1932/20 #HIStory – Ilka Posin denkt an den 8. Mai 1945 – 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von den Nazis! #Gastbeitrag


Катюша (Katjuscha)

Die Erinnerung an den Anteil der Sowjetunion zum Sieg über Nazi-Deutschland verblasst seit vielen Jahren. In den westlichen Bundesländern ist das sicherlich der weltpolitischen Lage nach dem Krieg geschuldet, dort waren die Befreier eben andere. Im Osten war die Zeit der sowjetischen Besatzung auch nicht nur unkompliziert und konfliktfrei.

Im Privaten sieht es anders aus.

Ich bin in der Stadt Brandenburg aufgewachsen – anfangs direkt neben dem „Russenviertel“; meine Eltern waren eng befreundet mit einer ukrainischen Familie. Wadim – Sohn der Familie – war mein kleiner Freund. Der damals aus der Heimat unserer Nachbarn mitgebrachte Original-Samowar schmückt immer noch das Wohnzimmer meines Vaters, russische Melodien liebte ich von klein auf. Ich hatte in Russisch immer eine Eins, mochte die Sprache schon damals sehr, habe noch vor 89 Lenin im Mausoleum bewundert und überhaupt unvergessliche Tage in Moskau erlebt…

Schaue und höre ich in mich, fühle ich mich mit den Menschen der ehemaligen Sowjetunion verbunden!
Bis und gerade heute empfinde ich – und das vereint uns auch – die große Sehnsucht nach Frieden.
Im Kleinen. Und im Großen.

Ebenso wenig werde ich vergessen, dass die Menschen in der Sowjetunion mit am schwersten unter dem 2. Weltkrieg gelitten haben; überhaupt wie viele Menschen dem Krieg zum Opfer gefallen sind. Heute vor 75 Jahren war der Krieg zu Ende. Das ist ein historisch großer Tag! Einer, den auch ich gedenke.

Im Kleinen heißt das für mich: -zig Jahre Freundschaft zu/mit unseren damaligen Nachbarn aus der Ukraine, 30 Jahre Freundschaft mit Anna aus Moldawien, der späteren Frau meines Vaters, 10 Jahre Freundschaft mit Jelena aus Lettland, einer in Berlin lebenden Kindergärtnerin, die mich liebevoll „Illitschka“ nennt.
Und ja: die Russen sind oft laut, polternd, überaus emotional und… trinken Wodka bis zum Umfallen. Oder eben bis ich umfalle!

На здоровье! Auf 75 Jahre!

***

Danke, Ilka, dass ich diesen Beitrag von Dir hier verwenden darf.

1931/20 #Tageslied – Zur Fangfrage „Rot“ und zu allem, was da drangenäht gehört – Der Bogen von A.H. über KIZ zu Moses Sumney

Icon #Tageslied

Icon #Tageslied

#Homeoffice #TTT #Tulipstagram

#Homeoffice #TTT #Tulipstagram


K.I.Z. – Ich bin Adolf Hitler (Live Rock am Ring 2015)

Mein Leben fühlt sich seit einiger Zeit an wie eine Fermate, habe ich herausgefunden. Während ich so Fisherman´s Friend lutschend (Beeren-Mix) das Homeoffice mit meinen satanischen Sentenzen besorge, um der Welt irgendwas von Bedeutung zu hinterlassen, finde ich im musikalischen Kontext heraus, wie es sich mit der Fermate verhält. Lauter Verschwörungen rund ums Thema.

Wir leben im „lock down“? Pustekuchen: Wir leben fermatös! #Fermate

„Die Fermate (italienisch fermare ‚anhalten‘) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird, Innehalten in der Bewegung anzeigt oder dem Solisten signalisiert, diese Stelle nach seinem individuellen Bedürfnis zu verzieren. Frühere Benennungen des Zeichens waren „Point d’Orgue“ und Corona (👀) oder Coronata.“
(aus Wikipedia)

Allen anders lautenden Theoretikern der Verschwörung: Ihr könnt aufhören zu mutmaßen. Ich habe das Rätsel decodiert. Es ist aus!

Das eindeutige Akronym „A.H.“ hat dieser Tage überraschend schnell komplett geswitcht: Aus Adolf Hitler († 30. April 1945, Suizid, na Gott sei Dank!) wurde im Internet jetzt Attila Hildmann. Hitler war Vegetarier, Hildmann ist Veganer und Unternehmer und unternimmt ständig neues, isst nicht einmal Tütensuppe, aber fährt Porsche mit Ledersitzen. Das hört man immer von den Hatern Hildmann betreffend. Ihm ist es nicht wurst, aber derartige Angriffe gegen ihn sind zum Seitan verurteilt. Was Attila Hildmann these Days of Corona so von sich gibt und wo er dafür bzw. gegen was dagegen er demonstriert, hat den Sprachgebrauch in Deutschland verändert. Überzeugte Veganer und Anhänger seiner Lehren fühlen sich von Hildmann in die Irre geführt. Oder ist Hildmann einfach nur irre geworden, fragen sich viele. Man schreibt sich in vegangen Kreisen längst täglich via WhatsApp oder Telegram die „Hildmann-News“, die mit A.H. abgekürzt werden und „Oooopps, das geht ja gar nicht.“ Corona fickt den Kopf, beeilen sich Jünger der reinen Leere schnell hinzuzufügen, wenn sie ihren fauxpas verstehen. Der Bogen von KIZ zu A.H. ist damit berichtskongruent verschlagwortet und bewiesen, Ihr Miesen!

Weiterlesen