1992/21 #Kritik – Was das Internet mit uns macht – es macht uns alle kirre – Der Blues von Weisbrod, Graubrot und Pumpernickel

02.02.2021 - Record Release 1978 #Ninafaktor #TTT #Tulipstagram
02.02.2021 – Record Release 1978 #Ninafaktor #TTT #Tulipstagram – Artwork, Photography: Jim Rakete, Design: Friedhelm Meinaß
02.02.2021 Ninafaktor #Ninafaktor #TTT #Tulipstagram
02.02.2021 Ninafaktor #Ninafaktor #TTT #Tulipstagram


NINA HAGEN 1997 „Tatort“ scenes with Nina GERMAN TV

TV macht süchtig, TV iss ne Droge. (Nina Hagen, Ich glotz TV, 1978)
Das Internet aber auch. (TTT, 2021, im Internet)

Nina Hagen-Band und der Rockpalast 1987 – Als Zeitzeugnis ein Kronjuwel

Alter, gut abgehangener Schinken: Ich fühl mich alt, im Sumpf wie meine Omi. Das Konzert ist 1978 und sattsam aus YouTube bekannt, derzeit parkiert es als kompletter Mitschnitt auf ARD Mediathek: So schlecht sind Lockdowns jetzt auch wieder nicht. Ich habe es gestern Abend das erste Mal komplett in einem Stück durchgesehen, während ich für gewöhnlich Schlagzeug übe in meinem Studio. Ich kann noch berichten, dass ich die Sticks weglegte und mehrmals wirklich große Emotionen hatte, während des Rockpalasts. Auch ein Aussetzfehler von Nina (falsches Einsetzen) wurde sorgfältig registriert, ich kenne kaum eine Platte mehr aus dem Effeff. 2021 wird ein gutes Jahr: Ich hing an Ninas Lippen. – Und ich drückte für Manne ein, zwei Tränen weg. Was für eine unglaubliche Band das doch war. Gott ist tot, the Lord ist fort. (Sagt der Teufel)

 

Die allerbesten Dinge meines Lebens sind hervorragend geeignet, mich an etwas zu erinnern, das ich gern tue. Leider fehlt mir häufig Zeit dafür. Es ist das Nachhängen in Gedanken, wenn ich schreibe. Im Moment ist die Corona-Pandemie mit Ernst bei der Sache. In mir ordnen sich ein paar ganz hervorragende Gedanken. Ich sehe in der letzten Zeit jeden Tag: Viele Menschen (im Internet) haben eine goldene Mitte in sich verloren, sind verwirrt und verschwörerisch unterwegs. Sie schreiben das Internet voll mit Dingen, die keiner näheren Prüfung standhalten würden. Was ich tun muss, ist was ein Typ tun muss: Ich schreibe sowas gern auf. Schreiben ist Balsam für die Seele. Oder?

In Zeiten wie diesen wirft das öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührenfernsehen (Formulierung aus der Sicht anderer) viel Entertainment raus. Wir dürfen uns jetzt verstärkt sogar Konzerte ansehen. Eins davon dürfte zu meinen persönlichen Glücksmomenten des Jahres 2021 gehören. Ich entdecke in der ARD-Mediathek einen ihrer ersten großen Auftritte der Nina Hagen-Band aus dem Jahre 1978 in der Westfalenhalle. Das Konzert ist unten verlinkt.

Mein Leben ist mit Nina Hagen sehr stark verbandelt. Ich erinnere, als ich Nina Hagens Band erstens auf Tonträger wahrnahm (bestens funktionierender Schwarzmarkt: Vinyl wurde überwiegend schwarz gepresst), dass nicht nur das Titelbild der Platte (das Cover) in mir rumorte, der Meisterfotograf Jim Rakete zeichnete verantwortlich. Indem er zeichnete, schuf er ein Bild wie gemalt. Die Band in meiner Wahrnehmung eine absolute Ausnahmeerscheinung von Könnern an allem, was zu einer guten Band gehört, von einer Konzernsprecherin namens Hagen aus Ostberlin geleitet, die ihresgleichen weder suchte noch hatte. Auch weltweit nicht, selbst wenn Nina in der Zeit zwischen 1976 (Übersiedlung) und 1978 (Record Release) häufig in der Ursuppe des Punks in London bei ihrer Freundin Ari (The Slits) aufhältig war.

Punk á la Nina Hagen war niemals hinterhältig, sondern frisch, direkt, ehrlich und gottgewollte Schönheit. Für den Background zu diesem vorzüglichen Defilée sorgten nämlich Musiker, die nicht wie U2 das Jahr 1978 als ein Jahr aufregender Neuentdeckungen auf ihrem Griffbrett fabulierten.

