933/14: Lied des Tages: Pete Wyoming Bender – „Ein Leben lang“

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Ich schenk mein Leben her, als ob es gar nichts wär. Ich leb, als hätte ich tausend Leben. In jedem Augenblick verschwende ich ein Stück. Wofür hab ich es hergegeben?

Irgendwann koppelt der Künstler im Ausgang seines Lebens das persönliche Erleben ab vom Fortschritt der Menschheit an sich: Ein Rückzug ins Private. In die Richtung eigener Endlichkeit begibt man sich alleine. Picassos letzte Worte sollen 1973 gewesen sein: „Trinkt auf mich, trinkt auf meine Gesundheit. Ihr wißt, ich kann nun nicht mehr trinken.“ (Picassos Last Words – Drink To Me). Gesungen hat das Paul McCartney, eine seriöse Quelle. Karlheinz Stockhausen ist als Inspirationsquelle von McCartney verbrieft („A Day In The Life“, Beatles).  McCartney war nicht so alt, als er 1973 das Album in Afrika unter Fluchtbedingungen praktisch allein aufnahm: „Band On The Run“. Tja, eben.

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932/14: Nachruf: Kralle Krawinkel, Gitarrist, Musiker

Ortsschild Großenkneten

Kerze (animiert)

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TRIO – Bye bye

Mir folg’n die Wolk’n
Egal wohin ich flieh‘
Mir folg’n die Wolk’n
Ganz egal wohin ich zieh‘
Ich bin der Gott des Reg’ns
Hau ab wenn du mich siehst

(Text: Rio Reiser, Musik: Kralle Krawinkel)

Gert „Kralle“ Krawinkel, Gitarrist, Baujahr 1947, ist tot.

Bestieg einstmals das Pferd und ritt von Hamburg nach Sevilla. Geht´s noch?

War vorher und gefühlt schon immer ein großartiger Gitarrist. Ich selbst nahm ihn erst wahr, als er schon nicht mehr im wesentlichen der Gitarrist von Trio war. Da kannte ich ihn natürlich schon, aber so richtig „als Könner“ fiel er mir erst auf, als ich ein Konzert von Marius Müller-Westernhagen im Berliner Olympiastadion ansah. An den Drums damals ein weiterer Könner seines Fachs, der Berlin-Hamburger Schlagzeuger Hansi Wallbaum (u.a. Interzone, inzwischen Hamburg Blues Band)

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