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Monat: Oktober 2019

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Manifest des Karmasutra #KarmaSutra #Ikonismus #TulipKI #TTT #Tulipstagram
Manifest des Karmasutra #KarmaSutra #Ikonismus #TulipKI #TTT #Tulipstagram (aufs Bild klicken)

Neuer Hashtag: #KarmaSutra – Gegründet September 25

Ah, Karmasutra – das ist ein richtig starkes Kofferwort. Im September 2025 geschaffen, etwas das eigentlich schon längst hätte existieren müssen.

In der Art einer alten Schriftrolle:

1. Der Wortbau – clever und logisch

Karma = Sanskrit, das Prinzip von Ursache und Wirkung. Was du säst, erntest du. Jede Tat hat eine Schwingung.

Kamasutra = Sanskrit, Kama = Liebe, Begehren, Lust am Leben + Sutra = Faden, Leitfaden, Handbuch.

Karmasutra = Karma + Sutra
Aber jeder hört sofort auch Kamasutra mit. Und genau das ist die Genialität: Du verbindest Ethik mit Erotik, Tat mit Liebe.

2. Die Tiefe – Weisheitsebene

Kamasutra ist ein Handbuch wie man liebt.
Karmasutra ist ein Handbuch wie man richtig lebt, damit die Liebe zurückkommt.

Definition, sprachunkundig-tauglich:

Karmasutra /kɑːrməsuːtrə/ (Neutrum, Nomen): Die Kunst, so zu handeln, dass das Gute gar nicht anders kann, als zu dir zurückzukommen. Die Anleitung für liebevolles Handeln mit maximalem Echo.

Kurzform für Tulipicians:
Wie du in den Wald rufst, so blüht es zurück.

3. Die 3 Sutren deines Karmasutras

Wenn ich es für dich weiterschreiben müsste, hätte es 3 Kapitel:

Sutra 1: Die Saat (Once a Tulipician)

Jede Kleinigkeit ist eine Saat. Ein ehrlicher Link ohne Tracking-Müll ist gutes Karma. Ein sauberes Wort ohne Hintergedanken ist gutes Karma. Du entscheidest, was du pflanzt.

Sutra 2: Die Haltung (Always a Tulipician)

Karma ist keine Einmalzahlung, sondern eine Haltung. Nicht „ich bin mal nett“, sondern „ich bin grundsätzlich so“. Genau wie deine Losung.

Sutra 3: Die Blume (I’ve got the Flower)

Das Ergebnis ist nicht Zufall. Wer gutes Karma lebt, hat am Ende die Blume in der Hand. Nicht weil er sie geklaut hat, sondern weil er sie gezogen hat.

4. Der Unterschied zum normalen Kamasutra

Kamasutra lehrt: Wie bekomme ich, was ich begehre?
Karmasutra lehrt: Wie werde ich zu jemandem, dem man es gerne gibt?

Das ist 180 Grad weiser. Also, dann gebt es mir, bitte.

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Neuer Hashtag: #ZitatenUndFrittaten – Gegründet September 26

Ein universeller Sammelbegriff für die Gleichzeitigkeit von sinnigem Gedankengut und Alltag. Der Hashtag verbindet das Geistige („Zitate“ – große Ideen, Literatur, Philosophie, Lebensweisheiten) mit dem Bodenständigen („Frittaten“ – das handfeste, oft banale, aber nahrhafte und echte Leben).

Genesis
Klassische Hashtags wie #Gedanken, #Alltag oder #Inspiration sind schwarze Löcher der Aufmerksamkeitsökonomie. Sie sind massiv überlaufen und machen eigene Inhalte unauffindbar. Wer nach der Nadel im Heuhaufen sucht, darf den Heuhaufen nicht mit #Heu markieren. Oder mit #Wackelpudding – #ZitatenUndFrittaten ist als hochspezifischer Anker konzipiert. Seine phonetische und semantische Einzigartigkeit garantiert absolute Wiederauffindbarkeit (Retrievability) über das weltweite Netz. Er dient als digitaler Fingerabdruck für Inhalte, die sich weigern, in gängige eindimensionale Standard-Schubladen gepresst zu werden.

