524/11: Reportagen: Der klassische Sänger Thomas Hampson hat sich grundlegende Gedanken gemacht!

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Thomas Hampson „Vision fugitive“ from Herodiade 1988 (via Youtube) 

Wenn die Leute einen Husten haben, gehen sie nicht zum Arzt sondern ins Konzert. –  Kurt Masur

Thomas Hampson, Jahrgang 1955, ist klassischer Opernsänger, Stimmlage Bariton. Auch wenn Thomas Hampson US-amerikanischer Bariton ist, interessiert uns „Krautrocker“ hier in Deutschland sein musikalisches Schaffen. Seine Darbietungsverträge schicken ihn des öfteren nach Deutschland, bspw. an die Oper nach Frankfurt/Main oder nach Berlin. Eine illustre Website seinerseits stellt sein Werkschaffen angemessen dar.

Was diesen amerikanischen Bariton hier und heute für uns besonders interessant macht, ist die Veröffentlichung von Thesen seinerseits, nach denen Hampson sich mit der Unsitte des Hüstelns im Publikum eingehend beschäftigt hat, er schuf ein „Typologie des Hustens“ in Konzerten und folglich sezierte er fast wissenschaftlich, was hüstelnde Konzertbesucher antreibt, die Darbietung des Künstlers durch zu laute Körpergeräusche wie diese zu stören.

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523/11: Gigs, Review: Das Wurstical am 28.05. in Berlin-Kreuzberg zeigte Rock´n Roll-Formate #Tony Jack

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Tony Jack aus Berlin – Live on stage 28.05.11 @Wurstical, kaupertmedia (via Youtube) 

Die ganz großen amerikanischen Helden spielten den Rock´n Roll in der „Post-Elvis-Arä“ etwa so, wie die Berliner Band „Tony Jack“. Einfach nur die Kamera draufgehalten. Sehr gut: Bass und Schlagzeug arbeiteten überraschend gut, straight, der Drummer zieht seine Grooves sehr präzise durch und spielt sie sehr gut aus. Dazu gesellt sich der Bassist mit songdienlicher Begleitung. Obendrauf als „warme Schlagsahne“ auf „kaltem Kuchen“ (Rock´n Roll) die beiden Gitarristen, die auch mal singen, einer oder der andere, aber auch beide zusammen. Gute Band, wer diese eher traditionell anmutende Musik mag, kommt auf seine Kosten. Wer nicht, auch…

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522/11: Gigs, Review: Bei KAUPERT´s Wurstical traten Rock Shoe Berlin auf #Video #Rock Shoe

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Rock Shoe Berlin – Willkommen in Berlin (via Youtube)

Manche Art, Musik zu machen, hält sich unverbrüchlich, ändert sich bis auf Kleinigkeiten nie. Zu dieser Art Musik gehört auch die von Rock Shoe Berlin. Man kann die Band und ihre Art, Musik zu machen, durchaus in den 80igern verorten. Muss man aber nicht. Da waren sie auch noch zu jung. Etwas Neues machen sie nicht, es ist berlin-eske Rockmusik, hier und da mit Anleihen im Punk, teils im Funpunk. Unplugged klingen sie für mich besser als komplettelektrisch. Ihr Credo auf der Bühne ist es, sich nicht ganz bühnengerecht zu präsentieren, sich um Konventionen einen Teufel zu scheren. Die Mucke macht Spaß! Mit Abstand am besten präsentiert sich der Bassist! Ein Knaller!

OK, eingangs labern die Jungs bisschen viel, fanden einige Herumstehende. Aber wenn Rock Shoe aus Berlin dann „hier etwas unplugged“ Musik machen, macht es schon Spaß. Jedenfalls kommt es im Kreuzberger Hinterhof richtig herüber und nicht falsch. Willkommen in Berlin lautet der Titel des Songs, den wir euch nachrichtlich präsentieren. Mit der Präsentation dieser Band bei Kaupertmedia´s Veranstaltung „Wurstical“ allerdings ist eine Kulturbrücke geschlagen worden. Wenn´s schö… ist!

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521/11: Personen & Porträts: Torsten Schack ist u.a. Grönemeyer-Rezitator und das kann er!

