzes keinen Wert mehr.

Florian Schneider und Ralf Hütter haben ein ganz eigenes Genre geschaffen: Music nonstop! Wir trauern um einen echten Visionär der populären Musik. In Liebe.
🖤🖤🖤🌷

In tiefer Dankbarkeit, Florian Schneider!
Der Berichterstatter

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* Stop Plastic Pollution

1926/20 #Personen Heute wird John Vaughan zu Grabe getragen – One After 909

Banner Personen

Trauerkerze (gif/Ani)
Trauerkerze (gif/Ani)


John C. Vaughan in memory (19.1.1951 – 14.3.2020)

Der letzte Song vom letzten Konzert in der Konzertreihe „Körperklänge“ am 11.01. 2020. R.I.P. One After 909 (Beatles)
Kamera: Norbert Lindner, Uwe Zeleber – Ton: Frank Scholz

John Lennon sagte 1980 im berühmten Playboy Interview über diesen Song: „That was something I wrote when I was about seventeen. I lived at 9 Newcastle Road. I was born on the ninth of October. It’s just a number that follows me around, but, numerologically, apparently I’m a number six or a three or something, but it’s all part of nine.“ Heute Mittag um 12 Uhr wird John Vaughan (Nachruf H.P. Daniels hier) zu Grabe getragen. Mit einem Video von einem von John Vaughans mutmaßlich letzten Auftritten und dem Song von John Lennon from Liverpool (Nein, nicht Rolling Stones) namens „One After 909“ beteiligt sich blackbirds.tv virtuell am Begräbnis eines trotz Corona sehr geschätzten Musikers mit jahrzehntelangem Berlin-Fokus. Rest in Peace, Ruhe in Frieden, John! Thank You for the Music.

Wie oben zu sehen ist, geben wir unsere Blumensträuße etwas trotzig trotzdem ab. Für John soll´s bunte Blumen regnen!

Danke, Uwe Theleber, für das Video!

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1923/20 #Erinnerung an Souleymane Touré (* 18.10.1938 – † 20.04.2017/Berlin)

Souleymane Touré († 20.04.2017/Berlin) - Quelle: Homepage easy-going.de 20.04.20
Souleymane Touré († 20.04.2017/Berlin) – Quelle: Homepage easy-going.de 20.04.20


Souleymane Touré memorial concert

Aus Anlass seines dritten Todestags zeigt Blackbirds.tv das Souleyman Touré Gedächtniskonzert, das am 28. Mai 2017 in Berlin stattfand und würdigt den langjährigen Berliner mit diesem Beitrag auch über den Tag hinaus.

Souleymane Touré († 20.04.2017 in Berlin) war Meisterpercussionist, Schlagzeuger und Songwriter.

Er kommt aus einer Griot-Familie. Die Griots sind Musiker und Überlieferer ihrer Geschichte und Kultur, von Lebensweisheiten und Traditionen. Von Kindheit an spielt Souleymane afrikanische Schlaginstrumente, u.a. Talking Drum und Djembé.

1975 wurde er Mitglied des in Afrika legendären Radio- und TV Orchester (RTI) in Abidjan/ Elfenbeinküste unter der Leitung von Boncana Maiga. Hier begann u.a. die Zusammenarbeit mit Manu Dibango, Saxofonist aus Kamerun. Er entwickelte den durch die Verbindung von Jazz mit traditioneller kamerunischer Musik und der populären kamerunischen Tanzmusik Makossa einen eigenen Musikstil: den Afrobeat.

1982 gründete Souleymane mit Alpha Blondy die Band „Natty Rebels“. Mit ihrem Hit „Brigadier Sabari“ landeten sie einen Hit in den Top 10 der Charts.
Danach folgten Tourneen in den U.S.A. und Europa.

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1922/20 #Tageslied Zum fünfundsiebzigsten Lebensjahr von Robert Bob Nesta Marley †

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Redemption Song – Bob Marley

Eine zwölfteilige Minidokumentation bewirbt das Leben und das Erbe des berühmtesten Reggae-Musikers aller Zeiten, Bob Marley.

Das Tageslied von blackbirds.tv kommt rar, minimalistisch, aber mit jenem Schmelz, der Sehnsucht heißt.
Was für ein Mann war Robert Bob Nesta Marley?

Er war, was er ist: Der Nationalheld Jamaicas.
Ich hab ihn noch gesehen, in der Berliner Waldbühne. Suche nach dem Stichwort Bob Marley.

Jah – Love!
Bob. I love You.
Never forget.

Weiterführend
* Minidokumentation

1921/20 #Tageslied – Der Dicke kann sich aber aufregen. – Aber das ist ´n ganz Geiler #AndreasKümmert

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(28.03.20) Tommy T. Tulip (the Indian) (gif/ani) 850 Pixel
(28.03.20) Tommy T. Tulip (the Indian) (gif/ani) 850 Pixel

We had a blast playing this awesome song by The Black Crowes

Stefan Kahne – guitars/bass/mix
Michael Germer – drums
Philipp Hahn – video edit
frank motnik – master
me – vocals
save the new record!!!! : Link

Coole Covers sind was anderes als gut bzw. artig nachgespielte: Nimmt sich der Kümmert mal eben ein Stück von den Black Crowes und verwurschtet es zu was Eigenem. So geht’s.

Und wie: Andreas Kümmert ist eine geile Sau, im besten Sinne des Wortes.
Steht auch für Widerstand gegen die Mediengewalt der Privat Trivialty-Formate namens Castingfernsehen.
Auf Tour des Öfteren sein Sideman: Ron Spielman aus Berlin. Geiler Typ. Also beide. 🙂

Großartig und keinen Deut schlechter als ein David Coverdale.
Und das ist praktisch schon eine Art Ritterschlag.

Für mich als schwarze Krähe gilt: Ich zieh erst  wieder was anderes an, wenn sie eine dunklere Farbe als schwarz erfinden.
Ein dicker Fan.

