1932/20 #HIStory – Ilka Posin denkt an den 8. Mai 1945 – 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von den Nazis! #Gastbeitrag


Катюша (Katjuscha)

Die Erinnerung an den Anteil der Sowjetunion zum Sieg über Nazi-Deutschland verblasst seit vielen Jahren. In den westlichen Bundesländern ist das sicherlich der weltpolitischen Lage nach dem Krieg geschuldet, dort waren die Befreier eben andere. Im Osten war die Zeit der sowjetischen Besatzung auch nicht nur unkompliziert und konfliktfrei.

Im Privaten sieht es anders aus.

Ich bin in der Stadt Brandenburg aufgewachsen – anfangs direkt neben dem „Russenviertel“; meine Eltern waren eng befreundet mit einer ukrainischen Familie. Wadim – Sohn der Familie – war mein kleiner Freund. Der damals aus der Heimat unserer Nachbarn mitgebrachte Original-Samowar schmückt immer noch das Wohnzimmer meines Vaters, russische Melodien liebte ich von klein auf. Ich hatte in Russisch immer eine Eins, mochte die Sprache schon damals sehr, habe noch vor 89 Lenin im Mausoleum bewundert und überhaupt unvergessliche Tage in Moskau erlebt…

Schaue und höre ich in mich, fühle ich mich mit den Menschen der ehemaligen Sowjetunion verbunden!
Bis und gerade heute empfinde ich – und das vereint uns auch – die große Sehnsucht nach Frieden.
Im Kleinen. Und im Großen.

Ebenso wenig werde ich vergessen, dass die Menschen in der Sowjetunion mit am schwersten unter dem 2. Weltkrieg gelitten haben; überhaupt wie viele Menschen dem Krieg zum Opfer gefallen sind. Heute vor 75 Jahren war der Krieg zu Ende. Das ist ein historisch großer Tag! Einer, den auch ich gedenke.

Im Kleinen heißt das für mich: -zig Jahre Freundschaft zu/mit unseren damaligen Nachbarn aus der Ukraine, 30 Jahre Freundschaft mit Anna aus Moldawien, der späteren Frau meines Vaters, 10 Jahre Freundschaft mit Jelena aus Lettland, einer in Berlin lebenden Kindergärtnerin, die mich liebevoll „Illitschka“ nennt.
Und ja: die Russen sind oft laut, polternd, überaus emotional und… trinken Wodka bis zum Umfallen. Oder eben bis ich umfalle!

На здоровье! Auf 75 Jahre!

***

Danke, Ilka, dass ich diesen Beitrag von Dir hier verwenden darf.

1866/19 #Tageslied Rosalie (Polydeluxe)

Icon #Tageslied
Icon #Tageslied


Polydeluxe „Rosalie“
Polydeluxe (Karl Neukauf & Ilka Posin) feat. Melli Plauth

* eingespielt von Polydeluxe
* zusätzliche Telecaster: Melli Plauth
* aufgenommen & gemischt von Karl Neukauf
* gemastert von Marko Birkner
* Video produziert von Max Zorn

Kann auch sein, dass Du Petra oder Erna heißt.

Aber die schöne Melli P. Telecaster wurde mit einem Heißluftföhn gemeuchelt. In der Badewanne.

Dabei hatte alles so schön angefangen.

Das Tageslied ist nicht Rosamunde oder Rosanna, sondern Rosalie.

Ruhe in Frieden, holde Blume.

 

1837/19: Positionen: Ilka Posin und ihr Vater, die Juden und die Kippa (Lied des Tages)

Thumbs up! Like! Gefällt mir! #Tulipstagram #TTT
Thumbs up! Like! Gefällt mir! #Tulipstagram #TTT
Dieb Purple was here! Bevor wir betteln gehn wir klau'n (Graffiti am Bahnhof Celle) - Rights reserved
Dieb Purple was here! Bevor wir betteln gehn wir klau’n (Graffiti am Bahnhof Celle) – Rights reserved – Modyfied by #TTT #blackbirdsTV

 


The One – Ilka Posin

°Musik, Text, Stimme, Gitarre: ILKA POSIN °Musikproduktion & Dobro: JOACHIM PAETSCH °“Feinabstimmung“: KARL NEUKAUF °Videoproduktion: MAX ZORN °Darsteller: CHAYEN (das Pferd), CHARLIE JOHL, CHRISTOPH MENZEL, DOMINIK, FABIAN WAETZOLDT, FUNKY (der Hund); INGOLF HÖRICH, MAX ZORN, MARLENE °Dankeschön dem Pferdehof Neubeeren für seine Unterstützung!

