702/12: Historische Schmachtfetzen: Die Ärzte „Du willst mich küssen“ oder: Wie ich mein Leben als „reaktionäre Sau“ fristete

[iframe_youtube video=“FWorGrRjPts“]  Du willst mich küssen! Die Ärzte (via youtube) Das waren noch Zeiten. Seufz. 1983 haben die Ärzte den Senatsrockwettbewerb gewonnen. Das Finale gewannen sie im Quartier Latin, heute „Wintergarten“ an der Potsdamer Str.. Monika Döring, Chefin vom „Loft“ (Nollendorffplatz) beschimpfte jeden, der „ihre Ärzte“ nicht zu Siegern erkor, als“reaktionäres Schwein“. Mich vor allem. … Weiterlesen

699/12: Historische Schmachtfetzen: „Rhabarber“ von Radio Wedding (1983) #Lied des Tages

Scheiß auf so viel Geduld! Schmeckt Dir der Schwachsinn beim Wein? #Radio Wedding Radio Wie bitte? Richtig. Radio Wedding, das war wie heavy petting, oder? Scheiß auf die bürgerliche Ungeduld, Radio Wedding am Mischpult abgemischt von Stephan Kaske, selbst ein Mythos. Kult. Jetzt mal ehrlich. „Rhabarber“, und die Stimme von Peter, dem Sänger, das war … Weiterlesen

666/12: Personen & Porträts: Wo ist eigentlich Christian Anders? Möglicherweise in Andratx auf Mallorca?

(Christian Anders, Demostücke aus seiner aktuellen CD) Merke: Einen Süssmatz hat, wer in jemand anderen verliebt ist. Einen Piepmatz, wer einen Vogel hat. Außerdem soll Christian Anders jetzt ein Aushängeschild für die Klagenfurter-Kärntner Musikbranche sein und hat eine offizielle Klagenfurt-Hymne komponiert. Der Klagenfurter Bürgermeister sang im Debüt gleich mal mit. ♪♫ Oh Klagenfurt….. ♪♫♫♪ Es gab … Weiterlesen

658/12: Gigs, Review: Olaf Maske performed das „Lied von der Krummen Lanke“ von Fredl Sieg

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0012: Olaf Maske – Das Lied von der Krummen Lanke – performed live! (via youtube)

Performed live am 09.03.2012 im „Wilma 163“, Ökomenischen Zentrum, Wilmersdorfer Str. 163, Berlin-Charlottenburg

Kategorie: Berliner Gassenhauer – Die nachfolgende Textfassung ist exemplarisch, Abweichungen hiervon sind bekannt.

Vor zwei Jahren im August
Habe ich noch nich jewusst,
Dass ich heute Klagelieder singen muss.
Damals hatt‘ ich g’rad entfernt
Erst de Emma kenn’jelernt;
Ach, und heute is schon mit der Liebe Schluss.
In ’nem Grunewaldlokal
Sah ich sie das erste Mal,
Sie trank Kaffee und aß Liebesknochen ‚zu.
Und ich schlängelte mich ran,
Und wir fing’n zu meckern an,
Und um achte sachten wir schon beede „Du“.

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651/12: Interview: Hildegard Knef im Gespräch mit Friedrich Luft #Historisches

[iframe_youtube video=“HADBvBQTipQ“] Hilde im Gespräch Friedrich Luft  (via youtube) Für viele war sie eine Schauspielerin. Für viele war sie Autorin. Für viele war sie Musikerin. Für viele war sie alles. Für uns war sie vor allem letzteres, eine großartige Künstlerin. Ihr zu Ehren ein „lookback“ und ein Interview in schwarz/weiß. Keine weiteren Kommentare, das Dokument … Weiterlesen

647/12: Historie: Immer Ärger mit dem Soundcheck, pfeifende Anlagen…. – Keine sang besser schlecht!

[iframe_youtube video=“O_fbMrgL4YE“] Die Knef – Einsfestival 05.02.2012 – Beim Soundcheck zum Konzert   (via youtube) Das sind die üblichen Probleme des Musikers kurz vor dem Auftritt. Der Soundcheck muss stimmen und braucht Zeit. Einsfestival zeigte Ausschnitte aus der Probenarbeit der großartigen Knef aus dem Jahre 1967. Hildegard Knef war die größte Sängerin ohne Stimme, hat Ella … Weiterlesen

640/12: Historische Schmachtfetzen: Die Band „3St“ spielte 1987 auf dem Crellefest in Schöneberg

[iframe_youtube video=“Z_hhnRFm09M“] Heut Nacht oder nie….(Version 1987)  (via youtube)  Olaf Maske (voc) – Achim Fabry (kb) – Harald Albrecht (g) – Gerd Schulze-Hackenberg (g) – Erwin Niemeyer (b) – Gerry Nennstiehl (dr) – Historisch: Band „3 st“, sprich „dreist“, rekrutiert aus „Menschenmaterial“ der vormaligen Band „FLIEGENPILZ“ – Am Bahnhof Westend 2, Charlottenburg (Speckgürtel vom Klausener … Weiterlesen

#604/11 – Historie – In den Achtzigern lebte John Thomas in Berlin & führte „Johnny & The Drivers“

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 (auf den Link klicken)

The Drivers (2008) – Banjo the Band of the Bush (CD) – Hörauschnitt ca. 1:30 Minute

John Thomas, geboren in Sydney, Australien, geht 1963 nach Melbourne. Dort gründet er die Band The Telstars. 1964 formiert er die „Flies“, die schon bald als „enfant terrible“ der dortigen Musikszene gelten. 1965 supported die Band die Rolling Stones und Roy Orbison bei ihren dortigen Konzerten. Nach einigen wilden, weiteren Experimenten verzieht es John Thomas nach London. In London gründet er die Band „Rust“ und spricht mit der EMI in Köln und nimmt ein Album namens „Underground“ auf. Nachdem Rust sich trennt, nimmt er mit der RCA in London weitere Alben auf als „Creepy John Thomas“ (Name des Erstlings) und „Brother Bat Bone“, daraus die Singleauskopplung „Ride a Rainbow“. Der inzwischen verstorbene Conny Plank nimmt die Alben mit John Thomas auf.