1978 war in der Tat ein richtig aufregendes Jahr für U2. Wir hatten gerade fis-Moll entdeckt. Damit hatten wir den vierten Akkord." Bono (U2) #WoW #WordsOfWisdom #TTT #Tulipstagram
1978 war in der Tat ein richtig aufregendes Jahr für U2. Wir hatten gerade fis-Moll entdeckt. Damit hatten wir den vierten Akkord.“ Bono (U2) #WoW #WordsOfWisdom #TTT #Tulipstagram

Halaschka, Beisenherz und der Gottschalk zeigen rote Karten

„Wo bist Du geboren?“
„Krankenhaus“
„Nein, ich meine vom Ort her!“
„Berlin“
„Nein, ich meine so vom Hintergrund!“
„Keine Ahnung, glaube die Tapeten da waren beige“
„Nein, ich meine woher kamen Deine Eltern?“
„Von zu Hause“
„Nee, ich meine gebürtig!“
„Auch aus einem Krankenhaus“

#Regendelfin Twitter)

Die kühn überspitzte Titulierung „Die letzte Instanz“ ist nun gewissermaßen eine solche. Es kommt zum Shitstorm. Die Sendung ist unten verlinkt. Ansonsten verkommt das Sendeformat zur kühnen Back- und Hackware auf Twitter, Facebook und Co. – gerungen wird von Rettern der Welt gegen jene, die die Sendung gesehen und für zwanglos unmaßgeblich gehalten haben. Ich schaue solche Sendungen nicht an, weil sie mich nicht interessieren. Mit diesem Grundsatz habe ich gebrochen und vorher schon im Internet: Ich erbrach alles Nahrungsmittelartige unverdaut und spie Gift und Galle.

Eine vollkommen langweilige Sendung, doch das sagte ich schon. Was hinterher passierte, erregte allerdings mein öffentliches Ärgernis.

Via Twitter @tuliptommy @MickyBeisenherz #DieletzteInstanz: „Das war kein Fehler, die Zusammensetzung der Gäste. Die dürfen reden. Folgeproblem: Lädt man noch mal „Betroffene“ ein? Kein Verbot: Die Geladenen müssen KEINEM Sprechverbot huldigen. Es muss und darf nicht jede Sendung in sich austariert sein.“

Dieser Tweet meinerseits war eine direkte Antwort auf den Weiße-Kartoffeln-Tweet von Micky Beisenherz

„Eine Sendung, in der vier Kartoffeln sitzen und mittels Karten über Rassismus abstimmen hat ein Problem. Und auch meine Rolle in der Show war keine gute. Ich habe die Kritik aufmerksam gelesen und finde sie auch berechtigt. Ganz klar mein Fehler. Sorry“ #DieletzteInstanz

Ich frage mich bei den meisten Kommentaren zu dieser Sendung, die ich mir ausdrücklich angesehen habe, was vor allem in die Köpfe der Internetmenschen gekommen ist, sich über diese Sendung so zu echauffieren. Es bleibt mir auch mit längerem Nachdenken einfach nur befremdlich. Ich war der, der Micky Beisenherz wohl als Einziger geschrieben hat, einer Entschuldigung bräuchte es nicht. Es dürfe solche belanglosen Sendungen geben.

Dass Sendungen im Öffentlich Rechtlichen immer – je Sendung – inhaltlich und political komplett gerecht austariert sein müssen, steht nirgendwo geschrieben. Es kommt doch nicht auf die Hallaschka-Sendung an. Es kommt darauf an, wie wir alle tatsächlich mit Fragen wie diesen umgehen. Ob Thomas Gottschalk als Jimi Hendrix zu einer Party ging, ist keine Frage von besonderem Wert und beweist auch nichts anderes. Gottschalk sagte aber übrigens auf Twitter mal lange vor dieser Sendung, Zitat (gestern rausgesucht): „Bis ich gecheckt habe ob es missverständlich, übergriffig, unsensibel oder political incorrect ist, habe ich vergessen was ich sagen wollte.“ (via @Herbstblond, #twitter) – Dem ist nichts hinzuzufügen. Alles andere ist ein kranker Machtkampf um Vormachtstellung bei den herrschenden Meinungen. Vollkommen Killefit (Düsseldorf).

