Ich bin Songwriterin, Sängerin und Filmkomponistin aus Berlin und nutze die erzwungene „Corona“-Pause #wirbleibenzuhause, um alte Songs auszugraben , die ich für andere geschrieben habe, jedoch sich noch kein Künstler gefunden hat, um sie zu singen. Songs aus der Schublade sozusagen… Songs, die noch nicht veröffentlicht wurden, die noch „homeless“ sind. Die Musik in den SONGPITCHES ist immer im Demo-Status. Alle Rechte liegen bei mir. Musik, Text, Vocal-Recording, Arrangement & Video: Anna-Marlene Bicking – Wer mich als Künstlerin in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit unterstützen möchte, kann hier meine beiden CDs käuflich erwerben – mein Debüt-Album mit dem Filmorchester Babelsberg z.B. Da ich den Großteil meines Geldes als Livemusikerin verdiene, freue ich mich derzeit besonders über jede verkaufte CD: (Link)
Die Sängerin, Songwriterin und Filmkomponistin Anna-Marlene Bicking aus Berlin veranstaltet jetzt wiederkehrende Onlineevents, die sie Songpitches nennt.
Wir stellen Songpitch Nr. 1, den Song „Me, Myself & I“ vor und verweisen auf Weiterführendes am Ende dieses Kurzartikels. Wir kennen Anna-Marlene aus ihrer regelmäßigen Zusammenarbeit mit der Berliner Band Die Zöllner von Dirk Zöllner. Gucken gern zu, wenn Anna-Marlene uns Audioquietschvergnügen zelebriert. Die Nachbarn hätten`s so gewollt. Wir merken uns als Lehrsatz aber: „Was ich nicht kann auf einer Bühne, das mach ich inna Soundkabine.“ Bekanntlich kann diese Frau auch große Bühnen mühelos beschallen. Corona World lässt unliebsam grüßen, wir bringen ein: „Karamba, karacho“ auf die Künstlerin aus und verweisen das Onlinepublikum auf diesen Ear- & Eyecatch. Matched.
Wir danken für die Musik, Anna-Marlene Bicking. Das hast Du sehr schön gesungen. Me, Myself & I – das #Tageslied auf blackbirds.tv. Have good vibes, Folks.
DIE ZÖLLNER | Viel Zu Weit (09/11/2019 – Große Bühnenshow am Brandenburger Tor)
DIE ZÖLLNER mit „Viel Zu Weit“ am 09. November 2019 im Rahmen der Großen Bühnenshow am Brandenburger Tor zu „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“. Der Titel ist auch auf unserem neuen Album „ZACK! ZACK! ZESSIONS“ zu finden! Das Album ist auf unserer Webseite und überall im Handel auf CD, DVD sowie als Stream und Download erhältlich.
► https://shop-die-zoellner.de
► http://hyperurl.co/diezoellner
Ich war in Salamanca (Nordspanien) auf einer Rückreise aus Portugal. In irgendeinem verlotterten Straßencafé nahmen wir einen Imbiss. Oben hing ein Gernsehgerät an einem Halter, mit 30° Blickwinkel. Aus dem Augenwinkel betrachtet. Genosse Egon Krenz sabberte irgendwas Deutsches in die Mikrofone, aber verstehen was, konnten wir nicht. Der spanische Sprecher übersetzte das so laut, dass man es nicht verstehen konnte. Blassblaue Minuten, aber dass da etwas keimte, dass es funkte, lodernde Glut (Begriffsfindung: Edmund Stoiber), war klar. Es tat sich etwas Weltbewegendes.