1920/20 #Positionen – Saxophon Joe Kučera lässt die Zeit Revue passieren – Erinnerungen an das Glück aller Zeiten

Icon #Positionen
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Joe Kucera (© Gudrun Arndt, 2010)
Joe Kucera (© Gudrun Arndt, 2010)


Joe Kučera – Ethnic Picnic (Instrumental) [Offizielles Video]

Joe Kučera (Saxophon) und Carlos Mieres (Gitarre) mit der tschechischen Schauspielerin Petra Bučková.
Aufgenommen in Speiches Rock & Blueskneipe, Berlin
Label: Q-era / Bluebird Cafe Berlin Records
Idee & Regie: Nataša von Kopp

(Gastbeitrag von Joe Kučera)

Ich habe nie gedacht, dass ich in meinem Lebenslauf noch so etwas wie „Das Leben (und hoffentlich nicht sterben)“ in einer Corona-Pandemie aufschreiben müsste.

Die Welt ist irgendwie unheimlich geworden. Statt nur ab und zu einen Alptraum zu haben, aus dem man dann aufwacht und ihn beim Frühstück erzählen kann, wacht man auf und liest, hört und sieht in allen Zeitungen, Radios und TV nur Horror Nachrichten. Welche Assoziation auch immer es war, heute ist mir plötzlich eingefallen, in wie vielen lebensgefährlichen Situationen ich schon irgendwann war. Und es ist, gerade in dieser heutigen, bedrohlichen Lage, interessant, sich an einige Situationen noch einmal zu erinnern. Die Liste ist bestimmt nicht vollständig.

Im Jahr 1943 bin ich, während des Krieges, in Prag geboren – es gab Bomben – es hätte auch unser Haus treffen können.

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1919/20 #Positionen Die 30-Tage-Ausgehsperre von Leland Sklar (Bassist/Musiker) auf #Facebook – ein kurzer Kommentar

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YouTube player

Blocked on FB for 30 days

Am 1. April verbreitete sich, die Bundesregierung erarbeite eine gesetzliche Grundlage, um soziale Netzwerke verantwortlicher als bisher in ihrem Handeln zu machen. Ich weiß nun leider nicht, ob es sich dabei um einen Aprilscherz handelte. Eines Tages, wenn ich mal groß bin und erwachsen, werde ich diese Nachricht nochmal nachrecherchieren. Bei ein, zwei Bieren. In der Zwischenzeit ist Leland Sklar digital weggeschlossen und meldet sich jetzt via YouTube angepisst zu Wort. Well, it´s A fine wording und es trifft: Auf den Punkt.

Dieser Beitrag gehört garantiert nicht in den Bereich Fake News, einer Art Amerikanismusmodell, das ähnlich anderen Gestaltformen (Viren) zutage tritt. Es äußert sich in Belanglosigkeit und flat speech, Flachreden. Der schlechte Scherz im System von Anerkennung und Bestrafung heißt nicht Zuckerberg & Peitsche, sondern Facebook-Sperre, wie jetzt im Fall Leland Sklar, Bassist, Jahrhundertmusiker, mit einer Sperrfrist von 30 Tagen, in Corona-Echtzeit. Dies ist eine Zeit der Wegfahr-, Urlaubs-, Auftritts-, Ausgehsperren, des Zuhausbleibens. Wir sammeln jetzt nicht Dosenpfand, sondern Herdenimmunität. Sozialer Herdentrieb der kritischen Massen Mensch dieser Tage heißt Netzwerken. Ansonsten empfiehlt sie nichts anderes, sie die klarste aller Kanzlerinnen weltweit Angela Merkel, charismatische, unauffällige und pflichtschuldige Führungspersönlichkeit. Arbeit wo Arbeit noch möglich ist, im Home Office.

Der Berichterstatter (das bin ich) kann mehrfach bezeugen, dass das Wegsperren von engagierten, nützlichen, ja wesentlichen Inhalten immer wieder zu Facebook-Sperren des Berichterstatters, (ebenfalls ich) geführt hatte. Der drakonische Schutz- und Strafrahmen gegen öffentlichen Aufruhr ist eskalierend gestrickt und wird von Programmen gesteuert, die auch nach Jahren nichts vergessen und die soziale Reputation des Netzwerksmitglieds strafverschärfend einwerten. Meine nächste Sperre beträgt ebenfalls 31 Tage, wurde mir schon angekündigt, während ich zuletzt 7 Tage weg von der Bildschirmoberfläche (TFT) gewesen bin. Meine Virulenz auf Facebook beträgt sicherlich ca. 40.000 Menschen. Auf diese Weise verhindert die Weltnetzgesundheitsorganisation Facebook eine weltweite tulipanische Pandemie. Dabei gilt:

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1917/20 #Nachruf Regy Clasen (* 26. Juli 1971 in Hamburg; † 28. März 2020 ebenda) – Neue Wege #Tageslied

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Trauerkerze (ani/gif)
Trauerkerze (ani/gif)
Traurig! #blackbirdsTV #TTT #Tulipstagram #Banner
Traurig! #blackbirdsTV #TTT #Tulipstagram #Banner


DIE ZÖLLNER feat. Regy Clasen, Edo Zanki & Xavier Naidoo | Neue Wege

Regy Clasen (eigentlich Regine Clasen; * 26. Juli 1971 in Hamburg; † 28. März 2020 ebenda) war eine deutsche Chanson-, Pop- und Soulsängerin und Liedermacherin. Sie erlag am 28. März 2020 einer langen Erkrankung in Hamburg.

Dass wir als Kunst- und Kulturschaffende für das schöne, richtige streiten und darin aufgehen, ist selbstverständlich. »Wir leben gerade in einer Zeit, in der wieder etwas Wind aufkommt und es im Gebälk des alten Kahnes zu knirschen und zu knacken beginnt. Kommt er jetzt noch mal in Fahrt oder fällt er auseinander? Ich bin auf jeden Fall dabei, ganz egal wo es hingeht. Wie sieht es bei euch aus? Kommt, lasst uns die Segel setzen – es geht um die Liebe!« – Aus dem Buch »Affenzahn« von Dirk Zöllner

Es ist nicht richtig, dass das Leben manchmal ein Arschloch ist. Also es ist schon richtig, also es ist so. Aber richtig ist es nicht.

Auf diese Art und Weise beklagen wir in zutreffendem Umfang den zu früh eintretenden Tod von Regy Clasen, von wegen, Gevatter. Sie erlag einer langen Erkrankung.

Paul Coelan hat gesagt: „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ Tod? Du Mistkerl.

Ruht in Frieden:
Edo Zanki †
Regy Clasen †

Garantieren wir – bitte – die Zukunftsträchtigkeit der schönen Künste, auch im Angesicht des Todes von Regy Clasen: Musiker, präsentiert das Gewähr.

