1643/18: Video: „In meinem Leben“ – performed von Nena

Plattenhülle von "Rette mich" - NENA

Plattenhülle von „Rette mich“ – NENA (1984)


Nena – In meinem Leben (live)

„Man wird nicht alt, weil man eine gewisse Anzahl Jahr gelebt hat, man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt.“ (Nena)

In meinem Leben
Bin ich oft geflogen
Bin ich tief gefallen
Und manchmal auch ertrunken
Ich hab gewonnen
Und ich hab verloren
Und ich bin gestorben
Und wieder neu geboren
Ich hab gegeben
Und ich hab genommen
Und wir haben uns gefunden
Und wir sind so weit gekommen
Ich bin mir nah
Und immer wieder fremd
Das hat was von Alleinsein
Und das mich keiner kennt
Ich will nicht arm sein
Und Geld macht mich nicht reich
Manchmal ist Leben schwer
Und meistens finde ich’s leicht
Ich hab geweint
Und ich hab gelacht
Und endlich rausgefunden
Was mich schöner macht
Ich hab getrunken
Und ich hab geraucht
Und ich hab meine Kräfte
Komplett aufgebraucht
Und wenn ich wieder
Auf die Beine komme
Ist immer wieder Leben
Ist immer wieder Sonne
Und hier bist du hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will
Ich mir nicht vorstellen ohne dich
In meinem Leben
Bin ich oft geflogen
Ich hab auch schon gelogen
Und dich und mich betrogen
Ich flog hinauf zum Himmel
Ich hab geliebt und war davon betrunken
Ich flog hinauf zum Himmel
Und bin ganz tief gesunken
Ich lass mich hängen
Und steh‘ dann wieder auf
Ich leb‘ so gesund
Und Drogen nehm‘ ich auch
Ich zähl‘ die Jahre
Und ich zähl‘ sie nicht
Ich steh‘ im Dunkeln
Und ich mag das Licht
Und hier bist du hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will
Ich mir nicht vorstellen ohne dich
Ich liebe manche Menschen
Und manche lieben mich
Und die, die mich nicht lieben
Die vermisse ich nicht
Ich liebe meine Kinder
Und ich liebe dich
Und manchmal fühl‘ ich gar nichts
Dann fühl‘ ich nicht mal mich
Ich wünsch‘ mir Frieden
Und Gelassenheit
Ein Herz das immer warm ist
Ich bin noch nicht so weit
Und Freiheit tut mir gut
Ich tuh‘ mir manchmal weh
Ich fühl‘ mich stark auch wenn ich gerade, nicht so gerade steh
Meine Angst vorm Sterben
Verwandelt sich in Luft
Löst sich langsam auf, weil mich das Leben ruft
Und hier bist du, hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will ich mir nicht vorstellen ohne dich
Mit dir will ich weiter und ich folge dir
Und du nimmst immer auch von mir
Ich bin verliebt in dieses Leben und
Ich bleib noch mal so lange hier
Bei dir
Ich bleib noch mal so lange hier
Bei dir
Songwriter: Nena Kerner (2009)
© Warner/Chappell Music, Inc

..

Nena ist DIE in Deutschland relevante Frau im musikalischen Zeitstrahl von 1980 bis heute.

In einem berührenden, gefühlsoffenen Moment ihres Lebens gibt sie uns diesen Song „In meinem Leben“. Und Wahnsinn, wie schön. Wie retrospektiv, wie fair. Ohne Bitternis und warum auch?,  schaut Nena auf ihr Leben zurück, auf ihre verschiedenen Männer, nicht auf alle, deucht mir, auf die Väter ihrer Kinder, auf alle wichtigen Gesichtspunkte ihres Lebens und auf ihre Musiker.

Es ist heute so ein Tag, das kann man nicht erklären. Mir ist einfach nach diesem Song. Ich muss ihn einfach einmal als Lied des Tages hier auf blackbirds.tv präsentieren. Am 24. März hat Nena Geburtstag.

Schließlich liebe ich Nena schon ganz lange. Aber Nina Hagen liebe ich noch mehr. Ätschebätsche.

Weiterführend

  • Die deutsche Traumfrau 😉 – und Ja, dazu müsste ich das Copyright von Jim Rakete, dem gottesgleichen deutschen Fotografen schlechthin verletzen, und deswegen kann ich das Foto nicht zeigen. Aber wenn mir Jim das eines Tages erlaubt, werde ich es nachreichen, versprochen. Ich treff ihn nur so selten, inzwischen.
  • Schüttelt den Baum – Shakin the Tree 

1205/15: Video: Vor dreißig Jahren nahm NENA Japan fest unter ihre musikalischen Fittiche #1985


Japan 1985 (Studio + Live)

Ausschnitt aus dem Japanischen Fernsehen:

NENA, Jürgen Dehmel (b) und Uwe Fahrenkrog-Petersen (kb) beim japanischen Fernsehen, ob Frühstück oder Mittagsmagazin unverständlich. Eine deutsche Erfolgsstory mit Weltgeltung nimmt ihren Lauf, Piraten sind sie, räubern den Jugendlichen ihren Verstand und besiegen die Welt mit friedlichen Mitteln, 99 Benzinkanistern unter anderem. Musikalischer Leuchtturm. Irgendwie, irgendwo, u.a. in Japan, Australien, Amerika, und irgendwann, genauer 1983 und folgend.

