
Stefanie Kloß über die Silbermond-Pause und die Suche nach sich selbst
Sein Gast ist Stefanie Kloß, Sängerin der Band Silbermond. Sie kennen sich über zwanzig Jahre. Nach ihrer Band- und Babypause ihr erstes öffentliches Gespräch. Die Themen sind Familie, Abschied und das Älterwerden und zwei Stadionkonzerte in Dresden, mit denen Silbermond 2027 ihr 25-jähriges Jubiläum feiern werden.
Das Leben passiert.
Das Leben fragt uns nicht vorher, ob es das jetzt machen darf.
Wir haben jetzt alle noch die Chance, was zu hinterlassen, worauf wir stolz sind.
Wir haben jetzt noch die Chance, Dinge zu bewegen, die wir bewegen wollen.
Wir haben jetzt noch die Chance zu entscheiden, ob wir das mit Wut oder Hass machen,
oder ob wir das auf eine Art machen, die der Welt hilft.
Stefanie Kloß, zu Tränen gerührt, zu Tränen rührend, das ist nicht immer der Fall.
(Erinnerung an die Palliativstation)
Offen bleibt, was Stefanie Matze gesagt hat, von dem Spruch von Albert Schweitzer. Was hat Albert Schweitzer gesagt, was über dem Zimmer stand, wo sie Abschied nahm. Gesucht: Der Albert Schweizer Spruch, der üblicherweise über den Türen von Zimmern auf Hospizstationen steht.
Recherche: Der Spruch von Albert Schweitzer, der am häufigsten auf Hospizstationen und oft im Eingangsbereich oder direkt über den Zimmertüren angebracht ist, lautet: „Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.“ Ein zweites Zitat lautet: „Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.“ – Ich füge hinzu: Natürlich ist das auch umgekehrt richtig. Karma irrt nicht. Beide Sätze dienen Angehörigen wie Pflegenden als tröstlich, die Wert des gelebten Lebens betonen, wenn Menschen für immer gehen.