Bill Kaulitz und die Hollywood Hills

Bill Kaulitz (Tokio Hotel) hat nach relativ wenigen Lebensjahren bereits seine Memoiren geschrieben. Die Zeit rezensiert das Machwerk schon mal. Lars Weisbrod heißt der Mann, dem dies gelingt. Er schreibt unter anderem über Haare am Sack:

Die Nacherzählung gerät zu einer langen Sexbeichte, so hätte man das damals im Boulevardfachjargon genannt. Die ostdeutsche Jugend trieb es früh und überall, auch im Altpapiercontainer hinterm Supermarkt. „Ich war gerade erst elf Jahre alt und liebte es, mich an Mädchen zu reiben und über Genitalien zu rubbeln, aber ich hatte ja noch nicht mal Haare am Sack“, schreibt Kaulitz. #Lesezeichenohnegleichen

Ein Weißbrot aus dem Internet schreibt und bemerkt dazu:

Weltliteratur auf die wir gewartet haben! Die Verblödung nimmt ihren gewollten Lauf!

Ich denke: „Weiß nicht genau, ob das richtig ist. In erster Linie dürfte es mal ein außergewöhnlicher Lebensweg sein, der mehr oder minder geglückt erzählt zu werden interessieren könnte, durchaus eine größere Menge an Menschen.“

Das Brot reagiert erläuternd: „Es ist für mich nicht unbedingt wichtig. Mich interessieren mehr die Biografien von lebenserfahrenen Menschen, die in ihrer Komplexität interessant sind.“

Ich denke: Die Verblödung nimmt ihren gewollten Lauf! und Weltliteratur auf die wir gewartet haben! ist bei einem Lesetipp zu einer Buchrezension für mich nicht passend oder auch nur ein Spiegelbild des Verfassers selbst. Der fordert nun -nacherklärend- Biografien von lebenserfahrenen Menschen, die in ihrer Komplexität interessant sind. – Das alles ist also Bill Kaulitz nämlich nicht, damit es gleich jeder weiß. Verblödung ist für mich eher so ein sakrosankter Zustand fertiger Weltbilder, die man, um sie festzuhalten, möglichst gar nicht mehr verändert. An denen man lieber nicht rührt, um sie nicht zu erschüttern. So wird aus einem möglicherweise etwas zu selbstgefälligen auf Menschen herabschauen eine Erlebnissackgasse, in der man selbst die Welt für fertig erklärt, sie komplett durchschaut und jede Veränderung seiner eigenen Selbstbeobachtungen mit Verboten belegt. Ich glaube daher, es könnte interessant sein zu lesen, was Bill Kaulitz aufgeschrieben hat, denn in der Tat besitzt er eine Art „unique Lebenslauf“, der in seiner Komplexität interessant ist und wer wenigstens nur ansatzweise mitreden will, müsste davon erst mal ausführlich lesen. Und drüber nachdenken. Denken hilft immer.

Die Lösung: Im Internet weiß immer irgendjemand alles besser.

So wie dieses Graubrot, er meint: „Die Welt…Bildzeitung auf anderem Niveau. Hätten Maurer n Abi würden sie das Schundblatt lesen. Springerpresse bleibt Springerpresse.“

Wenn er schon mal was sagt, dann frisst Du das auch, Mensch, pass bloß auf, sonst wirst´n Allesfresser, Allesfresser, Allesfresser (Nina Hagen, 1978, Superboy)

Und ich: Ein #Lesezeichenohnegleichen stellt nichts anderes als ein Angebot zum Nachlesen dar. Über die Welt, den Springerverlag und die grundsätzlichen Probleme der freien Presse der Völker richten wir in einem anderen Post, erneut auf dieses wichtige Thema zurückkommend.

Empfehlung: lös dich mal ganz locker von Zwängen, immer vom Thema abzuweichen, um enge Grenzen zu ziehen. Das gilt auch für Handwerksberufe. Mit und ohne Abitur, übrigens. Es berührt mich doch einigermaßen vor allem dies: Schreib irgendwas ins Internet, aber erwarte nie eine dazu passende Kommentierung. Mehr oder minder ist es vollkommener Zufall, was Du zu lesen kriegst. Dazu gehört auch der Unsinn von einer vollkommen abwegigen Geisteshaltung, wonach Maurer ohne Abitur hier angesprochen sind. Und überhaupt, alles daran ist vollkommen flapsig und verachtend formuliert: „Die Welt…Bildzeitung auf anderem Niveau. Hätten Maurer ´n Abi würden sie das Schundblatt lesen. Springerpresse bleibt Springerpresse.“

Wer hat aufmerksam bis hierher gelesen? – Dieses Graubrot ist ein Vollkorntrottel. Warum? Oben steht es ganz deutlich, ich wiederhole nochmal: Die Zeit rezensiert das Machwerk schon mal.

