73/10: Historie: Die Geschichte des Krautrock (BBC 4 Dokumentation) – „Die englische Sicht!“

Die Geschichte des Krautrock

Update 15.10.14: Eine Weile nicht mehr nachgesehen, datiert die Erstveröffentlichung dieses Artikels und insbesondere der verlinkten Seite mit der BBC-Dokumentation aus dem Jahre 2010. Sehr häufig angeklickt, fand das Thema offenbar Interesse. Allerdings: Immer wieder zerbomben Urheberrechtsansprüche solche Fleißarbeiten und legen im digitalen Weltkrieg Webseiten in Trümmer. Tröstlich: Davon stirbt niemand. Die Arbeit allerdings ist dahin. Das wurde heute noch einmal nachgearbeitet, denn die Seite ist wichtig. Punkt.

Das ist das Schöne an der Englischsprachigkeit: Im Gegensatz zum amerikanischen Englisch, dem ein „noodlewood between both teeths“ (Pidgeon-Englisch) anhaftet oder ein Chewinggum, handelt es sich bei dem british Englisch um weniger anarchistische Sprachfetzen. Sie sind verständlich, wer Schulenglisch genossen hat, mag vieles davon ohne Simultanübersetzer gut verstehen. Es ist ein „englischer Blick“ auf Deutschland, mit starken Tendenzen zu vereinfachen und zusammenzufassen.

Hinzu kommt:

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72/10: Historie: Jacky Spelter wurde posthum am Berlin Musical-Walk of Fame ein Gedenkstein gesetzt!

Walk of Fame 01.2010 - Jacky Spelter


Rock´n Roll is here to stay, Jacky & his Strangers (1977) – via DivShare

Jacob „Jacky“ Spelter – * 01.08.1927 + 12.05.2004: „Am 12.Mai 2004, 13 Uhr, verstarb Deutschlands ältester Rock’n’Roller Jacky Spelter in der Berliner Charité nach fünfmonatigem Leiden. Am 1. August wäre er 77 Jahre alt geworden.“ (Quelle: hier)

„Isn´t it the attitude that counts? (Blog Berlin Beatet Bestes – A blog mainly about odd German 45 rpm records)

Weit gereist via Internetz bis nach Ringsberg im Landkreis Schleswig-Flensburg, das ist da oben an der Küste von hieraus gesehen. Dort treffen wir virtuell auf Claus-Peter Gerdsen, die Fa. CPG-Werbung, eine Fullservice-Agentur für Werbung. 1973 kam Claus-Peter Gerdsen, kurz CPG nach Berlin, vom Lande und von Agentur noch keine Rede. 1973 ging man in Kreuzberg in die Tarantel, eine der vielen kleinen Kneipen Berlins. Allerdings eine Besondere, besonders ist ihre Geschichte und heute heißt das Ding „Spreestern“, Köpenicker Str. 174, 10997 Berlin. Wer sich für die Geschichte dieser „Pinte“ interessiert, die heute keine mehr ist, der verfolge die „Erinnerungen eines Stadtrevoluzzers“ am Ende dieses Beitrags. An einem der Tische in der „Tarantel“, so erinnert sich CPG, saß ein Mann, ein „man in black“, schwarz gekleidet, und seine Mitmusiker waren auch schon etwas älter. Der „man in black“, das war Jacky, der Bandleader von Jacky & his Strangers, eine ganz, ganz frühe Berliner „Rock’n Roll-Frühgeburt“.

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63/10: Video: Steve Vai & Felix Lehrmann (Berlin, drums) auf Musikmesse 2008 – Beat It (MJ – R.I.P.)


Felix Lehrmann, Andy Timmons, Felix Lehrmann – Musikmesse 2008 – Beat It – via Youtube

Aus aktuellem Anlass: Diesen Beitrag widmen wir dem unvergesslichen Michael Jackson, dessen Lebenswerk und der Erinnerung an den „King of Pop“

Das Video: Harte Kost für frühmorgendliche Ohren: Ein paar Leute aus Berlin und Umgebung mischen noch nicht mal so lange, wenn man in Dekaden denkt, das Berliner Musikgeschehen auf. Dazu gehört auf jeden Fall der Halberstadter Berliner Felix Lehrmann (Jahrgang 1984). Felix Lehrmann ist Schlagzeuger, Linkshänder, he do it the other way round, hat immer noch keine eigene Homepage und braucht vermutlich solchen Schnickschnack nicht, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das tut er mit dem Kern seiner Interessen. Auch Felix Lehrmann will offenbar nur spielen.