In Liebe, denn Liebe ist alles.

1915-20 #HIStory Zu Besuch bei Jim Rakete #Erinnerungen vom 29. Januar 1986

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Tulip 0815 (Fakecover eines berühmten Spliffalbums namens 85555) #TTT #Tulipstagram
Tulip 0815 (Fakecover eines berühmten Spliffalbums namens 85555) #TTT #Tulipstagram
28.03.20 #RockCityBerlin #Ausgabe 1986 #TTT #Tulipstagram
28.03.20 #RockCityBerlin #Ausgabe 1986 #TTT #Tulipstagram

Jim Rakete (* 1. Januar 1951 in Berlin; eigentlich Günther Rakete) ist ein deutscher Fotograf und Fotojournalist. Bekannt wurde Rakete durch seine meist in Schwarz-Weiß gehaltenen Porträtfotografien von Prominenten. Er ist der Bruder der Berliner Rechtsanwältin Ingeborg Rakete-Dombek.

Am 29. Januar 1986 war ich mit Jim Rakete in dessen Fabrik in Berlin (Charlottenburg) verabredet, wo er nach seiner Kreuzberger Zeit ein Büro unterhielt. Jim fuhr mit dem Fahrrad durch die Stadt und nahm es mit hoch, damit es im öffentlichen Straßenland nicht gemopst wird.

Ich arbeitete zu jener Zeit an der Veröffentlichung des Jahrbuchs 1986 des Rock City (Berlin), in Kooperation und im Verlag Frieling & Partner, damals in der Liliencronstr. 8, Steglitz, unweit von Krasselt´s am Park.

Jim hatte zu jener Zeit immer gute Fotos von allen in Berlin wichtigen und maßgeblichen Musikern. Kein Wunder: Er war der Musikmanager schlechthin. Alles fing an 1977/8 mit der Nina Hagen Band (vormals Lok Kreuzberg). Das nannte sich nach Ninas Erstlingswerk (Nina Hagen Band) und einer kurzen, aber separaten Studioaufnahme von „Unbehagen“, bei der die Band schon nicht mehr gut mit Sängerin Nina zusammenarbeiten konnte und die Parts größtenteils vollkommen separiert aufgenommen wurden, dann Spliff, und schrieb ein zweites Mal deutsche Musikgeschichte. Ich hatte auch über Rita Kontakt dorthin, eine Erzieherin, die für Jim später arbeitete, die ich aus dem Haus der Jugend in der Argentinischen Allee in Berlin Zehlendorf kannte.

Foto eines Fotos von Jim Rakete © 28.03.20 #HerwigMitteregger #RockCityBerlin #Ausgabe1986 #TTT #Tulipstagram
Foto eines Fotos von Jim Rakete © 28.03.20 #HerwigMitteregger #RockCityBerlin #Ausgabe1986 #TTT #Tulipstagram

Jim Rakete galt und gilt vielleicht immer noch als der analoge Poet. Soweit zutreffend kolportiert wird, sind ihm die digitalisierten Fotoapparate der Gegenwart ein Gräuel und er bevorzugt nach wie vor konventionelles Filmmaterial für seine Ausnahmefotografien. Das ist im Zeitpunkt meiner geistigen Ergüsse nicht überprüft. Dazu kann ich nur mit Loriot sagen:  „Na wartet.“ Und mit Martin Sonneborn (Die Piraten) **zwinkersmiley**

Jim tat auch für Interzone Wesentliches. In einem Bunker in Berlin-Kreuzberg nahm Interzone mit der Vier-Spur-Bandmaschine des damals noch kaum bekannten Tonmeisters Udo Arndt die erste Interzone-Platte auf: eine Single, die später den Titel Kinderlieder aus Beton erhielt. Beim Verpacken half ihnen damals der Fotograf und Musikenthusiast Jim Rakete, der auch das Posterbild der Debütsingle aufgenommen hatte.

Später machte Jim Rakete für Nenas Welterfolg die Basisarbeit mit eigener Handschrift und Fortüne. Alle Maßgeblichen fotografierte Jim mit seinem eigenen Appeal. Stilbildend hervorstechend: Seine Fotos erkannte man unter Tausenden. Berühmt ist die Coverarbeit für das Nina Hagen Band-Erstlingscover sowie für Sillys „Batallion d´Amour“. Aber auch vieles, vieles mehr. Immer ganz eigene Handschrift. Großartig.

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1913/20 #Tageslied Als Interzone in der Berliner Waldbühne den Blues gab – Zur Erinnerung an Hansi Wallbaum * 02.05.1949 † 27.03.2020

Icon #Tageslied
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Hans „Hansi“ Wallbaum * 02.05.1949 † 27.03.2020 (Foto: Harmonie Bonn, mit Dank)
Hans „Hansi“ Wallbaum * 02.05.1949 † 27.03.2020 (Foto: Harmonie Bonn, mit Dank)


SFB Rock Nacht Waldbühne Berlin 1981 09/16 – Interzone 4/5

Es war uns eine Freude, Freunde.
Es war mir eine Ehre, Dich, Hansi, gekannt zu haben.

Heute bin ich sehr traurig.

Aber ich weiß: Er hat diesen Weg mit der ihm eigenen Leichtigkeit eingeschlagen. Auch wenn es komisch klingt. Kein Aufhebens um sich selbst machen.

Hansi – Ruhe in Frieden! Grüß Heiner!
Dein Fan

Weiterführend

* Mein kurzgefasster Nachruf: Zum Tode des Ausnahmeschlagzeugers Hansi Wallbaum – Ruhe in Frieden

1907/20 #Nachruf Susan Weinert (* 24. Juni 1965 in Neunkirchen (Saar), + 02. März 2020), deutsche Jazzgitarristin, Komponistin und Produzentin.

Trauerkerze (ani/gif)
Trauerkerze (ani/gif)
Traurig! #blackbirdsTV #TTT #Tulipstagram #Banner
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„Der Baum vor meinem Fenster“ by Susan Weinert

Susan Weinert [Rainbow Trio] live @ Weberhaus /Viersen/Germany May 17 2019
Susan Weinert guitar,
Martin Weinert bass,
Sebastian Voltz piano,
performing „Der Baum vor meinem Fenster“ by Susan Weinert

Hurra, hurra, die Seele brennt.
Und Asche zu Staub.
Eine Ausnahmemusikerin ist tot. Wir trauern um Susan Weinert, die gestorben ist.

