1130/14: Video: Altbewährtes aus Dinkelsbühl, bzw. aus Berlin, vom Genfer See, aus Montreux. – Und: Neulich am West-Harfen

_icon.Tageslied


Smoke On The Water – Deja Nova Trio

Beachte den Unterschied: Wenn Simonetta Ginelli in Hamburg am Harfen ist und mit der Barkasse durchbrennt, so liegt hierin kein krimineller Akt. Die Tageseinnahmen sind behütet, also ist niemand betroffen. Sie hat einfach nur die Flucht ergriffen. Bzw. eine der berühmt-berüchtigten Harfenrundfahrenten. So schnell fährt es sich allerdings auch dort nicht, als dass infolgedessen Rauchschwaden aufsteigen. Das Phantom der Oper, die Neue Flora oder gar die Elbphilharmonie? Pah, der Schellfischposten ist die Stätte der Begegnung.

Es handelt sich um keinen so komplizierten Sachverhalt: Am Hamburger Harfen moderiert die beste Background-Sängerin Deutschlands Ina Müller (Beweis hier) in einer Kneipe namens Schellfischposten „Ina´s Nacht“. Worüber sich viele das Maul zerreißen, einige aus Neid, andere aus Häme. Oder aus heimlicher Bewunderung für eine knallhart erfolgreiche Frau: Das zu ergründen ist die Aufgabe dieser Website nicht. Smoke On The Water ist erschlossen als Thema hier.

Das Hamburger Harfengebiet ist von hieraus unerschlossen. Anders der Genfer See, in Montreux. Dort spielten Deep Purple, es wurden Aufnahmen angefertigt, sie hatten das Rolling Stones-Recording Mobile gemietet, Frank Zappa & The Mothers of Invention waren da: Plötzlich brannte es lichterloh. Der Rauch lag lange nach den Löscharbeiten über dem Genfer See. Das war der Ausgangspunkt für das wohl berühmteste Gitarrenriff der Rockmusikgeschichte: Simonette Ginelli aka „Die Hauptstadtharfe“ hat das Stück mit ihrem Trio aufgenommen, es mit einem Reggaerhythmus unterlegt und  die abgebildete Kurzfassung aufgenommen.

Was hat das nun mit Ina Müller zu tun? Ganz einfach: Ina soll sich auch mal schonen. Einfach das Deja Nova-Trio zu Ina´s Nacht einladen und zurücklehnen: Gesungen wird in dieser Version nichts. Rastaman, make Zaster, Mann!

751/12: Lied des Tages: NOVAGATOS mit „Tango in Berlin“

Tango in Berlin-rough cut (pending end credits)-NOVAGATOS with SIMONETTA from Simonetta Hauptstadtharfe on Vimeo.

Ohne Worte.

638/12: CD Reviews: Das „Kraftfuttermischwerk“ – Album „Kleines Ganzes“ (VÖ: 24.12.2011)

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Da ist es. Es war keine einfache Geburt, denn ich war in diesem Jahr shice faul, was die Produktion von Musik betrifft, auch wenn das nicht wirklich was macht, denn Musik wird immer dann am besten, wenn sie raus soll, raus muss. Dieser Sound ist ganz ich – alles was ich in diesem Jahr besonders gerne mochte, steckt da drin. Natürlich viele kleine Melodien, viel Bass, verdammt viel Liebe, sehr wenig Four-on-the-floor. Weil ich genau das im Moment ziemlich über habe. Ich mag diese neun Tracks. (Ronny Kraak über seine Arbeit) – Link unten

Ronny Kraak kommt aus Potsdam und nennt sich und was er macht das „Kraftfuttermischwerk“. Soweit ersichtlich handelt es sich dabei um ein Blog gleichen Namens, auf dem Kraak nachdenklich, ihm gemäße Notizen zur derzeitigen Befindlichkeit veröffentlicht. Hinzu gesellt sich ein Twitter-Channel, auf dem er mir bereits vor längerem als witziger, eloquenter Zeitgenosse aufgefallen ist. Erst ein wenig später „schnallte“ ich, dass Ronny Kraak auch Musiker ist. Aktuell möchte ich sein neues Album „Kleines Ganzes“ mit Euch besprechen, dessen gesamter Inhalt auf seiner Website unter einer „creative commons“-Lizenz (kostenlos) downzuloaden ist.

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