Man liest das mehrmals und immer wieder und fragt sich: Was will er uns damit sagen? Und NÖÖ, ich habe eine vollkommen andere Wahrnehmung. Bin ich jetzt uncool? Und JA, der Text oben (Linktipp) ist wirklich nicht schlecht geschrieben. Nur er steht halt zufällig in einem missliebigen Blatt, von dem morgens die Maurer ihre Maurermarmelade beim Frühstück löffeln, also das gemischte Hack mit Zwiebeln. Soviel Denkfallen, wie das nun bietet: Ach Du Scheiße. Du heilige Scheiße.

Geht bloß nicht ins Internet. Es ist der Tod jedes vernünftigen Zeitvertreibs. Und überhaupt: Früher waren alle viel jünger.

Es riecht so gut. Sie sind nämlich hinter Dir her, Du alter Kiffer! Dabei geht ihre Gesellschaft am Alkoholismus zugrunde. Nina Hagen #Unbehagen - Screenshotdesign: © #TTT #tripletT - https://blackbirds.tv
Es riecht so gut. Sie sind nämlich hinter Dir her, Du alter Kiffer! Dabei geht ihre Gesellschaft am Alkoholismus zugrunde. Nina Hagen #Unbehagen – Screenshotdesign: © #TTT #tripletT – https://blackbirds.tv

Seit die erste vollkommen schwarze Nina Hagen-Band-Platte erschienen war, wartete ich dringend auf die nächste. Als sie schließlich erschien, spürte ich bereits ein großes Unbehagen und bekam eine Vorstellung davon, nichts ist auf Dauer, so sieh das doch ein. Ich weiß, Du willst unendlich sein, schwach und klein. Feuer brennt nieder, wenn’s keiner mehr nährt. Kennst ja selber, was dir heut widerfährt. So will ich es für die Nachwelt stehen lassen. Man merkt der zweiten Platte den Zustand ihres Aufnahmeprozesses in einem Zustand von Kabbale deutlich an: Die Mitglieder der Nina Hagen-Band hatten hauptsächlich mit der durch Abwesenheit glänzenden Grandezza von Nina Hagen zu tun und nahmen ihre Tracks im Hansa-Studio weitgehend alleingelassen auf. Feuer brennt nieder, wenn´s keiner mehr nährt. Und so ist heute auch das Internet insgesamt: Abgelenkt, durcheinander und niemand nährt noch das Feuer einer besseren Zukunft. Jetzt sagt im Netz jeder Idiot irgendwas und nennt es sogar Meinung und hat gar keine. Es ist bedauerlich.

Das ist doch das Problem. Ist noch Schwarzbrot da? Die alte Frau bezahlt mit Kleingeld, wir warten auf den nächsten Zug: Oder Pumpernickel.

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1916/20 #Watchlist Letzte Ausfahrt – Interzone – The lost Tapes

#Watch #TTT #Tulipstagram
#Watch #TTT #Tulipstagram
Interzone CD "Letzte Ausfahrt"
Interzone CD „Letzte Ausfahrt“

Spielzeit: 12 Songs, 36 Minuten
Aufgenommen: viel früher
Erschienen: Frühjahr 2019
Gegenstand: Wolf Wondratscheks Texte, in Rhythm`n Blues gegossen von Interzone (1979)

Hansi Wallbaum, Kurt Herkenberg und Leo Lehr kamen 1978 auf Heiner Pudelko zu, der begonnen hatte, mit deutschen Texten zu arbeiten. Anfang 1979 gründeten die vier die Gruppe Interzone, zu der kurz danach Ralf „Trotter“ Schmidt, „Bibi“ Schulz und Axel Fuhrmann von der Berlin Bar Band stießen. Pudelko schrieb anfangs keine eigenen Texte, war aber fasziniert von den Gedichten Wolf Wondratscheks. Nach dem Erfolg ihrer Single Kinderlieder aus Beton wollten Pudelko und Interzone 1980 die Musik ihres ersten Albums komplett mit vertonten Wondratschek-Texten veröffentlichen, doch der Lyriker zog sein Einverständnis hierzu zurück. Das Album mit dem Titel Chucks Zimmer ist bis heute unveröffentlicht.

40 Jahre nach der Aufnahme der Platte mit den Wondratschek-Texten gab es eine Freigabe der Rechte, die Masterbänder wurden überarbeitet und die Platte wurde unter dem Titel Letzte Ausfahrt am 15. März 2019 veröffentlicht

Reinhören.

Ruht in Frieden:
Heiner Pudelko (voc)
Leo Lehr (g)
Kurt Herkenberg (b)
Hansi Wallbaum (dr)

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(Mit Mitteln von Wikipedia, Deutschland)

1769/19: Erinnerungen: Vom Stolz italienischer Frauen: Verliebt, verloren, verbrannt. – Hey, halt die Zeit an! Und sieh hinter Dich!

