

Das Artenschutztheater ist eine urgemütliche Kleinkunstbühne mitten in Berlin, untergebracht in einem S-Bahn-Bogen in der Nähe der Siegessäule. Vorhang auf – treten Sie ein – herzlich willkommen im ungewöhnlichsten Theater Berlins. (Selbstdarstellung Artenschutztheater Berlin e.V. auf #Facebook)
Machen Livemusikkonzerte glücklich? Also auch heute noch? – Große Aufregung in der Berliner Musikszene: Hört auf, für Nothing zu spielen!
Wenn Adele kommt, geht das klar. Die macht uns glücklich. Falls wir jung genug sind. Oder Sarah Connor: Herz › Kraft › Werke. Die Stones, Joss Stone, McCartney, P Diddi, Al Dodi, La Fayette: Wayne interessierts? Hach.
Am 11.05. regt sich Daniel P. auf Facebook (Gruppe Berliner Musiker 11.640 Mitglieder) herzerfrischend auf: Bitte hört auf, für „Umme“ zu performen, Musiker. Wir killen uns alle gegenseitig, es ist nicht professionell und wie soll man unter diesen Umständen vom Musik machen leben? Erste Reaktion: Ja, wie denn? Doch nur, wenn man professionell davon leben kann. Und wenn nicht, dann ist man eben nicht professionell. Das ist doch kein Schimpfwort. Warum schmort Daniel P. aus Facebook so sehr im eigenen Saft?
Die Aufregung der Leser allerdings war umsonst zu kriegen und daher unprofessionell. Man konnte sie liken oder wütende, rotleuchtende Emojis drunter setzen. Nützlich war der Post nicht. Denn abgesehen von viel Verwunderung kassierte Daniel P. vor allem eins: Die Erkenntnis, die Kommentare müssten umgehend deaktiviert werden. Ist auch wirklich besser so. Der Post selbst ist an Unüberlegtheit und einem Mangel an Selbstreflexion kaum zu unterbeaten. Am 12.05. feixt der hiesige Berichterstatter und nimmt diesen Spielball gezielt auf. Denn er ist zerkratzt.










