Zöllners Blinde Passagiere – Du bist nicht der Krieg
Steffi Breiting: Gesang
Dirk Zöllner: Gesang, Gitarre
Tobias Hillig: Gitarre, Gesang
André Gensicke: Klavier, Gesang
Text: Henry-Martin Klemt
Musik: Dirk Zöllner
Tonaufnahme und Mix: Jörg Zinke im Showcase Potsdam
Kamera: Johanna Bergmann & Jörg Zinke
Assistenz: Paul Kobelev
Schnitt: Jörg Zinke
Am 2.Oktober erscheint das erste Album von Zöllners Blinden Passagieren! Das ist das Routing querfeldein: 04.10. Chemnitz – Clubkino Siegmar 06.10. @jazztage_dresden 09.10. @ursprung_rostock 10.10. Stralsund – Kulturkirche St. Jakobi 11.10. @altes_kulturhaus_dambeck 13.11. @hotel_ratskeller_schwarzenberg 05.12. @altekaffeeroesterei Plauen. 11.12. @neu_helgoland Berlin – Was ist das Gegenteil von flauer Pauer. Hä? Richtig Flower Power! Das kündigen momentan Die Zöllner an und verweisen auf ein neues tonmeisterliches Werk. Es geht um Blinde Passagiere. Womit wir direkt beim Thema dieses Beitrags sind und JA, es ist Zufall. Rainer Zufall. „So oder so ist das Leben.“ – Die Damen tanzen Rumba, ich mach mit. Ich kenn den Schritt (Herwig Mitteregger)
Du sagst, es ist erst der Anfang. User Christian beckmessert auf Social media an meinem Beitrag herum, er könne nichts sehen. Dann sieh! Nicht verstehen. Dann versteh doch endlich. Ich habe einen Beitrag der Berliner Morgenpost gecrosspostet und mit eigenen Zusatzbemerkungen versehen. Wenn nun diejenigen in Social media alles unter Kontrolle zu bringen versuchen, überregulieren sie, und nun rächt sich das eigene Blockierwesen. Wie soll da denn die Welt genesen, liebe Chinesen? Wer spielt heute noch den Kontrabass? Wer Zeitungen, Medien, Profile blockiert, darf sich nicht beschweren, nichts mehr sehen zu wollen. Zu lesen. Aus die Maus.
Verpass Dir mal ein Schaumbad mit ätherischen Ölen. Lass es Dir mit einer langstieligen Wurzelbürste besorgen. Nur Du und Dein Silberrücken, ein Erholungsbad im Stil japanischer Paviane. Öffne Seele und Geist, es ist heiß, ich brauche Wa-wa-wasser, denn ich schwitze auf der Ritze (Nina Hagen)
Zöllners Blinde Passagiere – Du bist nicht der Krieg
Da gab es dieses flaue Gefühl im Magen. In meiner Kindheit und Jugend. In der Schule, in der Lehrzeit, bei der Armee. Die autoritären Deutungshoheiten waren mir unheimlich. Wo ich doch selber so unsicher bin. Getrieben von inneren Überzeugungen und daraus herrührenden Schuldgefühlen. Vielleicht muss ich zwanghaft die Behauptung der einen Wahrheit anzweifeln. Schlimm ist, dass dieses flaue Gefühl zurückgekehrt ist. Es gibt wenige Freunde, mit denen ich mich sicher fühle. Mit ihnen singe ich dieses Lied.
Den Text von Henry-Martin Klemt habe ich bei Facebook entdeckt und gefeiert. Der Song kann als Startschuss für das Freundesprojekt „Blinde Passagiere“ gesehen werden. (Dirk Zöllner, via Youtube)
Steffi Breiting: Gesang
Dirk Zöllner: Gesang, Gitarre
Tobias Hillig: Gitarre, Gesang
André Gensicke: Klavier, Gesang
Text: Henry-Martin Klemt
Musik: Dirk Zöllner
Tonaufnahme und Mix: Jörg Zinke im Showcase Potsdam
Kamera: Johanna Bergmann & Jörg Zinke
Assistenz: Paul Kobelev
Schnitt: Jörg Zinke
Du bist nicht der Krieg
Mensch, du darfst jetzt schweigen
Musst nicht Flagge zeigen
Nicht Partei ergreifen
Du musst dich nicht versteifen
Du bist nicht der Krieg
Du bist nur sein Fressen
Wenn er dich verdaut hat
Wird er dich vergessen
Mensch, du musst nicht glauben
Den Gesang der Tauben
Nicht im Bild der Blinden
Eine Wahrheit finden
Ihr seid nicht der Krieg
Ihr seid nur sein Fressen
Wenn er euch verdaut hat
Wird er euch vergessen
Icon #TagesliedRubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)
Zum Sterben schön – Rubini Zöllner
Provided to YouTube by Zebralution GmbH
Zum Sterben schön · Rubini Zöllner
Zum Sterben schön
℗ 2020 Focus
Released on: 2020-07-03
Music Publisher: Edition Uhle
Lyricist: Helga Dost
Composer: Rüdiger Gleisberg, Gerold Kukulenz
Nennt es Zufall, die Nummer dieses Beitrags lautet 1948. Vertauschen wir (nur einmal) die letzten zwei Zahlen, wird daraus 1984. George Orwell verfuhr 1948 mit seinem visionären Zukunftskrimi 1984 auf der Suche nach einem passenden Buchtitel so. Seine Horroranleitung, wie es einmal sein könnte bekam umgedrehte Jahreszahlen. Damit legte Orwell den Anfang vom Ende der Menschheit in das ziemlich frühe Jahr 1984. Beängstigend. Und Gott sei Dank, wer es noch rechtzeitig gelesen hatte. Das zeitigte später eine gewisse Gelassenheit. Bzw. Überheblichkeit: Das Ende der Menschen so nah? Lachhaft.
Täte ich heute dasselbe, so würde mein Enthüllungsbuch zweiundachtzig Jahre nach vorn schauen und 2102 heißen. Aber ich habe nie Nummern geschoben, nur um erfolgreich zu sein. Es ist auch wenig verlockend. 1948, 1984 – lange bevor das Universum Rubini Zöllner gebar, Tochter des Berliner Musikers Dirk und seiner damaligen Frau Abini Zöllner, Journalistin, die u.a. für die Berliner Zeitung schreibt, Bücher (‚Schokoladenkind‘) verfasst. Rubini geriet perfekt, wunderschön, man kann gar nichts anderes denken. Hand aufs Herz: Wie hätte es anders sein können? Bei den Eltern? Und überhaupt: Bereits als kleines Erdbeerkind hüpfte Rubini durch den Friedrichsstadtpalast.
Jahre vorher, 1984 noch in der alten Zeitrechnung, es war noch nicht wahr, diese Fiktion aus dem Jahr 1948, der Kommunist und alleinerziehende, liebevolle Adoptiv-Vater George Orwell und was er nach seinen Erlebnissen im spanischen Bürgerkrieg aufschrieb. Damit die Vision vom Orwell nicht Realität wird, Obacht! Wir müssen zur Schönheit vorstoßen, wir müssen darauf achten, dass uns die Filterbubbles nicht zu sehr beherrschen, dass wir uns den großen Sechs aus dem Silicon Valley zu sehr übereignen in der Art von Digitalsklaven, nur damit wir Sternenstaub des sozialen Netzwerks bleiben dürfen. Digitaler Arrest, Haftlager, als Klebmasse im Sumpf, damit die Hater, Rassisten und Holocaust-Leugner, die diesen Plattformbetreibern so egal wie wachstumsförderlich sind, nicht zu sehr auffallen, während wir Durchschnitt sein spielen. Wir sind doch nur noch revolutionär, wenn wir Mausklicken. Die Revolution ist furchtbar anstrengend, wenn man sie nur für bare Münze nimmt.
Eine gute, sehr schöne Idee ist, wir sind jetzt einfach nur zum Sterben schön. Nennt es Zufall, nennt es Vorsehung. Dass ich das Lied heute suche, war kein Zufall, ich wusste, wohin ich wollte. Dass der Song offenbar kurz ins Netz gestellt wurde, bereits einen Abruf hatte, so blieb ich nur Zweitbester. Ich fertigte einen Sekundärklick, schnell, präzise, radikal. Ich werde an mir arbeiten müssen, nächstens bin ich der Erste und dann….. Tut Ihr das Heurige, klickt den Song wie wild auf diese Sängerin wie ein schönes Bild, um zur Schönheit an und pfirsich vorzustoßen. Ich wollte Euch helfen.
Das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Zum Sterben schön – Rubini Zöllner, Chantreuse, Schöne, Herzensbeste.