Freier deutscher Tulip #FdT
Freier deutscher Tulip #FdT


Ulla Meinecke – Alles dreht sich (ZDF Menschen 04.01.1985) (VOD)

In Deutschland Ost (DDR) wurde mittels Bandübernahmeabkommen ein Tonband überliefert und damit im Auftrag von Amiga für DDR-Bürger anhörbar gemacht, ohne die Radiokanäle mit Frequenzen zu fluten. Die ganze Band Richtung Osten geschickt haben zu wollen, ist nicht überliefert. Egal: Politisch hätte das sogar klappen können. Herwig Mitteregger gehörte früher zur den links führenden Schlagzeugerschaft Deutschlands, zur politischen Boheme im besten Sinn. Das direkte Kulturerbe der Lokomotive Kreuzberg, im besten Sinne Altlinker. Neues aus Kalau: Der freie deutsche Tulip lässt grüßen. Mit Liebe unten dran. Ilka Posin erinnert: Ulla in Deutschland Ost hören, das war heimlich und galt als uncool.“ Alle Wessis so: Nööööö!! Ulla? Extremst kuhl.

Ulla war eine ganze Zeit meines Lebens durchaus ein Schwerpunktthema. Wunderbar „Der Stolz italienischer Frauen“ – Jim Rakete hat mir mal über Ulla gesagt: „Sie kann machen, was sie will, sie ist immer für mindestens 100 bis 150 TSD verkaufte Schallplatten gut.“ Sie hat musikalisch Gold an ihren Fingern, ihre Texte treffen tief, maximalintensiv, oder nennen wir es invasiv. In der Auswahl ihrer Musiker hat sie gute, beste Händchen. Mitteregger gehörte dazu, George Kochbeck, aber auch the german Zanki, Edo, der streitbare Husare. Sie war „die Tänzerin im Sturm“, ein „Kind auf dünnem Eis“. ich warf zu Ulla „mit Liebe nur so um mich.“

Hey, halt die Zeit an… ♪♫

Ulla, ich hab Dich lieb, ich würde Dir ohne Bedenken, ein paar schönste Kacheln aus meinen Öfen der Erinnerung schenken. Es ist komplett Jugendstil. Vor etlichen Jahren saß ich mal in der Junction Bar in Kreuzberg im Kellergewölbe und hab vergessen, wer spielte. Da kamst Du rein, Ulla, und hast dich hinten hin gesetzt und der Band zugehört, geklatscht und was getrunken. Ich hab dich nicht angesprochen. Jeder hat ein Recht auf private Unversehrtheit. Du auch. Aber ich brannte lichterloh.

Du bist für mich eine der Größten. Daran wird sich nichts ändern. Auf Facebook mache ich sehr gern in letzter Zeit eine Serie mit Songs aus meiner Vergangenheit und überschreibe diese Beiträge gern mit „Scheiß Song: Ich muss dann immer weinen“. Mir wurde gerade klar: Bei vielen Deiner Songs habe ich mich zutiefst ergriffen gefühlt. Du hast mich immer abgeholt, dabei bin ich doch nur ein Typ.

Die Uhr an deinem Bett zeigt Sommerzeit und draußen liegt schon Schnee.
Das Jahr ist fast vorbei. Ein Rad, das sich zu schnell dreht.
Du jagst das Leben vor dir her und atmest niemals aus.
Du wünschst dich über’s Meer und da willst du dann nach Haus.
Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.

Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

Du rennst los bevor der Startschuss fällt ? einer der ins Feuer fliegt.
Du hast oft zu schnell bezahlt weil du Geschenke übersiehst.
Bei dir ist’s immer höchste Zeit. Du kommst nie auf den Grund
und redest dich in Sicherheit mit deinem wehrlosen Mund.
Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.

Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.
Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

In Liebe für Dich.

Ulla Meinecke - Foto: Ilka Posin © mit Genehmigung (2019) Wenn schon nicht für immer...
Ulla Meinecke – Foto: Ilka Posin © mit Genehmigung (2019) Wenn schon nicht für immer… (Für größere Ansicht aufs Bild klicken.)

Der Berichterstatter

Weiterführend

* Ulla Meinecke: In Berlin
* Ulla Meinecke: Die Tänzerin

1731/18: Positionen: Es ist so weit. Die neuen Bundesverdienstkreuze gehen an Musiker. Herzlichen Glückwunsch!

Ich hab auf facebook gesagt: Das ist dann doch mein Land. Warum? Eine kurze Begründung.

