1872/19 #Tageslied Straßen sind aus Dreck gebaut, wer hat uns nur die Zeit geklaut?

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Westernhagen – Mit 18 – Das Pfefferminz-Experiment (Woodstock Recordings Vol.1)

Marius Müller-Westernhagen hat ein neues Studioalbum angekündigt: Am 8. November veröffentlicht der Sänger, Songwriter, Musiker und Produzent „Das Pfefferminz-Experiment (Woodstock Recordings Vol. 1)“. Erster Vorbote des Werks, das er gemeinsam mit dem Produzenten und Multiinstrumentalisten Larry Campbell im Dreamland Studio in Woodstock aufnahm, ist bereits erhältlich – auch das Video „Mit 18“ feiert Premiere. Das neue Album kann vorbestellt werden. Westernhagen – Mit 18 aus dem Album „Das Pfefferminz Experiment (Woodstock Recordings Vol.1)“ könnt ihr hier streamen und dowloaden: https://umg.lnk.to/Mit18

Eine Art neues Hobby rühmlicher Musiker zu sein, ist wohl, sich nach Woodstock zu begeben und in alten Kirchen Songs aufzunehmen. Vielleicht klingt es dann authentischer. Uns ist in diesem Zusammenhang der Schlagzeuger Jerry Marotta (früher u.a. Peter Gabriel, Bruder von Rick Marotta) bekannt, der selbiges betreibt. Dort jammt und produziert Jerry gern mit Tony Levin (einem weltweit hochgeschätzten Gotteskrieger am Bass, der schon mit John Lennon Platten aufnahm). Oder mit seinem Münchner Freund Alex Sebastian, über dessen Werkschaffen wir hier schon redlich berichteten. Heute weist uns das asoziale Netzwerk auf eben jene Dreamland Studios in Woodstock hin. Also gute alte Bekannte: Marius Müller-Westernhagen macht dort nun seinen bluesigen Country & Westernhagen.

Der Song ist eine Art Rückbesinnung auf die Zeit, als er mit 18 Sänger seiner Band war, die Stones-Songs kopierte. Undsofort. Später lebte MMW in Hamburg, in einer Wohngemeinschaft mit Udo Lindenberg, Otto Waalkes, Lonzo, dem Teufelsgeiger Hamburgs und vielen anderen mehr. Darauf schaut er nun siebzigjährig mit einer gewissen Wehmut zurück: Em Weh Weh! Au backe.

Ja, ich weiß, es war ne geile Zeit.

Weiterführend

 

1614/17: Video: Alex Sebastian hat eine Liga außergewöhnlicher Gentlemen am Start. Über einen Woodstock ‚freak of nature‘ aus München

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alex Sebastian: Why are you still here? [official video]

Am 27.10.2017 veröffentlicht
New song by alex sebastian, IN STORES NOW! Featuring Jerry Marotta (drums) and Tony Levin (bass).
A Walter White and Breaking Bad tribute videos created by an amazing team of enthusiasts with a very small budget! Thank you all!

So ist dieses ganze Stück Musik in der Kürze der Zeit gestrickt: Du verstehst das business und ich die Chemie guter Allianzen. Dies alles Ingredienzien eines mutmaßlichen Achtungserfolgs. Was ist denn nun das besondere Hui dieses Songs?

Es ist eine außergewöhnliche Allianz über zwei Kontinente hinweg. Auf Alex Sebastian wurde ich aufmerksam, weil ich mich via facebook und Instagram mit dem amerikanischen Schlagzeuger Jerry Marotta verfreundete. Ich kenne Jerrys Arbeit schon sehr lange. Zuallererst sicherlich seine Zusammenarbeit mit Peter Gabriel Ende der Siebziger Jahre des letzten Jahrtausends. Mir ist weiteres namedropping eher lästig, man kennt Marotta, dessen größte Marotte das Drummen ist. Daneben besitzt er ein Studio in der Nähe von Woodstock, eine ehemalige kleine Kirche.

Ähnlich muss man einen der weiteren, größten Namen des Musikbusiness aller Zeiten anfassen: Tony Levin, den ich vor Jahren mit Terry Bozzio, Pat Mastelotto und – Gott sei ihm gnädig – Allan Holdsworth in Berlin live spielen sehen durfte. Tony Levin hat auch schon mit John Lennon Platten aufgenommen. Auch hier überlasse ich das namedropping Wikipedia.

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88/10: Gigs, Review: Im Quasimodo Berlin musizierten Terry Bozzio, Tony Levin und das war Hot Sauce!

Sitze hier im Thairestaurant Elephant, Fasanenstr., Berlin und befinde mich in bester Gesellschaft: der beste Rockbassist der Welt, Tony Levin, stärkt sich am Nachbartisch für das Konzert um 22 uhr im Quasimodo. Dass er nach Hot Sauce fragt, ist nicht verwunderlich.“ (TwitterTweet von Tommy Tulip, 06.04.2010 – 20:53 Uhr)

Ja, das Restaurant Elephant, unmittelbar gegenüber vom Quasimodo, hat auf Nachfrage „hot sauce“ zu bieten. Und so’n heißer Bassist wie Tony, dem ist die thailändische Küche in ‚european style‘ eben etwas zu ‚unheiß‘ – was die Bassgrooves allerdings angeht, benötigen diese in der Regel keine Hot Sauce  obendrauf. Viele davon sind weltberühmt geworden. Dass Terry Bozzio ‚woanders was isst‘, sagt Tony Levin mir auf meine Frage hin, und das wiederum war zu bedauern. Allerdings lautet eine goldene Regel des Paparazzi-Journalismus: Stör Künstler nie beim Essen vor dem Auftritt, das geht schief.

Gestern, am 06.04.2010 fand  ein bereits seit längerem hier angekündigtes Konzert der Meisterklasse statt. Es gaben sich die Ehre:

  • Tony Levin, Bassist
  • Terry Bozzio, Schlagzeuger
  • Allan Holdsworth
  • Pat Mastelotto

Man muss schon den Mut bewundern, den das Quasimodo mit diesem illustren Quartett von Gott begnadeten Musikern an den Tag legt. Denn was geboten wird an einem solchen Abend, das ist alles andere als „billiger mainstream“. Mit der Veranstaltung dieses Konzerts von vier Weltklassemusikern festigt das Quasimodo seinen Ruf als äußerst bedeutender Spielort in Berlin, der seinesgleichen sucht. Das Quasimodo hat im „Spielkeller“ nur einen Fehler: es ist an solchen Tagen zu klein, etwa 350 Zuschauer und der Laden ist voll. Und wie voll. Ausverkauft.  Gestern Abend.

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