Gitarrist post mortem - Skelett (gif)

1803/19: Positionen: Koksende Politiker, russische Millionärsnutten, Suchtprobleme, Europa-Wahl und Musiker sein heute

01.05.17 - Foto #Om #Freetibet #Mantra © Tommy T. Tulip (2017)

01.05.17 – Foto #Om #Freetibet #Mantra © Tommy T. Tulip (2017)

Building blocks and put some new kids on the Blog – vote, quote & Rastaman irritation yeahh….positive?
Good to have A good vibe….I am I…

Ein paar große Zitate erschüttern heute Morgen den Wahrheitsgehalt der Welt. Sie sagt:

Was ist das für eine kranke Welt, in der man von Satirikern und Musikern auf YouTube seriöse politische Infos bekommt, während Politiker zugekokst auf Ibiza rumhängen oder besoffen Blödsinn twittern… ?
Das ist schrecklich. Es muss wieder andersrum sein! Sonst wären wir doch nie Musiker geworden.

Ariane T. Müller – eine von zwei namens, Donnerwetter, wie hießen sie gleich, ach ja, „Suchtpotenzial“

 

Weiterlesen

1802/19: Video: Der Rap-Hack: Kauf Dir was bzw. Wünsch Dir was! – Geklaufte Kicks? „Why do You have to be A Chartbreaker!“

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Der Rap Hack: Kauf Dich in die Charts! Wie Klickzahlen manipuliert werden

Y-Kollektiv
Am 23.05.2019 veröffentlicht
Rapper brechen aktuell alle Streaming-Rekorde in Deutschland, knacken sogar die Chartplatzierungen der Beatles. Für ihren Erfolg sind neben Können auch Instagram, YouTube und Spotify zu wichtigen Marketing-Plattformen geworden. Die Klickzahlen sind zu Gradmessern für die Relevanz eines Künstlers geworden. Einigen Newcomern und auch gestandenen Künstlern wird derzeit vorgeworfen, sich Views, Klicks und Streams für ihre Videos und Songs gekauft zu haben. Reporter Ilhan Coskun trifft einen Social-Media-Experten, der ihm zeigt wie die Plattformen manipuliert werden können. Ob das reicht um eine Karriere aufzubauen, will Ilhan selbst herausfinden und produziert einen Song, dreht ein Musikvideo, erstellt passende Social-Media-Accounts und lässt diese pushen. Schafft er damit den Durchbruch als „Künstler“?
————
Reporter: Ilhan Coskun
Schnitt: Danny Breuker
Kamera: Julian Kiesche, Martin Holger Benedix

Quelle: hier

1801/19: Historie: Der Rocksenator – Erinnerungen an einen Rockmusik-Wettbewerb der Achtziger in Berlin (West)

Für den Verbleib der Audiodatei eins hier drüber kann keine Gewähr übernommen werden. Sie ist extern zugespielt.

Im Zusammenhang mit dem Tod von Wiglaf Droste (RIP) ist eine Audiodatei wieder hochgespült worden. Der Autor Max Goldt erinnert sich in dieser Lesung an das Jahr 1987. Inhaltlich geht es um 16 Experten mit einem Durchschnittsalter von ca. 30 Jahren in der Lüneburger Heide.

Es handelt sich um die Jury des Senatsrockwettbewerbs Rock News, es geht um 256 Casetten, das damals übliche Format von Demoaufnahmen, die man jemandem entgegen hält, um künftig ganz große Karriere zu machen. Und Monika Döring hat handtellergroße Ohrringe und ist pink geschminkt. Der Rocksenator legt Cassette 1 ein. Der Gitarrist von The Smash heißt heute noch Ralf Leeman und das ganze ist schon lustig.

Ich kann auf meine eigenen Erfahrungen aus dem Jahre 1983 diesbezüglich zurückgreifen und präsentiere deswegen mit großem Spaß die Erinnerungen derjenigen, die vier Jahre später sogar aus Westberlin geflohen sind, um endlich unbeeinflusst das ganz große Gequake durchzuhören. Doro vom Cafe Swing trinkt auch mal Alkohol und Wiglaf Droste ist mehrmals bei der Sache. Er kippelt nur.

Sylvie Fukking von Vielklang macht einen Delfinmund.

Gluck gluck.

Holt schon mal die Paprika-Chipsletten raus. Viel Spaß.

Weiterführend