Sa. Mai 21st, 2022

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Live Konzerte erleben in den letzten Jahren einen Boom. Das Publikum wünscht sich die Musik aus der Anonymität des Internet dahin zurück, wo sie die größte Magie entfaltet und zum wirklichen Erlebnis wird – auf die Bühne.“ (Quelle: artribut.de – über uns – 20.02.10)

Offensichtlich: da sind einige Idealisten am Werk. Das Credo ist nachlesbar auf der Website und stellt gewissermaßen eine Selbstanzeige dar:

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Musik braucht zahlende Zuhörer, braucht einen verlässlichen Markt, ein effizientes Marketing und spannende Veranstaltungsorte.“

Jupp, dit stimmt. Na dann viel Glück dabei. Zur Gerüchteküche gehört, dass der für das Booking zuständige Matthias Wendl auch gut Schlagzeug spielt und vor allem leise. „Jelernt is jelernt“, fasste Tommy Tulip seine Erkenntnisse vom 19.02.2010  aus dem Kammermusiksaal zusammen. In einer investigativen Außenwetterecherche konnte blackbirds.tv sich persönlich davon überzeugen, dass Wendl sich nicht scheut, Hand an und die Drumsticks zur Seite zu legen. Die manuellen Trommelgrooves von Wendl sind leise, dezent und groovy. Zuschauer und Zeuge Micha Bund dazu: „Ich kenne leider wenig Schlagzeuger, die so leise spielen können.“ Wendl umgibt allerdings eine Fama eines an Elektronik/Akustik-Verbindung interessierten Drummers, doch was gestern gesehen und seitdem von etlichen Zuschauern eines Konzerts von Twana Rhodes im Kammermusiksaal gehört wurde: electronic war nicht. Alles handmade. Handinnenflächenjazz, jedenfalls drumtechnisch. Sehr gut.

Die Website der Booking Agentur artribute.de greift auch zu den Ahnen. Billy Wilder, Filmregisseur, soll die Kreation des 11. Gebots aller Weltreligionen zuzuordnen sein: „Du sollst nicht langweilen“. Na, dann… schreib ich nicht weiter und führe stattdessen durch ein spannendes Programm als Fluglotse….

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…weiterführend

Ein Gedanke zu „MSP: Berlin im Trend? Was wünscht sich das Publikum, soll mit der Musik geschehen?“

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