Di. Mai 24th, 2022

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Rudy Nielson „Dass Du das kannst“

„Rudy Nielson ist zweifellos einer der renommiertesten deutschen Musiker und Sänger. Als professioneller Studiomusiker hat er seit dem Start seiner Karriere mit zahllosen Bands zusammengearbeitet. 1978 begann der gebürtige Hamburger als Sänger und Gitarrist in Deutschlands erster Punk-Band „Big Balls And The Great White Idiot“, 1983 kam er nach Berlin, wurde Sänger bei „Bel Ami“. Dann stieg er ein in die „Fabrik Rakete“. Er arbeitete für „Cosa Rosa“, „Nena“, „Spliff“ und „Die Ärzte“, textete und komponierte für „Alphaville“ und „Ulla Meinecke“. Mit „Alphaville“ stand er bei deren Revival-Tour 2004 mit auf der Bühne. Und in Nenas Band spielte Nielson so häufig mit, dass man ihn zur Stammbesetzung zählt.“ (Berliner Morgenpost)

Gerüchteweise gehört er zu denjenigen „Altmusikern“, mit denen der Umgang nicht immer leicht sein soll. Ich würde ihm allerdings sofort bedenkenlos meine Tatoos zeigen. Denn seine sind natürlich platzgreifender, eindrücklicher und konsequenter. So wie vieles in seinem Leben, von dem wir alle viel wissen, weil er gern Geschichten erzählt.

Alles wissen wir nicht. Denn nur was er uns freiwillig erzählt, ist bekannt. Unbekannt bleiben jene geheimnisvollen Seiten seinerseits, die er uns verschweigt, indem er uns einfach andere Stationen seines Lebens wie warme Schlagsahne auf frischem Kuchen auftischt. Wohl bekomms: Der soziale Kontakt zu ihm gehört zu den süßesten, klebrigsten und herzallerliebsten. Auf facebook lieben es die Menschen, immer hübsche, kleine, in sich abgeschlossene Kurzgeschichten zu lesen, das bedient er. Es hagelt Herzchen, Komplimente und Rückversicherung, Liebe, Zuneigung und eigentlich weiß der Mann, dass er das alles kann. Manche sagen „tragisch“, aber das stimmt nicht.

Herrschaften, seine Reden sind voll Schwung und Sinnlichkeit, werden auf facebook gern gelesen und wenn er selbst wen doof findet, blockiert er den. Ich gehöre in dieser Funktion nicht zu seinem Freundeskreis im sozialen Netzwerk. Herrschaften, wir sind nicht kleinlich: Hört mal hin. Schöner Song. In diesem Sinne, Herrschaften, best!

_link Lotse

(Der obige Text ist eine Widmung ihm zu Ehren! Soll es ihm noch lange gut gehen.)

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