1945/20 #Tageslied: Manfred Maurenbrecher fasst alles zusamen, wie es ist. Es ISSO. #Tageslied

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Lied gut kommt von #Liedgut #TTT #Tulipstagram (Foto: Sala Thai, Potsdam, Juni 20)

Lied gut kommt von #Liedgut #TTT #Tulipstagram (Foto: Sala Thai, Potsdam, Juni 20)


ISSO – Manfred Maurenbrecher (via YouTube)

Sein Song ist eine Litanei namens ISSO. Eine Bestandsaufnahme zur Zeit.
Die CD INNERES AUSLAND kann direkt bestellt werden über post@maurenbrecher.com, 17 € inkl. Versand.
Maurenbrechers kleiner Laden: https://maurenbrecher.com/produkte/

Damit es weitergeht…
Manfred Maurenbrecher
IBAN DE63100100100148510104
oder
paypal.me/maurenbrecher

Manfred Maurenbrecher fasst 2020 zusammen, wie es wirklich ist.

Im Grunde genommen laufen wir mit ihm gemeinsam eine Treppe runter in den Garten Fatalia.
Nichts ist mehr, wie es mal war. Man macht um alles einen Bogen und schaut sich kaum mehr ins Gesicht.
Gruß von den Kurzzeitphilosophen mit ihrem Endzeitphilosophengrooves.

Everybodies Blues,
Manne Maurenbrecher findet seine Empfindungen, er subsummiert.
Man kann anderer Meinung sein. Der Berichterstatter ist es nicht.
Denn das bin ich.

Danke, Manfred Maurenbrecher. Es isso. Now for something completely different.

Weiterführend

1915/20 #HIStory Zu Besuch bei Jim Rakete #Erinnerungen vom 29. Januar 1986

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Tulip 0815 (Fakecover eines berühmten Spliffalbums namens 85555) #TTT #Tulipstagram

Tulip 0815 (Fakecover eines berühmten Spliffalbums namens 85555) #TTT #Tulipstagram

28.03.20 #RockCityBerlin #Ausgabe 1986 #TTT #Tulipstagram

28.03.20 #RockCityBerlin #Ausgabe 1986 #TTT #Tulipstagram

Jim Rakete (* 1. Januar 1951 in Berlin; eigentlich Günther Rakete) ist ein deutscher Fotograf und Fotojournalist. Bekannt wurde Rakete durch seine meist in Schwarz-Weiß gehaltenen Porträtfotografien von Prominenten. Er ist der Bruder der Berliner Rechtsanwältin Ingeborg Rakete-Dombek.

Am 29. Januar 1986 war ich mit Jim Rakete in dessen Fabrik in Berlin (Charlottenburg) verabredet, wo er nach seiner Kreuzberger Zeit ein Büro unterhielt. Jim fuhr mit dem Fahrrad durch die Stadt und nahm es mit hoch, damit es im öffentlichen Straßenland nicht gemopst wird.

Ich arbeitete zu jener Zeit an der Veröffentlichung des Jahrbuchs 1986 des Rock City (Berlin), in Kooperation und im Verlag Frieling & Partner, damals in der Liliencronstr. 8, Steglitz, unweit von Krasselt´s am Park.

Jim hatte zu jener Zeit immer gute Fotos von allen in Berlin wichtigen und maßgeblichen Musikern. Kein Wunder: Er war der Musikmanager schlechthin. Alles fing an 1977/8 mit der Nina Hagen Band (vormals Lok Kreuzberg). Das nannte sich nach Ninas Erstlingswerk (Nina Hagen Band) und einer kurzen, aber separaten Studioaufnahme von „Unbehagen“, bei der die Band schon nicht mehr gut mit Sängerin Nina zusammenarbeiten konnte und die Parts größtenteils vollkommen separiert aufgenommen wurden, dann Spliff, und schrieb ein zweites Mal deutsche Musikgeschichte. Ich hatte auch über Rita Kontakt dorthin, eine Erzieherin, die für Jim später arbeitete, die ich aus dem Haus der Jugend in der Argentinischen Allee in Berlin Zehlendorf kannte.