Susan Weinert (* 24. Juni 1965 in Neunkirchen (Saar), + 02. März 2020) war eine deutsche Jazzgitarristin, Komponistin und Produzentin.

Susan Weinert ging in ihrer Geburtsstadt zur Schule und durchlief im Anschluss eine Ausbildung als Zahnarzthelferin. Nach Erlernen des Gitarrenspiels als Kind und Jugendliche zeichnete sich jedoch bereits in den 1980er-Jahren eine professionelle Laufbahn als Jazz-Musikerin ab. Susan Weinert nahm Unterricht bei den Jazzmusikern David Liebman, Richie Beirach sowie den Gitarristen John Abercrombie und Mike Stern. Außer der musikalischen Prägung durch ihre Lehrer hat sie sich von Gitarristen wie Pat Metheny, Scott Henderson und Allan Holdsworth, aber auch von traditionellen Jazzmusikern wie Charlie Parker, Miles Davis, Wes Montgomery oder Sonny Rollins beeinflussen lassen.

Susan Weinert verstarb überraschend und viel zu früh.

Wir gedenken einer großartigen Musikerin an der Jazzgitarre. 🖤🖤🖤🌷

#Chapeau #CharlieChaplin - Eine Ehrerweisung von blackbirds.tv
#Chapeau #CharlieChaplin – Eine Ehrerweisung von blackbirds.tv

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.  Charlie Chaplin* [16.04.1889 – 25.12.1977]

1882/19 #Tageslied „Whatever Lola Wants“ – aus „A Diva´s Mind“ – Nina Ernst

Icon #Tageslied
Icon #Tageslied
Nina Hagen Goldpunk (gif)
Nina Hagen Goldpunk (gif)


Whatever Lola Wants – Nina Ernst

Kai Brückner (git), Max Hacker (sax/fl), Kelvin Sholar (key), Max Hughes (b), Andreas Weiser (perc.), Michael Kersting (dr) – Label: Fina Flor (Rio de Janeiro)

Nun wirds Ernst. A Diva´s Mind is NOT what´s on A man`s mind! For Sure! Viel größer. Stärker. Autark.
Nina hat wieder zugeschlagen: Die Berliner Sängerin und Schauspielerin Nina Ernst hat ein neues Album erzeugt, auf dem wir jazzig-fluffiges Tönegemenge hören, und zwar wieder auf eine ganz entzückend leicht lockere Art. Zelebriert, weils bekanntlich bald wieder friert. So können wir uns ins jazzige Timbre reinhängen, den lieben Gott eine Frau sein lassen und davon träumen, wie es wäre, wenn….ja was?

Wir vermuten einen äußerst starken südamerikanischen Einschlag. Auf diese Weise kommen die Einschläge immer näher. Und das ist auch gut so.

Hängt Euch da mal rein, vorab gibt es hier Whatever Lola Wants“ – doch mehr ist angehängt verlinkt.

Fühlt Euch nicht gelinkt.

Der Berichterstatter

Weiterführend
* Nina Ernst: Homepage
* Nina Ernst: A Diva`s Mind

1879/19 #Personen Der Künstler Yassin bei den Sieben Wasser Sessions

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Yassin – Sieben Wasser Session (Live Konzert) | DIFFUS

#diffus #siebenwassersession #yassin

Über die Sieben Wasser Sessions hatten wir hier mit dem Song Abendland des bemerkenswert sprachkünstlerischen Artisten Yassin schon berichtet.

Unter der Federführung des Musikmagazins Diffus ist aber auch der Gesamtauftritt aus dem September videotisch verbrieft und wirklich sehens- und anhörenswert.

Großartiger Yassin: Ein Mann, der vielfach richtige, treffende und tief hintergründige Worte findet.

Wenn Worte meine Sprache wären, ich tät es ihm gleich tun.

Chapeau, Yassin. Wir werden wohl noch von Dir hören.

1865/19 #Würdigung Hat Udo Lindenberg das zweite Bundesverdienstkreuz wirklich verdient?

Zu Recht hat Udo Lindenberg das Bundesverdienstkreuz zum zweiten Male erhalten, für seine Verdienste um die deutsch-deutsche Einheit. Bundespräsident Steinmeier erklärte dazu wörtlich: Hinterm Horizont geht’s weiter.

Mir selbst wird warm ums Herz und ich freue mich aufrichtig oder vielleicht werde ich alt und sentimentaler, aber das macht nichts. Wenn jetzt anders als bspw. in den Siebziger Jahren Rockmusiker einen solchen Status erreichen, dann auch weil Musiker jahrzehntelang um Worte, Lyrics, Texte und Anliegen gerungen haben, die heute in ähnlicher Weise nicht mehr vorhanden sind. Denn die Weiden der guten Texte sind schon länger abgegrast und Musik ist jetzt komplett als Markt etabliert. Es geht nur noch um Pattern, Loops, geistlose, lärmende Attitüde, Auffallen – niemand kann leugnen, dass die Texte inzwischen Banalitätsstatus bekommen haben. Natürlich von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen.

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1840/19: Medienspiegel: Im Braunschweigerkiez in Neukölln

Man in the Mirror #TTT #Tulipstagram 26.05.18
Man in the Mirror #TTT #Tulipstagram 26.05.18 (Größere Ansicht: Aufs Bild klicken)

Vorn links tagt der Skatclub von 1958, als Skat eine Rolle spielte.

„Reiz mich nicht.“ So hieß es. Heute ist es eher „Hetz mich nicht.“ Oder „Ätz jetzt nicht.“ – Zwischenzeitlich haben viele Smartapps, mit denen man gegen sich selbst spielen kann. Alles, um sich zu vergessen.

Vor dem Haus hat alles, was wir über Berlins Bezirk Neukölln in Erinnerung haben, immer noch seine Berechtigung. Oder heute wieder!

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1839/19: Filmempfehlung: Gundermann von Andreas Dresen

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Die Seilschaft „Keine Zeit mehr“ (Bayerischer Filmpreis 2019)

Gerald Angerer hat Gundermann geschaut.
28. Juli um 16:49

Filmempfehlung (läuft auf #Netflix)
Gerhard #Gundermann — Kommunist, Liedermacher, Idealist, Baggerfahrer, wollte „was bewegen“, von der Stasi instrumentalisiert u ausgebeutet. Ein unrühmliches Drama.