Ich bin Songwriterin, Sängerin und Filmkomponistin aus Berlin und nutze die erzwungene „Corona“-Pause #wirbleibenzuhause, um alte Songs auszugraben , die ich für andere geschrieben habe, jedoch sich noch kein Künstler gefunden hat, um sie zu singen. Songs aus der Schublade sozusagen… Songs, die noch nicht veröffentlicht wurden, die noch „homeless“ sind. Die Musik in den SONGPITCHES ist immer im Demo-Status. Alle Rechte liegen bei mir. Musik, Text, Vocal-Recording, Arrangement & Video: Anna-Marlene Bicking – Wer mich als Künstlerin in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit unterstützen möchte, kann hier meine beiden CDs käuflich erwerben – mein Debüt-Album mit dem Filmorchester Babelsberg z.B. Da ich den Großteil meines Geldes als Livemusikerin verdiene, freue ich mich derzeit besonders über jede verkaufte CD: (Link)
Die Sängerin, Songwriterin und Filmkomponistin Anna-Marlene Bicking aus Berlin veranstaltet jetzt wiederkehrende Onlineevents, die sie Songpitches nennt.
Wir stellen Songpitch Nr. 1, den Song „Me, Myself & I“ vor und verweisen auf Weiterführendes am Ende dieses Kurzartikels. Wir kennen Anna-Marlene aus ihrer regelmäßigen Zusammenarbeit mit der Berliner Band Die Zöllner von Dirk Zöllner. Gucken gern zu, wenn Anna-Marlene uns Audioquietschvergnügen zelebriert. Die Nachbarn hätten`s so gewollt. Wir merken uns als Lehrsatz aber: „Was ich nicht kann auf einer Bühne, das mach ich inna Soundkabine.“ Bekanntlich kann diese Frau auch große Bühnen mühelos beschallen. Corona World lässt unliebsam grüßen, wir bringen ein: „Karamba, karacho“ auf die Künstlerin aus und verweisen das Onlinepublikum auf diesen Ear- & Eyecatch. Matched.
Wir danken für die Musik, Anna-Marlene Bicking. Das hast Du sehr schön gesungen. Me, Myself & I – das #Tageslied auf blackbirds.tv. Have good vibes, Folks.
DIE ZÖLLNER feat. Regy Clasen, Edo Zanki & Xavier Naidoo | Neue Wege
Regy Clasen (eigentlich Regine Clasen; * 26. Juli 1971 in Hamburg; † 28. März 2020 ebenda) war eine deutsche Chanson-, Pop- und Soulsängerin und Liedermacherin. Sie erlag am 28. März 2020 einer langen Erkrankung in Hamburg.
Dass wir als Kunst- und Kulturschaffende für das schöne, richtige streiten und darin aufgehen, ist selbstverständlich. »Wir leben gerade in einer Zeit, in der wieder etwas Wind aufkommt und es im Gebälk des alten Kahnes zu knirschen und zu knacken beginnt. Kommt er jetzt noch mal in Fahrt oder fällt er auseinander? Ich bin auf jeden Fall dabei, ganz egal wo es hingeht. Wie sieht es bei euch aus? Kommt, lasst uns die Segel setzen – es geht um die Liebe!« – Aus dem Buch »Affenzahn« von Dirk Zöllner
Es ist nicht richtig, dass das Leben manchmal ein Arschloch ist. Also es ist schon richtig, also es ist so. Aber richtig ist es nicht.
Auf diese Art und Weise beklagen wir in zutreffendem Umfang den zu früh eintretenden Tod von Regy Clasen, von wegen, Gevatter. Sie erlag einer langen Erkrankung.
Paul Coelan hat gesagt: „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ Tod? Du Mistkerl.
Ruht in Frieden: Edo Zanki †
Regy Clasen †
Garantieren wir – bitte – die Zukunftsträchtigkeit der schönen Künste, auch im Angesicht des Todes von Regy Clasen: Musiker, präsentiert das Gewähr.
Icon #PositionenDirk Zöllner im Glück – Schwalbe (Foto: Privatarchiv)
„Sie nimmt mich mit, in ihrem roten Kadett. Raus aus der Bar und weg: Wir sind aufm Schnellweg.“ (Spliff, Duett komplett, 1982) – Die ostdeutsche Variante: Die gelbe Schwalbe. Dirk Zöllner ist hier als rasender Essayist am Werkschaffen: Es geht um die Legende von Kaulsdorf und Aula, der großen Empfangshalle an der Polytechnischen Oberschule Wilhelm Pieck. Im Ernst: Es geht um eine der ganz großen Legenden der Leidenschaft (Ost): Die Puhdys – Der Gastautor ist Jahrgang 1962 und mochte früher auch The Sweet.
VOM SOCKEL Gastautor: Dirk Zöllner, Die Zöllner·Freitag, 6. Dezember 2019·3 Minuten Dirk Zöllner über das Ende der Legende
Es gibt Figuren des öffentlichen Lebens, die so eng mit der eigenen Biografie verbunden sind, dass ich sie als vollwertige Familienmitglieder empfinde. Obwohl die mich gar nicht kennen oder vielleicht nur am Rande Notiz von mir nehmen. Gojko Mitic, Udo Lindenberg, Chris Doerk und Frank Schöbel, Gregor Gysi, die Digedags und Ritter Runkel, Boris Becker, Angela Merkel… um nur einige von ihnen zu nennen. Diese Lichtgestalten stehen für mich irgendwie über den Dingen, ich freue mich, wenn es ihnen gut geht und ich leide, wenn es mal nicht so läuft. Die PUHDYS gehören auch dazu. Alle die jemals dabei waren: Gunther Wosylus, Harry Jeske, Peter Meyer, Klaus Scharfschwerdt, Peter Rasym (Akronym: BIMBO, „Bin im Moment bassmässig orientiert“) und vor allen die beiden Dieters – „Quaster“ Hertrampf und „Maschine Birr“. Im schönsten DEFA – Film der Welt „Die Legende von Paul & Paula“, spielen die Puhdys – neben Angelika Domröse und Winfried Glatzeder – die Hauptrolle und haben sich mit ihrer Darbietung von „Geh zu ihr“ und „Wenn ein Mensch lebt“ für immer in mein Herz gebrannt.
DIE ZÖLLNER | Viel Zu Weit (09/11/2019 – Große Bühnenshow am Brandenburger Tor)
DIE ZÖLLNER mit „Viel Zu Weit“ am 09. November 2019 im Rahmen der Großen Bühnenshow am Brandenburger Tor zu „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“. Der Titel ist auch auf unserem neuen Album „ZACK! ZACK! ZESSIONS“ zu finden! Das Album ist auf unserer Webseite und überall im Handel auf CD, DVD sowie als Stream und Download erhältlich.
► https://shop-die-zoellner.de
► http://hyperurl.co/diezoellner
Ich war in Salamanca (Nordspanien) auf einer Rückreise aus Portugal. In irgendeinem verlotterten Straßencafé nahmen wir einen Imbiss. Oben hing ein Gernsehgerät an einem Halter, mit 30° Blickwinkel. Aus dem Augenwinkel betrachtet. Genosse Egon Krenz sabberte irgendwas Deutsches in die Mikrofone, aber verstehen was, konnten wir nicht. Der spanische Sprecher übersetzte das so laut, dass man es nicht verstehen konnte. Blassblaue Minuten, aber dass da etwas keimte, dass es funkte, lodernde Glut (Begriffsfindung: Edmund Stoiber), war klar. Es tat sich etwas Weltbewegendes.
Wir snackten und imbissten schneller. Es packte uns, meine Freundin Kerstin und mich, eine große innere Unruhe: Wir müssen dringend nach Haus. Wir führen weiter Richtung Frankreich. Es war eine schnelle Elle, Tempopedal am Anschlag, und rein nach Belgien. Das Autoradio blieb die ganze Zeit an. Irgend so ein belgischer Nachrichtensprecher sagte immer wieder loopartig sowas wie „Die Mür iss open“ – ich hab es bestimmt falsch geschrieben. Ich verstehe nichts von belgischen Fritten. Irgendwelche Einsprecher, Willy Brandt im O-Ton, Walter Momper und etwas in der Art „Wir Deutschen sind heute das glücklichste Volk der Welt.“ Ich fing an zu begreifen, die Mauer wurde geöffnet.
Wir mussten so schnell wie möglich nach Haus. Es war schon dunkel. Unsere Tagesroute, rechneten wir nach (ohne Smartphones und Navigation, wie 1989 üblich). Es schien von Anfang an unrealistisch: Wir konnten Berlin am 9. November nicht erreichen. „Viel zu weit.“ Aber unsere Blicke gingen weit in die Ferne. Manchen Moment lang konnte ich nichts sehen. Immer wieder schossen mir die Tränen. Wir schafften es an diesem Abend noch bis Hamm-Uentrop in Nordrhein-Westfalen und nächtigten dort, um am frühesten Morgen weiter Richtung Berlin zu schießen.