Das war zum Teil schon die Geschichte, jedenfalls bis dahin: Der Australier John Thomas kam auf Umwegen nach Berlin und blieb gleich hier. Für eine ganze Weile. Hier war er eine feste Institution, hier gründete er die Band „Johnny & The Drivers“. Das war in den Achtzigern und ist jetzt Geschichte. Inzwischen lebt John Thomas in London und macht immer noch Musik. Johnny Driver heißt er da, immer noch, und das letzte Album von 2008 heißt „Runnin´, Jumpin´, Standin´, Still. Aber damals, da hörte sich Johnny & The Drivers noch ganz anders an.

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575/11: News: Von der Notwendigkeit, Bericht zu erstatten über die Supergroup „SuperHeavy“

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Spezialistengruppe:Beatles oder Stones (facebook)

Sie waren doch immer die großen Erotomanen, Verführer und Weltstars: die Rockstars von gestern. Sie bekamen alles, was uns, den Fans,  zum blühenden Kopfkino serviert wurde, das wir selbst gern gehabt hätten, aber nicht hatten: Sex, Drugs & Rock´n Roll.  Jetzt sind die ersten Superstars schon im Altersheim, weitere sind verblichen. Mit genug Geld kann auch das Altersheim angenehm sein. Man bekommt einmal im Jahr „Ausgang“, in die Studios dieser Welt: SuperHeavy – die neue Supergroup von Mick Jagger, Joss Stone, Dave Stewart, A. R. Rahman und Damian Marley. Das gleichnamige Album „SuperHeavy“ erscheint am 16.09.2011. Also bald!

Ich muss zugeben, Mick Jagger, den fand ich zwar immer toll, aber die Stones konnten den Beatles nie das Wasser reichen. Das war meine subjektive Meinung. Und daran wird sich auch weiterhin definitiv nichts ändern, basta, Schluss der Diskussion, psssttt…..

Und nun kommt „Abba“ ins Spiel, also „Aber“:

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566/11: Legenden: Nun ist es so weit: Schaurig schöne Fotos von Amy Winehouse #Linktipp

Apropos: Roy Black hat in der „Band Of Gypsies“ -beta release 2.0, nichts zu suchen, versprich mir das, Amy!  Zum Finalsatz dieses Artikels, allerdings vorweggenommen! Wow, kaum ist Amy Winehouse „dahingeschieden“ und für immer von uns gegangen, treiben einem schaurig schöne Schwarz-Weiß-Fotos der Verblichenen, die gerade erst neulich geschossen wurden, die Tränen in die Augen. … Weiterlesen

565/11: Legenden: Bei den Essener Songtagen 1968 steppte der Bär #Dokumentation

Seine eingestreuten Sätze sind eine Mixtur aus Porno, Pop und Politik, ein Angriff auf ein erschrockenes Abendland und Provokation! (O-Ton des Berichterstatters über den Musiker Frank Zappa, den König der Provokateure)

Teil 1 von 2

[iframe_youtube video=“FhcJfCGzlRw“]
Degenhardt TV: Essener Songtage 1968 Teil 1 (via youtube)

„Die Nazizeit habe ich überlebt, aber das KZ habe ich nie verlassen.“ (Aleksander Kulisiewicz)

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563/11: Legenden: Was bedeutet eigentlich das Wort „Ummagumma“? #Pink Floyd #Popwissen

[iframe_youtube video=“XE0ea5RqSSg“] Astronomy Domine aus dem Album „Ummagumma“- Pink Floyd [WITH LYRICS] (via youtube) Ummagumma ist die vierte Langspielplatte der englischen Rockband Pink Floyd. Das Doppelalbum wurde am 25. Oktober 1969 veröffentlicht, wenige Monate nach dem Soundtrack von More. „Ummagumma“ ist ein Slangwort aus Cambridge für Geschlechtsverkehr. (sagt Wikipedia hier)

552/11: Lied des Tages: Janis Joplin setzte eine berühmt-berüchtigte Reihe fort und schmetterte „Summertime“

[iframe_youtube video=“SVJ7outJsyE“] Janis Joplin – Summertime (Studio Recording ’68) (via youtube) Als Klub 27 oder Club 27, alternativ Forever 27 Club (deutsch etwa: Für-immer-27-Klub) oder kurz 27 Club, wird eine Gruppe von Musikern bezeichnet, die im Alter von 27 Jahren starben. Dazu werden entweder eine bestimmte Auswahl bekannter Rock- und Bluesmusiker gezählt – namentlich Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison und Kurt Cobain –, oder … Weiterlesen

546/11: Video: Jutta Weinhold widmete 1992 Greenpeace den Song „Modern Knights“ – und wer merkte es?

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Jutta Weinhold (© Jutta Weinhold, autorisiert)
Jutta Weinhold (© Jutta Weinhold, autorisiert)

Motto: Nur laute Musik vertreibt die bösen Geister. (sagt Krautrockseite.de, hier) – Wir fügen hinzu: Das mag stimmen! Also los…

Jutta Weinhold gehört schon lange zum gesamtdeutschen sängerischen Inventar der „bunten Republik Deutschland“, die Udo Lindenberg einst besang: u.a. mit Jutta Weinhold zusammen. Doch das ist wirklich sehr, sehr lange her. Etwas weniger lang her ist es, dass 1992 Jutta Weinhold, die einzige, vernünftige Rockröhre Deutschlands, den Song „Modern Knights“ veröffentlichte, ihn Greenpeace widmete, und wer hat´s bemerkt?

