
In welchem Alter einer lernt, den Kamm zu blasen, ist eigentlich unwichtig. Wichtig ist: Man tut es. Denn Musik machen ist ein „kleines Paradies auf Erden“, aber hoffentlich kein „little shop of horrors“. Mit 48 Jahren begab ich mich auf die Reise, einen Rollentausch zu wagen: vom Konsument zum Produzent wohlfeiler Töne.
Seit Ende März 2009 lerne ich Blasen, nicht auf dem Kamm, sondern auf einem Saxophon. Die besten Bedingungen dafür wurden mir in einer privaten Musikschule, der Westerland-Schule, geboten. Nach der Einführung auf dem Altsaxophon hatte ich mich aber für ein Tenorsax entschieden. Zunächst begann ich damit, nur einmal wöchentlich Unterricht zu buchen. Nach zwei Monaten wollte ich den Unterricht zweimal pro Woche. „Kein Problem, Du willst es wirklich wissen, was?“ stellte mein Lehrer fest. Inzwischen beherrsche ich das Greifen aller Töne der C-Dur, D-Dur und G-Dur Tonleiter, auch in der höheren Oktave.
Weiterlesen