Die Rückreise nach Berlin verlief bis zur innerdeutschen Staatsgrenze problemlos und sollte sich als Vorhaben, in die DDR einzureisen, nicht weiter schwer darstellen. Man zog nur DDRseitig von dannen, um später wieder heimzukehren. Allerdings war die andere Richtung, Richtung Einreise Westdeutschland (Helmstedt) praktisch unpassierbar. Hier reihten sich Trabbis an Trabbis, ich schätzte die Fahrzeugkolonne auf der Ausreiseseite DDR auf vielleicht 50 km Gesamtlänge. Auf dem Mittelstreifen zwischen Einreise (wir) und Ausreise (die DDR-Bürger) standen Hunderttausende Menschen, sie tanzten und lachten, es wurden Sektflaschen herumgereicht, Rotkäppchen. Es war die tränenreichste Rückreise meines Lebens, zurück nach Haus. Dieser Moment meines Lebens ist deutsche Geschichte. Endlich hatte sich mein Lebenstraum erfüllt: Die innerdeutsche Mauer musste weg. Das komplett zu verstehen, geistig all die jetzt noch folgenden Schritte bereits einzuordnen, war am 9. und 10. November des Jahres 1989 noch quasi unmöglich. Viele befürchteten, die DDR lasse nur diejenigen quasi ausreisen, die unzufrieden sind. Darauf deutete nichts hin.
Das sozialistische Experiment war gescheitert. Ich sage ganz bewusst: Leider. Ich bin Wessi.
Es ist keine Frage, dass auch das kapitalistische System zum Scheitern verurteilt ist, wenn wir so weitermachen…
Dann Gnade uns Gott.
Ich habe dieses Land „geliebt, wie man ein Kind wiegt, das man liebt“ (frei nach Pete Wyoming Bender): Für Deutschland.
Das Lied des Tages: Die Zöllner, gestern vor dem Brandenburger Tor mit „Viel zu weit“
Nie wieder Krieg, Unfreiheit und Machtmissbrauch. Seien wir bitte, bitte gute, beste Demokraten. Wie schön wäre es gewesen, den Altparteien eine neue, bessere Alternative für Deutschland entgegen zu setzen, damit wir in Deutschland wirklich etwas verbessern? Es ist leider unabänderlich: Die sich AfD nennende Partei hat keine Chance, das zu werden. Der Traum ist aus. (Rio Reiser). Oder wie es die wunderbare Sarah Connor besingt: „Meine Stimme kriegt Ihr nicht.“ – No no never.
Dirk Zöllner über das rudimentäre Interesse an Rock’n’Roll #Gastbeitrag
Alle Typen, die ich in den 70ern cool fand, haben geraucht, hatten lange Haare und eine Leidenschaft für echte Musik. Ich wollte dazugehören und ich habe dazugehört. So richtig. Fast 45 Jahre lang habe ich die Hippienummer konsequent durchgezogen. In letzter Zeit gelegentlich in der Lindenbergversion, also mit Hut. Doch das ist nun vorbei. Ohne konkreten Grund. Keine einschneidende Veränderung im privaten oder beruflichen Leben. Keine neue Liebe und auch keine Trennung, nur eben die von meinen lebenslänglich länglich gehaltenen Haaren! Wie ferngesteuert betrat ich unlängst den Barbershop von Altköpenick und ließ mir dort völlig schmerzfrei eine Herrenfrisur von der Stange verpassen.
vom neuen Album !! , welches ab 20. September 2019 auf CD, DVD, Doppel-Vinyl sowie als Stream und Download erhältlich sein wird.
Mit Egon Werler, Dirk Zöllner, David Skip Reinhart, Rubini Zöllner und Anna-Marlene Bicking.
Kamera: Johanna Bergmann, Sven Nordmann
Schnitt: Johanna Bergmann
Musik: Dirk Zöllner, Stephan Salewski, Lars Kutschke, Oliver Klemp, David Skip Reinhart, Frank Fritsch
Worte: Andreas Hähle, Dirk Zöllner
Ich bin Blut in deinem Blut
Wo es gefriert
In deinen Adern
Hast du mich okkupiert
Ich fühl dich ganz und gar
Ich weiß wer du bist
Und ich weiß, was ich dir sein will
Willst du nicht
Herzschlagen
Wohin wird es mich tragen
Ach dein Blut erstickt mein Blut
Es ist so kühl
Kein wildes Beben
Du bleibst sanft und still
Ich bin in dir erfroren
Mein Herz schlägt für dich
Gefangen und verloren
Du hörst es nicht
Herzschlagen
Wohin wird es mich tragen
Herzschlagen
Es geht um Kopf und Kragen
Ich sterbe für dich
Ich bin Blut in deinem Blut
Unter deiner Haut
Mein Herz in deinem Körper
Es schlägt so wund und laut
So wund und laut
So wund und laut
Herzschlagen
Wohin wird es mich tragen
Du hörst es nicht
Herzschlagen
Es geht um Kopf und Kragen
Ich sterbe für dich
»… Die Geschichte von den verlorenen Liedern ist jedenfalls wochenlang das Hauptthema in meiner Familie. Dichterfreund Hähle, ebenfalls Karmaverehrer, hört mit Bestürzung davon. Er kennt die ins Netz geratene Sequenz, also den Auslöser des Dilemmas. Um mich ein wenig aufzuheitern, schickt er mir einen neuen Text, den er genau auf dieses Corpus delicti geschrieben hat und der meine beklemmende Situation persifliert. Aus „Herzscherben“ wird „Herzschlagen“. Ich nehme das Thema dankend auf und schicke eine Erweiterung zurück zu Hähle. So geht es noch zwei, drei mal hin und her und ich singe den so entstandenen neuen Text einfach auf’s alte Playback.
Hähle. Mein geliebter Freund! Du hast das gemacht, als Du schon schwer krank warst. Hast mich therapiert, während Dich die Chemotherapien dahinschwinden ließen. Es ist – verdammt noch mal! – unser letzter gemeinsamer Text. Und das ist mir mehr wert als all die verlorenen Worte des Anderen – so schön wie unsere Freundschaft können die gar nicht gewesen sein! Ich werde trotz allem immer respektvoll von dessen Werk sprechen. Ein Werk, welches uns Zöllnern Zeitlosigkeit gibt. Und von Dir, Du kleiner großer Poet, werden sehr viele Menschen noch sehr lange nach Deinem Tod sprechen, denn Du hattest – über alle Worte hinaus – ein liebevolles Herz. Ich vermisse Dich!«
– Dirk Zöllner (Aus dem Epilog „Herzschlagen“)
Der Berichterstatter:
Die Kerze stellen wir für Andreas Hähle auf.
Ich widme den Beitrag auch dem besten Berliner Trompeter David Skip Reinhart, den wir haben können, der in diesem Song ein weiteres Mal mit Bravour, Finesse und Chupze den Ton trifft. Was für einen Ton. Mein Chapeau.
Die Zöllner #Logo #orangeBeat.IT – Find #TTT on Instagram: #Tulipstagram – On Twitter: #tuliptommy
Die Zöllner – Nie mehr
Dass die Zöllner schon zwei von drei Zielen erreicht haben, lässt sich bereits der Website entnehmen, indem Ihr auf den Button klickt.
Eintrag ins Tagebuch: 09. Juli 2019: Förderziele suchen, diese fokussieren, nicht mehr loslassen. Einen Obolus spenden, damit die Welt auch weiterhin schön bleibt. Ob auch Ziel 3 der aktuellen Zack Zack Session der Zöllner erreicht werden kann? Wir drücken die Daumen und senden gedankliche Liebesgrüße an die Kruh!
Krude Schreibwaise hier, also offenbar die Abwesenheit von Rächtschreibung. Richtig: Es ist Liebe und das braucht keine Medizin. Das Himmelszelt sind nur wir zwei, der Rest ist mir soooo einerlei.
From Tommy with Love – Schöne Grüße auch an die Ostsee. Nordsee, das ist Mordsee. Aber Ostsee…und keine Angst: Klicken kostet noch nichts.
Schwarz ist die Farbe der Liebe. Oder gelb. Bzw. rot. Orange ist auch denkbar.
Womit wir schon bei den zwei hervorstechendsten Übereinstimmungen unseres gesamten Lebens sind: Die Farbe schwarz. Ich persönlich werde so lange schwarz tragen, bis sie es endlich schaffen, eine dunklere Farbe zu erfinden. Da bin ich mir mit der Adams Family eins, d’accord, wie die Franzosen zu sagen pflegen. Apropos pflegen: T-Shirts, die man trägt, werden gepflegt. Bzw. gehegt. Du musst es mal probieren, die Anderen verlieren. Du kannst auch füsilieren.
Okay: Lassen wir das. Tulipmedia Reseach hat den T-Shirt-Markt abgegrast, wie eine Kuh die Wiesn in den steirischen Alpen. Das Ergebnis: Es gibt Zöllern-T-Shirts, das ist bei aller Freundschaft nicht zu leugnen. Wie dies hier oben im Bild gezeigte, mit einem seitlichen nicht orangenschalfarbenen „Z“ auf rundem Kreis. Der Rest ist schwarz und mir daher nicht ganz grün. Gestolpert bin ich über dieses T-Shirt im Schöneberger Restaurant Tuk Tuk in der Großgoschenstr. – dort leben Indonesier auf großem Fuß. Eventuell heißt die Straße Großgörschen. Alles andere ist unwichtig. Das Bild ist ein gelungenes Selfie: Ich selbst bin das Opfer.
Das T-Shirt zeigt in diesem Fall Spuren meiner Liebe zur Musik und zum Menschen Dirk Zöllner, dessen Fortschreiten ich seit Menschengedenken verfolge. Es ist für 20,- € gegen Vorbestellung zu haben. Ich habe dies aktuell nicht nachgefragt. Ich find es gut, so wie es ist. Das Restaurant kann ich empfehlen, Herrn Zöllner auch.