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537/11: Lied des Tages: Blue Sway von Paul McCartney

[iframe_youtube video=“cFRHgk6niIc“]
Blue Sway | Paul McCartney (via Youtube)  

Ich gebe zu, bei diesem Herrn bin ich nicht ganz unparteiisch. Ich liebe den Mann und sein Lebenswerk. Und deshalb greife ich es gern auf und promote es weiter, ohne jeden Gewissensbiss. „Blue Sway“ ist ungefähr 20 Jahre alt. wurde aber erst im Juni 2011 so richtig bekannt. Der Film heisst: „A Deeper Shade of Blue“. Die Website zu dem Film ist angehängt. Einen Song gibt es noch: Da geht mir das Herz auf.

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536/11: Linktipp: Zum heutigen Geburtstag von Les Paul berichtet H.P. Daniels im TAGESSPIEGEL

 Curt Nolte mit Dank Die Gitarrenfirma Gibson, der er seine Entdeckung 1946 anbot, wollte so eine komischen „Besenstiel mit Tonabnehmern“ zunächst nicht bauen. Doch als der Radiotechniker Leo Fender 1951 mit der Fender Broadcaster (später umbenannt zu Telecaster) auch eine Massivholz-Gitarre auf den Markt brachte, entschied sich Gibson, das Modell „Les Paul“ serienmäßig zu produzieren. … Weiterlesen

532/11: Legenden: Was sich in der Berliner Waldbühne abspielte, als die Rolling Stones kamen, ist….

Popfan bleibt Popfan. #Radiowerbung – Rockfan bleibt Rockfan. Aber um Rockfans kennenzulernen, musste auch frech sein: frech wie die „Steifen Pfefferminznippel“. Bzw. frisch & frech! #Eigenes Credo

Ich war damals noch zu klein, um mir die „härteste Rockband der Welt“ anzusehen in der Berliner Waldbühne und genau genommen war das auch gar nicht so schlecht. Andere aber fuhren zum Konzert hin und genossen es dann in vollen Zügen. Wir haben darüber bereits vor längerem ein Interview geführt und es hier veröffentlicht. Insofern sind wir der Chronistenpflicht eigentlich schon nachgekommen. Wenn da nur nicht das digitale Messitum wäre. Man findet noch was.

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530/11: Linktipp: Klaus Voormann im Interview über seine Hamburger Zeit und die Position „Bassist“

Voormann: „Was die Wurzeln der Beatles angeht, wäre ich in gewisser Hinsicht besser gewesen als Paul.“ (im Interview, Link unten) Weil Hamburg früher sozusagen Entenschwanzhausen hieß, lesen wir im Interview mit Klaus Voormann vom „verkannten Genie“ am viersaitigen Elektrobass und von Mutmaßungen, wer in dieser Band namens Beatles die bessere Wahl gewesen wäre. Das ist … Weiterlesen

500/11: Video: John Lennon spielte mit Miles Davis Basketball, während Yoko das Kind umhegte…

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Was einen erwartetet: Footage der Austellung von John & Yoko in Syracuse, von John´s Geburtstagsparty 1972 und Ausschnitte aus dem „One To Tone“ Concert in MSG, weiterer Footagestuff aus Allen Klein´s Haus, dem damaligen Manager der Rolling Stones und zeitweisen Weggefährten der Beatles (allerdings mit Widerwillen durch Paul McCartney) bzw. von John Lennon´s Soloprojekten

Schlecht lebte es sich nicht als Rockstar, bzw. als Jazzmusiker von Weltruf, will man meinen, wenn man diesen „footage stuff“, diverse Videoschnipsel aus dem Privatleben von John Lennon durchschaut. Sie ließen es sich gut gehen, feierten und waren immer ein bisschen „jeck“ drauf. Andy Warhol war dabei, als 1972 John Lennon Geburtstag feierte und Miles Davis, sonst eher bekannt für Unsportlichkeit infolge erheblichen Drogenkonsums. Doch die Körper waren noch nicht so ausgezehrt, und irgendwie war man auch noch lange nicht tot.

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499/11: Legenden: Paul Kuhn ist eine lebende Legende, ein „all lifetime favourite“ meinerseits und Berliner, nach alledem!

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„Musik kannst du später immer noch machen – lern erst einmal einen gescheiten Beruf!“ #Paul Kuhn und 1.000.000 (oder mehr) andere Musiker über ihre Kindheitserinnerungen, ihre Musikerlaufbahn betreffend….

Alle halten Paul „Paulchen“ Kuhn für einen Berliner. Paul Kuhn aber kommt aus Wiesbaden im Hessischen. Damit das schon mal klar ist. Der Mann ist Jahrgang 1928 und als Beruf nennt die deutsche Wikipedia „Pianist“, obwohl das wohl die Untertreibung des Jahrhunderts sein dürfte. Fragt man Paul Kuhn danach, was ihm so richtig zu Herzen geht, wird er einsilbig, einsilbiger, übrig bleibt am Ende einer gewissen Wartestellung vielleicht noch „Frank Sinatra“ oder „Ella Fitzgerald“, aber, so fügt er entschuldigend hinzu: „Sowas gibt es ja heute nicht mehr.“ Die heutige Musik weiß er kenntnisreich einzuordnen: Im Grunde genommen gibt es kaum noch erträgliche Musik. Der Mann am Klavier wird er genannt, heutzutage trägt er gern orangefarben eingetönte Brillengläser, eher klobiger Zuschnitt, am Ohr prangt ein Hörgerät. Ist am Ende die Einfärbung der Gläser eine Art „ertragbarer Zustand“ der Gegenwart, weil die Musik beschissen und die Texte zu flach geworden sind?

