Bitte sag mir nur ein Wort Die einen sagen „Hackfresse“ Dir direkt ins Gesicht. Für die Anderen ist es nur eine Ansammlung statistischer Wahrscheinlichkeiten. Und Hand aufs Herz: Unter diesen Umständen denkt der Mensch über Boxkämpfe doch vollkommen anders und mit Ehrfurcht und tiefem Respekt. Die KI merkt sich Dein Gesicht nicht als feste Schablone … Weiterlesen
Zöllners Blinde Passagiere – Du bist nicht der Krieg
Steffi Breiting: Gesang
Dirk Zöllner: Gesang, Gitarre
Tobias Hillig: Gitarre, Gesang
André Gensicke: Klavier, Gesang
Text: Henry-Martin Klemt
Musik: Dirk Zöllner
Tonaufnahme und Mix: Jörg Zinke im Showcase Potsdam
Kamera: Johanna Bergmann & Jörg Zinke
Assistenz: Paul Kobelev
Schnitt: Jörg Zinke
Am 2.Oktober erscheint das erste Album von Zöllners Blinden Passagieren! Das ist das Routing querfeldein: 04.10. Chemnitz – Clubkino Siegmar 06.10. @jazztage_dresden 09.10. @ursprung_rostock 10.10. Stralsund – Kulturkirche St. Jakobi 11.10. @altes_kulturhaus_dambeck 13.11. @hotel_ratskeller_schwarzenberg 05.12. @altekaffeeroesterei Plauen. 11.12. @neu_helgoland Berlin – Was ist das Gegenteil von flauer Pauer. Hä? Richtig Flower Power! Das kündigen momentan Die Zöllner an und verweisen auf ein neues tonmeisterliches Werk. Es geht um Blinde Passagiere. Womit wir direkt beim Thema dieses Beitrags sind und JA, es ist Zufall. Rainer Zufall. „So oder so ist das Leben.“ – Die Damen tanzen Rumba, ich mach mit. Ich kenn den Schritt (Herwig Mitteregger)
Du sagst, es ist erst der Anfang. User Christian beckmessert auf Social media an meinem Beitrag herum, er könne nichts sehen. Dann sieh! Nicht verstehen. Dann versteh doch endlich. Ich habe einen Beitrag der Berliner Morgenpost gecrosspostet und mit eigenen Zusatzbemerkungen versehen. Wenn nun diejenigen in Social media alles unter Kontrolle zu bringen versuchen, überregulieren sie, und nun rächt sich das eigene Blockierwesen. Wie soll da denn die Welt genesen, liebe Chinesen? Wer spielt heute noch den Kontrabass? Wer Zeitungen, Medien, Profile blockiert, darf sich nicht beschweren, nichts mehr sehen zu wollen. Zu lesen. Aus die Maus.
Verpass Dir mal ein Schaumbad mit ätherischen Ölen. Lass es Dir mit einer langstieligen Wurzelbürste besorgen. Nur Du und Dein Silberrücken, ein Erholungsbad im Stil japanischer Paviane. Öffne Seele und Geist, es ist heiß, ich brauche Wa-wa-wasser, denn ich schwitze auf der Ritze (Nina Hagen)
Als psychogen bezeichnet man Beschwerden, Krankheiten oder Symptome, die ihre Ursache in der Psyche (dem Seelenleben) haben und nicht durch eine primäre körperliche (somatische) Schädigung ausgelöst werden – Hier die prägnante Erläuterung, serviert auf dem Silbertablett von Worten, die wenn sie meine Sprache wären, Bedeutung illustrieren auf veranschaulichende Art und Weise. ### 1. Was macht … Weiterlesen
Machen wir uns nichts vor: Disco ist out. Oder am Ende doch eher ich selbst? In den 10er Jahren von 2010 an aufwärts gab es noch allerhand Berichtsmöglichkeiten über eine Art pulsierender Discoszene in Berlin. Diese spielte sich immer wieder im Quasimodo ab. Ein paar Profimusiker hatten eine Formation namens Disco Inferno Berlin zusammengestellt und … Weiterlesen
