MM: Marilyn Manson, Marilyn Monroe oder mm wie menschenmüde…alles Ansichtssache… Die Künstlerin findest du auf facebook… Sie soll auch twittern… Sometimes it snows in April, singt Prince. Mai singt ein anderes Lied. Veröffentlicht wurde es im Dezember, passend zur Jahreszeit: Schnee, der auf Federn fällt… Mai kommt. Ganz sicher. Bald ist Mai.
Rain and tears are the same,
But in the sun
You’ve got to play the game.
When you cry in winter time,
You can pretend
It’s nothing but the rain.
Viele kannten ihn als den Griechen mit der Schmuse- und Schmachtstimme. Dabei wurde er in Alexandria, Ägypten, 1946 geboren. „Goodbye My Love, Goodbye“ war einer jener Schlager, die Roussos in seiner Karriere 2.0 aufführte, weswegen er von vielen verehrt und für einige auch unsterblich wurde. Bis zuletzt trat er regelmäßig auf.
Ron Spielman „Begging Bowl“ Über die CD, aus der dieser Song ausgekoppelt ist, ist schon alles gesagt. Schaut Euch diese Artikelsammlung über Ron Spielman bei Interesse an.
‚Es gibt keinen Tod, nur einen Wechsel unserer kosmischen Adresse.‘ (Edgar Froese, früher)
Siebzig ist ja heute gar kein Alter.
Dass Musiker nicht so alt werden, üblicherweise, hängt vielleicht auch mit ihrem unsteten Lebenswandel zusammen. Edgar Froese, einer von mehreren Mitbegründern der Berliner Elektronikband „Tangerine Dream“, hat wirklich die ganze Welt gesehen. Der ist rumgekommen, wie wenige andere es mit Musik schaffen. Der Jazzmusiker George Shearing wurde älter, 91 Jahre alt. Zu seinem Achtzigsten sagte er ein Konzert ihm zu Ehren sich selbst wie folgt an: „Ich habe 300 Songs geschrieben. 299 davon genossen eine holprige Fahrt zwischen relativer Unbekanntheit bis Vergessen. Hier ist der andere“ (30.11.1999, Carnegie Hall) – Shearing hat den Jazzklassiker „Lullaby Of Birdland“ geschrieben.
Edgar Froese erschien uns wenig humorvoll zeitlebens. Zumindest haben wir ihn nicht als großen Komiker in Erinnerung, sondern als squärisches Irgendwas, zwischen irgendwelchen Nebeln des Trauens. Erste Räucherkerzen, das Jugendzimmer in Stanniol tapeziert, überall liegt Flokati herum, die Wände schwarz gestrichen. Eine Lichtorgel mit 3 Lampen, und eine großartige, erste Stereoanlage: „Bent Cold Sidewalk“ (Cyclone).
Astrud Gilberto & Stan Getz: The Girl From Ipanema- 1964 Jobim verfasste Girl from Ipanema ursprünglich in der Tonart Des-Dur, die sowohl seiner eigenen als auch der ihm vertrauten Stimmlage João Gilbertos gut entsprach. Wenn es auch keinen Anhaltspunkt für die Vermutung gibt, dass für den Komponisten Erwägungen bezüglich etwaiger Tonartencharakteristiken irgendeine Rolle spielten, so … Weiterlesen
Lieber Roland Kaiser, danke für die treffenden Dresdner-Worte, gerichtet an die irrlichternden Vertreter der #Pegida-Montagsaufmärsche gegen Völkerverständigung, für die Spaltung der Menschheit in gute und schlechte Menschen und vieles mehr. Wie sagte doch die Sirene der Pegida, Kathrin Oertel? Zitat: „Lieber Roland Kaiser, seit Jahren verfolge ich Ihre Musik. Ich war ein großer Fan von … Weiterlesen
Silbermond – Alles auf Anfang 2014 – 2004 Veröffentlicht am 15.10.2014 ALLES AUF ANFANG 2014-2004 Erhältlich seit 7. November 2014 „Alles auf Anfang“ heißt das Video. Besser haften geblieben ist für den Berichterstatter die Formulierung „Gefesseltes Präsens“. Bautzener Senf, in Berlin auf Tonträger gebannt. Ein musikalischer Rückblick auf eine Karriere von 10 Jahren von Silbermond. … Weiterlesen
Halt! Klickst Du hier zuallererst:Der Shoutout-Selector Josh ruft!