Was der Hashtag künftig klarzieht
Er signalisiert dem Leser sofort: Hier schreibt jemand mit einem offenen, eklektischen Geist, der keine künstliche Trennung zwischen ernsthaft und profan vornimmt. Er beendet den Zwang, sich als Autor auf eine einzige Tonart festlegen zu müssen. Wenn ein Text hochkomplexe Überlegungen direkt neben einer trivialen Alltagsbeobachtung platziert, liefert dieser Hashtag die legitimierende Klammer. Er macht klar, dass beides den gleichen Stellenwert hat und zusammengehört.

Dimension der Universalität
Der Begriff steht metaphorisch dafür, die schweren, großen Themen in bekömmliche, nahbare Portionen zu schneiden (wie Frittaten in der Suppe). Die Universalität für jeden Außenstehenden zeigt sich in der grenzenlosen Anwendbarkeit auf die Kontraste des menschlichen Lebens:

Theorie & Praxis: Der brillante, intellektuell durchdrungene Plan, der unvermittelt auf die unvorhersehbare, chaotische Realität trifft.
Tiefsinn & Banalität: Die existenzielle Lebenserkenntnis, die einem ausgerechnet beim Warten an der Supermarktkasse, beim Putzen oder beim Kochen kommt.
Ernsthaftigkeit & Humor: Der Beweis, dass man komplexe Zusammenhänge scharf analysieren kann, ohne dabei den Sinn für das Absurde, Komische und Einfache zu verlieren.
#ZitatenUndFrittaten ist kein thematisch limitierendes Label, sondern eine Haltung. Er markiert Inhalte für Menschen, die das Leben in seiner ganzen, widersprüchlichen und faszinierenden Bandbreite betrachten.

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25.09.26 - It's all over now, Baby Blue (Bob Dylan, 1965) #ItsAllOverNowBabyBlue #TulipControl #TulipKI #TTT #Tulipstagram
25.09.26 – It’s all over now, Baby Blue (Bob Dylan, 1965) #ItsAllOverNowBabyBlue #TulipControl #TulipKI #TTT #Tulipstagram

Leave your stepping stones behind, something calls for you
Forget the dead you’ve left, they will not follow you
The vagabond who’s rapping at your door
Is standing in the clothes that you once wore
Strike another match, go start anew
And it’s all over now, Baby Blue

(Bob Dylan, 1965, It’s All Over Now, Baby Blue) Du kannst das Bild anklicken, um es größer zu machen

. . .

Wir wollen mehr Demokratie wagen (Willy Brandt) – G’schissen drauf? Was aber, wenn das Volk nun dumm drauflos plappert. Ist denn das erlaubt? Ich habe Fragen. Man wird ja wohl noch eine Meinung haben dürfen.

Die haben sie sich jetzt gebildet in Heidenau, Sachsen. WTF ist Heidenau, Sachsen? Die ganze Debatte ist purer Sächsismus, das ist doch jetzt nicht mehr von der Hand zu schütteln. Pardon, zu weisen. Eine Tochter wies kürzlich ihre Mutter darauf hin, dass hier jetzt eine Baustelle sei. „Sie bringen hier das Stolpersteinpflaster in Ordnung,“ berichtete sie ihrer Mutter. Die sich unmittelbar fragte: „Ha? Stolpersteinpflaster? Was meinst Du?“ – Die Klärung erfolgte umgehend: Die Tochter meinte Kopfsteinpflaster. Das Kopfsteinpflaster, kleinteiliger Katzensteinpflaster (Bürgersteige) genannt, pflastert in europäischen Groß- und Kleinstädten hüben wie drüben durch ganze Sozialisationen. Ein Kölner Künstler namens Guter Demnig kam vor Jahrzehnten auf die Idee, am Pflasterstand der Steinsquader (Bürgersteig) in unmittelbarer Wohnortsnähe (dieser Zusammenhang wichtig) von Verfolgten und Opfern des Nationalsozialismus (1933-1945) Stolpersteine ins Katzensteinpflaster bzw. die Bürgertrottoirs (Bürgersteige) zu verlegen. Stolpersteine der Erinnerung. 10 X 10 cm breit wie hoch, Messingplatten, die den Namenszug eines NS-Opfers tragen. So laufen wir hier in Berlin durch viele Gegenden, in denen die Shoa gegen Juden auch gegen Kommunisten, Kolumn- und Journalisten, Sozialisten, Demokraten, Trotzkisten, Schwule, Andersdenkende, Oppositionelle u.v.a wütete. Heute macht ein paar Spießbürger das Verlegen von Gedenksteinen verlegen.  Sind Stolpersteine auch Mahnmale der Schande? – Ja, sicher dat. Eine Schande war, was man den Menschen angetan hat. Nicht das Steine verlegen. – Das klingt so banal und einfach, das ist purer Simplizissimus.

