773/13: Linktipp: Baden in Blut, Geld und Golf, Wandern, Fantasy-Baseball – Die schrulligen Hobbys der Rock-Großväter

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Sie badeten auf der Bühne im Blut, heute baden sie im Geld: Ozzy Osbourne, Alice Cooper oder Eric Clapton lebten früher den Traum von Sex, Drugs und Rock’n’Roll, doch jenseits der 60 wurden daraus Golf, Wandern und Fantasy-Baseball. einestages über die schrulligen Hobbys der Rock-Großväter.

…sagt „einestages“, die Rubrik auf Spiegel-Online für etwas andere Berichterstattungen, in denen wir unsere Gedanken Revue passieren lassen dürfen. Was haben Ozzy Osbourne, Ian Gillan, Frank „the Freak“ Zappa und Konsorten wildes getrieben und was treiben sie heute? Genau die Art „sex, ex-sex und crime“, die wir in unserem fortgeschrittenen Alter benötigen, um überhaupt nochmal in Erregung zu geraten. Leute, eine fulminante, kurze, gut lesbare Geschichte. Doch was red ich? Lest selbst.

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461/11: Kleinanzeigen: Auf den Stücken ist ein Copyright, also lass sie bitte niemanden hören!

Die weltgrößten Plattenfirmen zittern vor ein paar jungen Deutschen. Die hacken sich in die Rechner berühmter Musiker und deren Manager, stellen unveröffentlichte Lieder von Lady Gaga oder Shakira ins Netz. Zwei wurden erwischt, die anderen machen weiter. (Star Wars, Musikindustrie, Jürgen Dahlkamp, Der Spiegel, 24.01.11, Link unten)

Sie sucht einen Schlagzeuger, ich bin einer. Na klar, das kann ick!

Das ist mein Moment, ich melde mich. 

Selbstverständlich will ich etwas vorhören. Damit wir uns nicht vergeblich treffen, also umsonst, will ich wissen, auf welcher Stufe eigener musikalischer Fertigkeiten ich sie abholen kann. Von welchem Bahnhof? Oder ist der Zug ein Schnellzug, der längst an mir vorbeigeprescht….? Ihre Antwort kommt rasch.

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309/10: Pressespiegel: Plant der SPIEGEL Tiefenrecherche in Berlin-Kreuzberg über Geheimbünde?

Die fabelhaften Guttenbergs - SPIEGEL 42/2010

Die fabelhaften Guttenbergs - SPIEGEL 42/2010

Wer an der Qualität des SPIEGEL etwas auszusetzen hat, dem wird es nicht leicht gemacht. Denn die Begründung, der SPIEGEL leiste schlechte oder gar tendenziöse Arbeit, die gelingt nur bei sehr guter Recherche. Sonst umsonst jeder Versuch! Tendenziös kritisch und zugleich distanziert zu bleiben, sind im Übrigen Auswüchse von ethischem Journalismus! Eins kann man dem SPIEGEL nicht nachsagen: dass er schlecht recherchiert! In Journalistenkreisen geht die Mär, nur zwei Gruppen von Journalisten könnten gut recherchieren: Die vom SPIEGEL und die von der BILD-Zeitung. Was bei BILD „Mann drehte sich durch Fleischwolf, BILD sprach zuerst mit der Bulette“ ist, ist beim SPIEGEL Investigativismus, kurz: Muckraking. Oder sagen wir: vom gesunden Menschenverstand gesteuert!- Anspruch & Realität, deutscher Redaktionsalltag 

Machen wir uns nichts vor: Die Zeiten sind insgesamt anders geworden! In den späten 68-er Jahren war der Springer-Verlag an der Berliner Kochstr. das Hassobjekt der Antibürgerlichen. Wasserwerfer, Türenboykott, Auslieferungsversuch gescheitert, ganze Auflagen blieben liegen. Heute hat der Springer-Verlag selbst die seinerzeitigen Gründe für die teils nicht zu rechtfertigenden, überzogenen Ressentiments beseitigt.

Heute ist die Vuvuzela das Hassobjekt der Intellektuellen! Andere Kritik richtet sich -tröpfchenweise- auf den SPIEGEL und seinen publizistischen Erfolg! Kann man denn sagen, dass DER SPIEGEL die Meinung in Deutschland macht? Wäre das nicht vielleicht sogar -im Vergleich zu Großbuchstaben-Zeitungen, ein Gewinn für Deutschland? Die Meinungsmacht, die der SPIEGEL auffährt, sei gleichsam Meinungslokomotive und „state of the art“ und wer im SPIEGEL Erwähnung fände, …gehöre dazu zur „Haute Volaute“? Publizistische Geschütze der Sonderklasse sind in Nr. 53/2010 zu erwarten! Das Titelbild steht schon, hier der Entwurf.

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