

Zum Tode von RPS Lanrue lobe ich den Hashtag des Tages aus und stelle eine Trauerkerze auf.
Ruhe in Frieden, Lanrue
Hashtag #TonSteineScherben
(auf den Hashtag klicken und Artikel zum Thema auflisten)


Zum Tode von RPS Lanrue lobe ich den Hashtag des Tages aus und stelle eine Trauerkerze auf.
Ruhe in Frieden, Lanrue
Hashtag #TonSteineScherben
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Als Ton Steine Scherben sich 1970 gründen, gehören sie zu den ersten, die Rockmusik mit deutschen Texten machen – ohne, dass es peinlich oder nachgemacht klingt. Doch die Scherben sind mehr als nur eine Band: Sie versuchen das, was sie singen, auch zu leben. Philip Meinhold („Wer hat Burak erschossen?“, „Mein Freund Floh“) erzählt die Geschichte der vielleicht wichtigsten deutschen Band von ihren Anfängen als Politrockband über die Solo-Karriere ihres Sängers Rio Reiser bis zu ihrer Bedeutung heute. Erstmals zu hören sind dabei viele Töne eines 60-stündigen Gespräch Rio Reisers, das er 1993 für seine Autobiographie geführt hat. (Shorts Beschreibung auf YouTube)
Die Geschichte von Ton, Steine, Scherben nachzuerzählen, ist die Aufgabe eines Themen-Podcasts.
Der Traum ist aus, aber ich werde alles geben, dass er Wirklichkeit wird. Dazu wird nicht weiter herumgeschwafelt, sondern verlinkt. Bitte schön.
Weiterführend
#KeineMachtfürNiemand #TonSteineScherben #RadioEins #ThemenPodcast #Lesezeichenohnegleichen


