1834/19: Positionen: Der Unterschied zwischen Laid Back und Laid Black (mit Marcus Miller)

The Future is Black - http://blackbirds.tv - Zur Musikszene im weltweiten Berliner Speckgürtel #TheFutureIsBlack #BackToBlack #LaidBack #LaidBlack #TTT #Tulipstagram

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Marcus Miller | Music & Technique Talk | Thomann

laid-black adjective (listen here)
\ ˈlād-ˈbak
, ˌlād-\
Definition of laid-back
: having a relaxed style or character with A rest of laid-black music
(Tommy-Definition „new“ for How The Things Goin‘ on Marcus Millers Bass)

König Karl-Heinrich Barbarossa von Schmönckewitz hätte mit ihm die helle Freude gehabt. Hier erzählt ‚de bässte aller Marcusse‘ The Millerman nicht unabsichtlich out of the sewcase – aus dem Nähkästchen. Tea for the Millerman, das Album, hätte Cat Stevens mitgemacht, Yussuf Islam – so in der Art, wie wenn Marcus Miller, wie häufig, als Sideman fungiert. Hier und heute steht er im Zentrum des Schwarzen: Moon shadow, moon shadow. MM hat es mit Roberta Flack getan, gearbeitet am musikalischen Lustgewinn, und sie hat ihn gekillt, mit ihren Songs, mit den Stücken in ihren Songs, die man als Pause zwischen  anführendem und nachfolgendem Ton setzt. Killing me softly… – Ich fass mich kurz, nicht an.

Dann hat er mit Miles Davis gearbeitet. Mit Steve Gadd. Mit Al Jarreau. Mit wem eigentlich nicht? MM: A living legend. Aktuell ist er auf Tournee, die nennt er laid black. Das ist der Anlass, warum er sich beim Treppendorf-Hans (Thomann) zeigt, mitten im Sommer vorbeischneit. Wenn man schon mal da ist.

Mir hat es andere Vorhaben verhagelt. Ich musste aus Interesse ansehen, das steigert das Ansehen von Thomann und ich empfehle es Lesern. Danke fürs Zeigen eines so brillanten Zupfgeigenhansel: Leute, die Zukunft ist schwarz. Ich hab es jetzt klar gesagt: Die Weltrevolution kann kommen.

Weiterführend

1812/19: Video: Frankie goes to Studio – Mit Frank Sinatra, George Benson, Quincy Jones, Lionel Hampton u.v.a.

„After You’ve Gone“ – Frank Sinatra & The Quincy Jones Big Band (Live In Studio) from Live In Studio on Vimeo.

Frank Sinatra, vocals.
Quincy Jones, director.
Frank Foster, arranger.
Featuring George Benson (guitar), Lionel Hampton (vibes) and Lew Soloff (trumpet).

Saxophones: George Young (lead), Frank Wess, Michael Brecker, Dave Tofani, Ronnie Cuber. Horns: Jerry Peel (1st), John Clark, Peter Gordon. Trumpets: Lew Soloff (lead), Alan Rubin, Randy Brecker, Joe Newman. Trombones: Urbie Green (lead), Wayne Andre, Benny Powell, Dave Taylor (bass). Tuba: Tony Price. Rhythm: George Benson (guitar), Joe Parnello (piano), Ray Brown (bass), Steve Gadd (drums), Lionel Hampton (vibes), Ralph MacDonald (percussion), Margaret Ross (harp).

After You’ve Gone: Als Frankie-Boy ein letztes Mal in Berlin sang, fuhr ich unwissentlich neben ihm auf der Stadtautobahn auf Höhe ICC (International Congress Centre), als plötzlich ein Gewimmel in der Art einer polizeilichen weißen Maus (Motorradstaffel) auftauchte und eine große weiße Stretchlimousine neben uns vorüberfuhr. Abgedunkelt die Fenster, durchgeschunkelte Passengers of Love, und neben uns die Grandezza der großen, amerikanischen Musikgeschichte. Wow. Es wäre uns nicht derart aufgefallen, wären wir nicht auf dem Weg in die abgerissene Deutschlandhalle jener Zeit gewesen. Einigermaßen aufgeregt. Der Plan des Abends ist von mir ins Jahr 1991 verortet, aber ich schaue das noch nach. Das Farewell von Frankieboy Sinatra, dem vielleicht größten, weißen Jazzer aller Zeiten entgegen zu nehmen die Ehre dieses Abends. Ein letztes Mal, was macht das schon, wie Glück fliegt nun die Zeit davon, was bleibt? Vielleicht Erinnerung, ist das Glückseligkeit?

