Meissner/Blickensdorf, "Schmetterlingszeit", 2016, Fine Art Print auf Hahnemühle Barytpapier, 20 x 20 cm, Auflage 1/5. Streng limitierte Edition #art #kunstprojekt #fotokunst #butterflys #performance — mit Joelle Meissner.

1442/16: Foto des Tages: Butterflies, Barbara, das schöne Leben und die Vernetzung der Kunstgenre am Beispiel Polens

Meissner/Blickensdorf, "Schmetterlingszeit", 2016, Fine Art Print auf Hahnemühle Barytpapier, 20 x 20 cm, Auflage 1/5. Streng limitierte Edition #art #kunstprojekt #fotokunst #butterflys #performance — mit Joelle Meissner.

Meissner/Blickensdorf, „Schmetterlingszeit“, 2016, Fine Art Print auf Hahnemühle Barytpapier, 20 x 20 cm, Auflage 1/5. Streng limitierte Edition #art #kunstprojekt #fotokunst #butterflys #performance — mit Joelle Meissner.


Steve Binetti „Butterfly Blues“

Die besten Fotos waren schon immer zu kaufen. So ist es auch mit dem Kunstprojekt von Lo Graf von Blickensdorf und Joelle Meissner eins über dem Video von Steve Binetti. Streng limitiert.

Kontextsensitiv vernetzt sich das Netz. Eins mit dem anderen. Kunst zu Kunst. Und #Barbara klebt überall schwarzweiße Zettel in die Republik und hashtaggt #dasklebenistschön.

Steve Binetti hat den Soundtrack zum Foto gemacht. Dabei ist das Foto neuer, und der Song Butterfly Blues ist älter. So ist nun mal das Leben. Beide Kunstpolen (der Musiker, die bildenden Künstler), besser Richtungen, wussten voneinander nichts, und haben doch den Weg zueinander gefunden.

Das Leben ist schön.

Danke fürs Foto. Danke für die Musik.

1427/15: Words Of Wisdom: Über das Sterben der Titanen der Kunst #Positionen

IMG_1478_Bert.Brecht.Zitat

Freunde! Ruhig Blut! Ja, es stimmt, zur Zeit sterben die Titanen und Giganten der Kunst wie die Fliegen. Aber wisst ihr was? Es wachsen auch welche nach. Man kriegt das nicht immer so mit, denn das Leben ist langsam, der Tod hingegen schnell. Der erste Auftritt eines Filmemachers oder Musikers von Weltniveau geschieht selten mit solch verstörendem Knalleffekt wie der endgültige Abtritt. Und doch sind sie schon mitten unter uns. Sie drehen gerade ihren ersten Film, schreiben das zweite Buch oder nehmen die dritte Platte auf. Sie schlagen sich so durch und kämpfen gegen den alltäglichen Scheiß, gegen die eigene Unzulänglichkeit, gegen die Macht des Bestehenden und für Autonomie im eigenen Kopf. Sie ringen um die Kunst, die in ihren Herzen ihre Stimme erhebt und gehört werden will, sie ringen um die nächste Miete und auch um Anerkennung und Aufmerksamkeit. Eines Tages wird man ihre Größe erkennen. Vielleicht erst, wenn sie sterben und alle denken: Schrecklich, welch Verlust, der oder die war schon immer da und jetzt isser weg. Stimmt aber nicht. Er war nicht schon immer da und sie auch nicht. Es war ein langer Weg, an dessen Anfang das Ende nicht absehbar war und der Erfolg alles andere als garantiert. Eher schon der Misserfolg. Also: Kopf hoch! Ruht in Frieden, ihr Verstorbenen, und macht mal schön weiter, ihr Lebenden. – Dietrich Brüggemann (via Facebook)

Weiterführend
Wer ist Dietrich Brüggemann?

1164/15: Kunst: Ist Kunst oder kann weg? Echter Tenzer im Yorckschlösschen! Kann Spuren von JAZZ enthalten. #FotoDesTages

_icon.Foto.Podcast

Gerd.Tenzer_Yorkschloesschen

Du bist die Tenzerin im Sturm! Du bist ein Kind auf dünnem Eis. Du wirfst mit Liebe nur so um Dich! Und immer triffst Du mich.

(Ulla Meinecke/Edo Zanki, „Die Tänzerin“, CD: Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens für ewig)

Okay, das war jetzt dem Ziel dieses Schreibens etwas entgegen geflunkert. In der verkommenen Hauptstadtjournaille ist eben jedes Mittel recht, wenn´s der Sache selbst was nützt. Der Künstler heißt Gerd Tenzer, das Ausstellungsstück ist hier nur zweidimensional abgebildet, fotografiert als künstlerische Dauerleihgabe eines Herrn von und zu Dähmlow, Schlossherr derer an den Yorckbrücken. Und das Bild ist hammerhart das, was es vorgibt zu sein: Kunst.

Großartig. Ich spür ihn schon, den Jazz in mir hochkriechen. Hier und heute mit „Autumn Leaves“, aufgeführt von The Band Formerly Unknown As Jazzidiots (the White Album), als #LiedDesTages

_link Lotse

754/12: Positionen: Die Sache mit den Zetteln in der Nachbarstr. #Foto des Tages

St. Pauli - Reeperbahn - Aushang des Tages

St. Pauli – Reeperbahn – Aushang des Tages

(Quelle: facebook-Post aus Hamburg, Herkunft unbekannt, Urheber bitte für Namensnennung gerne melden! Wird hier abgedruckt!)

Das Huhn oder das Ei? Natürlich das Huhn. Das Huhn ist die Spielstätte. Dort nimmt alles seinen Eisprung. Sie lernen sich kennen, tanzen ausgelassen zur Musik. Am Ende des Abends wird sie begattet. Viele Monate später legt sie ein Ei. Das Ei wird erwachsen und zieht „umme Ecke“, nach St. Paul. Huhn oder Ei? Na, beides! Mensch!

Ja, das kann man unterschreiben. Wir berichteten auch darüber. Das Problem: Da ist eine Gegend, die ist schon lange da, wo sie ist. Alles wird noch dichter zusammengesetzt, auch und vor allem die Innenstädte. Es sollen neue Quartiere entstehen für freundliche, junge Menschen. Die ziehen da hin. Und dann passiert das: Kunst versus Kommerz. Kultur versus Wohnen. Jetzt fragt sich der Mensch, warum in der Gegend so einfach drauflos gebaut werden durfte? Warum hat der neuere Bauherr nicht besondere Lärmschutzauflagen bekommen? Warum musste er nicht die Lärmschutzwand errichten, damit seine hinzuziehenden Bewohner keinen Lärm ertragen müssen. Verkehrte Welt. Ganz genau so sehen wir das. Warum ist unten verlinkt. Und: Weil es uns stinkt.