Geschichten müssen fluffig erzählt werden, gutgängerisch. Im Flow von Fakten, Feen und Fertigmilchpulver. Im Flow eines großen Flusses.

Daddy always takes You at You hand: Stadt, Land, Fluss, Kontinent, Musik verpennt.

Oder wie Dirk Erchinger – Drumtrainer in Berlin – heute über Twitter mitteilt, und richtig:

Weiterführend

Meine Verehrung!

 

1770/19: Video: Aus dem RAM direkt ins ROM: „Drive“ (Cover) – by „phase eins“ – Das Lied des Tages

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Drive (Cover) – phase eins

Ilka Posin
Am 14.04.2019 veröffentlicht
Original: REM
Bass: Heike Becker
Gitarre & Stimme: Ilka Posin
Aufnahme & Mischung: Karl Neukauf
Mastering: Marco Birkner
Video: Max Zorn

Blow Up ist ein Scheißdreck und Antonioni hatte keine Ahnung, wie man geheimnisvolle Videos dreht.

Das haben jetzt Phase Eins (in Kleinschreibung) übernommen. Ilka Posin und Heike Becker machen das Ding.
Von wegen Treuenbrietzen: Lasst Euch bloß nicht trietzen. Es geht zur Straßenbahn in Berlin-Wilmersdorf. Und ab ins Yorckschlösschen.

Das Stück ist von REM, ich hatte es gar nicht im RAM, aber jetzt habe ich es direkt ins ROM geschrieben.
Read Only Memory.

Danke, Frauen, und grüßt mir die Kammerspiele Treuenbrietzen.

1769/19: Erinnerungen: Vom Stolz italienischer Frauen: Verliebt, verloren, verbrannt. – Hey, halt die Zeit an! Und sieh hinter Dich!

Freier deutscher Tulip #FdT
Freier deutscher Tulip #FdT


Ulla Meinecke – Alles dreht sich (ZDF Menschen 04.01.1985) (VOD)

In Deutschland Ost (DDR) wurde mittels Bandübernahmeabkommen ein Tonband überliefert und damit im Auftrag von Amiga für DDR-Bürger anhörbar gemacht, ohne die Radiokanäle mit Frequenzen zu fluten. Die ganze Band Richtung Osten geschickt haben zu wollen, ist nicht überliefert. Egal: Politisch hätte das sogar klappen können. Herwig Mitteregger gehörte früher zur den links führenden Schlagzeugerschaft Deutschlands, zur politischen Boheme im besten Sinn. Das direkte Kulturerbe der Lokomotive Kreuzberg, im besten Sinne Altlinker. Neues aus Kalau: Der freie deutsche Tulip lässt grüßen. Mit Liebe unten dran. Ilka Posin erinnert: Ulla in Deutschland Ost hören, das war heimlich und galt als uncool.“ Alle Wessis so: Nööööö!! Ulla? Extremst kuhl.

Ulla war eine ganze Zeit meines Lebens durchaus ein Schwerpunktthema. Wunderbar „Der Stolz italienischer Frauen“ – Jim Rakete hat mir mal über Ulla gesagt: „Sie kann machen, was sie will, sie ist immer für mindestens 100 bis 150 TSD verkaufte Schallplatten gut.“ Sie hat musikalisch Gold an ihren Fingern, ihre Texte treffen tief, maximalintensiv, oder nennen wir es invasiv. In der Auswahl ihrer Musiker hat sie gute, beste Händchen. Mitteregger gehörte dazu, George Kochbeck, aber auch the german Zanki, Edo, der streitbare Husare. Sie war „die Tänzerin im Sturm“, ein „Kind auf dünnem Eis“. ich warf zu Ulla „mit Liebe nur so um mich.“

Hey, halt die Zeit an… ♪♫

Ulla, ich hab Dich lieb, ich würde Dir ohne Bedenken, ein paar schönste Kacheln aus meinen Öfen der Erinnerung schenken. Es ist komplett Jugendstil. Vor etlichen Jahren saß ich mal in der Junction Bar in Kreuzberg im Kellergewölbe und hab vergessen, wer spielte. Da kamst Du rein, Ulla, und hast dich hinten hin gesetzt und der Band zugehört, geklatscht und was getrunken. Ich hab dich nicht angesprochen. Jeder hat ein Recht auf private Unversehrtheit. Du auch. Aber ich brannte lichterloh.