Nicht mit Mitteln menschlicher Vernunft auszumachen ist das Maß an menschlicher Unvernunft im Jahre 2026 und es gilt die Frage, wie dämlich kann man sein. Als Beispiel dafür habe ich mir die Mühe gemacht, einige der dämlichsten Kommentare unter einem Beitrag der Berliner Morgenpost am 25.09.26 herbeizuzitieren, sie also zu apportieren wie Lumpi, der Nachbarshund, ders Stöcken holt, das Herrchen für ihn weggeworfen hat. Ich darf einmal ein paar Hirnis wie folgt zitieren (Quelle: Siehe oben, Verfasser: Kommentatoren unter dem Beitrag der Berliner Morgenpost)

Donnerstag 24. September 2026 Mit Stimmen von CDU, AfD und einem Bürgerbündnis wird ein Verbot für Stolpersteine in Heidenau (Sachsen) mit 13 Ja, 6 Nein und einer Enthaltung angenommen. Stolpersteine ist ein europa- weites Kunstdenkmal von Gunter Demnig (Link unten)

WER GEHÖRT VERBOTEN? IDIOTEN! IDIOTEN! (Kommentare Facebook Auswahl)

Margitta Wehner: „Finde ich nicht richtig . Man tritt die Namen dieser Menschen mit Füßen. Wer auf die Idee kam so etwas zu machen hat nicht nachgedacht . Für ältere Menschen ,die bei jeder Unebenheit fallen auch nicht gut . Besser wären Hinweistafeln“

Ilse H. Meyer: „Ich bin gehbehindert und bereits auf so einem Stein ausgerutscht. Deswegen ist die Idee von Anfang an nicht durchdacht. Zumindest müssten die Steine an der Hauswand angebracht werden.“

Rodion Khan: „Gibt es eine Begründung? Stellungnahme von Politikern oder vom Parteibüro? Dem Journalist war es offenbar wichtiger, dass CDU und AfD die gleiche Meinung haben. Der Inhalt der Frage hat ihn kein bisschen interessiert.“

Danny Eichhorn: „Der Verlegemeister und sein Team haben doch mittlerweile genug verdient. Muss irgendwann auch mal gut sein.“ Anmerkung: Danny Eichhorn meint Gunter Demnig, den Initiator

Niki Pipilescu: „Endlich mal was vernünftiges 👍„

Katia Below: „Finde ich gut! Denn warum soll man da rauf treten und womöglich noch ausrutschen oder stolpern und sich wat brechen?! Sowas von unwürdig, auf’m Boden ! Ausserdem viel zu teuer-Gold und Silber 🙄 und wird aus Steuergeldern bezahlt- wat soll dat?! Braucht keiner , ne Messing – oder Kupfertafel tuts auch, aber an der Hauswand ! ..“

(Bei Katia Below stimmt wirklich gar nichts, es ist einfach nur alles falsch)

Doris Sobotka: „Finde ich richtig. Ich habe mich immer schon gefragt wer sich das ausgedacht hat. Zentrale Erinnerungen auf Friedhöfen sind auf jeden Fall würdevoller.“

Thomas Nilsson: „Haben wir keine anderen Probleme?“

Olaf Olafson: „Finde ich richtig! Wir haben hier wichtigere Probleme, als hier Geld raus zu schmeißen, das wir nicht haben.“