Neuer Hashtag: #KarmaSutra – Gegründet September 26 Ah, Karmasutra – das ist ein richtig starkes Kofferwort. Im September 2026 geschaffen, etwas das eigentlich schon längst hätte existieren müssen. In der Art einer alten Schriftrolle: 1. Der Wortbau – clever und logisch Karma = Sanskrit, das Prinzip von Ursache und Wirkung. Was du säst, erntest du. … Weiterlesen
Neuer Hashtag: #ZitatenUndFrittaten – Gegründet September 26 Ein universeller Sammelbegriff für die Gleichzeitigkeit von sinnigem Gedankengut und Alltag. Der Hashtag verbindet das Geistige („Zitate“ – große Ideen, Literatur, Philosophie, Lebensweisheiten) mit dem Bodenständigen („Frittaten“ – das handfeste, oft banale, aber nahrhafte und echte Leben). Genesis Klassische Hashtags wie #Gedanken, #Alltag oder #Inspiration sind schwarze Löcher … Weiterlesen
#Icon_Positionslicht25.09.26 – It’s all over now, Baby Blue (Bob Dylan, 1965) #ItsAllOverNowBabyBlue #TulipControl #TulipKI #TTT #Tulipstagram
Leave your stepping stones behind, something calls for you
Forget the dead you’ve left, they will not follow you
The vagabond who’s rapping at your door
Is standing in the clothes that you once wore
Strike another match, go start anew
And it’s all over now, Baby Blue
(Bob Dylan, 1965, It’s All Over Now, Baby Blue) Du kannst das Bild anklicken, um es größer zu machen
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Wir wollen mehr Demokratie wagen (Willy Brandt) – G’schissen drauf? Was aber, wenn das Volk nun dumm drauflos plappert. Ist denn das erlaubt? Ich habe Fragen. Man wird ja wohl noch eine Meinung haben dürfen.
Die haben sie sich jetzt gebildet in Heidenau, Sachsen. WTF ist Heidenau, Sachsen? Die ganze Debatte ist purer Sächsismus, das ist doch jetzt nicht mehr von der Hand zu schütteln. Pardon, zu weisen. Eine Tochter wies kürzlich ihre Mutter darauf hin, dass hier jetzt eine Baustelle sei. „Sie bringen hier das Stolpersteinpflaster in Ordnung,“ berichtete sie ihrer Mutter. Die sich unmittelbar fragte: „Ha? Stolpersteinpflaster? Was meinst Du?“ – Die Klärung erfolgte umgehend: Die Tochter meinte Kopfsteinpflaster. Das Kopfsteinpflaster, kleinteiliger Katzensteinpflaster (Bürgersteige) genannt, pflastert in europäischen Groß- und Kleinstädten hüben wie drüben durch ganze Sozialisationen. Ein Kölner Künstler namens Guter Demnig kam vor Jahrzehnten auf die Idee, am Pflasterstand der Steinsquader (Bürgersteig) in unmittelbarer Wohnortsnähe (dieser Zusammenhang wichtig) von Verfolgten und Opfern des Nationalsozialismus (1933-1945) Stolpersteine ins Katzensteinpflaster bzw. die Bürgertrottoirs (Bürgersteige) zu verlegen. Stolpersteine der Erinnerung. 10 X 10 cm breit wie hoch, Messingplatten, die den Namenszug eines NS-Opfers tragen. So laufen wir hier in Berlin durch viele Gegenden, in denen die Shoa gegen Juden auch gegen Kommunisten, Kolumn- und Journalisten, Sozialisten, Demokraten, Trotzkisten, Schwule, Andersdenkende, Oppositionelle u.v.a wütete. Heute macht ein paar Spießbürger das Verlegen von Gedenksteinen verlegen. Sind Stolpersteine auch Mahnmale der Schande? – Ja, sicher dat. Eine Schande war, was man den Menschen angetan hat. Nicht das Steine verlegen. – Das klingt so banal und einfach, das ist purer Simplizissimus.