Wir snackten und imbissten schneller. Es packte uns, meine Freundin Kerstin und mich, eine große innere Unruhe: Wir müssen dringend nach Haus. Wir führen weiter Richtung Frankreich. Es war eine schnelle Elle, Tempopedal am Anschlag, und rein nach Belgien. Das Autoradio blieb die ganze Zeit an. Irgend so ein belgischer Nachrichtensprecher sagte immer wieder loopartig sowas wie „Die Mür iss open“ – ich hab es bestimmt falsch geschrieben. Ich verstehe nichts von belgischen Fritten. Irgendwelche Einsprecher, Willy Brandt im O-Ton, Walter Momper und etwas in der Art „Wir Deutschen sind heute das glücklichste Volk der Welt.“ Ich fing an zu begreifen, die Mauer wurde geöffnet.
Wir mussten so schnell wie möglich nach Haus. Es war schon dunkel. Unsere Tagesroute, rechneten wir nach (ohne Smartphones und Navigation, wie 1989 üblich). Es schien von Anfang an unrealistisch: Wir konnten Berlin am 9. November nicht erreichen. „Viel zu weit.“ Aber unsere Blicke gingen weit in die Ferne. Manchen Moment lang konnte ich nichts sehen. Immer wieder schossen mir die Tränen. Wir schafften es an diesem Abend noch bis Hamm-Uentrop in Nordrhein-Westfalen und nächtigten dort, um am frühesten Morgen weiter Richtung Berlin zu schießen.
Die Rückreise nach Berlin verlief bis zur innerdeutschen Staatsgrenze problemlos und sollte sich als Vorhaben, in die DDR einzureisen, nicht weiter schwer darstellen. Man zog nur DDRseitig von dannen, um später wieder heimzukehren. Allerdings war die andere Richtung, Richtung Einreise Westdeutschland (Helmstedt) praktisch unpassierbar. Hier reihten sich Trabbis an Trabbis, ich schätzte die Fahrzeugkolonne auf der Ausreiseseite DDR auf vielleicht 50 km Gesamtlänge. Auf dem Mittelstreifen zwischen Einreise (wir) und Ausreise (die DDR-Bürger) standen Hunderttausende Menschen, sie tanzten und lachten, es wurden Sektflaschen herumgereicht, Rotkäppchen. Es war die tränenreichste Rückreise meines Lebens, zurück nach Haus. Dieser Moment meines Lebens ist deutsche Geschichte. Endlich hatte sich mein Lebenstraum erfüllt: Die innerdeutsche Mauer musste weg. Das komplett zu verstehen, geistig all die jetzt noch folgenden Schritte bereits einzuordnen, war am 9. und 10. November des Jahres 1989 noch quasi unmöglich. Viele befürchteten, die DDR lasse nur diejenigen quasi ausreisen, die unzufrieden sind. Darauf deutete nichts hin.
Das sozialistische Experiment war gescheitert. Ich sage ganz bewusst: Leider. Ich bin Wessi.
Es ist keine Frage, dass auch das kapitalistische System zum Scheitern verurteilt ist, wenn wir so weitermachen…
Dann Gnade uns Gott.
Ich habe dieses Land „geliebt, wie man ein Kind wiegt, das man liebt“ (frei nach Pete Wyoming Bender): Für Deutschland.
Das Lied des Tages: Die Zöllner, gestern vor dem Brandenburger Tor mit „Viel zu weit“
Nie wieder Krieg, Unfreiheit und Machtmissbrauch. Seien wir bitte, bitte gute, beste Demokraten. Wie schön wäre es gewesen, den Altparteien eine neue, bessere Alternative für Deutschland entgegen zu setzen, damit wir in Deutschland wirklich etwas verbessern? Es ist leider unabänderlich: Die sich AfD nennende Partei hat keine Chance, das zu werden. Der Traum ist aus. (Rio Reiser). Oder wie es die wunderbare Sarah Connor besingt: „Meine Stimme kriegt Ihr nicht.“ – No no never.
