


„Kind, schreib bloß nichts ins Internet, Du weißt schon: Es vergisst nie.“ – YouTube Video Father & Son – Cat Stevens – covered by Tommy T. Tulip, Küchenimpressario (2015)
Es ist auch nicht NUR schlecht. Du kannst rumkugeln im Netz oder – wie Sachsen sagen: „Rumgooglen“. Im Netz wiederholt sich und geschieht, wovon das Foto erzählt. Nur später. Nur noch einmal. Vergangenheit flimmert auf, kommt zurück ins Gedächtnis. Das Foto Januar 2024 im Wohnzimmer (Flatscreen.TV, YouTube-Video, Vollbildmodus). In der Nestorstraße (Kudamm) ist Tommy on screen, „THE Tulip“, er gibt den Fürst Schmetternich verblichener Welthits. Die Getränke dazu nicht „Tea for the Tillerman“, es ist Barolo, Gummibaum und Basilikum, in einer Spandauer Küche an der Wand hängen Gemälde des Berliner Musikers/Künstlers Mark Eins. In dessen Kitchen steht die Fender-Akustikgitarre (klassische Kopfform). Das juckt.
Hier in der Küche entstehen virale Weltkarrieren via YouTube, dem Tik Tok für Ältere. Von Mark Eins wurde hier berichtet.
Über den Berichterstatter (das bin ich) weniger. 2024 wird sich das ändern, es ist das Jahr 2024, indem das Video zum viralen Hit wird, so wie auf TikTok Frank Farian, 2024 gestorben. Kurz vor dessen Tod trendet Rasputin von Boney M. weltweit – auf TikTok. Farians erstes weltweit erfolgreiches TänzerInnen-Quartett mit Bobby Farrel, dem Farian seinen Tiefbass gibt wie Milli Vanilli die Girl You know it’s trues, während Bobby um seine Frauen herumtanzt, scheu schauend aus dem Bau. Micha, mein Micha. The only good thing feet can do now, is dance to the music. Sachen gibts.