Dass diejenigen, die mit einen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden, eine Art Kurzwürdigung in Textform erhalten, ist okay und Teil des Spiels. Schloss Bellevue, üblicherweise. Der Pundesbräsident hält dann die ausführliche, Laudatio genannte Lobpreisung. Niki Lauda ist unbeteiligt. Genug der abgefeimten Formulierungen und eitlen Wortspiele. Regelrecht ins Schwarze trifft Herr Bundespräsident dies Jahr. Ausgezeichnete Ausgezeichnete. Ganz ausgezeichnet.

Otto Waalkes ist ausgezeichnet worden.
Jim Rakete gehört dazu.
Annette Humpe trägt das Kreuz als aller Laster Anfang.
Jocelyn B. Smith hat eins.

Das sind nur einige der diesjährig Ausgezeichneten. Dass ich hier gesondert erwähne, ist subjektiv vollkommen in Ordnung. Alle sind fester, integraler Bestandteil meines Lebens. Mit all diesen Personen verbinden mich seit Anfang der Achtziger Jahre und noch länger (Oh Otto! 1973) inhalatorische Existenzien, ja Molekülbestandteile ihres Schaffens, die ich aufsauge, als hätte ich einen elefantösen Riesenrüssel.

Ohne sie wäre ich nicht zu dem geworden, was ich heute bin. Dafür an die Ausgezeichneten auch von mir und nicht nur vom Bundespräsidenten Danke.

Das habe ich wirklich selten erlebt. Eine Bundesverdienstkreuzverleihung mit lauter Hauptwürdenträgern meines Lebens. Danke, Steini, knorke. Du als Zehlendorfer nä? Aber Spaß beiseite, ich freu mich wie ein Kind. Warum der Bundespräsident das getan hat, hier die Kurz-Würdenbütten.

Otto Waalkes, Hamburg
Verdienstkreuz 1. Klasse

Der gebürtige Ostfriese vertritt seit jeher den Standpunkt: „“Je flacher die Landschaft – desto höher das Niveau““. Von Emden aus hat Otto die Kunstform des „“Blödelns““ in den letzten 50 Jahren auf ungeahnte Spitzen getrieben. Schon als Teenager rockte er mit seiner Amateurband Ostfriesland, doch seine Sprüche und Gags stießen auf noch größeren Beifall als seine Lieder zur Gitarre. Nachdem eher biederen Humor der 1950er- und 1960er-Jahre prägte Otto einen neuen, anarchischen und respektlosen Unernst. 1973 erschien im eigenen Verlag „“Rüssl Räckords““ seine erste Langspielplatte. Seither bringt er mit seinen Wortspielen und Kalauern Menschen aller Alters- und Bildungsstufen zum Lachen. Nicht nur als Komiker, sondern auch als Musiker, Maler, Autor, Schauspieler und Filmproduzent hat sich Otto ein Millionenpublikum erblödelt und ist zu einem leibhaftigen Stück humoristischen Kulturguts geworden.

Jocelyn B. Smith, Berlin
Verdienstkreuz am Bande

Die US-amerikanische Jazz- und Opernsängerin lebt seit Mitte der 1980er-Jahre in Berlin und seit jeher kombiniert sie ihr musikalisches Wirken mit sozialem Engagement. Besonders intensiv unterstützt sie in Kreuzberg die evangelische Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion, die mit Kunst und Kultur gegen die Ausgrenzung von Obdachlosen eintritt. Jocelyn B. Smith leitet dort ehrenamtlich den Chor „“Different Voices of Berlin““, bei dem jeder willkommen ist, ob arm oder reich, mit Wohnung oder ohne. Die Musik verbindet die Menschen über soziale Unterschiede hinweg und lässt sie Gemeinsamkeiten entdecken und Gemeinschaft spüren. „“Different Voices of Berlin““ – nur eines der vielen sozialen Projekte, mit denen Jocelyn B. Smith zeigt, wie Musik Menschen verbinden kann.

Jim Rakete, Berlin
Verdienstkreuz 1. Klasse

Jim Rakete hat der Porträtfotografie in der Bundesrepublik ganz neue Perspektiven verliehen. Seine durch raue Schwarz-Weiß-Fotografie geprägte Bildästhetik zeigt die Porträtierten oft – im Wortsinne – ungeschminkt und seine Bilder bringen uns Prominente, Stars und politische Akteure ebenso nahe wie diejenigen, die im öffentlichen Leben um Wahrnehmung kämpfen müssen. In den 1970er-Jahren hat Jim Rakete in Berlin-Kreuzberg das Kreativbüro Fabrik gegründet, war Musikmanager und hat die Neue Deutsche Welle maßgeblich ins Rollen gebracht. Immer hat aber auch die Fotografie zu seinem Wirken gehört, der er sich seit 40 Jahren ganz widmet. Dabei sorgt Jim Rakete bis heute dafür, dass der Mensch nicht zum Rohmaterial wird, das künstlich optimiert werden muss, sondern dass sein wirkliches Bild erscheint – einmalig, unverwechselbar und unvergesslich.