After You’ve Gone: Unter der orchestralen Leitung von Frank Sinatra jr (Sohn), der das Orchester anleitete. Ich gebe zu, ich hätte lieber Quincy gesehen. Quincy war zu dieser Zeit wohlweißlich derjenige einer A-Besetzung: A – A – A. Hätte hätte, Fahrradkette, es ist egal. Unvergleichlich der Abend, wir waren alle gerührt, nicht geschüttelt. Bald darauf verstarb Frankie, aber ich hatte ihm Goodbye sagen können, dazu sind wir alle aufgestanden in der Deutschlandhalle. Er hatte seinen Teleprompter nochmal quer- und ausgelesen, weil er fortan keinen neuen mehr bestellen mochte. Er war – jedenfalls so lange ich denke, also ein zwei Jahre, Freund vieler amerikanischen Präsidenten, hatte ein vollkommen unrassistisch geprägtes Rat Pack aus allerbesten Freunden am Start, war influential, lange bevor Influenca auf Instagram darben mussten, verehrte offenbar inbrünstig, was wir schwarze Musik nennen und war zugleich ein amerikanischer Konservativer wie ein gesellschaftlicher Visionär mit ganz anderen, restbefreiten, eigenen Vorstellungen von einer guten, menschlichen Gesellschaft.

After You’ve Gone: Danke, Frankie, für sehr vieles, was ich von Dir sehen und hören durfte. Du warst ein richtig Großer. Meine Liebe zu Dir ist fast grenzen-, zumindest aber generationenlos. Wäre ich je Dein Sohn gewesen, so wäre ich gerne neben Dir stehen geblieben, hätte anderen stolz entgegen gehalten, indem ich auf meine Moonboots zeige: „These Boots Are Made For Walkin“. Nancy hätte bestimmt mitgesummt.

Leute, Liebe und Licht!
After You’ve Gone: Bämm.

(Danke, Gerwin Eisenhauer, that made my day).

1485/17: Positionen: Alarm: Die Rock- + Popmusik ist tot. – Titelschutzangabe: „Letzte Ausfahrt Kuschelrock“ #socialtulip #ttt

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Es wurde schon alles gespielt, nur nicht von jedem. – Huey Colemann, via Facebook

Mein Bemühen um Netzaustausch ist Prüfungen unterzogen. Mir sind echte Austausche lieb. Mein Kernsatz lautete am 06.02.17: „In der Rock- und Popmusik ist es gelaufen. Spätestens 2000 war Schluss. Nichts Neues. Kalter Kaffee.“ Ich fasse gewonnene Erkenntnisse aus Diskussionen auf Facebook #socialtulip zusammen.

Viele befürworten diese Feststellung einfach. Ich habe ausgewertet, es sind die Älteren auf den Freundeslisten im asozialen Netzwerk.

Ich wusste früher sehr gut Bescheid, wie ein Sachverständiger. Dann klinkte ich mich irgendwann aus und dachte, das ist es nicht wert. Denn wozu auch? Ich beschloss, es ist egal. Ich war noch gar nicht so alt geworden. Es ist wirklich unheimlich lange her.

Einige wenige widersprechen mir und stellen Namen von Bands und Einzelmusikern in den Raum. Ob die genannten Musiker die These wiederlegen, die provokativ gemeint war, weiß ich nicht. Dazu müsste ich sämtliche Vorschläge gewissenhaft durchhören. Mir fehlt die Zeit dazu. Abgesehen davon auch die Lust.

Dirk Zöllner, Sänger/Musiker aus Berlin, hat in einem Gastbeitrag auf www.blackbirds.tv u.a. gesagt, Zitat: „Ich höre wie alle Normalverbraucher fast immer die Best of meines eigenen Lebens. Gelegentlich entdecke ich mal was Neues über YouTube, über meine große Tochter oder über meine junge Freundin – aber das vorgekaute Menü der Radio- oder Fernsehprogramme stört mich sowohl beim Komprimieren meiner eigenen Gedanken, als auch bei der Konversation im Allgemeinen.“

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