541/11: Personen & Porträts: Nik Archer aus Erfurt ist sein eigenes, universelles Radio (via Youtube)

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Nik – World behind my wall (Tokio Hotel cover) try1 (User:NikArcherTH) (via youtube)  

Das Wissen um die spirituelle Beziehung zum gesamten Universum ist ohne Bedeutung, denn Bewusstsein von irgend etwas ist nicht die Wirklichkeit jener Sache. Dass man von der Existenz der Liebe weiß, bedeutet nicht zu lieben. – John Mohawk Sotsisowah, Seneca-Indianer

„Nichts ist unmöglich“ oder alles: Nik Archer ist ein Gernsänger, Baujahr 1980, und hat sich das zweite Album von Tokio Hotel gekauft. Da beschloss er, seinen eigenen Gesang unter vorhandene Musikstücke zu mischen.  Er kaufte sich Hardware, um seinen Gesang aufzunehmen und inzwischen hat sein Youtube-Channel sich auf aktuell „etliche Videos“ gemausert. Die nennt er gern man „Try #1“, wobei der Versuch schon das Ergebnis ist.

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Nik – Junimond (Original: Rio Reiser) try 1 (User: NikArcherTH) (via youtube)  

Als Nina Hagen noch keinen Internetanschluss besaß, textete sie einmal metaphernhaft:

Ich bin mein Radio, mein eigenes, universelles Radio. #Lyrics Nina Hagen, hier

So scheint es auch Nik Archer zu halten und wir finden, er macht seine Sache sehr gut, also ausbaufähig. Wir sehen einen Autodidakten mit Vision, einem Ziel, dass zu verfolgen er lohnenswert findet. Wir sehen keine Band, kein glattgeschliffenes Projekt, sondern einen rohen Diamanten. Dieser bedarf noch eines Feinschliffs. Aber dann?

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Nina Hagen – Universelles Radio (User: ninahagenINFO) (via youtube)  

Ausdauer, Verve, dran bleiben, es immer noch mal neu versuchen, dann für gut befinden und veröffentlichen, das war´s!

Da kann was draus werden.

Neu auch die Art, Musik zu machen. Er macht Musik einfach mit sich selbst. Ok, ok, nicht ganz neu, Justin Bieber…., aber, Leute, w…t…f….is Justin Bieber? Tokio Hotel? Nein, was Nik Archer macht, gefällt uns etwas abseits vom geschmackssicheren mainstream. Weil der Wunsch der Vater der Gedanken….?

Man darf das nicht verwechseln: Ein Couchpotatoe, das ist eine Kartoffel (Sorte: eher etwas mehlig), die gern auf einer Couch herumhängt, dort sitzt bzw. sich herumflätzt und vorzugsweise nichts tut. Jemand, der wie viele Musiker zu wenig tut, um überhaupt etwas zu erreichen hinsichtlich dessen. Ein Coachpotatoe hingegen, das ist eine dieser wohlschmeckenden, gar nicht mehligen Kartoffeln, die unter Fachleuten gern die „Jungen Wilden“ genannt werden. Das Ziel ihrer Existenz ist die Schaffung einer coachmässigen, unterstützungsartigen Gesamt-Szenerie. Coacht diese Kartoffel einen tragfähigen Sänger, durchaus von der Couch aus, kann daraus etwas sehr Besonderes werden. #Insiderwissen

Wir jedenfalls würden Nik Archer „anbaggern“, lebte er in Berlin und wir würden ihn fragen, ob er unser nächstes Musikprojekt als Sänger coachen könnte? Darin eingeschlossen: Er kriegt einen Gesangscoach. Alle notwendigen Basis-Voraussetzungen bringt er allein mit. Er gefällt. Weiter so, Nik, und herzliche Grüße aus Berlin, von Dir aus gesehen im Norden der „bunten Republik Deutschland“ (#Udo Lindenberg),

whatsoever, it´s „geil“.

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