Love, Peace & Pop´n Roll: Eine großartige Erfolgsgeschichte, auf die die Band stolz sein kann.

30 Jahre sind verflogen. Time flies….

1085/14: Gigs, Preview: Zwei Veranstaltungstipps | Berlin | Rolf Brendel im Gespräch mit Jim Rakete | The Mightiest Ever

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Wer.rettet.Berlin

Sie trug einen roten Lederminirock des Westberliner Lederdesigners Daniel Rodan (damals ansässig Europa-Center an der Tauentzienstr.) und schrieb Musikgeschichte. Und adaptierte den roten Luftballon als Aufblaswerkzeug zur Weltkriegsverhinderung, ohne Refrain, mit Platz 1-Notierung in USA, die heute NSA heißen.  Kriegsminister hinterher, Alarm zu geben, wenn´s so wär. Ein ganz aktueller Welthittext von „anno zwirn“. #Nena

Rolf Brendel ist ein deutscher Schlagzeuger, Jahrgang 1957, und stammt aus Hagen.

Er war die „Time Machine“ hinter dem „german Frolleinwunder“ der Achtziger, der seinerzeit mit ihm liierten Sängerin mit Weltstarqualitäten Gabriele „Nena“ Kerner. Über die Werdung dieses deutschen „Nachkriegswunders“, die Formierung der Band NENA, spricht der frühere Manager, bekannte Top-Fotograf und „Szenemogul“ Günter „Jim“ Rakete mit Rolf Brendel anlässlich bzw. gelegentlich seiner Buchpremiere „NENA – Geschichte einer Band“. Notiert Euch 16.10.2014 | Beginn: 20:00 | Volksbühne (Roter Salon) | Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin. Moderation: Anja Caspary (RadioEins)

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838/13: Linktipp: Was H.P. Daniels weiß über den kleinen Unterschied zwischen Quartier Latin und Quartier Latent

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Trauerkerze

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NINA HAGEN BAND – 1. Live Gig (Quartier Latin, Berlin | 28.2.1978) and …(via youtube)

Das Quartier Latin war mehr als nur ein Wintermärchen, damals, und als es in Wintergarten umbenannt wurde, hatte es seine Hochzeiten schon verwirkt. So z.B. die Premiere der großartigen Nina-Hagen-Band, die hier stattfand. Und nirgendwo anders. Die Chefs des Hauses waren Christa und Manfred Saß.

Im selben Haus, in dem das Stadtmagazin TIP einst saß an der Potsdamer Str. 96 in Berlin-Schöneberg, saß auch das Ehepaar Manfred „Manne“ Saß und seine Frau Christa Saß. Am 28.06.2013 veröffentlicht H.P. Daniels aktuell im Berliner Tagesspiegel einen Nachruf auf die vormalige Göttergattin Christa.

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520/11: Personen & Porträts: Fahrenkrog / Anders – ein MashUp der anderen Art #record release

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„Uwe und ich wollten einfach das Beste der achtziger Jahre und Nena zeitgemäß in die Jetztzeit transformieren. Das ist uns, wie ich finde, sehr gut gelungen. Meine Stimme und die genialen Songs des Soundmagiers Fahrenkrog-Petersen haben ein wirklich atemberaubendes und modernes Popalbum entstehen lassen.“ Thomas Anders über die Zusammenarbeit mit Uwe Fahrenkrog-Petersen an der Neuerscheinung „Two“ von Anders | Fahrenkrog

Uwe Fahrenkrog-Petersen war ca. 1978 Keyboarder der Berliner Band Odessa, die zwischenzeitlich doch in Vergessenheit geraten ist. Die Band stand seinerzeit in dem Stallgeruch, saugute Musik zu machen. Wenig später adelte Fahrenkrog-Petersen eine junge Sekretärin aus Hagen, Angestellte in der Fabrik Rakete von Überfotograf Jim Rakete, indem er ihre musikalischen Rundungen betastete. Gabriele „Nena“ Kerner machte Weltkarriere und war „the german Frolleinwunder“, maßgeblich begleitet durch Uwe Fahrenkrog-Petersen am Keyboard, auch wenn viele witzelten, sie hätte allein ein faible für Schlagzeuger. Was ich mir übrigens merkte.

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DSDS-Nachlese: DSDS reloaded – Viele „geile Weiber“, aber sehr gute Sänger – Nachlese 13.02.2010

screenshot.DSDS

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DSDS hatte gestern Abend vermutlich wieder gute Quoten. Die Show geht in die xte Runde. Dass diese den Kandidaten zu vielem verhilft, ist bekannt, vor allem aber, wozu sie den Kandidaten mit Sicherheit nicht verhilft: zu einer nachhaltigen Karriere im ShowBiz. Und so liest sich heute auch bei Yahoo das NewsModul. Es heißt: „Noch nie so geile Weiber, wie in diesem Jahr.“ Dass dies das sei, worum es in der Show geht, hatte man ich gestern noch nicht geblickt. Es lag wahrscheinlich an dem fundamentalen Irrtum, diese Sendung sei so etwas, was es früher leider noch nicht gegeben habe: eine faire und auf das Kernanliegen „gute Musik“ ausgerichtete Talentsucher-Werkstatt in angenehmer, öffentlicher Workshop-Atmosphäre. Spätestens als der Kandidat Marcel Pluschke „Country Roads“ (John Denver) zum Besten gab, war klar, dass dieser fixen Idee  zu folgen sinnlos ist. Und bleibt.

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