Theodor Shitstorm – Tanz die soziale Distanz – Official Video: Dietrich Brüggemann – M+T: Theodor Shitstorm. (p) und (c) staatsakt 2020.
Vor vier Wochen sind die Mitglieder der Baugemeinschaft Oase Ostfildern in ihr Gebäude eingezogen und schon muss wegen eines Abdichtungsproblems das Fundament wieder aufgebaggert werden. Zum Vorschein kommt ein noch größeres Problem: eine nicht identifizierbare weibliche Leiche. – schreibt die ARDmediathek (Link unten) – »Menschen an sich sind halt schwierig und nervtötend und fehlerhaft. Aber wer das nicht will, der kann ja in so ein Reihenhaus ziehen – und sich dann am Ende wundern, wenn er stirbt und keiner vermisst ihn. Hier hat man halt die ständige Auseinandersetzung mit Leuten, die sich die Hälfte der Zeit aufführen wie egozentrische Kleinkinder. Aber die finden einen wenigstens, wenn man tot ist.« sagt die Protagonistin Christiane Rösinger gegen Ende des Tatorts Stuttgart, erklärend.
Unter Regie von Dietrich Brüggemann strahlt die ARD die Folge „Das ist unser Haus“ aus. Ein Schelm, wer an Ton, Steine, Scherben denkt. Vielleicht ist die Assoziation von Gott gewollt. Sischer dat. Ein Dutzend ähnlich interessierter Bauherren stellt einen Neubau hin, um den Altbau nebenan. „Den haben wir gleich mitsaniert“, erklärt Ulrike, Kommune 2020-Bewohner*innen älteren Semesters. Alles ist hier genderneutral, ausführlich detailliert und jeder Moment findet ein gerechtes, ausreichendes ausuferndes Betrachten aller denkbaren Gedanken – nur stets aus allen sämtlichen denkbaren Perspektiven. Sind die Gedanken auch frei, nehmen wir sie als krude wahr. Das Regiespiel gelingt: Christiane Rösinger aka Ulrike wird Fernsehpublikum und Kommissar Leinöl-Richy Müller (aka Thorsten Lannert) die Pole zwischen selbstbestimmt ausgefüllten Leben erzählen und jenem in einer Community of Housemartins, wo jeder von jedem verlangt, jeden Kleinstgedanken denken zu dürfen und diesen aber auch zu gerechtfertigen. Wir verstehen inzwischen, warum in Berlin weit über 50% der Menschen lieber als Singles leben. Schaut auf dies Ostfildern. Wo nie gutes Karma regnet. Am Fundament dringt bei Regen immer Wasser ein. Brüggemann erzählt ergebnistief von fiesen Verwerfungen durchgeknallter Menschen, die spirituell glauben, hinzugewonnen zu haben. Den Sinn des Lebens sowieso. Baumängel und eine unbekannte Leiche. Und das Vorleben abgelehnter Mitwohnkandidaten*innen.
Fronleichnam als Happy Kadaver in der wiedergeöffneten Baugrube, weil die Bauherren den Rat zum Trotz alternative Abdichtungstechniken am Keller-Außenmauerwerk anwenden. Nun läuft die braune Plörre in die Keller und man steht vor einem Sanierungsproblem. Hier ist die Kritik beißend fassbar: Das ist unser Haus, es ist unser erstes Haus und wir haben ein Recht auf Anfängerfehler. Auf diese Weise verbeißen sich die Bewohner erstmal in der Suche nach Schuldigen. Das gilt für die Baumängelhistorie ausufernder Sitzungsprotokolle genau so wie für die Leiche, und es betrifft die Suche nach dem vermeintlichen Täter. Ein Lehrstück der klassischen Psychologie, mit Projektionen und Schuldzuweisungen der allerbesten Art.
In erster Line war der Stuttgarter Tatort am Sonntag mal eine herausragende Sozialstudie über das Wesen von gemeinschaftlichen Wohnprojekten mit esoterischem Grund-Handwerkszeug, in denen Spekulationen über ein Kapitalverbrechen Tür und Tor geöffnet wird. Mit allen Verwerfungen, Glaubensrichtungen und intersexuellen Neigungen. Am Ende bricht jede Tätertheorie in sich zusammen und der nachweisliche Sexual-Triebtäter Heinz Rudolf (Kunze) wird öffentlichkeitswirksam freigesprochen, indem er nicht mehr zu Wort kommt. Summa summarum sehr gelungen.
Man kann den Tatort im Zugriff der ARD-Mediathek sehr wohl empfehlen. Viel Spaß beim Nachsehen. Die Musik zum Tatort fertigte Regisseur Dietrich Brüggemann selbst an. Wer in dieser Art von Welt leben möchte, muss sich diesen Tatort bitte unbedingt ansehen. Gnade Euch Gott, denn er hat „Hurtz“ gesagt.
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Ton Steine Scherben – Der Traum ist aus
Fritz Eckhart Freiherr von Weizsäcker (* 20. Juli 1960 in Essen; † 19. November 2019 in Berlin) war ein deutscher Mediziner. Seine Fachgebiete waren Innere Medizin und Gastroenterologie. In seinen Veröffentlichungen widmete er sich insbesondere der Behandlung von Hepatitis B und C. Von 2005 bis zu seinem Tod war er Chefarzt für den Bereich Innere Medizin I der Schlosspark-Klinik in Berlin. Der Sohn des Altbundespräsidenten Richard von Weizsäcker, dessen Politikleben tiefe Spuren im Nachkriegsdeutschland hinterlassen hatte und der parteiübergreifend von vielen verehrt wurde, hatte sein Leben der Medizin überschrieben. Er wurde das Opfer eines Messerattentats in Berlin. Dieses Land ist es nicht. Wir trauern um die Tatsache, dass derartiges jederzeit möglich ist. Es verstört. Ruhe in Frieden, Fritz.
Seit einigen Wochen habe ich dieses Lied ständig im Kopf. Es verlässt mich nicht mehr. Ich war in anderer Sache im Netz unterwegs und hatte eine Show mit Silly und anderen in Weißensee gesehen, bei der auch Rio Reiser (Allein) mit Piano auftrat. Da hat er das Lied allein gesungen. All die (DDR-) Bürger haben mitgesungen, jeder kannte die Zeilen. Da merkte ich, dass ich einen Mangel hatte. Denn ich kannte zwar viel von Rio, aber wenig von den Scherben. Die waren einfach „vor meiner Zeit“ gewesen. Früher war das für mich auch eher „so links“ und „Anarchie“.
Der geistig verwirrte Attentäter hat die nationalsozialistische Sippenhaft seinerseits gegen Fritz von Weizsäcker vollstreckt. Wie irre. Und wie falsch. (Meine Analyse einen Tag später, über den Attentäter)
Die Tiefe der lyrischen Texte von Rio und die Grandezza dieses Stücks hatte ich immer verpasst. Nun bin ich jetzt 57 Jahre alt und im Grunde genommen muss ich weinen, wenn ich dieses Stück höre, ohne es nebenbei zu dudeln. Es ist voll innerer Schönheit und gibt in vielerlei Hinsicht wieder, was ich denke und fühle. So vergeht im Moment kaum ein Tag, an dem ich nicht heimlich still und leise vor mich hinsumme, WAS das Paradies gewesen wäre.
Auf jeden Fall aber wollte Gregor S. eigentlich Richard von Weizsäcker, den er regelrecht hasste, nachträglich bestrafen und wich dann, da dieser bereits verstorben war, auf den Sohn aus, den er quasi in Sippenhaft nahm. Nach dem Motto: Wenn ich den Vater schon nicht mehr bestrafen kann, dann eben den Sohn. Deswegen also sollte Fritz von Weizsäcker dran glauben.(schreibt Jürgen Fritz analysierend – Link unten – in seinem Blog)
Heute morgen lese ich fassungslos, dass der Sohn der Altbundespräsideten Richard von Weizsäcker Opfer eines Messerattentats geworden ist. Ruhe in Frieden, Fritz von Weizsäcker, Deinen Vater habe ich geliebt. – Ich weiß nur eins: Dieses Land ist es nicht. Dieses Land ist es nicht. Der Traum ist aus.