Dirk Zöllner über das rudimentäre Interesse an Rock’n’Roll #Gastbeitrag
Alle Typen, die ich in den 70ern cool fand, haben geraucht, hatten lange Haare und eine Leidenschaft für echte Musik. Ich wollte dazugehören und ich habe dazugehört. So richtig. Fast 45 Jahre lang habe ich die Hippienummer konsequent durchgezogen. In letzter Zeit gelegentlich in der Lindenbergversion, also mit Hut. Doch das ist nun vorbei. Ohne konkreten Grund. Keine einschneidende Veränderung im privaten oder beruflichen Leben. Keine neue Liebe und auch keine Trennung, nur eben die von meinen lebenslänglich länglich gehaltenen Haaren! Wie ferngesteuert betrat ich unlängst den Barbershop von Altköpenick und ließ mir dort völlig schmerzfrei eine Herrenfrisur von der Stange verpassen.
Peaches en regalia – Im Wagen vor mir – Karl der Käfer – Polizisten – Drive my car – Geronimos Cadillac – (Auszug aus den Antworten der Mitglieder der Facebookgruppe)
In der Spezialistengruppe Musikerwitze alberich zu sein, heißt alberich zu bleiben. Auch über die Dauer der Zeit.
Auch wenn einen Erinnerungen übermannen. Wenn plötzlich ein Video für etwas daherkommt, das man so noch nicht im Sinn hatte.
Den Käfer auf’m Blatt, was ist das schon? Ganz oben ist es ein Musiker- bzw. Songrätsel.
Der Song ist heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.
Komm, wir setzen die Segel! (by Dirk Zöllner, CD-Ausschnitt aus „Uferlos“, nachbearbeitet)
Ab heute ziehen wir uns ins Studio zurück und die Geburt eines neuen Zöllneralbums wird eingeleitet. Mit André Gensicke, Marcus Gorstein, Andreas Bayless, Oliver Klemp, Heiko Jung und Marcel All Orange Music. Ich bin aufgeregt. (sagt Dirk Zöllner auf facebook, aktuell, und leitet damit eine nichtöffentliche Kloster- bzw. Werkstattphase ein) – Wir fragen uns: ..kann´s noch besser werden…? „Uferlos“ war schon ein Meilenstein, finde ich. Und nach „7 Sünden“ ein ziemlicher Schwenk…. – Dirk Zöllner sagt: „Ich weiß es nicht.“ Genau. So ist es.
Während der Sommer im Monat Juno des Jahres 2013 in die Vollen geht, meldet Dirk Zöllner, sich dieser Tage einschließen zu wollen. Nicht im Kloster Andechs wie Horst Seehofer oder den Südtiroler Bergen, wie Adson von Melk, der junge Novize in „Der Name der Rose“, der seine persönliche, erstmalige „Klosterfrau Melissengeist“ kennenlernt, sie besteigt und mit ihr (körperliche) Liebe macht. Der graue, altehrwürdige William von Baskerville (Sean Connery) kommentiert süffisant: „Ich verfüge zwar nicht über den Vorzug Deiner Erfahrung“, zu den fleischlichen Gelüsterfahrungen seines blutjungen Novizen. So sieht Altersweisheit aus, jawoll.
Dirk Zöllner ist eher so „wie Sand“, der Wind trägt ihn umher. „Ich bin die Spur.“
Im Grunde genommen war die Sache schon längst glasklar, eigentlich überfällig. Der Zöllner hatte schon viele, viele Jahre an den verschiedensten Tonträgern herumgewerkelt. Nicht immer ohne einen Anflug von Selbstzweifeln: “ ‚Nen Käfer aufm Blatt, was ist das schon?“ Undsoweiter. Von wegen heiter. Nennt gern Ross und Reiter. Ist ein gescheiter Verbreiter.
Uferlos. Gejammere nicht mehr zu toppen, bis zu „7 Sünden“ hatte Zöllner zuletzt ausgemacht und dem Paten von Meerane abspenstig gemacht. Alles frei erfunden? Jetzt aber, genauer seit dem 01.07.2012, ist eine neue Idee am Platz greifen, weltweit einzigartig im Zollbezirk Europa, die die darbende Musikbranche willig aufnimmt: Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Öffnung der Lebensmittelbranche für kennzeichnungspflichtige Spiegeleier. Nach dem überall angesprochenen Leistungsschutzrecht nun dies, Spiegeleier müssen unter bestimmten Bedingungen europaweit speziell gekennzeichnet werden. Wie im facebook, beim Markieren!