Leser: Hast Du den Shoutout-Selector angehört? Wenn nicht, hol es bitte nach. „Das Leben dort ist sehr schön. Es ist ein großartiges Abenteuer dort aufzuwachsen. Gemeinsam zu kochen, zu essen, Drums zu spielen bis spät in die Nacht, zusammen zu singen und das Ganja von King David auf unserem Hügel zu genießen. Meine Teenagerjahre waren großartig!“ (Fireblack über sein Leben auf Jamaica)
Tamtam-Studios, Kreuzberg, Berlin: Fireblack produziert ein Album. Mit viel Tamtam.
Den Song „Israelites„, der ihn lange sehr berührt hat, hat er im Portfolio. Der Mann kommt aus Paderborn oder Bielefeld, beides in der Nähe, fast Partnergemeinde von Port Antonio, Jamaica. Dort kommt er her, der singende Rastaman. Seine Reise: Out of Babylon.
Das Lied ist von Minoa und heißt „We Are Vagabonds“. So wie wir heute welche sind, indem wir wildfremde Soundclouds durchstöbern auf der Suche nach audiophiler Seelenbefriedigung. Genau hier war eine funktionierende Bushaltestelle. Es hat „boom“ gemacht. Die schönsten Versuchungen sind die, die sich nie erfüllen. Sie vergehen in Sehnsucht. Vagabunden sind wir. Sehr schöner … Weiterlesen
Ron Spielman JUST ANOTHER AUTUMN Ron Spielman; Voc,Guit Thomas Stieger; Bass Tommy Fischer; Drums Kgomotso Tsatsi; Voc, Key, Electronics, Guit Contempory Adult Entertainment Advanced Rock. Ron Spielman titelt über seiner Homepage: “between stimulus and response there is a space, in that space lies our power to choose our response, in our response lies our growth … Weiterlesen
Das Stück „Kate Moss“ befasst sich mit dem gleichnamigen Model aus der Sicht eines Stalkers. Dargeboten im Video ist das Stück aus dem Album „Swimming In The Dark“ hier allerdings unplugged mit kleinem Besteck. Auf dem Album kommt das Stück elektrischer daher und ist eines der Mitsummsongs.
Der Klang des Albums ist mit jeder Episode neu, rund, satt und druckvoll und vor allem mit viel Sorgfalt arrangiert – ein kraftvoller Nährboden für Ron Spielmans Gesang und seine virtuos erzählenden Gitarrensoli. Gerade dieses Spiel zwischen Stimme, Text und Instrumenten macht die Titel immer wieder besonders. Die Instrumente sind nicht einfach der Background, sie bilden mit dem Gesang eine unzertrennliche Einheit. (Stern, 02.2012, über Ron Spielmans Tonträger „Electric Tales“)
Es ist ein Flirren und Jaulen, ein Grooven und Hineinstechen in die Akkordik des Wesentlichen. Wer hätte nicht gern endlich mal wieder in eine Neuveröffentlichung hinein gehört, die sich -man staune- als wesentlich erweist und positiv aus dem ganzen veröffentlichten Mist der letzten Jahre hinausragt? – Antwort: Ja, wir. Danke.
In der Berlin-Lichterfelder Thermometersiedlung, meckert Busfahrer Mario G. aus Berlin-Lichterfelde, läuft Wasser von Wand. „Und die GSW, der Vermieter, tut nichts“, das Foto auf facebook zeigt Rinnsale auf Berliner Feuchtraumwänden, tja, es sind Nasszellen. Wollen immer nur Geld scheffeln: „Tut nichts, tut ench mammon.“ Gehn´wie ein Ägypter.
Aber: Elektrische Erzählungen vom Spielman, medidativer Klangbaum, den Rücken gestreckt, flach wassernd: Stell dir vor, du bist zu Gast im Berliner Liquidrom. Du liegst flach auf dem Rücken, wie eine zu Wasser gelassene Ente, schließt die Augen und träumst. Oder eine Katze. Wasser umspült den Kopf und die Tatze, du willst loslassen. Endlich einmal loslassen. Zu viele Gedanken, zu viel „Bimbes“, zu viele Nickeligkeiten, ja Nichtigkeiten von alltäglichster Art. Die Schwimmhalle ist dunkel. Irgendjemand fordert: „Die Ente bleibt draußen.“ – Protest, wem Protest gebührt, spätestens seit und mit Loriot hat Deutschland gelernt, die Ente zu Wasser zu lassen. Gelassen. Die Ente. Gelassen.