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ (Antoine de Saint-Exupéry)
Torsten Hansen ist Fotograf.
Er hat am 14.12. ein sehenswertes Fotoalbum angelegt und im Internet veröffentlicht, das es uns ermöglicht, auf das 30 Jahre „Die Zöllner“-Jubiläumskonzert im Kesselhaus in Prenzlauer Berg nochmal detailreich zurückzublicken.
Viel Spaß, Freunde der guten Livemusik.
Das muss noch erfunden werden: Das, solche Fotos dann mit der Hintergrundmusik abspielen.
Aber dann regen sich die Musiker auf. Potsch Potschka, früher Spliff, hat sich gerade geärgert: Irgendein Hirni stellt immer was auf YouTube und wenn’s auch Scheiße klingt. Er ist stinkesauer, sagt er und hat zu wenig Zeit, dagegen vorzugehen. Man kann es mitfühlen.
Ich trete heute in Chemnitz auf. Mit meiner bunten Band. Für meine bunte Chemnitzer Familie. Für die Stadt, die mir zweimal eine große Liebe geschenkt hat. Eine davon hat mir wiederum meine malerische Tochter Mimi geschenkt. Und meine große Tochter Rubini steht mit mir auf der Bühne. Sie ist 26 und hat einen etwas dunkleren Teint und ist damit in allerjüngster Zeit zum ersten mal auf unangenehme Art und Weise konfrontiert worden.
Das macht mich als Vater natürlich irre!
Irre macht mich allerdings auch, dass man die enttäuschten und ängstlichen Menschen so schnell in die Naziecke stellt, anstatt sich ihrer anzunehmen. Ja, es stimmt: die Integration der Ostdeutschen ist nicht gelungen! Wir wurden mit einer gestandenen Lobby konfrontiert, in der kein Platz für ostdeutsche Innovation war. Gefragt waren wir nur als Kunden. Viele hängen an der Zitze des Staates und sind auf der Sinnsuche. Opfer des überbordenden Kapitalismus.
Peaches en regalia – Im Wagen vor mir – Karl der Käfer – Polizisten – Drive my car – Geronimos Cadillac – (Auszug aus den Antworten der Mitglieder der Facebookgruppe)
In der Spezialistengruppe Musikerwitze alberich zu sein, heißt alberich zu bleiben. Auch über die Dauer der Zeit.
Auch wenn einen Erinnerungen übermannen. Wenn plötzlich ein Video für etwas daherkommt, das man so noch nicht im Sinn hatte.
Den Käfer auf’m Blatt, was ist das schon? Ganz oben ist es ein Musiker- bzw. Songrätsel.
Der Song ist heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.
Am 02.04.2017 veröffentlicht
Dirk Zöllner mal anders, ohne Bläser mit Texten von DDR-Kult-Texter Werner Karma.
Ein Gespräch mit Jürgen Jürgens.
Dirk Zöllner machte Silly Konkurrenz, aber so ist es auch nicht ganz richtig. Manche sahen es von außen so. Weil Zöllner die Brücke zu Werner Karma schlägt und sagt, dass die Gruppe Silly ohne die Texte von Karma nur halb Silly ist. Das kann all denjenigen nicht gefallen, die auch für Veränderungen stehen und welche versuchen. So wie bspw. Anna Loos, die sich jetzt mehr an Texten versucht, indem der Einfluss von Werner Karma zurückgedrängt ist.
Darüber ob das richtig oder falsch ist, kann man hier sowieso nicht urteilen. Ich persönlich finde die Band Silly auch weiterhin in hohem Maße ansehnlich und überaus anhörenswert. Aber es ist ganz unabhängig davon absolut richtig, dass die Texte von Werner Karma etwas ganz besonderes in Lyrik-Deutschland darstellen.
Sven Fliege mit „Hot Patootie“ im Tischkunstkombinat Köpenick
Im TischKunstKombinat präsentiert Dirk Zöllner Sänger und Sängerinnen, die ihm irgendwo über den Weg gelaufen sind und aufhorchen ließen. Gemeinsam mit Musikern seiner Band DIE ZÖLLNER und persönlichen Freunden trifft er sich zum Essen und Trinken am heimischen Wohnzimmertisch in Berlin-Köpenick. Die Lieder der Gäste sind Grundlage einer Musiksession, die in Bild und Ton mitgeschnitten wird. Diesmal waren dabei: Der Musicaldarsteller Sven Fliege, begleitet von André Gensicke am Keyboard, Oliver Klemp am Bass, Martin Goldenbaum und Dirk Zöllner an den Gitarren, Marcus Gorstein am Cajon und Alex Spree an der Klarinette. Die Tonaufnahmen und die Mischung machte Marcel Wicher, die Bilder kommen von Johanna Bergmann und Sven Nordmann. Für Essen und Trinken sorgte wie immer Jens Schliwa.
Der äußerst dicke Eddi – seinerzeit im Original Meat Loaf, der amerikanische, Fleisch gewordene Klops – kommt mit einer äußerst dicken Wuchtbrumme, wahrscheinlich einer Harley Davidson hereingebrettert in die illustre Runde von Riff Raff, dem schrägen Hausdiener, Magenta (vor ihrer Anstellung bei der Telekom) und Frank’nFurter (Tim Curry), dem Obertransvester. Hier im Video ist es die gelbe Schwalbe aus Dirk & das Glück. Sie wird gelenkt von dem – the! – Zöllner und führe hier niemals nicht durch dicke zuckerwattewollene Wischen-Wände. Ansonsten kaum noch Winkehände, auch wird Reis nicht geworfen, wenn der Sänger auf den Tisch steigt und die Rocky-Horror-Picture-Show zelebriert. Diesen Film, wo Susan Sarandon in Unterwäsche hergenommen wird und Brad entmutigt zum Statisten degradiert wird. Im Film wird Eddi später mit einem elektrischen Küchenmesser vom Hausherr filetiert. Am Ende dieser ungewöhnlich kurzen musikalischen Geschichte hier leckt eine Magenta am deutlich schlankeren Eddi und küsst ihn. Er aber ist selig. Sie wiederum eine Zöllnerin als Vamp.
Sprache
Deutsch
Muttersprache
Englisch
fließend
Berlinerisch
perfekt
Sächsisch
sehr gut
Das Leben kann so schön sein. Barbara, die Internetikone sagt: „Das Kleben ist schön.“ Wir fügen hinzu. So ein Tabledance ist es aber auch. Fein gemacht, Sven Fliege!
Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Viel Spaß.
Von der Kulturförderung Berlins kommen ganze 0,4 Prozent in Köpenick an. Der Ausweg: Kunst und Kultur sowie Gewerbetreibende verbünden sich, so wie der KunstHofKöpenick e.V. und SchliwasWeinkulturhaus. Jeden Sonntag 11:30 Uhr organisieren wir bei freiem Eintritt Konzerte und Lesungen in Alt-Köpenick Nr. 12. Doch das Köpenicker Rathaus hat unseren Gästen den Zugang zum Luisenhain mit einem hässlichen Zaun versperrt. Der muss weg. Aufstehen und Widersetzen.
Propaganda gegen einen Zaun. Gedanken an andere Ordnungsämter in Berlin, die Straßenmusikerinnen zu Geldstrafen verdonnern, wir berichteten. Der Zaun – oder die Mauer – muss weg. Weg.
Hier führt Dirk Zöllner ein Gespräch. Und es gibt Informationen zum Sachverhalt. Ansonsten einfach mal auf den weiterführenden Link klicken. Klickadiklackklack!
DIRK & DAS GLÜCK feat. Steffi Breiting – Zwei Sonnen
Veröffentlicht am 12.03.2017
Mit „Zwei Sonnen“ (feat. Steffi Breiting) hört und seht ihr nun den ersten Titel des am 17. März 2017 erscheinenden Albums „DIRK & DAS GLÜCK – Zöllner trifft Karma“.
Lineup:
Dirk Zöllner – Komposition & Gesang
André Gensicke – Flügel
Oliver Klemp – Bass
Marcus Gorstein – Schlagzeug & Chor
André Drechsler – Komposition & Gitarre
Steffi Breiting – Gesang & Chor
Der CDU-Politiker Jürgen Wohlrabe wurde im Bundestag einmal als Übelkrähe bezeichnet. Mit Schimpf und Schande schmähte der Rüpel, Genosse Herbert Wehner den CDU-Politiker. Und schrieb damit die Wortschöpfung um einen Eintrag reicher.
Wenn wir in diesen Kategorien weiter denken, gibt der Abspann zu diesem neuen Video von Zöllner Sinn. Allerdings ist hier von Glücksgöttin und Unglücksrabe die Rede, wie man sehen kann. Am Ende liegt das Glück der Performance in der Textur des Unermesslichen. Werner Karma trifft Dirk Zöllner. Und umgekehrt.