Du bist für mich eine der Größten. Daran wird sich nichts ändern. Auf Facebook mache ich sehr gern in letzter Zeit eine Serie mit Songs aus meiner Vergangenheit und überschreibe diese Beiträge gern mit „Scheiß Song: Ich muss dann immer weinen“. Mir wurde gerade klar: Bei vielen Deiner Songs habe ich mich zutiefst ergriffen gefühlt. Du hast mich immer abgeholt, dabei bin ich doch nur ein Typ.

Die Uhr an deinem Bett zeigt Sommerzeit und draußen liegt schon Schnee.
Das Jahr ist fast vorbei. Ein Rad, das sich zu schnell dreht.
Du jagst das Leben vor dir her und atmest niemals aus.
Du wünschst dich über’s Meer und da willst du dann nach Haus.
Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.

Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

Du rennst los bevor der Startschuss fällt ? einer der ins Feuer fliegt.
Du hast oft zu schnell bezahlt weil du Geschenke übersiehst.
Bei dir ist’s immer höchste Zeit. Du kommst nie auf den Grund
und redest dich in Sicherheit mit deinem wehrlosen Mund.
Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.

Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.
Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

In Liebe für Dich.

Ulla Meinecke - Foto: Ilka Posin © mit Genehmigung (2019) Wenn schon nicht für immer...
Ulla Meinecke – Foto: Ilka Posin © mit Genehmigung (2019) Wenn schon nicht für immer… (Für größere Ansicht aufs Bild klicken.)

Der Berichterstatter

Weiterführend

* Ulla Meinecke: In Berlin
* Ulla Meinecke: Die Tänzerin

1760/18: Video: Runaway (Polydeluxe) – Von meiner Lieblingsilka, Kartoncahons, Backoffice, schwarzlosem Getrommel und Spätikauf mit Folgen

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

YouTube player

Runaway (Polydeluxe)

Video zu „Runaway“ (Musik: Karl Neukauf, Text: Ilka Posin) POLYDELUXE Album „Behind the Backdoor“ * ANNA TANKE: Künstlerische Oberleitung & Zeichnungen * MAX ZORN: Filmhersteller & Kamera – The Musicians * KARL NEUKAUF: Gesang, Bass, Wurlitzer, Synthesizer, Clavinet * ILKA POSIN: Gesang, Cajon, Percussion * MAX SCHWARZLOSE: Schlagzeug

Das ist meine Lieblingsilka. Sie sitzt immer rittlings auf einem Kartoncahon und semmelt wie wild mit ihren Innenhandflächen. Immer drauf: Schnauf. Karl ist Keyboarder, fürs Betasten zuständig, nicht im Späti, eher so Neukauf oder Groß-. Ganz groß. Mit Blackdoor, alles inklusive: Behind backdoor. Es ist dies Programm der Gegensätze: Max Schwarzlose (engl. ca. „blackless“) trommelt wie das Tier (The Animal) und kann – was wir hier nicht sehen, aber dort – prima Klasse-Fotos machen. Für oder gegen den Klassenerhalt. Hier und heute war kalt, es wäre doch auf ein elendiges Fotografrieren hinaus gelaufen. Was wollen wir trinken, sieben Tage lang? Und wo holen wir uns was? Anna Tanke. Dafür danke.

Ich wollte nicht umhin, das Video zu erklären (Begriffsklärung) und es nicht nur bieder und welsch vorzuzeigen. Man schmückt sich nicht mit fremden Rädern.

Toller Song, danke Polydeluxe.

Standardedition geht anders, das hier ist „deluxe“ glitza Sonder-Goldedition.

Bleibt noch die Frage: Warum Lieblings-Ilka? Nun: Die weitere heißt Ilka Bessin, war rosafarbene Edel-Ehrenbürgerin, adlig, eine „aus Marzahn“ – mal sehr sehr up to date, doch ist ihr Schnaps – Rum – verblichen, wie kubanischer Zuckerberg. Wohingegen Ilka Posin auch weiterhin posintioniert, auftritt, Gigs macht, tourt. Und das ist….? An den Festtagen gibt es Feuerzangenbowle.

Schnafte. – So, nun habt Ihr genug Gelegenheit, die Bedeutung der deutschen Sprache insgesamt aufzuklären. Bitte beckmessert deswegen nicht über mich. Ich will Euch nur ein Spiegel sein. Viel Spaß dabei.