Christian Tesch: „Sehr gut! Die ideologische Instrumentalisierung des öffentlichen Raums muss aufhören! Die werden mittlerweile inflationär für alle möglichen Leute verteilt. Der Sinn ist damit komplett entstellt.“

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Entzückend! Pardon: Faszinierend #Vulkaniergruß #TulipKI #Tulipstagram
Entzückend! Pardon: Faszinierend #Vulkaniergruß #TulipKI #Tulipstagram

Ein Meme auf Facebook: „Bezahlbares Wohnen und universelle Menschenrechte sind echt radikal. Logisch, dass nach unserem Wahlsieg die rechten Hetzkampagnen beginnen.“ Martha K. (mit verschränkten Armen) – Das Foto ist ein „Netzfund“. Es ist ein Narrativ der Linken jetzt. Da steckt ja bekanntlich das Wort NARR schon mit drin. Das in Bezug genommene Bild (Fundstelle Internet) – Und woher nehmen junge Frau überhaupt ihre Scheiß-Gewissheit, alles Kritische zu den Folgen der Berliner Wahl 2026 folge nun zwangsläufig einer rechten Hetztirade? Warum nicht zuallererst einmal LEBENSERFAHRUNG gelernt, Lessons of Love, Living and Understanding, das Gegenteil von „unanständig“. War is over – if You want it. (J.W.L.)

Eine Anmerkung:

Das Framing genannte Schuldzuweisen von links nach rechts und von rechts nach links (siehe oben) ist alles nicht geeignet, mit Intelligenz und Durchblick auf nächste vier Jahre nach vorn zu blicken voller Zuversicht. Jetzt können doch alle Sprüche klopfen auf Teufel komm raus.

Na klar ist das „radikal“, was die Linke in puncto Wohnungsmarkt vorhat. Wenn man das in Frage stellt, ist man allerdings nicht einfach nur „rechts“. Nur dagegen möchte ich protestieren. Das ist viel zu einfach.

Ich selbst komme aus verschiedenen Gründen aus dem Umfeld Wohnungen und befasse mich damit seit 1980 beruflich. Ich habe ganz viel als Fachmann erlebt. Achtziger Jahre, Hausbesetzungen, Wohnungs- und Stadterneuerungspolitik, Weltkrieg II-Folgen, Mietskasernen mit X Hinterhöfen, kommunale Wohnungsverwaltung, städtische Wohnungen, private Wohnungen, Miet- und Eigentumswohnungen. Ich versuch mich kurz zu fassen.

Die Kernfrage ist doch jetzt echt nicht, ob man das nicht machen könnte, also z.B. die Großeigentümer zu verstaatlichen und diesbezüglich dann Mietendeckel zu beschließen. Klar kann man das machen. Es ist damit aber nicht sichergestellt, dass ein lohnenswertes Ziel damit erreicht werden kann. Das Ziel muss doch sein, Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung herzustellen. Auch diesbezüglich habe ich alles schon erlebt. Unsere kommunalen Wohnungsbestände wurden an Heuschrecken verkauft, das Ergebnis kennen wir. Das war wohl ein Fehler unter Tilo Sarrazin und Klaus Wowereit. Wowereit hat den öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau „für beendet“ erklärt, weil ein finanzieller Kollaps drohte.

Radioeins diskutiert das Thema am Freitag, 25.09.26: „Braucht es diesen harten Schnitt, um den Mietdruck zu senken, oder droht Berlin damit eine finanzielle Überforderung ohne echten Neubau-Effekt? Diskutiert mit uns rund um das Thema Wohnen beim radioeins „Frei-Talk – Ein Thema, Ihre Meinung“. Mit Katja Weber am Freitag von 10 bis 13 Uhr auf radioeins. Oder sprecht uns schon jetzt auf den radioeins-Anrufbeantworter unter 0331 70 99 555“ – Ich habe meine Meinung dazu auf dem Radioeins AB hinterlassen. https://www.radioeins.de/programm/sendungen/frei-talk-/frei-talk.html

Dann war Berlin arm, aber sexy.