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478/11: Historie: Der letzte Auftritt von Jimi Hendrix, Beate Uhse und die Erinnerung an Fehmarn


Fehmarn Love & Peace Open Air 1970 silent 8mm (diff. source) w/ Jimi Hendrix

Merke: Wenn einer was bloggt, das dich an was erinnert, was du selbst erlebt hast, dann spricht man nicht von Bockmist, sondern von Experience, vom Lesen aus Erfahrung. Auch nicht vom Bloggmist. Die Experience lässt sich nun teilen, man lebt vom Gesagten! #Experiences – Aus der Filmdokumentation wird deutlich, dass die Godmother des „german porno“ Beate Uhse ihre Hände tief drin hatte: Das Festival war in finanziellen Schwierigkeiten und die Flensburgerin half mit, dass das Desaster nicht grenzenlos wurde. Zurück bleiben „romantische Erinnerungen“.

Es ist wirklich lange her: Jimi Hendrix trat am 06. September 1970 auf Fehmarn auf, und dann starb er uns einfach so weg: es war einer der schmerzlichsten Verluste aller Zeiten. Weitere wie dieser sind im „Club of 27“ vereinigt: Janis Joplin, Jim Morrison…. Aber auch die Berliner Band Ton, Steine, Scherben unter der Ägide des späteren Königs von Deutschland, Rio Reiser, trat dort auf, noch unter dem Namen Rote Steine. Das ist jetzt Geschichte und gleichwohl bleibende Erinnerung. So wie bei Mark Eins, der sich heute daran erinnerte. Weil Hollow Skai was bloggte.

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440/11: Historischer Schmachtfetzen: Der Blues 1981 von Interzone passt zum heutigen Sonntag

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Hat jemand schon mal um Heiner Pudelko geweint? Sein zu früher Tod war ein Verlust, den Berlins Musikszene nicht verschmerzt hat. Denn Heiner Pudelko war einzigartig! Oder kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der Heiner ersetzt? Wetten dass nicht?

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418/11: Geburtstag: Happy birthday, Neil Diamond! – Eine Songwriterlegende wird 70!

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Ich legte die CD „Sketches Of Spain“ von Miles Davis, erschienen 1960, ein und schlug den Anderen vor, sich mal die spanisch anmutenden Trompetensätze auf der Scheibe anzuhören. Nach kurzem sagte der Gitarrist zu mir, er legt jetzt mal was anderes auf. Das macht ihn depressiv. Er lachte, das fand er lustig. Miles Davis macht ihn depressiv, sagt er: Selbst schuld. Für gute Musik muss man sich „das Ohr“ hart erarbeiten! Dieselben nicht so schnell zumachen. Nicht so oberflächlich bleiben. Es ist schon ein ganzer Lebensentwurf, „open minded“ für Neues zu sein und es vor allem zu bleiben. Nicht jedermanns Sache…

So erging es mir auch mit Neil Diamond, nein, nicht so, sondern so ähnlich. Der Unterschied: Ich war erheblich jünger. Es war in den frühen Siebzigern, wann genau erinnere ich nicht mehr so genau. Song sung blue war so ein Song, dem ich zunächst nichts abgewinnen mochte und irgendwie fand ich auch, er sei eher irgendwie „spießbürgerlich“. Allerdings gab es noch einige andere Songs dieses Sängers Neil Diamond, und ich muss rückblickend sagen, dass sich seine Ideen für gute Songs in meinem Gehirn festgefressen haben, heute bin ich voll guter Gedanken, wenn ich Neil Diamond vor meinem geistigen Auge zum 70-sten Geburtstag gratuliere.

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392/11: Historische Schinken: The Petards stritten 1966 vor Gericht, es ging laut zu!

The Petards, darüber schreibt die deutsche Wikipedia auszugsweise folgendes: 1966 musste sich die Band infolge eines Konzertes vor dem Amtsgericht Schwalmstadt verantworten – der Vorwurf lautete auf „Lärmbelästigung“. Einzigartig in der Geschichte des Rechtswesens dürfte wohl die Beweisfindung des Richters gewesen sein: Er bat die Band, im Gerichtssaal zu den Instrumenten zu greifen – nur … Weiterlesen

381/11: Nachruf: Gerry Rafferty „Baker Street“ ist tot!


Gerry Rafferty – Baker Street (1978)- via Youtube

Gerry Raffertys Tod kam nach langer Krankheit, wie Agent Paul Charles verlauten ließ. Nach einem Zusammenbruch im November war der Musiker ins Krankenhaus eingeliefert worden. Nach den Worten seines Agenten starb Rafferty, der Alkoholprobleme hatte, friedlich zu Hause. Seine Familie sei an seinem Sterbebett gewesen. Zuletzt hatte Rafferty im Jahre 2009 das Album „Life Goes On“ veröffentlicht. (Spiegel Online, Link unten)

Life goes on, tja, oder auch nicht! Dass wir nun noch viele, weitere Worte machen müssen, gilt als eher unwahrscheinlich. Die deutsche Presse hat sich schon ausgetobt.