1661/18: Video: Was ist eigentlich los am Schlachtensee? – Nimm Dir ein Herz und breite es aus auf der Rinde….in Phase 1


phase eins „Schlachtensee“ (Original: Isolation Berlin)

Am 23.03.2018 veröffentlicht
Probenmitschnitt
von Heike Becker (Bass) & Ilka Posin (Gesang, Gitarre),
bebildert von Max Zorn (Studio WaldySixty)

Zeig mir Dein Herz.
Sag mir, wer Du wirklich bist.
Zeig mir Dein wahres Gesicht.

Mit der Dicken Wirtin per Du: Der Schlachtensee ist lang und auch ohne mich ganz schön.

 

Weiterführend

1434/16: Video: The Shevettes – ‚Live Music & Cold Beer‘ – Das beste #LiedDesTages ist für morgen

"The Shevettes" (Foto: Privatarchiv)

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"The Shevettes" (Foto: Privatarchiv)
„The Shevettes“ (Foto: Privatarchiv)


The Shevettes – Live Music & Cold Beer

Veröffentlicht am 10.07.2016: © 2016 – music: Karl Neukauf / words: Ilka Posin, John Vaughan. Video by backyarD princesS mediA. Special thanks to Udo Nowozin (DoP; Color grading) & Tom Dams – http://studioforstmehren.de

Das Video hat Nutzer Pygm Alien hochgeladen. Auch der raue Farbton der abgeschlossenen Filmarbeit lässt darauf schließen. Color grading wurde in den Credits erwähnt. Es geht sommersüber um Kaltgetränke trinken und Livemusik machen. Die Shevetten haben wieder losmusiziert. Es ist ein bisschen in einer Art Country & Western und Liedermacherstyle, nur dass es auf Berliner Katzensteinpflaster spielt. Wir sehen die Straßenbahn in Berlin-Wilmersdorf, wir sehen eine für Berlin übliche Situation: Verschlossene Türen.

Gastwirte in Berlin haben durchweg mit den Anforderungen des Emissions- und Immissionsschutzes zu tun. Bis man sie einfach planungstechnisch vom Reißbrett streicht, weil gegenüber acht Eigentumswohnungen mit Tiefgaragenplätzen entstehen. Da hat Wilmersdorf aber wirklich Glück gehabt. Man sagt ja von so Gegenden auch, sie seien irgendwie eingewohnt. Die Straßenbahn sagt aktuell: „Es kann die schönste Kneipe nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt.“ Max Liebermann wünschte sich in solchen Situationen was zu essen, um endlich kotzen zu können.

Shevetten seziert, auseinandergenommen, neu zusammengesetzt. Brauchst bloß mal Suchfeld einschalten oder unten die additiv-knognitiven Links. Keine Website schneller: Das Lied des Tages von morgen auf blackbirds.tv findest Du heute schon hier und ‚Live Music & Cold Beer‘. Skäl! Bzw. Prost. Apropos: Gestern haben wir gewarnt und wer erinnert noch? Wer Bier trinkt, Musik macht und singt, sei vor Anglizischmus gewarnt. Sagt bitte nicht, Ihr wäret hier nicht gelinkt worden, weiterführend. Die Berliner Stadtplanung ist hiergegen im Grunde nur abführend.

Weiterführend

1256/15: Positionen: Backdoor, Blackdoor, Blackbirds: Über Hintertürchen im Weihnachtskalender, Alltag und der Flüchtlingsfrage

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Polydeluxe „Backdoor“

Veröffentlicht am 01.11.2015 -Erste Single aus dem Album „Behind The Backdoor“ VÖ 4.12.2015 MUSIK: Karl Neukauf – TEXT: Ilka Posin

Dass es einmal so weit kommt, wegen 99 Lustballons: Peter Maffay hat ausgedient. Entsorgt. Ilka Posin kommt an die Gartenhaustür und morpht dann zur Lockenwicklerträgerin, die Zukunft der gegen Ende hin tödlichen Zweierbeziehung?  Das Storyboard ist kenntnisreich verwoben um die lyrische Aussage. Am 04.12.15 wird das Album Behind The Backdoor erscheinen. Rechtzeitig vor Weihnachten, wurde es durch eine Blackdoor blackbirds.tv zugespielt. Nun liegt es am musikalischen Strand der Weltenrettung. Wir würden sie gern Ilka Poesin nennen, das träfe es. Sie hat den Text gemacht. Der Teufel den Schnaps.