Tolles Skript, toller Cast, tolle Umsetzung.
Und #AlexanderScheer in der Hauptrolle, großartig.

Der berührende Film von #AndreasDresen legt den Finger in die Wunde, offenbart anhand der Hauptfigur die zerstörende Perfidität der DDR-Spitzel-Kultur. Was für ein bewegendes Porträt.

Starke Schlussszene: Das Outing, nach der Wende auf einer Konzert-Bühne: „Leute, ich muss euch was sagen. Ich hab mich mit der DDR eingelassen.“ Sein Publikum hat es ihm nachgesehen.
Gundi starb mit 43 an einem Schlaganfall. Am Tag der Sommersonnenwende.

(Text: Gerald Angerer, mit herzlichem Dank, Gerald)

Das hatte mich neugierig gemacht. Ich berichte wie folgt aus eigenem Erleben viel weiter:

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1833/19: HIStory: Aus Frl. Menke wurde nun Frau Menke – Im Übrigen sang sie schon früh von Seawatch und Co….

Sophisticated Looking/Verrückt gucken (gif/Ani)


Was wurde eigentlich aus Frl. Menke? (Hohe Berge / Tretboot in Seenot)

Uwe zeigte mir Fotos – das war im August
Er am Ruder der Yacht, braungebrannt, selbstbewußt.
Er sagt: mein Boot liegt allein an der Costa del Sol
Er sagt mir: Mit dir auf dem Meer ja da fühl ich mich wohl.
Im Tretboot in Seenot – treiben wir im Abendrot.
Kein S.O.S.
kein Echolot – ein Treetboot
was zu sinken droht.
Im Tretboot in Seenot – sagtest du nicht Motorboot?
Zögernd gibt er zu versteh’n – Schatz es ist kein Land zu seh’n.

Außer ihm gibt’s nur Meer
und mehr ist nicht zu seh’n.
Mit dem Fernglas am Hals spielt er den Kapitän.
Ich werd mein Heimweh nicht los ich will nach Haus.
Nur noch eine Stunde mit ihm dann raste ich aus.

Im Tretboot in Seenot – treiben wir im Abendrot…

Dabei braucht sie den Aua-Hahn, die Gams, das Reh sang sie, aber: Alles vorbei: Heute werden Helden im Mittelmeer geboren. Sie legen in Lampedusa an und lassen sich von italienischen Populistenministern beschimpfen als Gesetzesbrecher. Zögernd gibt er zu versteh’n – Schatz es ist kein Land zu seh’n. Und was nun? Früher war mehr Moral, wie Mehlschwitze auf dem Weltgewissen. LebensretterInnen und KapitänInnen wie Carola Rackete werden als Familienclan sittenverhaftet und denunziert, der moderne Medienkrieg kennt keine Schamgrenzen mehr, dabei waren die Gedanken doch mal frei, früher. Erinnert Ihr Euch noch? Frl. Menke sagt: Noch. Und „Google forscht“ (Video Instagram, unten verlinkt). Für uns haben Menschen wie Rackete Friedensnobelpreise verdient. Und noch nicht bekommen.

Die Gedanken sind frei

Meine Mutter hat das auch immer gesungen, vor allem in jener Zeit, in der sie es am Frühstückstisch nicht mehr aushielt, „Der Junge ist unerträglich“, sagte sie dann zu Vater und fing lautstark an „Die Gedanken sind frei“ zu singen. Frl. Menke macht das viel besser als meine Mutter. Trotzdem für meine Mutter: Ruhe weiterhin in Frieden. Und nochmal danke, Franziska, eine wunderbare Erinnerung.

Und was macht Frl. Menke heute? Der kurze Einspieler fasst es mit den Worten der Künstlerin nochmal zusammen. Der Beitrag ist von 2011. Zwischendurch sind wieder viele Flüchtlinge durchs Mittelmeer geschwommen und zu viele ertrunken. Schlauchboot bestenfalls, aber immer stark überbelegt.

Weiterführend
* Frl. Menke Homepage
* Frl. Menke Die Gedanken sind frei (via Instagram)
* Frl. Menke Wikipedia
* Frl. Menke Tretboot in Seenot
* Frl. Menke Hohe Berge
* Tulipstagram Der Auahahn

1830/19: Kampagne: Es sind nur noch sieben Tage, nicht sieben Sünden, bis Die Zöllner-Fundraising-Sache vorbei ist

Die Zöllner #Logo #orange
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Beat.IT - Find #TTT on Instagram: #Tulipstagram - On Twitter: #tuliptommy
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Die Zöllner – Nie mehr

Dass die Zöllner schon zwei von drei Zielen erreicht haben, lässt sich bereits der Website entnehmen, indem Ihr auf den Button klickt.

Eintrag ins Tagebuch: 09. Juli 2019: Förderziele suchen, diese fokussieren, nicht mehr loslassen. Einen Obolus spenden, damit die Welt auch weiterhin schön bleibt. Ob auch Ziel 3 der aktuellen Zack Zack Session der Zöllner erreicht werden kann? Wir drücken die Daumen und senden gedankliche Liebesgrüße an die Kruh!

Krude Schreibwaise hier, also offenbar die Abwesenheit von Rächtschreibung. Richtig: Es ist Liebe und das braucht keine Medizin. Das Himmelszelt sind nur wir zwei, der Rest ist mir soooo einerlei.

From Tommy with Love – Schöne Grüße auch an die Ostsee. Nordsee, das ist Mordsee. Aber Ostsee…und keine Angst: Klicken kostet noch nichts.

Projekt unterstützen

1828/19: Dokumentation: Im Bett mit John Coltrane – Eine Netflix-Doku #Linktipp

05.07.19 #JohnColtrane #iPad #Harzerkäse #TTT #Tulipstagram
05.07.19 #JohnColtrane #iPad #Harzerkäse #TTT #Tulipstagram


John Coltrane – On Green Dolphin Street (Live 1960)

John William „Trane“ Coltrane (* 23. September 1926 in Hamlet, Richmond County (North Carolina); † 17. Juli 1967 in New York) war ein bedeutender US-amerikanischer Jazzmusiker. Anfangs spielte er Altsaxophon, seit den frühen 1950er Jahren fast ausschließlich Tenor- und ab 1960 auch Sopransaxophon. Seine Innovationen und sein inspiriertes Spiel beeinflussten die Jazzwelt nachhaltig. John Coltrane starb 1967 an Leberkrebs. Hier im Video sehen wir John Coltrane (Sax) am 28. März 1960 in Düsseldorf mit den Mitmusikern Wynton Kelly (p), Jimmy Cobb (dr) und Paul Chambers (b) – Es handelt sich dabei um das Miles Davis Quintett, Miles Davis fehlte entschuldigt.