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375/10: Legenden: Lovely Linda – „Wir haben Glück gehabt, wir haben uns einfach geliebt.“ #McCartney #TulipArchives


Lovely Linda – Paul McCartney (via Youtube) – Linkerneuerung: 13.08.15

Ich lese gerade: „Bekenntnisse“, Nina Hagen („the incredible Hagen“, das ist in Berlin ein geflügeltes Wort“)

Das ist ein untypischer Weihnachtsbanner und kein Zipfelmützchen, keine Bommeln, sondern eine spirituelle Pause. Das Gedenken an eine Frau, die eine ganz besondere Frau gewesen sein muss. Wenn ein ganz, ganz besonderer Mann eine vermutlich ganz besondere Frau heiratet und mit ihr mehrere Kinder auf die Welt schafft, muss doch diese Frau auch…., oder? Na klar. Alles andere wäre hanebüchener Unsinn.

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#368.10 – #Linktipp – Keith Richards veröffentlicht Memoiren, Würstchen & Kartoffelbrei, Sekt, Sex & kaum Selters

Das Beste kommt auf Seite 692. Es ist Keith Richards Rezept für Würstchen und Kartoffelbrei. Da schreibt das Herz der Rolling Stones, der coolste Hund der Rockgeschichte, der zäheste Riff-Schrubber vor dem Herrn seine Autobiografie – und was finden wir darin? Eine mehrseitige Abhandlung über Haushaltstipps. sagt übrigens die TAZ auszugsweise hier. Darauf nur hinzuweisen … Weiterlesen

366/10: FotoPodcast: Sie waren Ikonen ihrer Zeit, Jimi Hendrix und Uschi Obermaier und beide waren Poster!

Ikonen ihrer Zeit: Jimi Hendrix und Uschi Obermaier

Beklagte sich das Poster:

Treat Me Like A Prisoner
Treat Me Like A Fool
Treat Me Like A Looser
Use Me As A Tool
Waste Me Till I’m Hungry
Lose Me In The Cold
Treat Me Like A Criminal
Just A Shadow On The Wall

(Shadow On The Wall, Roger Chapmann & Mike Oldfield)

Nur mal so: So ungefähr muss man sich viele Wohnzimmerwände von Endsechziger-Jahre-Menschen vorstellen, bevor sie dann erwachsen werden mussten und sich nichts mehr trauten. Die Arbeitsbedingungen von Postern hatten es nicht leicht in dieser Zeit! Gesehen auf muenchenblogger. Schönes Foto: dokumentiert gut „eine Zeit“, die mal war. War!

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358/10: Linktipp: Aus Anlass des heutigen Todestags-Jubiläums von John Lennon! #Ausgehtipp

„Nowhere Man“ war das erste Lied, das mein Sohn in seinem Leben gehört hat. Als ich ihn kurz nach seiner Geburt im Arm hielt und durch den Kreißsaal trug, während seine Mama noch ärztlich versorgt wurde, habe ich es ihm vorgesungen und ihn angeschaut dabei. (H.P. Daniels, Tagesspiegel, Online vom 08.12.10) Aus zwei Gründen müssen … Weiterlesen

357/10: Legenden: Dieter Bohlen der Warteschleife, Melodien für Telefonhörer, SPLIFF & Co.


Telefonterror – Spliff – via Youtube

Es ist egal, was du machst,
oder dir vorgenommen hast,
hak’s ab,
denn es ist schon zu spät.
Ein kleiner Wicht will das nicht
was du auch tust, er unterbricht,
er steht versessen in der Ecke rum und blääät:
Ruf doch mal nicht an!!!

Laß den Telefon-Terror
ruf mich bitte nicht mehr an,
es gibt gar nichts auf der Welt,
was jetzt so wichtig sein kann.
Wenn ich dich brauch‘, greif ich auch mal
zum Telefon und wähl‘ deine Nummer,
doch dann gehst du nicht ran.
Dein Automat ist am Draht
und informiert mich knüppelhart,
dass du jetzt Ruhe brauchst und gibt mir einen Rat:
Ruf dochmal nicht an!!!

Laß den Telefon-Terror… (Spliff, 85555)

Um mit einer altbekannten Berliner Band der späten Siebziger und frühen Achtziger zuvorderst zu beginnen und dem Sendeauftrag dieser Website unbedingt gerecht zu werden. Es war die vormalige Lok Kreuzberg, die dann (leider nur) übergangsweise die vielversprechendste Rosskastanie der deutschen Nation, Nina Hagen, begleitete, um dann schließlich ein komplettes Morphing zu durchleben. Diese Band hieß: „SPLIFF“ und gehörte ganz ohne jeden Zweifel zu den weltbewegendsten Bands im gesamtdeutschen Sprachraum. Tja, sabber, geifern, zeter, zipp zipp: Die Jahre sind vorbei.

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355/10: Legenden: Das ROCK CITY Berlin war der Szene-Almanach der 80ties und wurde nun gesichtet!

Alter! Erzähl keinen Scheiß! ROCK CITY, das ist Geschichte, gestern, vorgestern, längst abgelaufen, steht da wie abgestandene Milch! Heute gibt es Internet! Klar wären wir früher ohne solche Bücher vollkommen aufgeschmissen gewesen. Ganze Bands haben sich mit diesen Büchern gegründet, neu zusammengesetzt! Musiker fanden sich wieder! Eine transparente Szene entstand erstmals….

Wir schneiden und schwurbeln noch ein bisschen am alten Schinken „Historie“ von Berlin herum und in diesem Zusammenhang an Praxis, Rat und Tat der Berliner Musikszene. Das Internet gibt es noch nicht, erinnert Ihr euch: Das Faxgerät wurde erst ca. 1988 gang und gäbe, das war schon irgendwie preelektronisches Knowhow, wie man Nachrichten praktisch fast zeitgleich versenden konnte. Wer aber den Überblick behalten wollte, der musste sich Bücher zulegen, Zeitschriften wie TIP und Zitty, die ausgesprochen große Teile mit Nachschlage-Appendixen (Anhängen) ständig verwalteten und aktualisierten.

