1908/20 #Tageslied Zero Zero – by De-Phazz – Those where the days…wenn God was blind.

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Tommy T. Tulip, Schutzpatron, Ritter der Kokosnuss


DE-PHAZZ – ZERO ZERO Private feat. Pat Appleton

Lineup: Pat Appleton (voc), Ulf Kleiner (kb), Markus Bodenseh (B), Frank Spaniol (Sax), Oli Rubow (Dr), Pit Baumgartner (eff.) …from the album „Private“ feat. Pat Appleton. Produced by Pit Baumgartner

Ich mache mich als Schutzpatron bzw. Ritter der Krokusnoss nicht allzu gut.  Wer will, kann meine reine Absicht jedoch erkennen. Wenn ich mal groß bin, werde ich Schutzpatron der Heiligen Helga. Für heute habe ich mir die Situation rund um Coropa (Corona, Europa – ein Kofferwort) fest vorgenommen zu verwischen, damit in Vergessenheit gerät, was vorüber zu gehen hätte, hätte ich was zu sagen und ansonsten sende ich aus der Quarantäne liebe Grüße an die Absichtsvollen, die jetzt gute, heilige Musik bester sortenreiner Notierung an uns übersende.

Das Duo, das wirkt, heißt kurz gesagt Pit & Pat und es reguliert die hörbaren Klänge. Es geht irgendwie um Reduktion. Reduce to the Max: Nicht zu viel, sondern lieber ein paar Klänge zu wenig, aber dafür endlich den Kopf frei haben. De Phazz, das sind vor allem könnerhafte Musiker aus verschiedenen Winkeln der derzeit coronabetroffenen Republik.

Es wird schon besser werden.

Wie man deutlich hört.

Das Lied des Tages: Zero Zero, das was wir dem Virus wünschen.

Aus der Endzeitquarantäne. Thank You for the Music, my beloved Musicians.

Ich widme dieses Lied der verstorbenen Astrid North (Cultured Pearls) mit Liebe & Hinwendung.

 

1824/19: Nachruf: Astrid North – Mein persönlicher Nachruf (Von Sven Haeusler, Berlin)

Sven Haeusler (mit Genehmigung)

Sven Haeusler (Quelle: Privatarchiv)

 

Die 90er Jahre. Ein musikalisch extrem vielseitiges Jahrzehnt. Eine Hochzeit des HipHop, Geburtsjahrzehnt des Grunge und natürlich von Techno (und Tekno, Tekkno, und Tekkkno).

Dazwischen ein Pflänzchen namens Acid Jazz und allen möglichen dazugehörigen Ausläufern, die irgendwie alle „Lounge“ waren. Die Engländer haben es (mal wieder) in der Form von Bands wie „Galliano“ und „The Band New Heavies“ vorgemacht, wie sich Trends aus den Clubs popmusikalisch aufbereiten lassen.
Wie so oft hat es nicht lange gedauert, bis diese Welle auch Deutschland erreichte und beispielsweise Formationen wie Reality Brothers oder Jazzkantine hervorbrachte und Songs wie Tag am Meer von den Fantastischen 4.

Auch 2 junge Musiker aus Hamburg und Berlin haben 1992 Gefallen an diesem weichen, sehr traditonsbewussten Sound gefunden. Zum Glück sind Bela Brauckmann und Peter Hinderthür damals bei der Komplettierung ihrer Band auf eine Berliner Sängerin gestossen, die ihrer Musik im weiteren Verlauf zur verdienten Aufmerksamkeit verhalf: Astrid North.

Ein Name, der schon vom Klang her Großes verspricht.
Nina Simone, Aretha Franklin, Astrid North.
Für mich liest sich das sehr flüssig und selbstverständlich weg.

Die Band wurde dennoch „Cultured Pearls“ getauft, schließlich handelte es sich ja nicht um ein Soloprojekt.

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1823/19: Positionen: Liebe, Erwachsen, Transzendenz


Cultured Pearls – Just to let you know – Lyrics

Die Zahl derjenigen die ableben und große, schmerzhafte Lücken reißen, die sich mit nichts anderem als Liebe, Erwachen und Transzendenz füllen lassen, wächst weiter. Unaufhaltsam bricht sich das Leben Bahnen, regelrecht Schneisen, unwillig auf links und rechts ansässige Zaungäste zu warten, diese zu fragen, ob es wohl recht sei, die Situation, wie sie jetzt ist, komplett auf den Kopf zu stellen, ja, die Verhältnisse in ihr Gegenteil zu verkehren. Wir brauchen eine Art Insgesamtreinigung unserer Gedanken und Spiritualität, ob so, wie ich es hier darstelle oder auch ganz anders, ist wurscht. Es kommt darauf an, dass es geschieht. Liebe, Erwachen, Transzendenz und habt ein schönes Wochenende, vergesst diese Ideen nicht. #TTT

Today’s just another day for me i see now
Just like other days in my life
they seem like a breeze flowing over death
creeping slowly over my body
for the last day that i’ll see
just to let you know

just to let you know
i’ll never wanna laugh again
Laughs i had i never shared
just to let you know
i never wanna cry again
The tears i cried weren’t seen in the rain

that we are in, that we are in, we are in…

Today will be my last day but why worry
Belief is the land i’m traveling to
i’ll leave with a smile to show i don’t blame you
Creeping slowly out of my body
there’s the last day that i’ll see
just to let you know

just to let you know
i never wanna love again
love i gave was just a nothing
just to let you know
i never wanna feel again
the feelings i had never touched anyone

the love i gave the love i gave was just a nothing
was just a nothing

the feelings i had the feelings i had never touched anyone
never touched anyone

deep within, deep within, deep within, deep within

just to let you know
just to let you know
i never wanna love again
love i gave was just a nothing
just to let you know
i never wanna cry again
the tears i cried weren’t seen in the rain

the love i gave, the love i gave was just a nothing
was just a nothing…
the tears i cried, the tears i cried weren’t seen in the rain
weren’t seen in the rain

we are in, we are in, you are in, he is in, she is in, we are in, you are in…

Nur um es Euch wissen zu lassen.
Für alle mit großen Verlusten. Auch Astrid Norths Familie.
Musik: Cultured Pearls – Just To Let You Know #Anspielideen