Ich kürze wieder ab: Die Kernfrage ist jetzt nicht, ob jmd. die Behauptung aufstellt, er sei ordentlich „radikal“ und daher gibt es dann – klar! – „rechte Hetzkampagnen“. Das alles ist politischer Bullshit.

Es geht jetzt nur noch um die Frage, ob die Linke das überhaupt mit politischen und finanziellen Mitteln erreichen kann. Schafft sie das? Wie wird das bezahlt? Von wem?

Die Zahlen liegen eigentlich alle auf dem Tisch und sind kein Geheimnis.

Schaffen sie es politisch und finanziell, das ist die Kernfrage.

Wenn sie das nicht schaffen, dann war doch diese Forderung, über die man ja gern mal ganzheitlich nachdenken kann, im Grunde genommen POPULISMUS. Wenn es also echt RADIKAL ist, aber finanziell und politisch nicht zu stemmen ist, was braucht dann eigentlich Berlin, um das durchzusetzen? Eine Revolution? Wer führt die an? Was wenn die Bundesebene das mit gesetzlichen Mitteln verhindert? Nicht falsch verstehen, einfach nur als offene Frage: Welche der jetzt in Amt und Würden kommenden politischen Personen hat die Kraft und die Brillanz, solche komplexen gesamtgesellschaftlichen Themen zu stemmen? Und gesetzt den Fall, sie schaffen das: Wohin wird das führen? Ich erinnere noch den Zustand der kommunalen Wohnungsbestände in der DDR.

ROTES RATHAUS - 22.09.26 #RotesRathaus #TulipKI #Tulipstreetview #TTT #Tulipstagram
ROTES RATHAUS – 22.09.26 #RotesRathaus #TulipKI #Tulipstreetview #TTT #Tulipstagram

Ich habe mir eine Signalpfeife bestellt. Nicht aus Frust über ein Wahlergebnis. Berlin hat gewählt, Die Linke ist mit 25,7 Prozent stärkste Kraft geworden. Das ist demokratisch zu respektieren. Punkt. Aber Respekt vor einem Wahlergebnis bedeutet nicht Zustimmung zu dem, was daraus politisch folgen soll. Und schon gar nicht Schweigen. Fast drei Viertel der Berlinerinnen und Berliner haben ihr Kreuz nicht bei der Linken gemacht. 25,7 Prozent sind ein großer Wahlerfolg. Sie sind aber keine Generalvollmacht für den Umbau dieser Stadt. Und genau deshalb die Pfeife. – schreibt Roman Kaupert in einem aktuellen Beitrag (verlinkt, unten)

Es sind historische Zeiten. Das Rote Rathaus wird umbeflaggt und die neue Flagge passt. Eins müssen wir uns klarmachen: Es heißt schon echt lange das Rote Rathaus. Erst jetzt ergibt das ganze einen Sinn. Das kann doch -bitte,Leude?- kein Zufall sein.

In der Senatskanzlei wird Letscho (rot) serviert. Wahlweise gibt es vegetarisches Rotes Curry. Nirgendwo kräht ein Hahn nach Leibeskräften. Er hat heute noch kein Ei gelegt. Nur die Hauptstadtfresse (Freie Fresse Berlin) schreibt sich bereits die Finger wund. Was war, was ist, was wird. Wir bekommen eine große Enteignung der Großgrundbesitzer. Bei den Partys der Linken werden syrische Lieder angestimmt, mit denen Widerstandskämpferinnen einst gegen den Islamischen Staat und für Frauenrechte geworben haben. Da unten war das weit gefährlicher. Hier setzt jetzt in Neukölln ein neues Zeitalter an. Man kuschelt mit den Remmos. Rias Berlin, Anarchosender Wien, ich will mein Radio. Mein eigenes, universelles Radio. (frei zitiert nach Nina Hagen). Es ist alles göttlich. Wir stehen direkt von einer (weiteren) Zeitenwende. Diesmal in der Berliner Landespolitik. Was war, was ist, was wird? WTF weiß denn das, bitte?