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354/10: Legenden: Am 08. Dezember 1980 wurde John Lennon von einem Verrückten erschossen!

30. Todestag von John Lennon! – Fernsehtipp! Vor ziemlich genau dreißig Jahren ist John Lennon in New York von einem Verrückten erschossen worden. Anlass an John Lennon zu denken! Aus diesem Anlass zeigt das Fernsehprogramm EinsExtra um 20:15 Uhr „John Lennon – Ein Tag im Leben“ google spielt verrückt: Liegt es an John Lennon? Band … Weiterlesen

337/10: Historie: Mir kann keiner sagen, dass das nichts taugt musikalisch, oder?

Prince – via youtube Nein, mir kann niemand sagen, dass das nicht sozusagen -fast, ein bisschen- unerreicht ist! Dieser Mann wusste zu musizieren. Und das Beste: er weiß es noch immer! Er ist ein musikalischer Gott, auch wenn das Video schon ein paar Jahre alt ist. Wer was anderes sagt, gut, Schnauze! 😉 Der Name … Weiterlesen

298/10: Legenden: Google spielt heute verrückt, eine Chance? Wegen John Lennon!

Nein, keine Chance, um es gleich vorweg zu nehmen: Wenn google verrückt spielt, dann will google das und dann darfst du nicht widersprechen. Der Anlass dafür ist, dass heutzutage Wirtschaftsmilliardäre Fans eines eher links oder besser schwärmerisch orientierten, unverbesserlichen Weltverbesserers sein können. John Winston Lennon wäre heute siebzig geworden. Hätte nicht dieser Vollpfosten Chapmann den Fänger im Roggen gelesen und geheime Befehle empfangen, er müsse John Lennon hinrichten. Nun teilt sich die Weltgeschichte der populären Rockmusik in Vierzig-Vierzig-Dreißig-Hammelsprünge ein: 1940 (Geburt) – 1980 (Tot) – 2010 (vorsätzlicher Googledoodle). Alle Dekaden wieder kommt ein Christuskind!

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285/10: Legenden: John Mayall´s neues Box-Set „So many roads: an Anthology“ erscheint #Linktipp

Und niemand in Berlin kann dazu besser etwas sagen, als H.P. Daniels im Tagesspiegel. Er sagt u.a. und so haben wir auch schon hie und da gedacht, oder etwa nicht? Im Juni, als der alte englische Blues-Mann John Mayall im Berliner C-Club auftrat, erschrak man ein bisschen beim Anblick seiner Konzertbesucher: So alt sind wir … Weiterlesen

282/10: Rememberance (Erinnerung): Mahalia Jackson [* 1911 – + 1972] – Gospelsängerin

Mahalia Jackson & Nat King Cole – Steal Away (1957) (via Youtube) Virtueller Gedenkstein für Mahalia Jackson, vollkommen ohne jeden Anlass. Nächstes Jahr wäre sie hundert geworden! Wäre, wurde sie aber nicht! Hat nicht sollen sein! Mehr Informationen zu Mahalia Jackson (wikipedia)

281/10: Legenden: Moden + Strömungen speisen sich nicht aus dem Erscheinungsdatum, sondern aus meiner Bereitschaft, die Realität Revue passieren zu lassen.

Das ist der Unterschied: Mitte der Vierziger des vergangenen Jahrhunderts hatten die Menschen die Stalinorgel gesehen! Mitte der Siebziger wurde sie durch bunte Lichtorgeln und Stroboskope (Psycholights) ersetzt. Dazu konnte, wer mochte, tanzen. Dies war die Banalisierung des Bedeutungslosen der Siebziger Jahre. Dabei war das Herbeischaffen und der Einsatz von Stalinorgeln alles andere als bedeutungslos: die Sowjetunion hatte den „Vaterländischen Befreiungskrieg“ losgeschlagen. Mit gutem Erfolg: das mörderische Biest namens Hitler wurde vernichtend geschlagen! Die Seventies waren möglich geworden! (gewagte These) 

Ich weiß nicht, wie es Euch geht? Mir geht es so und darüber denke ich gerade nach.

Zuerst habe ich die Musik „wider Willen“ aufgedrückt bekommen. Da lief was im Schwarz-Weiß-Fernsehen, namens Hitparade mit Dieter Thomas Heck. Schon bald switchten wir auf Farbe um. Nun sah ich Rex Gildo, Jürgen Marcus, Cindy & Bert, Bernd Clüver, Udo Jürgens und viele andere mehr, darunter auch Katja Ebstein oder Mary Roos. Zuerst war ich ein Fan von Chris Roberts, der sang die bedeutungsschwangeren Worte „Ich bin verliebt in die Liebe, sie ist oley hey für mich….“. Das sprach mich gleich an.

Irgendwann machte es ratsch und ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wann das war? Meiner Erinnerung nach war ich bei einem Freund zu Besuch, dessen Eltern ihm schon eine ganz beträchtliche,  moderne und wohl teure, weiße Schleiflack-Stereoanlage gekauft hatten. Mein Freund, genauso alt wie ich, legte eine Platte auf den Plattenteller. In seinem Zimmer hatte der Vater bereits auch eine Lichtorgel installiert, bestehend aus drei bunten Scheinwerfern, die ein Grundlicht zur Verfügung stellten und sobald die Musik begann, zuckten die Lichter im Takt der Musik.