Nicht mit Mitteln menschlicher Vernunft auszumachen ist das Maß an menschlicher Unvernunft im Jahre 2026 und es gilt die Frage, wie dämlich kann man sein. Als Beispiel dafür habe ich mir die Mühe gemacht, einige der dämlichsten Kommentare unter einem Beitrag der Berliner Morgenpost am 25.09.26 herbeizuzitieren, sie also zu apportieren wie Lumpi, der Nachbarshund, ders Stöcken holt, das Herrchen für ihn weggeworfen hat. Ich darf einmal ein paar Hirnis wie folgt zitieren (Quelle: Siehe oben, Verfasser: Kommentatoren unter dem Beitrag der Berliner Morgenpost)
Donnerstag 24. September 2026 Mit Stimmen von CDU, AfD und einem Bürgerbündnis wird ein Verbot für Stolpersteine in Heidenau (Sachsen) mit 13 Ja, 6 Nein und einer Enthaltung angenommen. Stolpersteine ist ein europa- weites Kunstdenkmal von Gunter Demnig (Link unten)
WER GEHÖRT VERBOTEN? IDIOTEN! IDIOTEN! (Kommentare Facebook Auswahl)
Margitta Wehner: „Finde ich nicht richtig . Man tritt die Namen dieser Menschen mit Füßen. Wer auf die Idee kam so etwas zu machen hat nicht nachgedacht . Für ältere Menschen ,die bei jeder Unebenheit fallen auch nicht gut . Besser wären Hinweistafeln“
Ilse H. Meyer: „Ich bin gehbehindert und bereits auf so einem Stein ausgerutscht. Deswegen ist die Idee von Anfang an nicht durchdacht. Zumindest müssten die Steine an der Hauswand angebracht werden.“
Rodion Khan: „Gibt es eine Begründung? Stellungnahme von Politikern oder vom Parteibüro? Dem Journalist war es offenbar wichtiger, dass CDU und AfD die gleiche Meinung haben. Der Inhalt der Frage hat ihn kein bisschen interessiert.“
Danny Eichhorn: „Der Verlegemeister und sein Team haben doch mittlerweile genug verdient. Muss irgendwann auch mal gut sein.“ Anmerkung: Danny Eichhorn meint Gunter Demnig, den Initiator
Niki Pipilescu: „Endlich mal was vernünftiges „
Katia Below: „Finde ich gut! Denn warum soll man da rauf treten und womöglich noch ausrutschen oder stolpern und sich wat brechen?! Sowas von unwürdig, auf’m Boden ! Ausserdem viel zu teuer-Gold und Silber und wird aus Steuergeldern bezahlt- wat soll dat?! Braucht keiner , ne Messing – oder Kupfertafel tuts auch, aber an der Hauswand ! ..“
(Bei Katia Below stimmt wirklich gar nichts, es ist einfach nur alles falsch)
Doris Sobotka: „Finde ich richtig. Ich habe mich immer schon gefragt wer sich das ausgedacht hat. Zentrale Erinnerungen auf Friedhöfen sind auf jeden Fall würdevoller.“
Thomas Nilsson: „Haben wir keine anderen Probleme?“
Olaf Olafson: „Finde ich richtig! Wir haben hier wichtigere Probleme, als hier Geld raus zu schmeißen, das wir nicht haben.“
Christian Tesch: „Sehr gut! Die ideologische Instrumentalisierung des öffentlichen Raums muss aufhören! Die werden mittlerweile inflationär für alle möglichen Leute verteilt. Der Sinn ist damit komplett entstellt.“
Ein Meme auf Facebook: „Bezahlbares Wohnen und universelle Menschenrechte sind echt radikal. Logisch, dass nach unserem Wahlsieg die rechten Hetzkampagnen beginnen.“ Martha K. (mit verschränkten Armen) – Das Foto ist ein „Netzfund“. Es ist ein Narrativ der Linken jetzt. Da steckt ja bekanntlich das Wort NARR schon mit drin. Das in Bezug genommene Bild (Fundstelle Internet) – Und woher nehmen junge Frau überhaupt ihre Scheiß-Gewissheit, alles Kritische zu den Folgen der Berliner Wahl 2026 folge nun zwangsläufig einer rechten Hetztirade? Warum nicht zuallererst einmal LEBENSERFAHRUNG gelernt, Lessons of Love, Living and Understanding, das Gegenteil von „unanständig“. War is over – if You want it. (J.W.L.)
Eine Anmerkung:
Das Framing genannte Schuldzuweisen von links nach rechts und von rechts nach links (siehe oben) ist alles nicht geeignet, mit Intelligenz und Durchblick auf nächste vier Jahre nach vorn zu blicken voller Zuversicht. Jetzt können doch alle Sprüche klopfen auf Teufel komm raus.
