Fr. Mai 20th, 2022

Obdachlosen-Notrufnummern!
Obdachlosen-Notrufnummern!

Das hat heute Angelia Peracic verzapft, sie ist eine von zwei ziemlich attraktiven Zwillingschwestern aus dem Beruf der „Mäkler“, genauer der Makler. Angelia und Natalia Peracic befassen sich beruflich mit der Vermittlung von Immobilien. Wohnraum.

Leider übrigens nicht Übungsraum. Was uns so angehen würde, theoretisch, hypothetisch, aber nicht hypothekarisch. Kommt Ihr noch mit? Es geht jetzt um folgendes: Es wird kälter und die Obdachlosen haben, wie jedes Jahr, mit der Kälte arg zu kämpfen. Die „Mäklerin“ Angelia Peracic startete deshalb einen Aufruf via facebook und rief dazu auf, Obdachlose zu beschützen. Also nicht als „business angel“, sondern als „guardian angel“, wenn Ihr versteht….? Aber Ihr versteht doch, oder?

Stephan Gatti ist auch so ein Zeitzeuge.

Wie er jetzt hier „The Healing Hands Of Time“ von Willie Nelson zelebriert, hat das etwas Beruhigendes. Aber auch etwas Nachdrückliches. Die heilenden Hände der Zeit, Zeit heilt alle Wunden. Wenn wir auch kaum Zeit haben, weiter abzuwarten. Denn der Aufruf von Natalia Peracic findet im „Hier & Jetzt“ statt, heute. Wir können helfen. Können die Sache, um die es geht, nicht weglegen, auf Wiedervorlage. Jetzt muss geholfen werden.

Großartig hat er das dargeboten, Stephan Gatti.

Beides zusammen, der Aufruf einerseits und der Song andererseits, sind ein Angebot an die innere Einkehr. Mediation. Meditation. Sowas in der Art, jedenfalls. 🙂

Angelia Peracic, eine von zwei Immobiliärenschwestern
Angelia Peracic, eine von zwei Immobiliärenschwestern

Wir könnten mehr für Obdachlose tun, ist die Message. Das allein zählt.

Wir sollten uns an Frank Zander erinnern, ja, Frank Zander ist auch Musiker. Und was für einer? Heben wir es mal deutlich hervor: Einer mit „sozialem Gewissen“. Seine zu Weihnachten regelmäßig seit vielen Jahren stattfindenden Weihnachtsessen im „Hotel Estrel“ in Neukölln treiben uns die Fremdscham ins Gesicht. Wir schämen uns für all die Anderen, die nichts unternommen haben. Als ich vorschlug, Frank Zanders Geburtshaus in Neukölln mit einer „Berliner Gedenktafel“ zu ehren und ihm zu Ehren an sein Engagement in Sachen „Berliner Obdachlose“ zu erinnern, stimmte mir das Büro der „Berliner Gedenktafel“ auch vorbehaltlos zu. Ja, er hätte wohl so eine Ehrung verdient. Wenn nicht auch das Bundesverdienstkreuz in mehrfacher Hinsicht. Doch die Reglements, die zur Ehrung eines Berliners führen nach den Gesichtspunkten der „Berliner Gedenktafel“, sie lassen nur die Ehrung Verstorbener zu. Das kann man wie folgt zusammenfassen: Shit happens.

Schön schön, danke an Natalia Peracic und an Stephan Gatti. Und danke an Frank Zander. Ihr seid für Euer Engagement wunderbar. Es war das Ziel dieses Artikels, davon zu erzählen. Dass es das gibt. Berlin wird niemals untergehen. Oder? – Wir werden jedenfalls den Obdachlosen diesen Winter 2012/2013 konkret helfen!

(EP)

Ein Gedanke zu „747/12: Positionen: Der Aufruf kommt gerade noch rechtzeitig für viele, zu spät ist es im Grunde nie! #Obdachlosenfest“

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