Die glasklare Poesie des Philosophen Werner Karma trifft auf die musikalische Verspieltheit der Zöllner. Eine Symbiose von Tiefgang und Leichtigkeit. Werner Karma ist ein deutscher Dichter, der mit seinem Werk tiefe Spuren in der gesamtdeutschen Musiklandschaft hinterlassen hat. Zuletzt war er 2010 am Comeback der Band SILLY beteiligt, danach hat er sich weitgehend zurückgezogen. Wir konnten ihn in langen Gesprächen dazu bringen, nun doch noch mal in seinen Tiefen zu wühlen. – …sagt Zirk Döllner in seiner Ankündigung.
Berlin – Filmtheater UNION
Bölschestraße 69
12587 Berlin
Beginn: 20:00 Uhr
Kein Käfer auf nem unbeschriebenen Blatt ist Dirk Zöllner hier.
Was wiederum auf Werner Karma hier auch nicht richtig zutrifft.
Das nennt man eine Win-Win-Situation.
Bei Interesse grabt Euch bitte richtig rein in die notorischen Suchreflexe unten. Und geht hin. Ein gut vorbereiteter Abend. Hört auf Frank Zappa: Nascht nicht vom gelben Schnee. Lasst einen fliegen: einen gelben Lustballon.
„Herzwinter“ aus dem Album „In Ewigkeit“ (2015). Komposition: Marcus Gorstein, André Gensicke, Dirk Zöllner Text: Dirk Zöllner Bläserarrangement: Gerald Meier Gesang & akustische Gitarre: Dirk Zöllner Tasten: André Gensicke Perkussion: Marcus Gorstein Gitarren: Lars Kutschke, Andreas Bayless Bass: Oliver Klemp Schlagzeug: Matthias Mantzke Trompete & Flügelhorn: David Skip Reinhart Posaune: Gerald Meier Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon: Frank Fritsch Chor: Dirk Zöllner, Marcus Gorstein Aufgenommen von Marcel Wicher, Marcus Gorstein und André Gensicke. Mix: Marcus Gorstein Erschienen bei edel content. Kamera & Schnitt: Johanna Bergmann
Die Welt ist verschneit, alles fällt aus der zeit – ins ewige Eis
Wo ist denn die Wahrheit, alles dreht, alles dreht sich im Kreis
Gegen den eigenen Willen
immer derselbe Film
bei Tag und bei Nacht
Keiner kann ihn abstellen
Du allein, du allein hast die Macht
Ich glaub nicht an ein Morgen
Ich glaub nicht an ein Morgen
Ich glaub nicht an ein Morgen ohne dich,
So ohne dich |:
Ich kann sie verstehn,
Deine Sehnsucht nach ihm
als ich schlief
Du sagst: das war ein spiel
doch ich fiel,
doch ich fiel abgrundtief
In eine Welt dahinter
auf einmal war es Winter
meine Schneekönigin
Dein Herz schläft auf Eis
und ich weiß,
und ich weiß nicht wohin
Ich glaub nicht an ein Morgen…
Der Schnee fällt immer dichter
Tausend irre Lichter über mir
es tut unendlich weh
und ich geh,
und ich geh durch die Tür
Ich mach mich auf die Reise
auf einmal wird es leise
warm und schön
und die allerletzten Gedanken vergehn …
Glaubst du noch an die LIEBE
Glaubst du noch an die LIEBE
Glaubst du noch an die LIEBE
glaubst du noch an deine LIEBE zu mir
Glaubst du noch an die LIEBE
Glaubst du noch an die LIEBE
Glaubst du noch an die LIEBE
Glaubst du noch an deine LIEBE zu mir
Es wurde schon alles gespielt, nur nicht von jedem. – Huey Colemann, via Facebook
Mein Bemühen um Netzaustausch ist Prüfungen unterzogen. Mir sind echte Austausche lieb. Mein Kernsatz lautete am 06.02.17: „In der Rock- und Popmusik ist es gelaufen. Spätestens 2000 war Schluss. Nichts Neues. Kalter Kaffee.“ Ich fasse gewonnene Erkenntnisse aus Diskussionen auf Facebook #socialtulip zusammen.
Viele befürworten diese Feststellung einfach. Ich habe ausgewertet, es sind die Älteren auf den Freundeslisten im asozialen Netzwerk.
Ich wusste früher sehr gut Bescheid, wie ein Sachverständiger. Dann klinkte ich mich irgendwann aus und dachte, das ist es nicht wert. Denn wozu auch? Ich beschloss, es ist egal. Ich war noch gar nicht so alt geworden. Es ist wirklich unheimlich lange her.
Einige wenige widersprechen mir und stellen Namen von Bands und Einzelmusikern in den Raum. Ob die genannten Musiker die These wiederlegen, die provokativ gemeint war, weiß ich nicht. Dazu müsste ich sämtliche Vorschläge gewissenhaft durchhören. Mir fehlt die Zeit dazu. Abgesehen davon auch die Lust.
Dirk Zöllner, Sänger/Musiker aus Berlin, hat in einem Gastbeitrag auf www.blackbirds.tv u.a. gesagt, Zitat: „Ich höre wie alle Normalverbraucher fast immer die Best of meines eigenen Lebens. Gelegentlich entdecke ich mal was Neues über YouTube, über meine große Tochter oder über meine junge Freundin – aber das vorgekaute Menü der Radio- oder Fernsehprogramme stört mich sowohl beim Komprimieren meiner eigenen Gedanken, als auch bei der Konversation im Allgemeinen.“
N’en Kiffer auf’m Blatt, was ist das schon? Das Blatt haut man ab. Den Kiffer haut man platt. Und trinkt noch schnell ’nen Schnapsglas hinterher. (Mein Kopfkino am Morgen.)
Schon seit geraumer Zeit spielt das Profilbild eines Menschen eine gewisse Rolle. Man kann durchaus sagen, es ist von steigender Bedeutung. Sei das Profil auch ein Alter Ego, oder eine Schimäre.
Für Szeneberichterstattung beispielsweise.
Es gibt einen unübersehbaren Trend zur Ikonographie. Ikonen, kleine Götzenbildchen, sie sollen sagen, du bist wer! Du bist eine Persönlichkeit, am öffentlichen Leben teilhabend. Barbra Streisand sagt „Duck Sauce„, meint möglicherweise Duck Face. Das bleibt jüngeren Kassibern vorbehalten, hübschen jungen Mädchen am Anfang ihrer Knospung. Sie machen ihre Intelligenz für ein einziges vorzeigbares Bildchen schnell weg, ziehen all ihre Lippen zu Flunschen zusammen, um besonders süß auszusehen. Und begehrenswert. Zum Dank prasselt es Likes, Du musst durch den Monsun!
Die schönsten unter ihnen liken wir wunschgemäß.
Hieraus machen sie süß-klebrige Melasse, die als Basis für ihr Aufbau-Selbstvertrauen herhält. Selbstbewusst durch das von außen. Ein Widerspruch in sich: Ich werde geliket, also bin ich.
Im Web 2.0 machen wir uns unser Gedankengerüst, indem wir einen bestimmten Content eintippen. Aus diesem, aus einer Masse von Cookies, Kontexten und dem vollkommen sinnfreien Zinnober, mit dem wir unsere Lebenszeit verdaddeln, machen andere uns ein Internet, von dem sie meinen, es entspräche unseren positiven Nutzererfahrungen am besten. Hört auf, den falschen Gedanken zu verfolgen, ein Internet mache grenzenlos frei. Das Gegenteil ist richtig. Was Du abrufst, wird fein säuberlich profiliert, zugespitzt und wiederum ausgeworfen als vermutlich mutmaßlich interessierender Content für künftige Weberlebnisse. Das sind Suchergebnisse. Ist einfach, oder?
So fangen wir an, vernetzt zu denken. Ich gab gestern einem Text von Dirk Zöllner Platz auf dieser Website, eins vorher. Und schön, wie es sich gehört, ergab das eine das andere. Ich stieß wiederum auf eine alte Ost-Rockmusikdoku und band sie in den Artikel mit ein, wie es sich gehört. Um ganz und gar bei meinem Auftrag zu bleiben: Die Person des Gastbeitrags zu empfehlen. Heute Morgen ist es auf YouTube bereits wieder soweit. Das Babelsberger Filmorchester hat den alten Chicoree-Klassiker von Dirk Zöllner „Käfer auf’m Blatt“ mit ihm aufgenommen.
Dirk Zöllner arbeitet Erinnerungen auf: An Otis Redding, der mal unheimlich beliebt war. So beliebt, dass Nina Hagen Gottes eingeborenen Sohn Otis nannte. Und The Sweet. Die britische Glamrockband ist längst in Teilen verblichen, zwei von vieren sind tot. Dabei besaß man mit The Sweet harte Währung, wucherte mit Pfunden bei den Mädchen. Aber ansonsten: Was bleibt? Wozu das alles: Musik ein furchtbares Einerlei geworden, beliebig austauschbar. Alles kommt. Aber nichts bleibt. Nichts ist mehr von Dauer. Man hört sich durch feste Arsenale vorhandener Musik, aber quält sich mit Neuem. Dies und vieles andere mehr in einem Gastbeitrag von Dirk Zöllner. Dank an den Autor.