Na klar ist das „radikal“, was die Linke in puncto Wohnungsmarkt vorhat. Wenn man das in Frage stellt, ist man allerdings nicht einfach nur „rechts“. Nur dagegen möchte ich protestieren. Das ist viel zu einfach.
Ich selbst komme aus verschiedenen Gründen aus dem Umfeld Wohnungen und befasse mich damit seit 1980 beruflich. Ich habe ganz viel als Fachmann erlebt. Achtziger Jahre, Hausbesetzungen, Wohnungs- und Stadterneuerungspolitik, Weltkrieg II-Folgen, Mietskasernen mit X Hinterhöfen, kommunale Wohnungsverwaltung, städtische Wohnungen, private Wohnungen, Miet- und Eigentumswohnungen. Ich versuch mich kurz zu fassen.
Die Kernfrage ist doch jetzt echt nicht, ob man das nicht machen könnte, also z.B. die Großeigentümer zu verstaatlichen und diesbezüglich dann Mietendeckel zu beschließen. Klar kann man das machen. Es ist damit aber nicht sichergestellt, dass ein lohnenswertes Ziel damit erreicht werden kann. Das Ziel muss doch sein, Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung herzustellen. Auch diesbezüglich habe ich alles schon erlebt. Unsere kommunalen Wohnungsbestände wurden an Heuschrecken verkauft, das Ergebnis kennen wir. Das war wohl ein Fehler unter Tilo Sarrazin und Klaus Wowereit. Wowereit hat den öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau „für beendet“ erklärt, weil ein finanzieller Kollaps drohte.
Radioeins diskutiert das Thema am Freitag, 25.09.26: „Braucht es diesen harten Schnitt, um den Mietdruck zu senken, oder droht Berlin damit eine finanzielle Überforderung ohne echten Neubau-Effekt? Diskutiert mit uns rund um das Thema Wohnen beim radioeins „Frei-Talk – Ein Thema, Ihre Meinung“. Mit Katja Weber am Freitag von 10 bis 13 Uhr auf radioeins. Oder sprecht uns schon jetzt auf den radioeins-Anrufbeantworter unter 0331 70 99 555“ – Ich habe meine Meinung dazu auf dem Radioeins AB hinterlassen. https://www.radioeins.de/programm/sendungen/frei-talk-/frei-talk.html
Dann war Berlin arm, aber sexy.
Ich kürze wieder ab: Die Kernfrage ist jetzt nicht, ob jmd. die Behauptung aufstellt, er sei ordentlich „radikal“ und daher gibt es dann – klar! – „rechte Hetzkampagnen“. Das alles ist politischer Bullshit.
Es geht jetzt nur noch um die Frage, ob die Linke das überhaupt mit politischen und finanziellen Mitteln erreichen kann. Schafft sie das? Wie wird das bezahlt? Von wem?
Die Zahlen liegen eigentlich alle auf dem Tisch und sind kein Geheimnis.
Schaffen sie es politisch und finanziell, das ist die Kernfrage.
Wenn sie das nicht schaffen, dann war doch diese Forderung, über die man ja gern mal ganzheitlich nachdenken kann, im Grunde genommen POPULISMUS. Wenn es also echt RADIKAL ist, aber finanziell und politisch nicht zu stemmen ist, was braucht dann eigentlich Berlin, um das durchzusetzen? Eine Revolution? Wer führt die an? Was wenn die Bundesebene das mit gesetzlichen Mitteln verhindert? Nicht falsch verstehen, einfach nur als offene Frage: Welche der jetzt in Amt und Würden kommenden politischen Personen hat die Kraft und die Brillanz, solche komplexen gesamtgesellschaftlichen Themen zu stemmen? Und gesetzt den Fall, sie schaffen das: Wohin wird das führen? Ich erinnere noch den Zustand der kommunalen Wohnungsbestände in der DDR.