Annette Humpe, Berlin
Verdienstkreuz am Bande

Sie steht auf Berlin und ihre „“Blauen Augen““ machten halb Deutschland so sentimental. Die Sängerin Annette Humpe gehörte mit der Band Ideal Anfang der 1980er-Jahre zu den stilbildenden Vertretern der Neuen Deutschen Welle. Annette Humpe besitzt die Gabe, die deutsche Sprache besonders originell mit Punk oder Soul zu kombinieren. Ihre unkonventionellen Texte von einst gehören heute zum Kanon im Deutschunterricht und verbinden Jung und Alt. Als Produzentin und Komponistin hat sie mit den Großen von Rock und Pop unseres Landes gearbeitet – und sie hat viele von ihnen groß gemacht. Annette Humpe – seit Jahrzehnten trägt sie in herausragender Weise zum kulturellen Leben unseres Landes bei und ist einer der wichtigsten Köpfe der deutschen Kreativwirtschaft.

(Einzelne Texte zu Preisträgern: Der Bundespräsident)

Ich fasse mal kurz zusammen:

Nie wieder Nationalsozialismus.

Nie wieder rechtes Gedankenschlecht wie Pechmarie auf deutscher tropfender Befindlichkeitsseele.

Bunte Republik Deutschland.

1549/17: Video: Der alte Ami Rik de Lisle hat noch was zu sagen. Am 4. Juli ist Radio Independance Day deutschlandweit #News

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THE OLD AMI – the unknown American Radio Legend

„He is not Santa Claus, he is Rik and Rik is timeless.“ (Jim Rakete über Rik de Lisle)

Rik de Lisle, das ist vielleicht unzutreffend mit Subtitel angedeutet, ist mitnichten eine unbekannte amerikanische Radiolegende.

Oder ist es eine deutsche?

Im Grunde ist das egal, denn Rik ist bekannter als der sprichwörtliche bunte Hund. Und beliebt.

Das ist offenbar Anlass für den folgenden Film. Alles zusammengefasst…. – Premiere ist übrigens am 4th of July, Radio Independance Day, ja, den Feiertag wird man wohl nun einführen müssen.

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#1424/16 – Positionen – Blümchentapete, Rocktöpfe, Übungsräume und Schlagzeuger in #Berlin #Proberaum – eine Situationstragik

Icon Proberaum

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Wie versifft? Der Raum ist vintage. #Redensarten

Sie hätten es nicht weit gebracht, hätten sie nicht einen Proberaum bekommen, und auch wenn er mit Blümchentapete tapeziert war: Die Beatles haben Musikgeschichte geschrieben. Der Grund: Sie konnten miteinander ausprobieren, was sich lohnt darzubieten. Erst in einem guten Proberaum entsteht headroom. Operation freier Kopf. Aber bitte in einem halbwegs gepflegten, urbanen Ambiente. Was gehört dazu?

Allein über das Thema Proberaum kann man ganze Bücher verfassen. Historienrückblick: Wir haben uns schon in den Achtziger Jahren im alten Westberlin damit redlich geplagt. Sogar ein großes Benefizkonzert in der Berliner Waldbühne haben wir damals veranstaltet. Johnny & The Drivers spielten, UKW (Sommersprossen), Interzone (RIP Heiner Pudelko, Gott am Gesang), die Insisters und viele, viele mehr. Der 1. Berliner Rocktopf war eine Benefizveranstaltung im ganz großen Stil. Schirmherr war ein Berliner Verein von Musikern, dem ich als Vorstand vorstand, und gängig wurde das sowieso nur, weil der damalige Rockbeauftragte des Berliner Senats Bernd Mehlitz mit seinem Mitarbeiter Uwe Sandhop (Sandy Hobbs, Bassist der Beatitudes) betonte: „Der Senat hat die Absicht, der Berliner Musikszene beim Beschaffen von Übungsräumen zu helfen.“ Ganz anders als Walter Ulbricht. Der hat eine Mauer ziehen lassen, da nahmen die Ostberliner Musiker den Wessis keine Räume weg, Interzone strich sie schwarz an und stemmte sich dagegen, als Jim Rakete den Auslöser drückte. Das Foto machte Geschichte. Mein Gott, Walter: Das war aber so nicht abgesprochen.

