880/13: Pre Release: Es gibt noch nichts Offizielles, aber man konnte schon staunen über #B3

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B3 - Pre Release Party 23.11.13 in Berlin-Moabeat
B3 – Pre Release Party 23.11.13 in Berlin-Moabeat

In Berlin nennt sich ein ganzer Stadtteil nichtssagend „Tiergarten“. Ingo Insterburg musste immer bis vier warten. Dass aber Tiergarten auch Moabit in sich trägt, oder (für Musiker zutreffender) Moabeat, ist ein offenes Geheimnis, seit diese Wortschöpfung hier auf dieser Website erstmals urkundlich Erwähnung fand.

Wenn einer der herausragenden Berliner Musiker und „Werkschaffenden des Kulturvolks“ sechzig Jahre alt wird, so wie es Andreas Hommelsheim dieser Tage erging, dann ist das ein Grund, das gebührend zu feiern. In diese Phase seines Lebens fällt seine Idee, der eigenen, handgemachten Musik wieder mehr den Vorzug zu geben und nicht in erster Linie nur „Kulturmanager“ zu sein. Da ist genug, auf das Andreas Hommelsheim mit Stolz zurückblicken kann. Sechzig Jahre Musik. „Wir haben Grund zum Feiern“.

Grund genug, das ganze mit einem kleinen Eierstich „Neuem aus Hommelsheim“ zu feiern.

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879/13: Video: Paar Gedanken zur CD-Veröffentlichung „Swimming In The Dark“ von Ron Spielman

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Swimming.In.The.Dark

Während unsere, von uns gesuchte Sängerin sich bei mir beklagt, sie möge Gitarren nicht, die nervten, sagte gestern Andreas Hommelsheim über Ron Spielman, das beste an ihm sei die Tatsache, dass er -egal was er spiele- nie nervte. So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Wir schließen uns hier sicherheitshalber Andreas Hommelsheim an, der zweifelsohne recht hat, was das immer banddienliche, nützliche Gitarrenspiel von Spielman angeht.

Man muss konstatieren, dass das Aufspielen in einer Frühstücksfernsehsendung von SAT1 oder RTL am Ende des Tages nicht nur positive Seiten hat. Man könnte ja verheizt werden. Und dann ein Heizdeckchen benötigen, um gegen die soziale Kälte von Kitsch und Kommerz anzukämpfen. Allerdings muss man die Privaten wenigstens einmal dafür virtuell anstreicheln, dass sie überhaupt Kulturmäzenatentum in Sachen guter Musik unternehmen. SAT1 beispielsweise ist schon ein Förderer der Musik von Spielman.

Wahlberliner Ron Spielman, dem es immer wieder gelingt, seine neuesten Tonträger auf SAT1 zu platzieren bzw. vorzustellen, hat dort offenbar einen „Stein im Brett“. Zwölf Stücke neue Musik sind es jetzt und damit ist der Bart noch lange nicht ab. Richtig, er beginnt jetzt erst zu sprießen. Seit einiger Zeit trägt Ron Spielman einen üppigen Bart zum Tee, auf der Bühne und während der Interviews. Gelassen, stoisch und wohlwissen, nicht jedem gefällt der.

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