In Berlin wird ein Kolumnist von einem Durchgeknallten geschlagen, weil der pro Flüchtlinge und qua deutsche Gesellschaft schrieb, mit einem Hauch von Kritik, in einer im Tagesspiegel erschienenen Kolumne. „Linke Drecksau“ hat der Schläger gesagt. Die Geschichte des Zuzugs von Kriegsflüchtlingen aus der arabischen Welt ist ein Hardcore-Angebot an uns, unsere Kreativität und Wandlungsfähigkeit endlich unter Beweis zu stellen. Von wegen linke Sau! Es geht um Menschlichkeit. Jene, die jetzt Mauern umsetzen möchten, die vor ihrem Herzen stehen, um sie als antiarabischen Schutzwall an die Außengrenze des Landes zu verpflanzen, gehören (leider) nicht zu dieser Zielgruppe. Die Ängstlichen der Überfremdungstheorie errichten auch Schutzschwälle kranker Worte und Leidbilder. Insofern kann das Land spalten, wovor zu warnen ist. Wenn wieder Rechte „Linke klatschen“, so wie früher. Das Angebot der Kreativen und Wandlungsfähigen muss lauten, die Unbeweglichen abzuholen und ein Stück weit mitzunehmen: In Richtung künftiger persönlicher Freiheit ohne Angst und Abgrenzungswunsch. Für Solidarität, Empathie und ein gesundes Maß an weniger Selbstbezogenheit. Am Ende kommen Menschen zu Menschen. Reichen wir uns die Hände? Was wäre daran schlecht?

Summa summarum kann man den alten Maffay schon mal entsorgen und das Behind The Backdoor achten, ob im Morgenmantel oder Sonnenbrille tragend, wie die Protagonisten des filmischen Drehs am Set Backdoor. Ein Hintertürchen gegen die Lockenwickler-Strategie des Alltags der zu kurz Denkenden. Wie es Karl Neukauf (g) ergangen ist, siehst Du hier…. (Foto: Polydeluxe, Privatarchiv)

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1215/15: Lied des Tages: Liebe tut weh. Poly deluxe „Love hurts“ , Saxophon: David Langner

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poly deluxe „Love hurts“ , Saxophon: David Langner

Ilka Posin: Gitarre, Gesang, Cajon – Karl Neukauf: Piano, Gesang – als Gast: David Langner (Saxophon)

Der Song Love Hurts wurde zuerst 1961 von den Everly Brothers aufgeführt. Mit der Interpretation durch die schottische Band Nazareth wiederveröffentlicht, wurde er zu einem Welthit.

Sänger Dan McCafferty hatte ganz offensichtlich vergessen, vor der Aufnahme des Stücks den Hals- und Rachendrops rechtzeitig zu lutschen. Oder das hatte Methode. Wir erinnern „This Flight Tonight“. Niemand hatte zu jener Zeit eine ähnlich raue Stimme. Joe Cocker vielleicht noch, aber der war ja von Sinnen und fiel des Öfteren besinnungslos in die Orchestergräben vor den Bühnen der Welt. McCafferty nicht.

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927/14: Video: Ilka Posin singt „Runaway“ – feat. Karl Neukauf – Nachgesang auf den 14. Februar 2014

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Licht aus! Wummssssss!!!! Spot an!!! Hallo Freunde!!! (Ilja Richters Duftmarke, Disco, ca. 1973, westdeutsche Gernsehwelt) -Mach´s gut, mach´s nach, mach´s bässer: Der frannz kann´s! Wie Tamara, die Danz! Hohe Vakanz!

Ilka Posin aka Poison Ivy (The Shevettes) führt eine mondäne Beziehung mit „ihrer Musik“. So etwas trifft, wenn Licht drauf hagelt, als ein Naturphänomen den Begriff „schillernd“ oder „von Gottes Gnaden“. Bzw. wirkt wie als schriebe jemand antichambrierend in der Absicht, aufzufallen? Egal. Sie hier solierend. „In die warmen Länder würden sie so gerne fliehn, die verlornen Kinder in den Straßen von Berlin.“ (Silly, Verlorne Kinder) – Was damals nicht ging, ist heute ganges und gäbe.