Von Dirk Zöllner
Wie ich höre, essen Bäcker nicht so gerne Kuchen. Im Gegensatz zu den Fleischern. Die meisten Gastronomen halten sich vom Alkohol fern, die Psychologen, Philosophen und Politiker vom echten Leben. Pädagogen haben nicht selten Probleme mit ihren eigenen Kindern. Rechtsanwälte oft ein abstraktes Bild von Gerechtigkeit und Religionsverwalter einen engen Blick auf die große unfassbare Liebe. Ärzte… Ich will das gar nicht weiterdenken!
Seit 32 Jahren ist Musik mein Brot- und Rotweinerwerb.
Ich werde dafür bezahlt, dass ich meine eingeschränkten Gedanken komprimiere, auf Platten festhalte und in Konzerten darbiete. Ab und zu habe ich mich mal als Musicaldarsteller versucht, aber eigentlich lebe ich ausschließlich von Egozentrik. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich übermäßig für Musik interessiere, da geht es mir wie dem durchschnittlichen Bäcker mit den Backwaren. In meiner Kindheit stand ich auf die Glamrocker von THE SWEET.
Ich geh mit meinem Luftballon allein auf meinen Lustbalkon: Worum es bei Dirk und das Glück geht, haben wir hier schon berichtet. Der Artikel ist am Ende unten aufzufinden. Dies Update heute sagt kurz, warum das Projekt erfolgreich aussieht und wie der Mensch an und für sich Glück finden kann. Viel vom erreichbaren Glück des Lebens liegt auf der Textebene. Mit guten Worten.
Dirk und das Glück und das Recht auf Rausch. Das Grundrauschen ist gelb (wie Sand) und die Überlegung, welches Plattencover das neueste Projekt von Zöllner haben wird, ist mehrere Überlegungen wert. Crowdfunding goes Erfolgsrausch beim Ziel erreicht brüllen. Zöllner fragt bei Fans herum: Soll das Plattencover ein Fotoentwurf sein, der ihn hinter einem gelben Luftballon zeigt im quietschegelbem Jacket? Oder ist Zöllner ein Waldelf, Glückswichtel, ein listiger Troll im Textsorbet von Werner Karma? Bei den Fans ist man sich überwiegend einig: Der Entwurf mit einem gelben Luftballon wurde Knallkopp genannt und zeigt ihn mit Luftballon (gelb). Eine dritte Fraktion der Zöllnerianer – das sind die Unangepassten – wagt Widerspruch und fordert die Schwalbe (Bild oben, Quelle. Privatarchiv). Ja, dies Bild hat was. Keine Frage. Edit: Wir wissen, wie sehr die Schwalbe heute noch gefahren wird. Ihre Anschaffung ist ein Investment und gezahlt werden inzwischen Liebhaberpreise.
Gestern meldete Zöllner den aktuellen Stand: 20.082 € hat die Crowdfunding Aktion aktuell vereinnahmt. Liegt damit deutlich über der gesteckten Zielzuckerrübe. Von heute aus noch weitere acht Tage steht jetzt das Stalltor vor Bethlehems Zuckerscheune offen: Alle sind gespannt, wo die Sache endet. There´s no limit. Am Ende ist man vollkommen glücksoffen. Und glückssoffen. Hicks.
Videocredits: Die Zöllner mit „Sand“ vom Album UFERLOS (edel 2012)
Musik: Dirk Zoellner & Thomas Maser – Text: Werner Karma
Gesang: Dirk Zöllner, Tasten & Chor: André Gensicke,
Gitarre: Andreas Bayless, Schlagzeug: Ralf Gustke,
Bass: Jenne Brüssow, Cello: Sonny Thet,
Posaune & Euphonium: Gerald Meier, Flügelhorn: Skip Reinhart, Saxophon: Frank Fritsch
Gemischt von Marcus Gorstein
Kamera & Schnitt: Johanna Bergmann
Veröffentlicht am 26.10.2016: Werner Karma ist ein deutscher Dichter, der mit seinem Werk tiefe Spuren in der gesamtdeutschen Musiklandschaft hinterlassen hat. Zuletzt war er 2010 am Comeback der Band SILLY beteiligt, danach hat er sich weitgehend zurückgezogen. Wir konnten ihn dazu bringen noch mal in seinen Tiefen zu wühlen und wollen mit Eurer Unterstützung den gehobenen Schatz würdevoll ans Licht bringen. Im März 2017 soll unser Album mit dem Titel „DIRK & DAS GLÜCK“ im Label Buschfunk erscheinen.
Von wegen Spitzweg, dessen Armer Poet. Hoppsassa: Dem dargelegten Projekt wünschen wir von hieraus viel Glück. Weil die Zielrichtung stimmt: Wem Werner Karma kein Begriff ist, der durchsucht diese Website oder das große Internet der Welt. Glück im Glück: Wir haben einen passenden Bildbanner, dessen zwar andere Bedeutung aber dem gelungenen Texten von weltbewegender Musik entgegenkommt. Wie schön. Glückauf!
Flugzeuge im Bauch – Cover von Dirk & Rubini Zöllner
Hab Sonne im Herzen, im Koffer die Kerzen. Kann nichts mehr essen, kann´s nicht vergessen, aber auch das gelingt mir noch…
Sie haben das Lied schon früher gecovert, im Zöllnerschen Paralleluniversum Café Größenwahn. Jetzt haben sie den Song nochmals hergenommen und unter einer kundigen Programmierung nochmal gänzlich ausgedünnt und reduziert auf das Wesentliche.
Großer Wurf. Vater und Tochter singen sich an der Tafel der Verzweiflung warm und steigern den Wurf zu einer Art Überwurf. Gefällt. Bitte mehr so was.
Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Thank You for the music. – Update 07.06.: Flugzeuge im Bauch und Schmetterlinge, beides ähnlich und doch vom System her total unterschiedlich angelegt. Besser jedenfalls als Mahl- bzw. Mühlsteine. Es musste ein Beitragsbild her, das ist erledigt. Radio Zöllner meldet schon hohe Zugriffszahlen auf YouTube: Hat sich die Proklamierung als Lied des Tages gelohnt.
Die Zöllner mit „Sand“ vom Album UFERLOS (edel 2012).
www.dirk-zoellner.de
Musik: Dirk Zoellner & Thomas Maser
Text: Werner Karma
Gesang: Dirk Zöllner, Tasten & Chor: André Gensicke,
Gitarre: Andreas Bayless, Schlagzeug: Ralf Gustke,
Bass: Jenne Brüssow, Cello: Sonny Thet,
Posaune & Euphonium: Gerald Meier, Flügelhorn: Skip Reinhart, Saxophon: Frank Fritsch
Gemischt von Marcus Gorstein
Kamera & Schnitt: Johanna Bergmann
Auf Amazon schreibt jemand über diese CD „Uferlos“ 2012: „Mehr habe ich auf meiner Website […] über Dirk Zöllner, Die Zöllner und insbesondere auch das Album „Uferlos“ geschrieben. Ich hoffe, ich konnte Euch helfen. Uneingeschränkte Kaufempfehlung, fünf Sterne „deluxe“. Für mich ist das Album mein persönliches „Album des Jahres 2012″. Wer noch weitere Fragen dazu hat, mag sich an mich wenden.“ (Rezension insgesamt hier)
Das Lied gehört zu ganz großen Mythen des Ostrock. Es ist fast unsterblich. Irgendjemand hält immer eine Kamera hoch und raus kommen diese Kulturreports: cantatis interruptus. Ihr kennt das.
Flüstern & Schreien – Die Rockjugend der DDR (1988), Teil 1
flüstern & SCHREIEN Report von 1988 von Regisseur Dieter Schumann über die Musikszene der DDR . Der Film lief 1988 in den DDR Kinos. Interviews und Live-Ausschnitte von Konzerten unter anderem mit den Bands: Silly, Sandow, Feeling B und Chicoree (Dirk Zöllner/Die Zöllner).
Tamara kommt zu Wort, die „Wilde Mathilde“. Und ein paar andere. Wer, ist dem Klappentext zu entnehmen. Und passt auf, Leute: Diese Zuckerwasserfrisur von Silly wird nicht zur Nachahmung empfohlen. Sie haben es selbst vor kurzem gesagt: Das klebte ganz furchtbar. Aber saugeil sah Silly schon aus, was? Ganz heiß: Schlohweißes Haar. 😉
Café Größenwahn: Dirk und Rubini Zöllner „Flugzeuge im Bauch“
Dirk und Rubini Zöllner singen Grönemeyers „Flugzeuge im Bauch“ – 2. Café Größenwahn Café-Besetzung: Dirk Zöllner, André Gensicke, Lars Kutschke, Oliver Klemp, Heiko Jung, Die Zöllner Horns (Fratsch, Skip Reinhardt, Herr Meier), Die Zöllner Chicks (Laura, Sophia, Rubini) + 26. September 2011 Maschinenhaus Kulturbrauerei + Bildproduktion: Jarek Raczek + Audioproduktion: allorangemusic.com + Grafik+Animation: 8geber.com
Das Stück ist soulig, wenn Dirk und Rubini Zöllner uns den Song geben. Die Aufnahme ist aus dem Jahre 2011, aufgenommen im „Café Größenwahn“. Dies Café ist eins seiner festen Projekte.