Ich habe mir eine Signalpfeife bestellt. Nicht aus Frust über ein Wahlergebnis. Berlin hat gewählt, Die Linke ist mit 25,7 Prozent stärkste Kraft geworden. Das ist demokratisch zu respektieren. Punkt. Aber Respekt vor einem Wahlergebnis bedeutet nicht Zustimmung zu dem, was daraus politisch folgen soll. Und schon gar nicht Schweigen. Fast drei Viertel der Berlinerinnen und Berliner haben ihr Kreuz nicht bei der Linken gemacht. 25,7 Prozent sind ein großer Wahlerfolg. Sie sind aber keine Generalvollmacht für den Umbau dieser Stadt. Und genau deshalb die Pfeife. – schreibt Roman Kaupert in einem aktuellen Beitrag (verlinkt, unten)
Es sind historische Zeiten. Das Rote Rathaus wird umbeflaggt und die neue Flagge passt. Eins müssen wir uns klarmachen: Es heißt schon echt lange das Rote Rathaus. Erst jetzt ergibt das ganze einen Sinn. Das kann doch -bitte,Leude?- kein Zufall sein.
In der Senatskanzlei wird Letscho (rot) serviert. Wahlweise gibt es vegetarisches Rotes Curry. Nirgendwo kräht ein Hahn nach Leibeskräften. Er hat heute noch kein Ei gelegt. Nur die Hauptstadtfresse (Freie Fresse Berlin) schreibt sich bereits die Finger wund. Was war, was ist, was wird. Wir bekommen eine große Enteignung der Großgrundbesitzer. Bei den Partys der Linken werden syrische Lieder angestimmt, mit denen Widerstandskämpferinnen einst gegen den Islamischen Staat und für Frauenrechte geworben haben. Da unten war das weit gefährlicher. Hier setzt jetzt in Neukölln ein neues Zeitalter an. Man kuschelt mit den Remmos. Rias Berlin, Anarchosender Wien, ich will mein Radio. Mein eigenes, universelles Radio. (frei zitiert nach Nina Hagen). Es ist alles göttlich. Wir stehen direkt von einer (weiteren) Zeitenwende. Diesmal in der Berliner Landespolitik. Was war, was ist, was wird? WTF weiß denn das, bitte?
Wir müssen deutlicher zeigen, dass wir zukünftig in Zukunft mehr Zukunft zukünftigen werden. Zukünftige Diskussionen müssen zukünftig die Zukunft noch zukünftiger zukünftigen, damit unsere Zukunft auch in Zukunft noch zukünftig die Zukunft verzukünftigen kann.
(meine Zusammenfassung der Statements zum heutigen Wahlabend) Thomas Bierling
Am Tag nach den Wahlen in MacVorpommes und Berlin legen wir uns die Karten. Was sollen wir sonst auch machen? Das Leben hat doch so ohnehin keinen Gin mehr. Peter Glaser, Journalist, denkt darüber nach: • Strafrechtsreform: Haftcreme statt elektronischer Fußfessel. (via FB)
Vorbei die Lebensfreude. Die ungebremste Spülfreude: Schnapsglas um Schnapsglas. Wohl bekomm’s.
Markus Söder regiert als Ministerpräsident von Bayern, als gäbe es kein Gestern. Doch, das gab es. Heute nämlich. Markus Söder ist das Symboldbild des Tages. Heute nämlich: Ein Leben ohne Söder ist denkbar. Aber ginlos.
Icon #TagesliedAm Fenster: Fensterputzen – Windows (gif)Am Fenster: Mit dem Rücken zur Wand #Redensartenindex #TulipKI #TTT #Tulipstagram
Georgi „Joro“ Gogow & Robert Gläser – Am Fenster (Offizielles Video)
Teufelsgeiger vs. Engelszunge
Zwei Koryphäen der Popmusik destillieren den einzigen Welthit der DDR-Musikgeschichte (über 10 Mio. verkaufte Tonträger), „Am Fenster“, in eine neue Aufnahme. Robert Gläser ist der Sohn der Rocklegende Peter „Cäsar“ Gläser (Renft, Karussell). Ebenfalls im Video aus den Westberliner Hansa Studios: Georgi „Joro“ Gogow an der Geige, Mitkomponist des berühmten Liedes von CITY, Spitzname „Teufelsgeiger“. Die beiden verbindet trotz des Generationenunterschiedes einiges: Gogow musizierte Anfang der 80er mit Papa Cäsar in der Amiga Blues Band. Und sowohl Joro als auch Robert spielen hauptsächlich Bassgitarre und sind auf Umwegen zu diesem Instrument gekommen. Robert begann als Schlagzeuger in einer Punkband, Joros Sohn Nicolaj übrigens auch. Im Westberliner Studiokomplex der Hansa-Studios mit Aussicht auf die Berliner Mauer entstand 1977 auch David Bowies „Heroes“. Im selben Jahr veröffentlichten CITY das Original von „Am Fenster“, drei Jahre später wurde bei Hansa ihr englischsprachiges Album gemischt. Eine schicksalhafte Konstellation für eine außergewöhnliche Version – produziert von Stephan Hendricks.