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793/13: Lied des Tages: Ilka Posin und Stephan Gatti zelebrieren „Delmenhorst“

Ich fasse zusammen: Delmenhorst wird nicht untergehen. Daran kann auch Sarah Connor nichts mehr ändern. Getränke Hoffmann, Liebe und diese goldenen Worte, die das Herz anfachen…

Danke, Ilka und Stephan: Ihr habt´s zutreffend zusammengefasst. Man kann das Stück nur lieben, morgens, wenn man aufsteht, aus dem Fenster sieht und feststellt, Delmenhorst wird niemals untergehen. Weder breit noch tief, dann kommt gleich Getränke Hoffmann, sag Bescheid, wenn Du mich liebst. Ja, wir lieben Euch doch. Würden wir sonst Beiträge posten wie diesen hier? Um mit Sven Regener zu sprechen: „Warum soll man kein Lied machen, in dem Delmenhorst eine tragende Rolle spielt?“ (ist verlinkt)

In tiefer Ergebenheit, auch ggü. Delmen-Horst. Allerdings schläft auch die Konkurrenz nicht. In der Nähe des Rosendorfes Seppenrade im Münsterland, nahe bei den Bäumen voll Datteln liegt Dülmen. Und wenn erst Dülmen-Horst anfängt, Musik zu machen, dann Gnade Euch Gott. Delmenhorst hat viele berühmte Söhne und Töchter…, Zitat: „Das muss man erst mal schaffen, Delmenhorst und Spaß miteinander zu vereinen.“ (Sven Regener, ist verlinkt)

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662/12: Gigs, Preview: „The Shevettes“ im Rockradio – live/unplugged – 27.03.2012, 18-20 Uhr <"On Air">

The Shevettes-Kostbarkeit "Seize You" mit Autogrammen
The Shevettes-Kostbarkeit "Seize You" mit Autogrammen

The Shevettes zu Gast in einer Radiosendung als Livegig-Ankündigung? Na klar, aber ganz genau, Freunde! Interview, Hintergrundinformationen, ausgesuchte Stücke live, was willst Du mehr? Klar: Kieken is nicht! Freunde, man kann nicht alles haben.

Titel: „The Shevettes“ im Rockradio – <„On Air“>
Ort: @Speiche, Monokel Blues Band @Rockradio
Link out: Click here

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645/12: Audio-Paparazzi: Stephan Gatti & Poison Ivy „I´m sober now“ #Lied des Tages

I’m sober now by Poison Ivy & Stephan Gatti

Eine Idee greift Platz: Am Montag, den 06.02.2012 findet abends im Yorckschlösschen erneut der „Musiker-Stammtisch“ statt. Gastgeber Olaf Dähmlow hat sich wieder ein paar Überraschungen ausgedacht. #Weggehtipps für Musiker, bedeutet: Hingehen, nicht weggehen!

Irgendwo in der Eissteppe Alaskas findet der Goldrush dieser Tage statt. Oder doch „nur in Berlin“?

Doch das ist nur, was wir uns einbilden. In Wirklichkeit haben Stephan Gatti & Poison Ivy mehr als einen Schenkelklopfer absolviert. Hört doch mal rein: Das Stück macht sogar Spaß, wenn man diese Art Musik eigentlich nicht mag. So wie ich. Das Stück ist (leider) großartig. Chapeau.

Großer Griff in die Trick- bzw. Percussionkiste. Am Rio Cahon aufgenommen, irgendwo zwischen Berlin und dem Potocatepetl. Oder wie dieses Ding am Mexikoer Meeresbusen heißt.

(EP)

634/11: Lied des Tages: Poison Ivy & Stephan Gatti „End Of The Bar“

An der Bar, an der Bar, warum stehen die da? (Spliff, Das Blech)
An der Bar, an der Bar, warum stehen die da? (Spliff, Das Blech)

End of the bar by Poison Ivy & Stephan Gatti

It´s not the end of the line, it´s the end of the bar!

Viel Spaß mit diesem kleinen, kostbaren Juwel von zwei hochgeschätzten Musikern. Beide sind auf dieser Website schon vertreten gewesen. Weiter so!

Schreibfaul bleibt schreibfaul. Eine ziemliche Griffelschwere überfällt uns derzeit. Das wird seinen Grund haben. Denn erstens ist der Song ja melancholisch. Zweitens sind wir zwischen den Tagen. Bzw. den Jahren. Und letztens ist bald 2012. Aber dann…

2011 war nämlich prima. 2012 wird noch besser. Es steht einiges an, nicht weniges davon ist schon konkret eingeplant. Jetzt nur noch schnell prokrastinieren….

 

632/11: Video: „Wallflower“, Bob Dylan, performed by Stephan Gatti & Poison Ivy @Artenschutztheater #Lied des Tages

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 Wallflower Cover by Stephan Gatti & Poison Ivy  (via Youtube) 

Berlin Bob Bash
Stephan Gatti & Poison Ivy
Artenschutztheater Berlin am 17.12.2011