Eines Tages werden Websites verdonnert, für das Einbetten von Videos zusätzliche Entgelte an die GEMA abzuführen. So „nimmt das ein Ende“, und dann, Gema, ist´s umso schwerer für mich, denn umso leichter du mit der Gießkanne Gebühren beanspruchen möchtest, ohne irgendeine wirtschaftlich-vernünftige Basis, um so eher werden Menschen ganze Webseiten vom Netz nehmen, sicherheitshalber. Damit´s nicht anbrennt oder auseinanderbricht. Künftig gibt es Textwüsten und wenn´s bewegt zu werden droht, ja multimedial, kommt Bannerwerbung, pläng! Es poppt auf: „Das tut uns leid“ und „Diese schöne Bewegtheit ist in deinem Land gerade nicht verfügbar.“ Lass poppen, Kumpel. Eine so sehr schöne Aufnahme wie diese hier, fesselnd und mit Herzblut angerichtet, für Fans, poff puff pardautz! Es ist fast, wie rücklings bücklings trommelnd auf dem Regiments- Panzer zu liegen, während unter einer viel zu großgewordenen Daten-Cloud der Himmel zusammenbricht. Fragt Euch mal: Wer sucht schon nach einer Idylle im Verteilungskrieg der Unterhaltung?
Komm, wir setzen die Segel! (by Dirk Zöllner, CD-Ausschnitt aus „Uferlos“, nachbearbeitet)
Ab heute ziehen wir uns ins Studio zurück und die Geburt eines neuen Zöllneralbums wird eingeleitet. Mit André Gensicke, Marcus Gorstein, Andreas Bayless, Oliver Klemp, Heiko Jung und Marcel All Orange Music. Ich bin aufgeregt. (sagt Dirk Zöllner auf facebook, aktuell, und leitet damit eine nichtöffentliche Kloster- bzw. Werkstattphase ein) – Wir fragen uns: ..kann´s noch besser werden…? „Uferlos“ war schon ein Meilenstein, finde ich. Und nach „7 Sünden“ ein ziemlicher Schwenk…. – Dirk Zöllner sagt: „Ich weiß es nicht.“ Genau. So ist es.
Während der Sommer im Monat Juno des Jahres 2013 in die Vollen geht, meldet Dirk Zöllner, sich dieser Tage einschließen zu wollen. Nicht im Kloster Andechs wie Horst Seehofer oder den Südtiroler Bergen, wie Adson von Melk, der junge Novize in „Der Name der Rose“, der seine persönliche, erstmalige „Klosterfrau Melissengeist“ kennenlernt, sie besteigt und mit ihr (körperliche) Liebe macht. Der graue, altehrwürdige William von Baskerville (Sean Connery) kommentiert süffisant: „Ich verfüge zwar nicht über den Vorzug Deiner Erfahrung“, zu den fleischlichen Gelüsterfahrungen seines blutjungen Novizen. So sieht Altersweisheit aus, jawoll.
Dirk Zöllner ist eher so „wie Sand“, der Wind trägt ihn umher. „Ich bin die Spur.“
Damit es spannend bleibt: der hier abgebildete, gesungene Text ist geringfügig anders als auf dem Tonträger selbst. Das macht den besonderen Reiz dieser Version aus. Den Unterschied müsst Ihr allerdings schon selbst finden.
Irgendjemand hat ein gutes Werk getan, sich den Song geklaut und ihn illustriert, getreu dem Motto: Wir sollten es probieren. So hat er getan, und dabei ist dieses Video eines großartigen Songs herausgekommen. Wir finden es gut, ganz so wie den Song und bilden daher beides als „Lied des Tages“ ab, selbstverständlich einheitlich. Denn das ist das Wesentliche: Dass die Musik nicht zersplittert in all ihre Bestandteile. Oder?
Lied des Tages: Neue Wege, es singen Dirk Zöllner, Regy Clasen, Edo Zanki und Xavier Naidoo (aus der CD „Uferlos“, VÖ 01.06.2012) – Wir verlinken heute nichts mehr: hier wurde schon genug verlinkt, bei Interesse sucht Euch die passenden, weiteren Informationen hier auf dieser Website heraus, indem Ihr z.B. nach „Dirk Zöllner“ sucht.
Im Grunde genommen war die Sache schon längst glasklar, eigentlich überfällig. Der Zöllner hatte schon viele, viele Jahre an den verschiedensten Tonträgern herumgewerkelt. Nicht immer ohne einen Anflug von Selbstzweifeln: “ ‚Nen Käfer aufm Blatt, was ist das schon?“ Undsoweiter. Von wegen heiter. Nennt gern Ross und Reiter. Ist ein gescheiter Verbreiter.
Uferlos. Gejammere nicht mehr zu toppen, bis zu „7 Sünden“ hatte Zöllner zuletzt ausgemacht und dem Paten von Meerane abspenstig gemacht. Alles frei erfunden? Jetzt aber, genauer seit dem 01.07.2012, ist eine neue Idee am Platz greifen, weltweit einzigartig im Zollbezirk Europa, die die darbende Musikbranche willig aufnimmt: Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Öffnung der Lebensmittelbranche für kennzeichnungspflichtige Spiegeleier. Nach dem überall angesprochenen Leistungsschutzrecht nun dies, Spiegeleier müssen unter bestimmten Bedingungen europaweit speziell gekennzeichnet werden. Wie im facebook, beim Markieren!
[audio:http://download.radioeins.de/mp3/_programm/7/20120713/14_17_zoellner.mp3]
Dirk Zöllner im Gespräch mit radioeins
Nüscht jejen kann man die sagen: die HOWOGE-Compliance-Abteilung hat sich ausgedacht: Ermäßigter Eintritt für HOWOGE-Mieter! Aber auch alle anderen dürfen kommen. Bleibt uns jar nüscht anderet übrig als „Mietverträge schließen!“ Leute, laßt Euch nicht verdrießen. Wir wollen doch „den Zöllner jenießen!“
Weiter arbeiten, aber vormerken! Ist hier als „Gigs, Preview“ wieder auffindbar rechts im Kalender angeordnet. Und wir sind damit eingenordet Richtung Tierpark HOWOGE. Uferloses Kultuvajnüjn….
[iframe_vimeo video=“43017577″] Andreas Hähle (Text), Karsten Schützler (Musik) – „Letzter Tag“ (via Vimeo, mit Dank an die Spender!)
Grau in grau fahren alle Paternoster. Irgendwo rufe ich an. Ich befürchte, in Deutschlands Warteschleifen ist es viel zu heimelig geworden, zu feucht-mösern und es entschlüpft dort zu viel vergessen gegangene Musik aus dieser Art Boutique, weswegen ihr Gebrauch zunehmend inflationär ist wie schlechter Geschlechterverkehr. (auszugsweise aus meinen facebook-Pinnwänden heute Morgen)
Mir ist als Texter Andreas Hähle positiv aufgefallen, als ich mich mit dem neuesten „Die Zöllner“-Machwerk „Uferlos“ eingehender befasste, u.a. mit dem Song „Idylle im Krieg“, dessen Lyrics aus der Feder von Andreas Hähle flossen. Seitdem beobachte ich die Arbeit von Andreas Hähle etwas aufmerksamer und auch wenn ich heute nicht genügend Zeit für ausufernde (uferlose) Berichte darüber habe, will ich doch „Letzter Tag“ von ihm zu Gehör bringen. Ich sag lieber nicht, an was mich das erinnert, ich find es großartig. Auch musikalisch. Meine Erinnerungen sind jedenfalls schon etwas älter. Aber is auch wurscht. „Mit Darm, bitte, mit Darm“.
[iframe_youtube video=“pbNFOUXoiHY“]
Anthony & Sonny Thet zu Gast bei „Die Zöllner“ in Café Grössenwahn (via Youtube)
„Während seines Architekturstudiums in Weimar lernte er Sonny Thet kennen, der von Prinz Sihanouk nach Weimar geschickt worden war, um dort klassische Musik zu studieren.“ about Christoph Teusner: #Prinzenrolle, Die Prinzen, Sihanouk, Weimar & die Cellosonaten – Quelle: hier – /// Prinz Sihanouk hatte ein bewegtes Leben: Preah Bat Samdech Preah Norodom Sihanouk Varman (* 31. Oktober 1922 in Phnom Penh) war von 1941 bis 1955 und von 1993 bis 2004 König sowie von 1960 bis 1970, von 1975 bis 1976 und von 1991 bis 1993 Staatsoberhaupt von Kambodscha. Sonny Thet indessen wurde königlich-kambodschanischer Hofbotschafter des göttlichen Cellospiels, und hört die Signale!
In frischer Landluft frisst der Teufel Fliegen. In Afghanistan lässt Niebel einen fliegen. Einen Teppich, gesteuert von Martin Luder aus Teppichberg in Kibek zu Kibek auf Havelsandstrand. Strandsand, „Ich bin wie Sand, der Wind trägt mich umher“, ein Song aus dem neuen Album von „Die Zöllner“.