Georgi „Joro“ Gogow: Geige
Robert Gläser: Gesang
Hannes Funke: Gitarren
Produktion: Stephan Hendricks
Co-Produktion: Robert Gläser
Co-produziert und gemixt von Alex Morcöl
Aufnahme: Rocco Weise & Kian Moghaddamzadeh @hansastudios9136
Kamera: Johanna Bergmann
Schnitt: Egon Werler
Und Achtung! Baby – Auch U2 nahmen hier auf. Baby, ich sag’s nur. Einer muss es mal sagen. Nu isses raus. Danke für dieses Kleinod aus den früheren Zeiten, als in den Siebziger Jahren auch in Westberlins Teestuben Vanilletee getrunken wurde, Led Zeppelin gehört und anschließend „Am Fenster“ zelebriert wurde. Speziell Georgis Geige ging doch sehr zu Herzen. In den Teestuben die Kerzen.
Herzschmerzen. Acht auf Dein Gefieder, Du Vogel. Blues nur von Monokel.
Bestes Stück Ostrockmusik. Und Lyric, die wie durch Watte tropft.
„In den USA ist nur die Erdnussbutter in Ordnung“ – Joan Baez, US-Sängerin (Sie hat das nie gesagt, es wird ihr nur zugeschrieben)
Das Tulipanische Konzil hat getagt und sich mit der Frage befasst, ob man heutzutage gern als deutscher Staatsbürger nach USA reisen sollte, wie Rio Reiser es sich als König von Deutschland wünschte. Joan Baez wird ein Bonmot zugeschrieben, von dem allerdings die Heiligen Quellen sagen, sie hätte es nie gesagt. Nachdem das klar ist, wird auch deutlich, wie schnell wir uns in der Wahrnehmung irren. Ich poste dieses falsche Zitat einer Joan Baez, das sie nie gesagt hat. Auf dem Fuße folgt der Shitstorm. Sie schreibt mir nur einen Hashag hin und das Wort „bullshit“. Wir können uns mit Auslegung von Worten befassen oder in unser Inneres einkehren. Dass Joan Baez es nie gesagt hat, macht die Sache besser. Bzw. nicht schlimmer.
Meine Kommentatorin hat gerade Zeit in Arkansas (USA) verbracht und mehrmals öffentlich betont, es sei ihre zweite Heimat geworden. Sie kehrt gerade wieder zurück. Hat sie nun recht, indem sie bullshit kommentiert (via Facebook). Oder hat sie unrecht? Wir wissen es nicht genau. Wir haben zu diesen Dingen niemals gleich feste Einstellungen und fertige Antworten. Wer mit einem Wort kommentiert, kann sich jedenfalls nicht erklären. Oder ist ein Feind zuvieler Worte. Also begeben wir uns in den Forschungsmodus. Auch das kann falsch sein, mindestens eben zu nichts nütze. Um nicht in einen Strudel persönlicher Auseinandersetzungen zu geraten, bitte ich eine KI um Beihilfe zur Antwort. Ein bisschen redigiert, lautet mein Kommentar auf „bullshit“ nun: „Ich verstehe total, warum man Arkansas als Reisender wegen der Natur faszinierend findet. Aber wenn man hinter die Kulissen schaut, ist die Realität für die Menschen dort extrem hart. Der Staat rangiert bei der Kindergesundheit auf Platz 48 der USA, jeder Sechste lebt unter der Armutsgrenze, und während im Norden Milliarden durch Walmart liegen, kämpfen ländliche Regionen aktuell mit extremen Dürren, einer maroden Wasserversorgung und tiefen sozialen Spannungen wie rassistischen Siedlungsprojekten. Es ist ein wunderschönes Land, aber strukturell leider ein extremes Krisengebiet. Die vorstehenden Angaben beziehen sich nur auf diesen Landesteil der USA.“
Das sitzt ganz ordentlich und greift niemanden an, denke ich.