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1112/14: Lied des Tages: „One More Mile To The Border“ von „The John Vaughan Band“ (Westberlin) – Das ist „sooo Siebziger“

screenshot Christoph Deschner

_icon.Tageslied


THE JOHN VAUGHAN BAND – One More Mile To The Border

„One More Mile To The Border“ was recorded 37 years ago on November 14, 1977 in Berlin, Germany
THE JOHNVAUGHAN BAND:
John Vaughan – lead vocal, acoustic guitar
Chris Deschner – acoustic lead guitar
Hans-Dieter Lorenz – bass
Christian Evans – drums

Das Lied ist im berühmt-berüchtigten Stil der Siebziger verfasst und dargeboten, den wir von Leuten wie James Taylor und Carly Simon kennen: Großes amerikanisches Songwriting. Mitgespielt haben Berliner, z.B. Hinzugezogene, auch aus Amiland. Und Ungezogene, aus Westberlin, der Enklave mit der einzigen, funktionierenden Stadtmauer rundum und Passierscheinkontrolle. Es war schon ein paar Jahre her, als sich Heiner Pudelko und seine Band Interzone an der Mauer gegen selbige lehnten, sich dabei von Jim Rakete fotografieren ließen, und versuchten, sie flach zu legen. Sie haben es nicht geschafft.

Die Ungezogenen, das waren die Langhaarigen, z.B. die aus der Hagelberger Str., die dort auch eine Wohngemeinschaft gründeten, die man als „einen Ausbund an Kulturbeflissenheit“ bezeichnen könnte. Wenn man nur wollte. Sehr schönes Machwerk. Jetzt auch angekommen im Digitalismus des Jahres 2014. Daumen hoch.

(Mit John Vaughan. Und mit Dank.)

946/14: Video: Jim Rakete, sein Leben

YouTube player

Jim Rakete – mein Leben (via Youtube)

Heute erinnerte mich jemand daran, dass vor 30 Jahren die Band ‚Nena‘ in England die englisch betextete Aufnahme von 99 Luftballons auf Nummer 1 hatte, eine absolute Ausnahme, diese Aufnahme. Von dort aus schwippie de schwappte das German Frolleinwunder (Roter Lederrock, nicht Kadett) rüber nach Amiland. Im Video waberte der Trockeneisnebel nur so. Manager: Jim Rakete.

Jim Rakete war ziemlich lange hier in Berlin der gewaltigste Strippenzieher. In dieser -zu kurzen- Doku kommt Jim zu Wort.

Ein verdienter Berliner, Super-Fotograf, ein glasklarer Mensch, ein netter zumal, ohne Allüren, ehrlich, präzise und sehr ergebnisorientiert. Ich traf ihn am Tag nach der Explosion von Challenger über Amerika in seinem Büro am Ku’damm, Seitenstraße. Fabrikartig Rakete. Bekam früher regelmäßig Fotos und Infos von ihm, über Bands aus Raketes Stall. Spliff-Promo zu ‚85555‘, schwarzweiß auf Karton, Nina Hagen mit Gitarren-Schleudertrauma am Ruinenbahnhof, Anhalter in der Galaxie. Heiner Pudelko in Makrofusion, Herwig Mitteregger mit Dreitagebart und Rita rückte Lindenberg raus, Interconti. Rakete hat sehr viel getan für die Berliner Musikszene, für die Fotografie schlechthin. Er besitzt in dem, was er tut ‚Handschrift‘ und ‚Allein- bzw. Sonderstellung‘, Unverwechselbarkeit.

520/11: Personen & Porträts: Fahrenkrog / Anders – ein MashUp der anderen Art #record release

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„Uwe und ich wollten einfach das Beste der achtziger Jahre und Nena zeitgemäß in die Jetztzeit transformieren. Das ist uns, wie ich finde, sehr gut gelungen. Meine Stimme und die genialen Songs des Soundmagiers Fahrenkrog-Petersen haben ein wirklich atemberaubendes und modernes Popalbum entstehen lassen.“ Thomas Anders über die Zusammenarbeit mit Uwe Fahrenkrog-Petersen an der Neuerscheinung „Two“ von Anders | Fahrenkrog

Uwe Fahrenkrog-Petersen war ca. 1978 Keyboarder der Berliner Band Odessa, die zwischenzeitlich doch in Vergessenheit geraten ist. Die Band stand seinerzeit in dem Stallgeruch, saugute Musik zu machen. Wenig später adelte Fahrenkrog-Petersen eine junge Sekretärin aus Hagen, Angestellte in der Fabrik Rakete von Überfotograf Jim Rakete, indem er ihre musikalischen Rundungen betastete. Gabriele „Nena“ Kerner machte Weltkarriere und war „the german Frolleinwunder“, maßgeblich begleitet durch Uwe Fahrenkrog-Petersen am Keyboard, auch wenn viele witzelten, sie hätte allein ein faible für Schlagzeuger. Was ich mir übrigens merkte.

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