

Es ist eine kurze Geschichte aus der Vergangenheit. Wir schreiben das Jahr 1984.
Ganz exakt weiß ich es gar nicht mehr. Ist egal, so ungefähr stimmts. In Berlin (West) treffen fünf junge Musiker zusammen, um eine Band zu gründen. Beim Festlegen des Gruppennamens herrscht der Westberliner kalte Wind, in den Übungskellern der Mauerstadt (West) schimmelt das Instrumentarium. Wasser läuft von den Wänden und am Paul-Lincke-Ufer üben Morgenrot, die Musiker von Nena, manchmal ist Mitteregger auch da. UKW, Dr. Koch und etliche andere. Egal.
Zur Festlegung des Gruppennamens wird schnell klar: Jeder der fünf Musiker hat Vorstellungen, will irgendetwas anderes, so ist das Ganze keine gemeinsame Linie. Zur guten Demokratie gehört der Kompromiss. Das ist das schnell erreichbare Sujet der Jungboliden im Zeichen der neuen deutschen Zeit. Wer will gerade jetzt nicht „die perfekte Welle“ machen? Ideals „Ich steh auf Berlin“ ist drei Jahre her. Die Band Interzone bezaubert mit dem fälschlich im Nachhinein als „der rote Hugo“ bezeichneten Genievokalist Heiner Pudelko.