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Essentials: Was Udo Lindenberg über Drogen sagt! – Achtung: Am 31.03. ist Ende beim Panikpreis 2010

Essentials: Udo Lindenberg - Drogen
Essentials: Udo Lindenberg - Drogen
Panikpreis 2010
Panikpreis 2010

In seinem Atelier, unter dem Dach des Hamburger Hotels Atlantic, illustriert Udo alte Lieder wie „Andrea Doria“ oder „Rudi Ratlos“. Manchmal mischt er Farben mit Likör („den kannste von der Leinwand lutschen“), stellt in Kirchen oder im Erotikmuseum aus. Gelegentlich setzt sich Udo an ein Schlagzeug, das Farbe verspritzt, den Ejakulator. „Leicht over the edge wird Künstlertum ideenreicher.“ (Artikel „Geile Hängung“, Süddeutsche Zeitung, 10.02.05, hier)
 

Allerdings: …

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Video: Steffi Stephan (Bassist) spricht über das Thema Glauben in Münster


Steffi Stephan hält DienstagsImpuls in St. Nikolaus (Teil 1) -via Youtube

Steffi Stephan ist Bassist, lebt in Münster, betreibt dort u.a. die Jovel Music Hall und ist -in Musikerkreisen, aber auch darüber hinaus- als „lebenslanger Bassist“ des Panikrockers Udo Lindenberg bekannt. Lindenbergs Karriere begann im Schlagzeugstudium in Münster, und haben sie sich da kennen- und schätzen gelernt?

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Legenden: Die Rock´n Roll Laundry von Hans-Jürgen Topf in Ludwigshafen (Linktipp)

Welcher Mann hat nicht schon mal davon geträumt, Britney Spears, Pink oder Madonna an die Wäsche zu gehen? Für Hans-Jürgen Topf ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Der passionierte Musikfan betreibt in Ludwigshafen die „Rock´n´Roll Laundry“. Und wie in so vielen Fällen hat auch hier der Zufall das Schicksal mitbestimmt.“ (Zitat Wie alles begann, Firmenwebsite, hier)

Hans-Jürgen Topf kommt nicht aus Berlin, aber aus Ludwigshafen. Das kennen wir deswegen, weil ein früherer Kandisbunzler Bundeskanzler namens „Mr. Vegetable“ dort wohnt. Inzwischen trägt Hans-Jürgen Topf die Haarpracht schütterer als früher und ist in die Jahre gekommen. Eine Art Initialzündung geschah 1982, als der unerbittliche und etwas härtere Gitarrist Ted Nugent nach Deutschland kam, um hier zu touren. Nugent war mal ein wichtiger Musiker und hat heute in Deutschland etwas an Bedeutung verloren. Hans-Jürgen Topf aber offenbar nicht, da scheint es umgekehrt gewesen zu sein.

Hans-Jürgen Topf hat ein prallgefülltes Nähkästchen namens Wäschesack und plaudert jetzt „mal unter uns gesagt“ u.a. folgende wesentlichen Erkenntnisse über ein fast dreißigjähriges Dienstjubiläum als Chef der Rock´n-Roll-Laundy, einer Art „Backstage-Wäscherei“ für Rockstars, aus:

Unter uns, nach zwei Stunden auf der Bühne riechen die Socken keiner Band nach Blumenwiese im Frühling.“ (über Slipknots Fußbekleidung)

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Zeitgeschichte: Zu Recht wurde Beatmusik immer kritisch-distanziert betrachtet

Erich Honnecker (via Youtube) Durch die Übersteigerung der Beatrhythmen werden Jugendliche zu Exzessen aufgeputscht. Yeah! Aber: Niemand hat etwas gegen eine gepflegte Beatmusik! Na also! Was einmal war, droht in Vergessenheit zu geraten. Die internationale Polka-Krise, über die wir hier berichteten, ist dagegen offensichtlich nur ein Fliegenschi…., allerdings bekennt sich die Website eindeutig zum Lebenswerk … Weiterlesen