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Schack - Grönemeyer Coverband (Logo) - bearbeitet blackbirds.tv
Schack - Grönemeyer Coverband (Logo) - bearbeitet blackbirds.tv

Besonders die zu spät erschienene Bassistin (hüpf hüpf) hatte es uns angetan. Da sie ihr Instrument nicht mehr in die Hand nahm, beließen wir es beim Staunen über ihre gesanglichen Darbietungen, Gott, sie kann röhren wie ein Hirsch… #Concert Reviews

Herbert Grönemeyer ist inzwischen gesamtdeutsches Nachkriegs-Inventar. Und, was viele nicht wissen: Grönemeyer ist halb Londoner und halb Berliner, wohnt -wenn, dann…- in Zehlendorf. Ansonsten blickt Herr Grönemeyer aus Bochum auf seinen „eigenen Arsch voll Geschichte“ zurück und viele Menschen mögen ihn sehr. Manche nicht. Ob es mehr Menschen gibt, die Grönemeyer mögen, als solche, die ich nicht mögen, können wir hier nicht abschliessend aufrechnen. Uns fehlt die Zeit und Sinn macht das auch nicht.

Torsten Schack ist Sänger, Gesangslehrer, ungefähr nen Kopf kleiner als der Berichterstatter selbst, bzw. „nen Kopf größer als ein Setzei“ (berolinische Umschreibung für 1,64 m)ein Energiebündel, tänzerisch, verspielt und der Namensgeber von „Schack“, einer Grönemeyer-Coverband, eine Art Verwalter des Gesamt-Kulturwerks von Herbert Grönemeyer. Torsten, Jahrgang 1974, geboren in Berlin, aktuell als „Single“ selbstkategorisiert, beherrscht die Art „zu knödeln“, wie sie für Grönemeyer´s Gesang als „Alleinstellungsmerkmal“ geschichtlich verbucht wurde. Torsten Schack ist Kulturgutverwalter, das Gegenteil von Gutsherr nach Gutsherrenart.

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520/11: Personen & Porträts: Fahrenkrog / Anders – ein MashUp der anderen Art #record release

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„Uwe und ich wollten einfach das Beste der achtziger Jahre und Nena zeitgemäß in die Jetztzeit transformieren. Das ist uns, wie ich finde, sehr gut gelungen. Meine Stimme und die genialen Songs des Soundmagiers Fahrenkrog-Petersen haben ein wirklich atemberaubendes und modernes Popalbum entstehen lassen.“ Thomas Anders über die Zusammenarbeit mit Uwe Fahrenkrog-Petersen an der Neuerscheinung „Two“ von Anders | Fahrenkrog

Uwe Fahrenkrog-Petersen war ca. 1978 Keyboarder der Berliner Band Odessa, die zwischenzeitlich doch in Vergessenheit geraten ist. Die Band stand seinerzeit in dem Stallgeruch, saugute Musik zu machen. Wenig später adelte Fahrenkrog-Petersen eine junge Sekretärin aus Hagen, Angestellte in der Fabrik Rakete von Überfotograf Jim Rakete, indem er ihre musikalischen Rundungen betastete. Gabriele „Nena“ Kerner machte Weltkarriere und war „the german Frolleinwunder“, maßgeblich begleitet durch Uwe Fahrenkrog-Petersen am Keyboard, auch wenn viele witzelten, sie hätte allein ein faible für Schlagzeuger. Was ich mir übrigens merkte.

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519/11: Lied des Tages: The Power Of Love – performed by Sinisa Licanin (Berlin)

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It was A very good year – Frank Sinatra (via Youtube)

Den Bandnamen „Frankie Goes to Hollywood“ gaben sich die Musiker, inspiriert von einer an eine Wand ihres Proberaums gepinnten Buchseite, die Abbildung einer Zeitungsseite. Der Artikel zeigte Frank Sinatra mit der Überschrift Frankie Goes Hollywood. Johnson ergänzte, so schreibt er in seiner Autobiographie A Bone in My Flute, das To, da der Name dadurch flüssiger klang. (Deutsche Wikipedia zu „Frankie goes to Hollywood)

Der Song „The Power Of Love“ kam ursprünglich Mitte der Achtziger „umme Ecke“. Die englische Band „Frankie goes to Hollywood“, ein Projekt unter maßgeblicher Beteiligung eines gewissen Trevor Horn, hatte den Song aufgenommen. Kaum war er erschienen, tauchten hie und da Neufassungen, Coverversionen, auf. Eine davon wieherte die stets wiehernde „Gesangstute“ (pardon) Jennifer Rush. Das mochte ich nicht so: mir gefiel der Gesang, wie er von Frankie goes to Hollywood und deren Sänger Holly Johnson zum besten gegeben worden war. Das war Inbrunst, nicht nur Gesangskunst nach allen Regeln der Kunst, sondern inständig, nachdrücklich und irgendwie meditativ „zu den Sternen betend“.

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