Gigs/Review: Pat Metheny spielte am 02.03.10 in der Philharmonie ein bisschen Gitarre – die Untertreibung!

Pat Metheny (1/4) - Philharmonie 02.03.10
Pat Metheny (1/4) - Philharmonie 02.03.10

„Orchestrionics“ is the term that I am using to describe a method of developing ensemble-oriented music using acoustic and acoustoelectric musical instruments that are mechanically controlled in a variety of ways, using solenoids and pneumatics. With a guitar, pen or keyboard I am able to create a detailed compositional environment or a spontaneously developed improvisation, with the pieces on this particular recording leaning toward the compositional side of the spectrum. On top of these layers of acoustic sound, I add my conventional electric guitar playing as an improvised component.“ (Pat Metheny, eigene Website, hier) 

Die Philharmonie ist sehr gut gefüllt. Erschienen sind viele „ältere Semester“, darunter offenbar auch viele Gitarrenkundige. Die Jüngeren, die erschienen sind, sind Söhne oder Töchter, manche davon mufflig dreinblickend, Kultur und so´nen Mist. Man sieht’s den (älteren) Besuchern an, dass sie sich nicht wagen, ohne ein Quäntchen Vorbildung zu erscheinen oder auf ihre Art kulturbeflissen. Sie blicken so sachverständig drein.

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DSDS-Nachlese: Highlander-Theorie geht diesmal nicht auf. Wer gewinnt? Die Gewinner…

Bislang hatte DSDS immer viel mit dem Film Highlander (Hauptrolle: Christopher Lambert) gemeinsam. Doch das dürfte diesmal anders sein. Die Redaktion von blackbirds.tv hat bereits entschieden, wer diesmal Endsieger der gesamten 7. Staffel wird.

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MSP: Berlin im Trend? Was wünscht sich das Publikum, soll mit der Musik geschehen?

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Live Konzerte erleben in den letzten Jahren einen Boom. Das Publikum wünscht sich die Musik aus der Anonymität des Internet dahin zurück, wo sie die größte Magie entfaltet und zum wirklichen Erlebnis wird – auf die Bühne.“ (Quelle: artribut.de – über uns – 20.02.10)

Offensichtlich: da sind einige Idealisten am Werk. Das Credo ist nachlesbar auf der Website und stellt gewissermaßen eine Selbstanzeige dar:

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DSDS-Nachlese: DSDS reloaded – Viele „geile Weiber“, aber sehr gute Sänger – Nachlese 13.02.2010

screenshot.DSDS
screenshot.DSDS

DSDS hatte gestern Abend vermutlich wieder gute Quoten. Die Show geht in die xte Runde. Dass diese den Kandidaten zu vielem verhilft, ist bekannt, vor allem aber, wozu sie den Kandidaten mit Sicherheit nicht verhilft: zu einer nachhaltigen Karriere im ShowBiz. Und so liest sich heute auch bei Yahoo das NewsModul. Es heißt: „Noch nie so geile Weiber, wie in diesem Jahr.“ Dass dies das sei, worum es in der Show geht, hatte man ich gestern noch nicht geblickt. Es lag wahrscheinlich an dem fundamentalen Irrtum, diese Sendung sei so etwas, was es früher leider noch nicht gegeben habe: eine faire und auf das Kernanliegen „gute Musik“ ausgerichtete Talentsucher-Werkstatt in angenehmer, öffentlicher Workshop-Atmosphäre. Spätestens als der Kandidat Marcel Pluschke „Country Roads“ (John Denver) zum Besten gab, war klar, dass dieser fixen Idee  zu folgen sinnlos ist. Und bleibt.

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HowTo (Basiswissen): Wie man einen Geburtstagssong trotz roter Nase richtig präsentiert

HowTo: Compose a Birthday Song

[audio:https://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2010/02/Olaf.Maske_Einmal.im.Jahr_low.mp3]
Einmal im Jahr – Olaf Maske (recorded live)

Jesus war ein Clown. (Reinhard Horstkotte aka Clown Filou)

Richtig. Einmal im Jahr hat der Mensch Geburtstag. Der angebotenen Hörprobe oben ist allerdings ein Kuriosum zu entnehmen: Olaf Maske macht einen jährlichen Turnaround von regelmäßig 366 Tagen aus! Trick, Stilmittel oder schlicht Irrtum? Die Klassiker, die man dazu singen kann, sind an einer Hand abzuzählen und allgemein bekannt. Ein HowTo nennt man im Netz eine Art Gebrauchsanweisung. Wie man einen Birthday Song komponiert, ist angesichts so wunderbarer Kompositionen wie dem Earth-Song von Michael Jackson (R.I.P.) demgegenüber Basiswissen. Inwieweit das mit roten Nasen zu tun haben muss, wird ebenfalls noch erläutert werden. Es gibt da einen Zusammenhang. Man muss ihn nur sehen.

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Review: Ein Paparazzo spielte der Redaktion heimlich gedrehtes Videomaterial zu… Ramses rockt!

  Nur ein Schurke nutzt die Gurke manchmal auch als völlig anderen Gegenstand  (Hugo Egon Balder, Der Gemüsemann, zu Gast bei Inas Nacht, Video hier) Eine Art heimliches Videomaterial, im Volksmund ein bootleg, von der Proberaumparty im Dunstkreis Teltow am vergangenen Samstag. Ganz am Ende des Videos ist deutlich zu hören. Auch Kermit, der Frosch, … Weiterlesen

Review: Der Dunstkreis Teltow wächst sich zum Szenetreff aus…


(Nachvertones Kentucky schreit ficken via Youtube)

Ein Proberaum, das ist ein uns sehr vertrauter, heimeliger Ort, an dem wir uns wohlfühlen wollen und wo wir eine gewisse Lebenszeit verbringen. Wenn mehrere Proberäume aneinander aufgereiht liegen, z.B. in einem Keller, sprach man in Berlin früher schnell von einem Proberaumzentrum. Beispielsweise gab es bis zur Auflösung desselben in der Weddinger Brunnenstraße das Olof-Palme-Jugendzentrum, zu dem neben sechszehn Proberäumen auch ein Studio und ein Veranstaltungssaal gehörte. Es wurde mittlerweile geschlossen. Schade.

Der Dunstkreis Teltow beherbergt nur drei Proberäume, ist deswegen kein Zentrum, und das hat seinerzeit einer gefickt eingeschädelt. Ausgehend von einer Empfehlung eines in Teltow ansässigen Flachdachabdichters wendete sich der Initiator an den Vermieter, einen großen Teltower Immobilien-Platzhirsch und räumte schon kurze Zeit später die angemieteten Räumlichkeiten frei. U.a. mussten Wahlplakate eines Bundestags-Wahlkandidaten namens Gerhard Schröder weggeräumt werden. Inzwischen sind Teppiche (orange) verlegt und Eierkartons von Eier-Schulze in Berlin-Lichterfelde an den Wänden verklebt. Es lebe der Raumklang.

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