Die CD-Veröffentlichung des neuen Machwerks „Uferlos“ von Dirk und „Die“ Zöllner spült neues „Treibgut“ für uns Ignorante an den Strand. Da ist jetzt auch Peng Chheang „Sonny“ Thet, Cellist. Thet ist am gerade erschienenen Album „Uferlos“ gnadenlos mitbeteiligt. Sein Klang, sein Sound, sorgt für Aufmerksamkeit.
Sein Sohn Anthony Thet spielt Gitarre. Dazu. Das kennt man ja, diese Art, Gitarre zu spielen. Aber Cello? Hallo? Cello? Genial.
„Der Kunde ist König. Das ist die Monarchie des Proletariats. Der Mob bestimmt die Charts.“ (Dirk Zöllner, CD „Uferlos“, Song: „Monarchie des Proletariats“)
Es ist ein dünnes Eis, auf das sich der Kritiker begibt, wenn er anfängt wie ein Hahn zu krähen. Worum es geht, ist folgendes: Die Musik ist käuflich geworden. Bzw. verkäuflich. Bzw. wertlos. Früher war alles viel besser.
Es hatte so Mitte der Fünfziger angefangen und nannte sich Rock´n Roll. Elvis, Bill Haley, Little Richard und Eddie Constantine. Undsoweiter. Diese ganzen Rock´n Roll-Affen. Dann die Verproletarisierung dessen. Beat, Mersey, Liverpool, Dinge, wie weiter entwickelt waren aus etwas anderem, z.B. dem Skiffle. Die Beatles, etwas danach die Rolling Stones. Mitte der Sechziger dann der Trend zum Hippopotamus. Hip sein, frei sein, high sein. Irgendwo, vermutlich in San Francisco, lauter langhaarige Luden, make love, not war. Linda Eastman fotografiert Jimi Hendrix, Frank Zappa und diese ganzen Konzerte im Fillmore East, wofür sie -unter anderem- berühmt wird. Ihr späterer Ehemann McCartney treibt sich da auch schon herum, gemeinsam mit George Harrison.
Ich habe heute aus gegebenem Anlass meine erste Amazon-CD-Kritik geschrieben, um auf die hohe Qualität des Silberlings „Uferlos“ von „Die Zöllner“ hinzuweisen. Eine ganz neue Erfahrung für mich. Den Text möchte ich hier noch einmal zusätzlich zur Verfügung stellen, denn bei Amazon bin ich ganz sicher an „anderen Ufern“.
Was ich dort schrieb…:
Das Produkt nennt sich „Uferlos“ und ist damit metaphernhaft verzurrt auf offnem Meer. Ungefähr so klingen auch die 16 Songs, von denen Titel Nr. 7 den Albumtitel „Uferlos“ genauer beschreibt bzw. rechtfertigt. Eröffnet aber wird das Album von einem, sagen wir von Vladimir Kaminer inspirierten, bei Nina Hagen schon mal ähnlich gehörten, aber von Zirk Döllner (!) eigens interpretierten Kasatschok namens „Russendisko“. Das ist so ein Abklatschstück zum miteinander in die Knie gehen. Ich hätte derartiges früher mit Ivan Rebroff getanzt, aber das war (auch) ein Fakerusse. Halleluja. Oy, Mama!
[iframe_youtube video=“MEm6TPy5mUs“]
Die Zöllner „Idylle im Krieg“ (via Youtube)
Das Video zur ersten Single des neuen Die Zöllner Albums „Uferlos“ +++ Release: 1. Juni 2012 +++ Label: edel Content +++ Regie, Kamera, Schnitt: Jarek Raczek +++ Maske: Dominika Diaz Alonso +++ Produktion: yoko ono Produktionen +++ www.die-zoellner.de +++ www.facebook.com/dirk.zoellner +++ Vielen Dank an die Panzerschule Steinhöfel (vor allem Uwe), Familie Zöllner und Coppenrath & Wiese
Komm, Zöllner! Mach weiter so! Großartig. Andreas Bayless, übrigens, sauguter Gitarrist, gefällt. Achtet drauf: Ab 2:40 Uhr. Es gibt ein ähnlich fulminantes Gitarrensolo, das in die Geschichte eingegangen ist, (vermutlich) auch ein „first take“: My Love, Paul Mc Cartney & Wings. Weiter so. Beide. Am Schlagzeug: Überdrummer Ralf Gustke. Uferlos.
[iframe_youtube video=“m-N2rM3fYE4″]
Café Größenwahn: Die Zöllner + Gäste mit „Viel zu weit“ (via Youtube)
Die Zöllner mit allen Gästen und dem immer letzten Song: „Viel zu weit“ +++ Gäste im 4. Café Größenwahn – der Frauentagsausgabe am 8. März 2012: Katie LaVoix, Angelika Mann + Ulrike Weidemüller, Valentine Romanski +++ Café-Besetzung: Dirk Zöllner, André Gensicke, Andreas Bayless, Oliver Klemp, Tim Hahn, Die Zöllner Horns (Fratsch, Skip, Herr Meier), Die Zöllner Chicks (Sophia Seidler, Uli Wolf, Marcus Gorstein) +++ Aufgezeichnet am 8. März 2012 im Maschinenhaus der Kulturbrauerei +++ Bildproduktion: Jarek Raczek +++ Audioproduktion: allorangemusic.com +++ Grafik+Animation: 8geber.com
Es sind nur noch wenige Wochen: Dann startet der Verkauf von „Uferlos“, der neuen CD von „Die Zöllner“. Vorbestellungen sind über amazon jetzt schon möglich. Hammerscheibe!
[iframe_youtube video=“ZDExMNQHYPg“] Die Zöllner 2.5 „UFERLOS“ (via Youtube)
Dirk Zöllner veröffentlicht die CD „Uferlos“ Anfang Juni 2012. Demzufolge handelt es sich hier um eine Vorankündigung! Dirk Zöllner und André Gensicke haben sehr illustre Gäste auf diesem Tonträger. Wir haben im „prelistening“ großartige Künstler wie Xavier Naidoo, Ralf Gustke (dr.), Andreas Bayless und „the one & only“ Edo Zanki gehört. Die neue CD wird hier ausführlich vorbesprochen werden.
Alle rätseln seit längerem herum, wann wieder was von Dirk Zöllner zu hören ist? Die Auflösung auf diese „Funkfrage“ ist ganz einfach: Hilfe, Mama, die Russen kommen! Sehr bald! Eines vielleicht vorweg: Diese CD ist ein Knaller . Darauf deutet all das hin, was hier im Rahmen redaktioneller „Prelistening“-Auditions angehört wurde.
Ganz heiß, kosmopolitisch-europäisch und „Weltniveau“. Genaueres werdet Ihr von dieser Website beizeiten erfahren. Do da funky Beat!
n´Käfer auf´Blatt, was ist das schon? Das Blatt haut man ab, den Käfer latscht man platt….. #Chicorée – Video oben: Lied aus dem Theaterstück „Wunschkonzert“
von Franz Kaver Kroetz am Theaterkahn Dresden 2009. Regie: Jan Böde Musikalische Produktion: Thomas Bloch- Bonhoff -Gesang und Filmidee: Ahmad Mesgarha
Es ist wie mit der Vergangenheit verschmelzen, das Lied vom „Käfer auf´m Blatt“ anzusehen und anzuhören. Und auch irgendwie „vegetarisch“: Die Rede ist von einer etwas in die Jahre gekommenen DDR-Band namens Chicorée. Jedermann weiß, der hat einen leicht bitteren Beigeschmack. So wie auch der Songtext selbst.
Zweite Strophe… Aussetzer. Na gut, kann vorkommen. Textfiasko im Refrain. Mir wird schwarz vor Augen. Absolute Textmisere in der dritten Strophe und nun fortfolgend! Anlass und Titel sind zu ernst, um in der üblichen Art und Weise Stehgreif-Reime zu verwenden. Der Albtraum. Ich will im Erdboden versinken, zumal es sich um eine DVD-Aufzeichnung handelt. Für einen Tonmitschnitt kann man ja noch Overdubs machen. Nur wie kriege ich Jörg Stempel dazu, meinen Auftritt noch mal nachzufilmen?! Aber nun mal ganz im Ernst. Vitaminmangel, facebook, Muttermuse, Hundewetter und Programmgemetzel ist nur das Eine. Das Wesentliche ist die Not des Älterwerdens, da kann man sich selbst und andere täuschen, soviel man will. Ich gehöre zu den jüngsten Protagonisten einer Szene, die sich über den Begriff Ostrock definiert. Zur letzten Generation, noch nicht mal ganz 50! Die Verluste häufen sich, die alte Ostgemeinschaft trifft sich immer öfter zum Abschiednehmen. Das schlägt auf die Seele, selbst wenn man darüber hinweg feiert!“ (Dirk Zöllner, Blog auf myspace – hier)
Lieber Dirk, das muss nicht sein. Denn es gibt, nicht nur im Westen, eine sinnvolle Strategie gegen das typisch deutsche Vergessen: Den Teleprompter. Denn: Vergesslichkeit ist keine Zier, besser lebt sich’s ohne ihr.