„Der Kunde ist König. Das ist die Monarchie des Proletariats. Der Mob bestimmt die Charts.“ (Dirk Zöllner, CD „Uferlos“, Song: „Monarchie des Proletariats“)
Es ist ein dünnes Eis, auf das sich der Kritiker begibt, wenn er anfängt wie ein Hahn zu krähen. Worum es geht, ist folgendes: Die Musik ist käuflich geworden. Bzw. verkäuflich. Bzw. wertlos. Früher war alles viel besser.
Es hatte so Mitte der Fünfziger angefangen und nannte sich Rock´n Roll. Elvis, Bill Haley, Little Richard und Eddie Constantine. Undsoweiter. Diese ganzen Rock´n Roll-Affen. Dann die Verproletarisierung dessen. Beat, Mersey, Liverpool, Dinge, wie weiter entwickelt waren aus etwas anderem, z.B. dem Skiffle. Die Beatles, etwas danach die Rolling Stones. Mitte der Sechziger dann der Trend zum Hippopotamus. Hip sein, frei sein, high sein. Irgendwo, vermutlich in San Francisco, lauter langhaarige Luden, make love, not war. Linda Eastman fotografiert Jimi Hendrix, Frank Zappa und diese ganzen Konzerte im Fillmore East, wofür sie -unter anderem- berühmt wird. Ihr späterer Ehemann McCartney treibt sich da auch schon herum, gemeinsam mit George Harrison.
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Die Zöllner „Idylle im Krieg“ (via Youtube)
Das Video zur ersten Single des neuen Die Zöllner Albums „Uferlos“ +++ Release: 1. Juni 2012 +++ Label: edel Content +++ Regie, Kamera, Schnitt: Jarek Raczek +++ Maske: Dominika Diaz Alonso +++ Produktion: yoko ono Produktionen +++ www.die-zoellner.de +++ www.facebook.com/dirk.zoellner +++ Vielen Dank an die Panzerschule Steinhöfel (vor allem Uwe), Familie Zöllner und Coppenrath & Wiese
Komm, Zöllner! Mach weiter so! Großartig. Andreas Bayless, übrigens, sauguter Gitarrist, gefällt. Achtet drauf: Ab 2:40 Uhr. Es gibt ein ähnlich fulminantes Gitarrensolo, das in die Geschichte eingegangen ist, (vermutlich) auch ein „first take“: My Love, Paul Mc Cartney & Wings. Weiter so. Beide. Am Schlagzeug: Überdrummer Ralf Gustke. Uferlos.
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Café Größenwahn: Die Zöllner + Gäste mit „Viel zu weit“ (via Youtube)
Die Zöllner mit allen Gästen und dem immer letzten Song: „Viel zu weit“ +++ Gäste im 4. Café Größenwahn – der Frauentagsausgabe am 8. März 2012: Katie LaVoix, Angelika Mann + Ulrike Weidemüller, Valentine Romanski +++ Café-Besetzung: Dirk Zöllner, André Gensicke, Andreas Bayless, Oliver Klemp, Tim Hahn, Die Zöllner Horns (Fratsch, Skip, Herr Meier), Die Zöllner Chicks (Sophia Seidler, Uli Wolf, Marcus Gorstein) +++ Aufgezeichnet am 8. März 2012 im Maschinenhaus der Kulturbrauerei +++ Bildproduktion: Jarek Raczek +++ Audioproduktion: allorangemusic.com +++ Grafik+Animation: 8geber.com
Es sind nur noch wenige Wochen: Dann startet der Verkauf von „Uferlos“, der neuen CD von „Die Zöllner“. Vorbestellungen sind über amazon jetzt schon möglich. Hammerscheibe!