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262/10: Band-Soziologe: Bernd Sauer-Diete, Basspunk, Fotograf, Blogger, Aussteller i.S. Jimi Hendrix

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Zum 40. Todestag des Gitarristen, Sängers und Komponisten JIMI HENDRIX (t 18.09.1970) zeige ich etwa 35 Plakate, Kunstwerke, Fotos & Memorabilia meiner Hendrix-Sammlung, alle professionell gerahmt & verglast, darunter Grafiken & Bilder von Günter Kieser, Martin Sharp, Waldemar Swierzy, MTO street artist, Günter Zint, u.a. Neben den gerahmten Bildern steht ein Posterständer in der Galerie mit vielen weiteren Postern & Bildern, die wie die gerahmten Kunstwerke ebenfalls käuflich zu erwerben sind. Zwischen 3 und 3000 Euro gibt es für jeden Geldbeutel etwas Passendes. – Bernd Sauer-Diete auf seiner Homepage hier

Okay, die Titulierung dieses Artikels ist etwas schief, und das kommt so: Bernd Sauer-Diete, Jahrgang 1959, wohnt, lebt, arbeitet und musiziert in Berlin. In der Zeit vom 04.09.2010 (Vernissage) und bis zum 40. Jahrestag des letzten Berlin-Konzerts des Gitarrenhelden Jimi Hendrix, dem 18.09.2010 (Finissage) frönt Bernd Sauer-Diete, Migrant mit schwäbischem Hintergrund (Eigenzeugnis), Bassist der Berliner Gruppe Raum Zwei, einem langgehegten Herzenswunsch.

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255/10: Historische Schmachtfetzen: 2002 traten Nina Hill & Rian Es als Gaststars im Quasimodo auf

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Rubrik: Was macht eigentlich Queen Yahna? Antwort: Zu wenig in Berlin! Ist aber immer wieder mal hier in Berlin!

Es war im Jahre 2002 zu Pfingsten. Das Abendprogramm war stimmig: Queen Yahna spielte im Quasimodo, ihre Band nannte sich seinerzeit Cosmic Funk Orchestra. Und so klang es auch. Am Schlagzeug Joe di Carlo aus New York, noch heute in Berlin sehr aktiv. Queen Yahna war seinerzeit noch überwiegend in Berlin und Umgebung tätig. Heute hat sie eine Vielzahl von Engagements auch anderswo, so z.B. in der Schweiz. Als besondere Attraktion: Nina Hill und Rian Es, beide begnadete Sänger(innen). Das Stück, das sie zum Besten gaben: Papa Was A Rolling Stone. Der Livemitschnitt davon ist hier unten eingefügt. Viel Spaß. Ein Stück lebendiger Berliner Live-Geschichte.

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224/10: FotoPaparazzi: Legende J.-E. Berendt schrieb 1953 das Jazzbuch #Historische Schinken

FotoPodcast: Schautafel - Das Jazzbuch (1953)
FotoPodcast: Schautafel - Das Jazzbuch (1953)

Damals hieß Jazzmusik noch „Negermusik“, niemand nahm daran Anstoß. Heute undenkbar. Wie geschnitten Brot verkaufte sich dieses Buch und es stand bald in Deutschlands Gelsenkirchener Barock-Wohnzimmern (tja, Jüngere, mal nach googlen…, ich mein, nach den Wohnzimmern!). Joachim-Ernst Berendt ist sicherheitshalber verlinkt. Der Mann war mal wichtig in Deutschland. Das Foto zeigt ein Schaubild aus der 4. Auflage der 1953 erschienenen Erstveröffentlichung.

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222/10: Legenden: Gesprochen mit Sherry Bertram, Berliner Musiker-Urgestein #Streiflichter

Wer Sherry Bertram nicht kennt, hat die Welt verpennt, zumindest die Berliner Musikwelt! Oder ist zu jung, aber das ändert sich jetzt!

Heute telefoniert. Am Telefon: Hans-Dieter „Sherry“ Bertram, Berliner Musikerurgestein, kennen wir schon seit nachweislich mehr als 25 Jahren. War schon damals extrem aktiv. Ist lizensierter Arbeitsvermittler für Studiomusiker und Chöre. Kennt die Berliner Musikszene aus dem „EffEff“.

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186/10: Historische Schmachtfetzen: In Westberlin wurde 1983 ein neuer Radiosender gegründet!

Banner Legenden: Historische Schmachtfetzen

Textfetzen: Ich seh den Typen da im Werbeprogramm, der sieht gut aus, der macht mich an. Mir laufen keine 1000 Frauen hinterher, warum kann ich nicht so sein, wie der, yeah, yeah? – Kauf dir die Leidenschaft im Husten- und Orangensaft, tonight, den Duft der weiten Welt im Deospray für wenig Geld, geht high, ….sei frei, rauch Marlboro, kauf dir nen Sattel und keep cool… (Radio Wedding (1983), Song: Reklame)

Wie war das 1983? Richtig, ein vollkommen willkürliches Brainstorming in Stichworten:

  • (West)Berlin war eine der wenigen Städte der Welt, die lange nach dem Mittelalter noch von einer funktionierenden Stadtmauer umschlossen wurde. Wer raus wollte, wollte rein und musste Zwangsumtausch bezahlen und das Reiseziel genauer angeben. Wer weiter weg wollte, fühlte sich als „Transe“, Kurzform für „Transitreisender“. „Nach Helmstedt Kaffee trinken, war eine gern benutzte Redewendung.
  • Lummerland ist noch nicht gänzlich abgebrannt: Die Tage eines Innensenators und bekennenden Hardliners namens Heinrich Lummer (CDU) waren noch nicht verblasst. Er regierte mit streitigem Zepter von 1981 bis 1986 als Innensenator die aufgeheizte Westhälfte Berlins. Die Behauptung, ein gewisser Klaus-Jürgen Rattay sei Opfer eines inszenierten Busunfalls mit Todesfolge, hielt sich immer noch hartnäckig. Bewiesen wurde das nie.
  • Radio und Fernsehen, das waren einsame öffentlich-rechtliche Solitäre, noch war das Projekt „offener Kanal Berlin“ nicht am Start, indem später verschiedene Menschen versuchen sollten, „Radio und Fernsehen von unten“ zu inszenieren. Das war dann in Wedding, übrigens, in der Voltastr.. Es war also von vornherein nicht die abwegigste Idee von ein paar jüngeren Nachwuchsmusikern, einen neuen, weiteren Radiosender zu gründen. Dessen Befehlsstelle soll Gerüchten zufolge in Wedding gleich hinter der SPD-Zentrale (Mülllerstr.) in der Wildenowstr. gelegen haben. Die neue Band namens RADIO WEDDING wurde als „Exempel“ gegen die Medienoligarchie der Öffentlich-Rechtlichen statuiert, oder war’s am Ende ein ganz anderer Grund? Na ja, unwichtig.

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164/10: Trendbarometer: Die Geschichte der längeren Bandnamen ist alt, ganz schön alt….

Bandreinkarnation dieser Tage in Berlin:

The famous, xtraordinary blackbirds.tv feat. Rian Es on the Humble Pie of Apple Cheese Cake (ungefährer Bandname in Planung)

Paul McCartney (wer?) hat das mal so erzählt. Der George Harrison (wer?) hielt sich 1967 kiffend und sinnierend in Frisco (San Francisco) auf in der Bay. Das war eine wilde Zeit. Aha. Überall schossen an der Westküste der Staaten so neue Bands aus dem Nichts, mit merkwürdigen Namen. Ein solcher merkwürdiger Langname war beispielsweise: „Big Brother & The Holding Company“ und erst durch Hinzufügung des damals noch keineswegs gebräuchlichen „feat.“ (für: featuring) einer Sängerin namens Janis Joplin bekam die Sache einen tieferen Sinn. Todd Wagner, Gitarrist aus Berlin, hatte eine diesem Trend ganz und gar gegenläufige Aufgabe: Er „featurte“ ein Projekt, das auf die Losung „Band ohne Namen“ hört, als Gitarrist.

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140/10: Social Networking: Andreas Gäbel, Jazzgitarrist, die Beatles, Stones und die Zeitlosigkeit…

 

Musiker haben in meinen Augen sehr viel mit Ärzten zu tun – die Menschen kommen ins Konzert, um sich durch Musik behandeln zu lassen. Daß es Musik noch nicht auf Rezept gibt, ist mir schleierhaft.“ (Credo von Ernst Bier, Jazzschlagzeuger in Berlin)

Um die Welt richtig zu begreifen, muss man manchmal aufs Bild klicken, wie in diesem Fall. Dann ist es groß und lesbar.

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122/10: Foto des Tages: Nora Haase besuchte Berlin Anfang 2009 – auch die Tamara-Danz-Straße

Nora Haase in Berlin - Foto: Privatarchiv
Nora Haase in Berlin - Foto: Privatarchiv

Nora Haase lebt nicht in Berlin, sondern anderswo. Allerdings weilt sie auch gern mal in Berlin. Das Foto hatte blackbirds.tv schon vor dem großen Website-Relaunch veröffentlicht, um auf die Tamara-Danz-Straße in Berlin hinzuweisen. Nun sind sie beide wieder hier:

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113/10: Legenden: Am 26.04.2007 verstarb Frank-Jürgen „Effjot“ Krüger, Gitarrist (R.I.P.)

Westberlin kam aus dem Radio, mit Spliff, Nina Hagen und Ideal, mit SFBeat und Lord Knut, aber auch mit Lou Reed, Nick Cave und David Bowie. Ich fühl’ mich gut, ich steh’ auf Berlin!, sang Ideal, und ich sang mit, auch wenn ich nie am Bahnhof Zoo ankam wie Annette Humpe, sondern auf dem tristen Vorortbahnhof Schöneweide. (Website Berliner Freiheit, Link am Ende des Artikels)

Der Gitarrist Frank-Jürgen Krüger – genannt FJ Krüger – war in der Berliner Musikszene wohlgelitten und eigentlich sehr gut herumgekommen. Er hat viele, viele Projekte gemacht, sich an ihnen beteiligt und ihnen als Begleitmusiker oder auch als „Mann in der 1. Reihe“ seinen Stempel aufgedrückt. Erhalten geblieben sind ausgesprochen verrückte Videos, wie das der Dominas aus Berlin, die Beteiligung bei Heiner Pudelko, dem Frontmann von Interzone, und aber vor allem die stilbildende, exklusive Zusammenarbeit mit drei weiteren Ausnahmemusikern in einer Band namens IDEAL.

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94/10: Legenden: Heute vor genau 40 Jahren trennten sich die Beatles für immer…

The Beatles - Let it be (1970)

The Beatles - Let it be (1970)

Es ist ein Gräuel, dass man das Leben eines anderen beenden kann, wenn man sein eigenes Leben nicht im Griff hat.“ (George Harrison in Pressemeldung zur Ermordung von John Lennon)

Ein vielfach und weit verbreiteter Irrtum über die Beatles lautet, dass deren letztes Album „Let It Be“ gewesen sei und dass in dem Song die Erkenntnis titelgebend gewesen sei, es nunmehr bitte schön sein zu lassen mit der gemeinsamen Musik. Richtig ist, dass das Album Let It Be das vorletzte Album der Beatles war, wenn es auch später -am 08. April 1970- erschien, als das definitiv letzte Album der Beatles: Abbey Road (Veröffentlichung: 26. September 1969).

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