Carlos Santana erzählt lang, aber nicht breit, wie wichtig John Coltrane für ihn war. Und John Densmore, Drummer der Doors, der sich vor Toiletten der Liveclubs herum trieb, um dort mit John Coltrane in Kontakt kommen zu können. Bill Clinton, ex-Präsident, gibt seinen Senf dazu. Überhaupt spielt Coltrane zu lang, fand Miles Davis und riet Coltrane, das Mundstück frei zu lassen. Kluger Rat. Genützt hat es nichts: Coltrane machte sich einen Namen und wurde unsterblich.

Ob ganz, ein bisschen oder weniger wichtig, mir wurde eins klar. Ich bin sicher bekennender Jazzinteressent, ich bin noch nicht DER Tidenbub mit immer viel vom Tidenhub in diesen jazzmusikalischen Fragen. Also, watt machn ma denn jazz? Am Ende lässt mich die empfohlene Doku ein Stückchen schlauer zurück. Vieles wusste man nicht so, man (nein, ich) nahm ihn eher als Sideman von Miles Davis (Kind Of Blue) wahr. In Wirklichkeit hatte er einen eigenen Makrokosmos, dieser spirituell weise, leise und nicht zu sehr beredte Mann, dessen mehrere Ehen am Ende tragisch im Leberkrebs endeten. Dass er in Nagasaki betend vor Gott der Opfer des Atombombenabwurfs gedachte, erinnert mich persönlich an den großen Willy Brandt und ich hörte diese Geschichte jetzt zum ersten Mal. Großer John Coltrane.

Netflix, danke. Es gibt definitiv zu wenige, gut gemachte Dokus auf Netflix. Das kannste Dir mal hinter die Jazzlöffel schreiben, netflix nochmal und zugenäht.

Schönes Wochenende.

Weiterführend

* Chasing Trane: Doku John Coltrane auf Netflix

1827/19: Ly-La-Lyrik: Hilfe! Ein Text von Julia ist komplett in Vergessenheit geraten! Blackbirds.tv hilft. #Erinnerungshalber

Geile Gebrauchsgrafik (Dopamine, Serotonin, Oxytocin) - Quelle: Internet (giphy.com) #Depression #Liebe #Glück #Angst
Geile Gebrauchsgrafik (Dopamine, Serotonin, Oxytocin) – Quelle: Internet (giphy.com) #Depression #Liebe #Glück #Angst

Julia Engelmann – Eines Tages, baby, werden wir alt sein!“

Eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein
und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.

Ich, ich bin der Meister der Streiche, wenn´s um Selbstbetrug geht.
Bin ein Kleinkind vom Feinsten, wenn ich vor Aufgaben stehe.
Bin ein entschleunigtes Teilchen, kann auf keinstem was reißen,
lass mich begeistern für Leichtsinn – wenn ein anderer ihn lebt.

Und ich denke zu viel nach. Ich warte zu viel ab. Ich nehme mir zu viel vor – und ich mach davon zu wenig.

No more tears, my heart is dry
I don’t laugh and I don’t cry
I don’t think about you all the time
But when I do – I wonder why

Ich halte mich zu oft zurück – ich zweifel alles an, ich wäre gerne klug,
allein das ist ziemlich dämlich.

Ich würde gern so vieles sagen
aber bleibe meistens still,
weil, wenn ich das alles sagen würde,
wär das viel zu viel.

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#1801/19 – Historie – Der Rocksenator: Erinnerungen an einen Rockmusik-Wettbewerb der Achtziger in Berlin (West)

Für den Verbleib der Audiodatei eins hier drüber kann keine Gewähr übernommen werden. Sie ist extern zugespielt.

Im Zusammenhang mit dem Tod von Wiglaf Droste (RIP) ist eine Audiodatei wieder hochgespült worden. Der Autor Wiglaf Droste erinnert sich in dieser Lesung an das Jahr 1988. Inhaltlich geht es um 16 Experten mit einem Durchschnittsalter von ca. 30 Jahren in der Lüneburger Heide.

Es handelt sich um die Jury des Senatsrockwettbewerbs Rock News, es geht um 256 Casetten, das damals übliche Format von Demoaufnahmen, die man jemandem entgegen hält, um künftig ganz große Karriere zu machen. Monika Döring hat handtellergroße Ohrringe und ist pink geschminkt. Der Rocksenator legt Cassette 1 ein. Der Gitarrist von The Smash heißt heute noch Ralf Leeman. Das Ganze ist schon lustig.

Ich kann auf meine eigenen Erfahrungen aus dem Jahre 1983 diesbezüglich zurückgreifen und präsentiere deswegen mit großem Spaß die Erinnerungen derjenigen, die vier Jahre später sogar aus Westberlin geflohen sind, um endlich unbeeinflusst das ganz große Gequake durchzuhören. Doro vom Cafe Swing trinkt auch mal Alkohol und Wiglaf Droste ist mehrmals bei der Sache. Er kippelt nur.

Sylvie Fukking von Vielklang macht einen Delfinmund.

Gluck gluck.

Holt schon mal die Paprika-Chipsletten raus. Viel Spaß.

Weiterführend

1784/19: Positionen: Vom Versuch, die Zeit anzuhalten. Holding back the years!

blackbirds.tv (ani/gif)
blackbirds.tv (ani/gif)


Simply Red – Holding Back The Years

Versuche die Jahre zu verdrängen,
denke an die Angst, die Ich lange Zeit hatte.
Wenn es jemand hören sollte,
dann hört auf die Angst, die verschwunden ist.
Erdrückt von den Wünschen meines Vaters,
hoffe ich auf die Umarmung meiner Mutter,
die früher oder später zu mir kommt.

Versuche die Jahre zu verdrängen,
eine Gelegenheit für mich, um vor all dem zu flüchten was ich kenne.
Versuche die Tränen zu unterdrücken,
denn es ist nichts daraus geworden.
Ich habe all meine Tränen verschwendet,
habe all meine Jahre verschwendet.
Es gab nie eine Chance gut zu werden,
nichts könnte es jemals.

