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26.06.26 Ist das weibliche Gegenstück zum "Host" die "Hostie"? #Tommycast #SpezialistengruppeWortspielhölle #Feuchtgebeate #TTT #Tulipstagram
26.06.26 Ist das weibliche Gegenstück zum „Host“ die „Hostie“? #Tommycast #SpezialistengruppeWortspielhölle #Feuchtgebeate #TTT #Tulipstagram

Ich mag den Streit, auch den hart geführten. Ich schätze vor allem aber gute Begründungen und die Kraft der Argumentation. Und ich finde es besonders gut, wenn man mit offenem Visier kämpft, nicht feige anonym.
Cihan Çelik, den ich persönlich nicht kenne, und ich haben uns drüben auf „X“ immer wieder hart, manchmal auch ins Persönliche gehend, beharkt. Ich reagiere auf seine Äußerungen, weil er eine öffentliche Person ist und Dinge schreibt, die ich nicht kommentarlos stehen lassen möchte. Heute hat er vorgeschlagen, einmal zu telefonieren. Das finde ich sehr gut. Es zeigt, dass einem bei allem Streit letztlich doch etwas am anderen liegt. Dass man den anderen vielleicht nicht schätzt, aber doch respektiert. Und dass man willens ist, den anderen zu verstehen und im direkten Gespräch Missverständnisse auszuräumen. Wir haben also heute gesprochen. Ich weiß das sehr zu schätzen, lieber Cihan. Vielleicht sehen wir manche Dinge künftig anders, vielleicht streiten wir von jetzt an besser, auch wenn wir inhaltlich hier und da weit auseinanderliegen. So manches Missverständnis ist nun aus dem Weg geräumt. Für Ihren Gesprächswillen und für die im direkten Kontakt doch respektvolle Art danke ich Ihnen. (postet Hasnain Kazim am 25.06.26 #Facebook.) Ich fühle mich bemüßigt, zu kommentieren, hier der #Medienspiegel – „I’m looking to the man in the mirror.“

In meinem Feed aus Social media geht es u.a. um Netzkultur. Hasnain Kazim, Wien, reimt sich, ist kurz, praxisnah anwendbar. Ein Oneline online.

Es tobt überall der digitale Mob. Lauter Besserwisser. Viele, viele digitale #Oneliner online (beachte den Unterschied). Der Oneliner: Der sich in einem kurzen Satz voll Verachtung meldet und digitale Krätze dalässt. Die zu kurze Meinungsäußerung, die keine ist, sondern auf ein psychologisches Problem des Verfassers hinweist. Er schreibt kurze Sätze wie Klebstoff, weil gerade Dieter Nuhr seinen Frankreichurlaub postet, sinngemäß: „Frag mal Frau Pelicot, warum sie nie ihren Mann kennengelernt hat.“ Nuhr hat die nächste Satire performt, sein wortgewaltigers Einstunden-Nachdenkprogramm steht sinnverkürzt in einem Oneliner, einer zu kurzen Rückfrage: „Frag mal“. – Schon unverschämt. Was erlauben Kommentator? Nuhr, der digital vorgeführt wird. Von einem ganz Schlauen. Dieser Kommentator, der hat’s dem Nuhr nun wirklich mal gegeben. Ba dumm-tse. Ich denke nur: Idiot. – Kerl, Du buchst doch nur darum, geliebt zu werden. So rabulistisch zu kommentieren, hat was von einer zu schweren Kindheit, Defizit auf dem Liebekonto, überzogen, Sollsaldo – Rückzahlung überfällig. Der Kommentar „Frag mal“ löscht diese offenen Posten der verletzten Seele.

Mit diesem kurzen Satz offenbart der Mensch den digitalen Idiot in sich. Die Wahrheit endet niemals in einem dahin geworfenen Satz, der den Angegriffenen vernichten und verächtlich machen wird. Das ist bullshit.

If You want to make the world a better place take a look at Yourself... 27.06.26 #ManIntheMirror #Tulyrics #TTT #Tulipstagram
If You want to make the world a better place take a look at Yourself… 27.06.26 #ManIntheMirror #Tulyrics #TTT #Tulipstagram

Guck ma innen Spiegel:

„I’m starting with the man in the mirrorI’m asking him to change his waysAnd no message could have been any clearerIf you wanna make the world a better placeTake a look at yourself and then make a change.“

(Michael Jackson, früher)

Netzkultur ist was ich beschreibe. So geht sie NICHT. Hasnain Kazim schreibt dazu einen berührenden Post über dieses moderne #POV Herumgestreite. Leute: Geht denken! Just another fucking opinion. Die vielen digitalen Oneliner, die online sind. Und wie sehr es mich nervt, ständig solche unausgegorenen Scheißsätze lesen zu müssen. Macht Euch bitte klar. Die Wahrheit hasst Du damit. Du meldest Dich zu Wort, aber Du hast keine Kraft. Alles an Dir ist Oberfläche, nachlässig und nicht mal stark genug, „mit Hand und Fuß“ weltverbessernd zu kommentieren. Es geht immer auch um den richtigen, aber ganzen Horizont.

Ich danke Hasnain Kazim für eines der wirklich sinnvollen Onlineprofile seinerseits, die inspirieren. So geht social media. Weiterführend, den Horizont erweiternd. Gern mindblowin…

Wer hätte das gedacht? – Wartet: Ich muss mich kurz übergeben gehen…

Hintern Horizont geht’s weiter. Arsch.
#TTT #Justanotherfuckinopinion

Weiterführend

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