Foto eines Fotos von Jim Rakete © 28.03.20 #HerwigMitteregger #RockCityBerlin #Ausgabe1986 #TTT #Tulipstagram

Foto eines Fotos von Jim Rakete © 28.03.20 #HerwigMitteregger #RockCityBerlin #Ausgabe1986 #TTT #Tulipstagram

Jim Rakete galt und gilt vielleicht immer noch als der analoge Poet. Soweit zutreffend kolportiert wird, sind ihm die digitalisierten Fotoapparate der Gegenwart ein Gräuel und er bevorzugt nach wie vor konventionelles Filmmaterial für seine Ausnahmefotografien. Das ist im Zeitpunkt meiner geistigen Ergüsse nicht überprüft. Dazu kann ich nur mit Loriot sagen:  „Na wartet.“ Und mit Martin Sonneborn (Die Piraten) **zwinkersmiley**

Jim tat auch für Interzone Wesentliches. In einem Bunker in Berlin-Kreuzberg nahm Interzone mit der Vier-Spur-Bandmaschine des damals noch kaum bekannten Tonmeisters Udo Arndt die erste Interzone-Platte auf: eine Single, die später den Titel Kinderlieder aus Beton erhielt. Beim Verpacken half ihnen damals der Fotograf und Musikenthusiast Jim Rakete, der auch das Posterbild der Debütsingle aufgenommen hatte.

Später machte Jim Rakete für Nenas Welterfolg die Basisarbeit mit eigener Handschrift und Fortüne. Alle Maßgeblichen fotografierte Jim mit seinem eigenen Appeal. Stilbildend hervorstechend: Seine Fotos erkannte man unter Tausenden. Berühmt ist die Coverarbeit für das Nina Hagen Band-Erstlingscover sowie für Sillys „Batallion d´Amour“. Aber auch vieles, vieles mehr. Immer ganz eigene Handschrift. Großartig.

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1111/14: Rekord: Die Schnapszahl des Artikels, Fernet Branca, Pannach & Kunert und das Sozialgeschnatter auf facebook

fernet_branca


Pannach und Kunert: Fluche, Seele, Fluche Fluche (1980, erschienen 1981 auf „Fluche, Seele, fluche!“) – Musik: Sallmann/Kunert, Text: Mühsam/Pannach (nach Erich Mühsams Gedicht: „Weiter, weiter unermüdlich“)

Pannach und Kunert waren und sind meine besten Freunde. Wir hatten immer viel Spass zusammen. Im Flöz gab es spezielle Biergläser für die beiden, während sie ihr „Totenschiff“ versucht haben, zu vertonen. Legendär sind ihre „Heiliger Strohsack“ immer um Weihnachten rum. U.a. mit Manfred Maurenbrecher und so … (Susanne Lämmerhirt auf facebook)

Das ist der 1.111te-Artikel hier, eine Schnapszahl, darum geht es also. Und um „Sozialgeschnatter 2.0“: Wenn Christoph Rinnert zu einem guten Abendessen eingeladen wird, „Es gab Gänsebraten, legga“, freuen sich diejenigen gleich mit, die Christoph für einen guten Musiker und Produzenten handeln. Das ist berechtigt. Zweitens nennt man das sozial netzwerken. Aus Solidarität. Oder aus Hunger. Oder wegen beidem. Ist ja auch egal. Freiheit, Freibier & Frieden! – Damit kommen wir zum zweiten Teil dieser Sache an sich.

Aus dem „Haus Lämmerhirt“ erfahren wir, ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen: Die guten Freunde und Musiker Gerulf Pannach und Christian Kunert hätten Fernet Branca gern getrunken. Das sei ihr Lieblingsgetränk gewesen. Wir halten dieses Detail fest, danken im übrigen Franz de Byl (nicht: debil!, darauf legt er Wert) fürs Flöz früher und für alles, was Franz gemacht hat und erinnern, welch wichtiges Lokal es damals in der Nassauischen Str. in Berlin-Wilmersdorf war. Tja, wer die Gastro ehrt. Darauf einen Fernet!

(Nak! Nak! Den Begriff „Sozialgeschnatter“ habe ich von Peter Jebsen aus Hamburg und finde ihn klasse.)