Das Lied ist schon etwas älter. Worum es mir im Kern geht, steht in den Lyrics: Die Jahre aufzuhalten. Denn im Kopf kann ich einfach nicht älter werdend denken. Jedenfalls ist mir der Gedanke nicht vertraut. Der traut sich was. Richtig. Es ist auch egal.

Ich wünsche den Lesern dieser Website ein schönes Wochenende.

Ich bin berührt.

Weiterführend
* Der Song als Reggae
* Der Song gesungen von Randy Crawford
* Der Song gesungen von Angie Stone

1783/19: Record Release: Mit dem Programm 7 kommt endlich Pluralität nach Deutschland und das DIN A-Testbild ist hier! Tipps für #ProSieben #RecordRelease

Banner Record Release

 

Once Upon A Time

Das 1978 von Mark Eins gegründete DIN A Testbild gilt als eine der treibenden Kräfte der West-Berliner expressiven Musik- Avantgarde und viel später erst einsetzenden Technowelle. Möglicherweise kann man das Programm von DIN A Testbild daher als etwas Innovatorisches auffassen. Neben Mark Eins trugen unter anderem Gudrun Gut (Gründungsmitglied Malaria, Einstürzende Neubauten), Frieder Butzmann, Manuel Göttsching (Aschra) und Klaus Schulze (Tangerine Dream) musikalisch zu DIN A Testbild bei.

Kolportiert ist auch die Beisteuerung vom ersten analogen Loopmaterial in Form von Drumgrooves durch die Woodstock-Schlagzeuglegende Michael Shrieve („Das Schlagzeugsolo“ des Woodstock-Films schlechthin).

Leute: Hört mir auf, ich geh jetzt schwärmen. Lasst es uns bitte lieben: Hier ist Pro Sieben.

1769/19: Erinnerungen: Vom Stolz italienischer Frauen: Verliebt, verloren, verbrannt. – Hey, halt die Zeit an! Und sieh hinter Dich!

Freier deutscher Tulip #FdT
Freier deutscher Tulip #FdT


Ulla Meinecke – Alles dreht sich (ZDF Menschen 04.01.1985) (VOD)

In Deutschland Ost (DDR) wurde mittels Bandübernahmeabkommen ein Tonband überliefert und damit im Auftrag von Amiga für DDR-Bürger anhörbar gemacht, ohne die Radiokanäle mit Frequenzen zu fluten. Die ganze Band Richtung Osten geschickt haben zu wollen, ist nicht überliefert. Egal: Politisch hätte das sogar klappen können. Herwig Mitteregger gehörte früher zur den links führenden Schlagzeugerschaft Deutschlands, zur politischen Boheme im besten Sinn. Das direkte Kulturerbe der Lokomotive Kreuzberg, im besten Sinne Altlinker. Neues aus Kalau: Der freie deutsche Tulip lässt grüßen. Mit Liebe unten dran. Ilka Posin erinnert: Ulla in Deutschland Ost hören, das war heimlich und galt als uncool.“ Alle Wessis so: Nööööö!! Ulla? Extremst kuhl.

Ulla war eine ganze Zeit meines Lebens durchaus ein Schwerpunktthema. Wunderbar „Der Stolz italienischer Frauen“ – Jim Rakete hat mir mal über Ulla gesagt: „Sie kann machen, was sie will, sie ist immer für mindestens 100 bis 150 TSD verkaufte Schallplatten gut.“ Sie hat musikalisch Gold an ihren Fingern, ihre Texte treffen tief, maximalintensiv, oder nennen wir es invasiv. In der Auswahl ihrer Musiker hat sie gute, beste Händchen. Mitteregger gehörte dazu, George Kochbeck, aber auch the german Zanki, Edo, der streitbare Husare. Sie war „die Tänzerin im Sturm“, ein „Kind auf dünnem Eis“. ich warf zu Ulla „mit Liebe nur so um mich.“

Hey, halt die Zeit an… ♪♫

Ulla, ich hab Dich lieb, ich würde Dir ohne Bedenken, ein paar schönste Kacheln aus meinen Öfen der Erinnerung schenken. Es ist komplett Jugendstil. Vor etlichen Jahren saß ich mal in der Junction Bar in Kreuzberg im Kellergewölbe und hab vergessen, wer spielte. Da kamst Du rein, Ulla, und hast dich hinten hin gesetzt und der Band zugehört, geklatscht und was getrunken. Ich hab dich nicht angesprochen. Jeder hat ein Recht auf private Unversehrtheit. Du auch. Aber ich brannte lichterloh.

Du bist für mich eine der Größten. Daran wird sich nichts ändern. Auf Facebook mache ich sehr gern in letzter Zeit eine Serie mit Songs aus meiner Vergangenheit und überschreibe diese Beiträge gern mit „Scheiß Song: Ich muss dann immer weinen“. Mir wurde gerade klar: Bei vielen Deiner Songs habe ich mich zutiefst ergriffen gefühlt. Du hast mich immer abgeholt, dabei bin ich doch nur ein Typ.

Die Uhr an deinem Bett zeigt Sommerzeit und draußen liegt schon Schnee.
Das Jahr ist fast vorbei. Ein Rad, das sich zu schnell dreht.
Du jagst das Leben vor dir her und atmest niemals aus.
Du wünschst dich über’s Meer und da willst du dann nach Haus.
Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.

Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

Du rennst los bevor der Startschuss fällt ? einer der ins Feuer fliegt.
Du hast oft zu schnell bezahlt weil du Geschenke übersiehst.
Bei dir ist’s immer höchste Zeit. Du kommst nie auf den Grund
und redest dich in Sicherheit mit deinem wehrlosen Mund.
Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.

Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.
Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

In Liebe für Dich.

Ulla Meinecke - Foto: Ilka Posin © mit Genehmigung (2019) Wenn schon nicht für immer...
Ulla Meinecke – Foto: Ilka Posin © mit Genehmigung (2019) Wenn schon nicht für immer… (Für größere Ansicht aufs Bild klicken.)

Der Berichterstatter

Weiterführend

* Ulla Meinecke: In Berlin
* Ulla Meinecke: Die Tänzerin

1763/19: Nachruf: Alfred Wagner, † 02.04.19 – Musiker, Saxophonist, Labelinhaber – Mit Lyrik von der Dachpappe!

