968/14: Lied des Tages: Die Berliner Band „ORIENTATION“ und „9 in Istanbul, 8 in Berlin“

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Mir ist schon ganz türkis…. – Ohne Istanbul wäre ich ziemlich auf Turkey….cold turkey!

Wie es scheint, gibt es keine Zufälle. Dies betrifft auch die Stadt Istanbul.

Das ist schon abgefahren. Ich durchstöbere alte Fotosammlungen und stoße auf dies Foto, das ich 2010 in Kroatien geschossen habe. In meinem Kopf macht es „Klick“ und „ach“, ich denke „och“ und „ach nee, ne?“.

Irgendetwas hat dieses Foto, das mich fesselt. Ich krame in meinen Gedanken nach. Tiefentschlossen. Vergleicht bitte mal dieses von mir angefertigte Foto mit dem hier…. wacka wacka…. Diesen Vorgang nennen sie auf englisch „Orientation“. Das ist der türquoise Kreidekreis. Oder so ähnlich. Sich an etwas zu erinnern, das einem wichtig ist, wichtig war und von dem man glaubt, es nie wieder zu vergessen. Vergessen zu können.

Orientation – „9 in Istanbul, 8 in Berlin“

Solltet ihr den obigen Link angeklickt haben, so ist euch verraten, dass es keine Zufälle gibt und das man im Zweifelsfall fähig ist auch die abgelegenen, hintersten Gedankenwindungen zurückzuerinnern.

Dazu muss das abgelegte Gedankengut jedoch mit dem Herzen verbunden sein. Ich habe die Band ORIENTATION in mein Herz geschlossen, seit ich sie das erste Mal hörte.

Das Stück „9 in Istanbul, 8 in Berlin“ befindet sich auf der CD „I Show You Crazy“ und richtig: Sie haben mir die ganze Verrücktheit der Welt bewiesen. Mit folgendem:

Meine Urlaubsfotos erinnerten mich an ORIENTATION. Dort schoss ich auch das erste neue Foto vom Mond und beim nachträglichen Betrachten bemerkte ich, es handelt sich auf diesem Foto um die falsche Seite des Mondes, Pink Floyd hatte die richtige Seite 1973 besungen: Nach meiner Erinnerung hieß das Album „The Dark Side Of The Huhn„. Ich hatte versagt. Ihr werdet es bestätigen, nur Unwissende halten die helle für die richtige Seite des Mondes.

the wrong side of the moon

the wrong side of the moon

Das gemeine an dem einen wie dem anderen Foto dieses Artikels ist die Tatsache, dass man die Bilder kleiner machen muss, um sie ins Layout der Seite einzupassen. Niemand darf so etwas wie den Mond kleiner machen. Gut: Man kann auf beide Bilder klicken, dann werden sie wieder etwas größer. Und lassen sich vortrefflich betrachten. Gewitzt, was? Aber auch tröstlich.

Nun glaube ich jedenfalls gar nicht mehr an Zufälle. Ich habe in Kroatien das Plattencover der CD „I Show You Crazy“ nachfotografiert. Weil ich über mein musikalisches Leben an sich textsicher versuche, Aufzeichnungen anzufertigen, ergibt meine heutige Tiefenrecherche dazu, dass ich ORIENTATION zuallererst am 3. September 2010 auf dieser Website in Erwähnung brachte. Ernsthafter befasste ich mich erst viel später mit der Band, nämlich am 1. November 2011.

Ich bringe das alles nicht mehr exakt zusammen und eventuell betrügen mich meine Erinnerungen. Es spricht aber einiges dafür, dass mein fotografisches Gedächtnis „Hui“ machte und ich zur Gruppe ORIENTATION auch deswegen kurze Zeit nach diesem Urlaub am Mittelmeer fand, weil ich sie gesehen hatte. Sie stand am Wegesrand und schaute mich an.

I show you crazy hat sie nicht gesagt. Ich dachte aber schon, sie schaut etwas crazy. Also fotografierte ich sie. Der Rest ist Geschichte. Diese hier.

Die Verbindung habe ich inzwischen schnell mal drauf gemalt auf das Foto, es sind die Worte „ORIENTATION“ und nach kurzem Suchen habe ich auch einen meiner liebsten orientalischen Reggaes wieder hervorgekramt, den ich kenne. Um genau zu sein, kenne ich nur einen einzigen. Das Stück „9 in Istanbul, 8 in Berlin“. Darf ich vielleicht noch die Empfehlung geben, das Stück entweder mit Ohrstöpseln laut zu hören oder sogar mit guten Lautsprechern. Und auf die Knöpfe. Das ist ein ganz bedeutendes Stück Musik, das Orientation uns da geschenkt hat. Chapeau, klack. Tschaka tschaka….

In Istanbul spielte irgendwo auch das gestrige Lied des Tages, das du bei entsprechend türkiser Gesamt-Abendstimmung jetzt gleich hier direkt aufrufen kannst….

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