Ende 2023 hat sie z.B. folgendes ausgeführt: „Und wenn ich mir diesen stinkenden, politischen Schlamassel ansehe, in dem wir in den USA feststecken, können wir einfach nur versuchen, trotz alledem so anständig wie möglich zu bleiben.“ (https://www.welt.de/…/Folk-Ikone-Joan-Baez-Mir-graut…)“
New York State of Mind – Dennis Chambers | Torsten Goods | Brian Charette feat. Karel Ruzicka
Seine Hommage an seine Lieblingsstadt 25 Jahre nach den Anschlägen, gewidmet allen Opfern des 11. September. „Im Jahr 2001 war ich ein junger, aufstrebender Jazzgitarrist, der gerade erst im August in die Stadt gezogen war und an jenem Dienstag in den ganzen Wahnsinn rund um den 11. September geriet. Ich blicke mit der Erinnerung zurück, dass die Menschen in New York direkt nach den Anschlägen wirklich zusammenhielten und sich gegenseitig halfen und die Stadt tatsächlich recht schnell wieder zur Normalität zurückfand. Die Aufnahme dieses Songs mit der Jazzlegende Dennis Chambers am Schlagzeug, meinen Freunden Brian Charette an der Orgel und Karel Ruzicka am Saxophon, die ich damals im Jahr 2001 direkt nach den Anschlägen kennengelernt hatte, war für mich ein wahr gewordener Traum. Aufgenommen live im Studio im Februar 2026 im „Trading 8s“ in Paramus, New Jersey, auf der anderen Seite des Flusses gegenüber von Manhattan. Wir haben den Clip auf dem Weg gedreht, den ich vor 25 Jahren jeden Morgen zur Schule zurückgelegt habe – von der U-Bahn-Station an der 14th Street zur New School. Wir gehen mit dieser Band auf Tour.“ – schreibt Torsten Goods auf YouTube
Aufnahmemodus in New Jersey
Die Turquoise (nenne ich sie), die Gitarre von Torsten der Fa. Höfner: Bei der türkisfarbenen Höfner-Gitarre von Torsten Goods handelt es sich um eine maßgeschneiderte Höfner Chancellor Archtop-Jazzgitarre. Die Höfner Chancellor ist eines der absoluten Top-Modelle aus dem Hause Höfner. Das Instrument für Torsten Goods wurde im Jahr 2008 gebaut und besticht durch sein auffälliges, maßgeschneidertes türkisfarbenes Finish. Es handelt sich um ein optisch wie klanglich herausragendes Custom- bzw. Signature-Instrument. Da Torsten Goods in Erlangen aufgewachsen ist – in Nachbarschaft zum Höfner-Stammsitz im fränkischen Bubenreuth bzw. Baiersdorf –, pflegt er seit jeher eine enge Bindung zu dem Traditionshersteller und ist offizieller Höfner-Künstler. Höfner drohte erst kürzlich die Insolvenz, der allerdings inzwischen erfolgreich abgewendet wurde durch den Einstieg bedeutsamer Größen aus dem Musikinstrumentenhandel.
Torsten Goods nutzt sie nach wie vor intensiv bei Live-Auftritten (Soul Deep Tour) sowie für Fotoshoots und Videoproduktionen direkt im Höfner-Werk und – wie man hier sieht – im Stu-Stu-Studio.
(Hinweis: Neben dieser Höfner besitzt er eine sehr ähnliche, ebenfalls türkisfarbene 17-Zoll-Jumbo-Gitarre mit markanten „Shark-Tooth“-Schalllöchern, die ihm bereits 2005 vom Erlanger Gitarrenbauer A.J. Keller auf den Leib geschneidert wurde)
Viele werden mich wieder nicht verstehen. Das liegt nicht immer an mir und dass ich zu stark um die Ecke denke. Ich habe einen Impuls, heute meinen Gedankengang für diese Bildarbeit offenzulegen. Dabei hilft mir ein kleines Liedchen aus dem Jahr 1985 der Düsseldorfer Gruppe Propaganda namens P.Machinery. Ich habe mir einen Lyricsfetzen geangelt und … Weiterlesen