Kerze #Trauer
Kerze #Trauer


Hanno Bruhn Gang – Über den Daechern – Mitten in Berlin

Alfred Wagner (gestorben am 02.04.19, morgens) Alfred Wagner war Saxophonist und Sänger bei folgenden Berliner Bands: Dr. Koch Ventilator Hanno Bruhn Gang Sechserpack Roger & The Evolution – bis Februar Inhaber von duophon-records

Alfred starb an den Folgen einer Krebserkrankung.

Ein in Berliner Szenekreisen bestens bekannter, liebenswürdiger Mensch, Musiker durch und durch und Ehrenmann – Ruhe in Frieden! – Wir werden Dir ein ehrendes Andenken bewahren, Alfred!

Im Februar hat Alfred Wagner die Firma duophon-records an Meisl verkauft. Damit ist sein Lebenswerk sichergestellt. „Und wenn ick dann auf der Dachpappe liege, stelle ich mir vor, dass ich gerade fliege. Richtung Horizont, einfach irgendwo hin, über den Dächern mitten in Berlin.“ (Hanno Bruhn, Textauszug) Und nun Saxo-Solo für Dich. Warmer Gesamtsound, sauwohl fühlen. Eine Träne wegdrücken. Ins Knopfloch. Oder irgendwo anders hin.

Machs gut, Alfred Wagner, Musiker, Mensch.

Eine Tulpe, schwarz. Back to black.

Schwarze Tulpe - The black tulip. To The Honor of...
Schwarze Tulpe – The black tulip. To The Honor of…

Alfred Wagner

1762/19: News: Die Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook ist die größte deutschsprachige Musikerwitze-Community der Welt.

Illustration: © Miguel Fernandez (2019) - All rights reserved - Aufs Bild klicken.
Illustration: © Miguel Fernandez (2019) – All rights reserved.

Kürzlich nullte die Gruppe wieder und hat jetzt mehr als 30.000 Mitglieder.

Damit ist sie im Vergleich die größte, deutschsprachige Musikerwitze-Community der Welt. Was wiederum nicht so erwähnenswert gewesen wäre, bestünde die Landessprache diesbezüglich in Schwyzerdütsch. Gleichwohl ist das natürlich auch eine sehr süße, fast klebrige Sprachfärbung. Von Toblerone ist nicht die Rede.

Der wunderbare Zeichner Miguel Fernandez bescherte der Gruppe schon früher unabsichtlich einen internen Betriebswitz, einen so genannten Running Gag: Er selbst bezeichnete das Gitarrenriff als den vielleicht nervigsten aller Musikerwitze. Nur musst Du das erstmal schaffen: Dass ein solcher Begriff dann sofort synomisiert ist und via Google so aufgefunden wird. Ich hab zum Spaß den Link auf Twitter gesetzt. Versucht es bitte selbst auf Facebook. Es ist ein Plage.

Onkel Tommy, der Berichterstatter, geht partout nicht hintern Gartenzaun. Mehr Informationen über den begnadeten Ausnahmezeichner Miguel Fernandez ist unten verlinkt.  Danke für Alles.

Weiterführend

* Nordish by Nature: Miguel Fernandez
* Achtung Bauaufsicht: Öffentliche Verwaltung mal ganz anders.
* Miguel Fernandez: Beim Lappan-Verlag sind seine Bücher zu bekommen!

1760/19: Position: Genau! Wir machen Pornos von Frauen für Frauen – Guntbert Warns liest „Das Fik“ (Auszug aus: Fleischers Blues)

Zeitung lesen (gif)


Guntbert Warns liest „Das Fik“ Leseprobe aus „Fleischers Blues“ von Volker Hauptvogel

Die Frauen in Kreuzberg (FIK) wurden inzwischen von KIZ (Kannibalen in Zivil) abgekürzt. Was macht aber den Unterschied zwischen Vagina und Vulva deutlich? Der Weltfrauentag ist der Tag der Wahrheit und erst kürzlich veranstaltet worden.

Frauen und Männer, eine Einheitsfront: Bildet Einheitsbands. Der Trinkspruch im Café Morgenrot lautete: „Die Haare müssen ab, an der Muschi, am Kopf und auch am Sack.“ Zack Zack.

Wir sind entsätzt. Und freuen uns auf weitere Kapitel aus Fleischers Blues von Volker Hauptvogel.

Weiterführend
* Fleischers Blues auf Amazon kaufen
* Fleischers Blues auf blackbirds.tv
* Mekanik Destrüktiw Kommandöh auf blackbirds.tv

1775/19: Personen: Klaus Burger – Freier Tubaspieler

Banner Personen

Spirale quadratisch (Quelle: Klaus Burger, Homepage, eingebunden)
Spirale quadratisch (Quelle: Klaus Burger, Homepage, eingebunden)
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Eigentlich müsste ein Musiker anders als ein Musikbeamter eine übergeordnete Rolle haben, das ist auch eine Verantwortung. Wie ein Arzt oder ein Schamane….. – sagt Klaus Burger

In der Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook ist ab und an ein Stoßgebet in Rede: Herr Gott, der tubist im Himmel. In diesem filmischen Beitrag aus dem Jahre 1992 von Vera Knümann (via YouTube) wird Klaus Burger vorgeführt. U.a. im Studio, wo er einen rhythmischen Fehler einspielt, den zu korrigieren wiederum kein Ding ist. Anders als das Ding, das er sich vorgenommen hat und im Beitrag unverschämt herzeigt. Er wäscht sein Ding, egal was die Anderen sagen. Schöne Grüße an Oli Hilbring hier.

Diesen Stoßseufzer ohne jeglichen Verzehr geistiger Getränke oder ätherischer Öde ist an nüchterner Begeisterung kaum zu überbieten, oder? Klaus Burger verfolgt inzwischen auch anderswo Befreiung von der eigenen Verbeamtung, wie zum Beispiel in Perm (Russland), wo er sich aufhält, wie wir zufällig erfahren im Rahmen einer Expedition in vier Teilen, die der RBB in seiner Mediathek zum Zwecke gesellschaftlicher Neugier abrufbar ist. Perm, da ist ihm das Herz aufgegangen und nun würde er gern hier bleiben, erfahren wir in Teil 2 von vieren der angesprochenen Doku.

Das Leben ist nicht gerächt. Es wähnt sich weiterhin in Belohnung. Yeah Yeah Yeah.

Viel Spaß.

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