Weiterführend
* Offener Newsletter: Mein Freund Prinz Rupi war zugegen, als der Täter zustach
* Jürgen Fritz Analyse: Der Mann, der Fritz von Weizsäcker ermordete
* Grenzüberschreitend: 30.10.1992: Rio Reiser in concert
* Grenzgänge: Richard von Weizsäcker fotografiert von Lutz Müller-Bohlen genannt Gramm

Täglich fit mit 2 g Shit… (Guru Guru, Der Elektrolurch, früher: Losungsversuche für ein besseres Leben)
Die Geschichte des Krautrock ist inzwischen verbrieft. Berichtet wurde über diese „zeitgenössische Musik“ hier des Öfteren und bei passender Gelegenheit immer wieder. Das ist auch der Grund, warum wir die Sache fortsetzen dürfen.
Vieles hat seinen Ursprung in jenen „deutschen Jahren“, die im Vergleich zu früheren die besseren Jahren waren, historisch platt betrachtet.
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Als sie nach einem furiosen Konzert die Betreiber des Ladens schwer unter Druck gesetzt haben: Dass die gefälligst noch zweihundert Mark auf die Gage drauflegen sollten … als Spende für die politischen Gefangenen. Oder sie würden ihnen die Bude zu Scherben kloppen. Dass er das toll gefunden hätte. Und wie die Typen vom Sinkkasten dann zornig murrend, aber kleinlaut, bezahlt hätten. Eine Spende für die politischen Gefangenen. Toll! (H.P. Daniels im unten verlinkten Artikel, Auszug)
Gestern postete ein schlagzeugender Dödel (nicht ich!) auf Musikersuche auf facebook giftgeifernd: „Wenn Du nichts zu sagen hast, halt doch einfach die Klappe.“ Woraufhin ich zurück biesterte: „I habe doch was gesagt, und nun?“ Richtig bleibt folgendes: Es gibt zu wenige, die etwas zu sagen haben. Die nicht Katzen, Wohnwagen und Funvideos verposten. Richtig interessant sind diejenigen, die „eigenen Content“ bieten, vollkommen app- und vorfertigungsfrei, mit Geist geboren (‚Hui Buh‘) und klugem Erleben bzw. Nachdenken. Womit wir bei Herrn Kluge sind.
Marcus Kluge betreibt ein lesenswertes, schönes Bloghaus direkt am See und nennt es „Berlinische Leben„, womit er uns an eine Versicherungsgesellschaft erinnert. Vielleicht ist das Aufschreiben von Erinnerungen so eine Art Lebensversicherung? H.P. Daniels ist den meisten und zumindest den Lesern dieser Website wohlbekannt. In einem Gastbeitrag erinnert Daniels an die wilden Siebziger.
Und wie er es tut. Das Zitat entstammt dem unten verlinkten Artikel. Dieser wurde soeben für würdig befunden, hier empfohlen zu werden. Und das will was heißen. Heißa. Youngster aufgepasst: So führt man Gagenverhandlungen!
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Ton Steine Scherben – Macht kaputt was Euch kaputt macht!
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Es ist wahr, es ist wahr, das Hamburg nicht die Hauptstadt von McDonalds ist. Es ist wahr….., aber sonst, aber sonst: Alles Lüge! (Rio, der Erste)
Das Rio-Reiser-Haus steht zum Verkauf im Rahmen einer Zwangsversteigerung: Den Gehöften aufm Land geht´s an den Kragen, sie sterben ein weiteres Mal aus. „Jeder 2te hat ’ne Galerie. Jeder 2te macht ’ne Therapie. Viele machen beides.“ sagt Rainald Grebe in „aufs Land“ („Zurück zur Natur). Besingt zu viele Möglichkeiten: „Ich kann mich nicht entscheiden. Ich kann mich nicht entscheiden. Entscheidung ist ein Massenmord, ein Massenmord an Möglichkeiten.“
Nach Großenkneten jetzt Fresenhagen! Die Provinz lebt fort in Horrornachrichten wie diesen. „Die Straße ist gesperrt für die Rollschuhdemo.“ Nein, wir sind an geschäftlicher Mäklerei nicht beteiligt. Eine alte Bauernregel: „Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie.“ Nein, kein provisionspflichtiges Angebot von blackbirds.tv. Ja, wir fletschen die Szene. Zappa, „Joes Garage“, Bad Segeberg, die Winnetou-Festspiele, wir schließen die Augen. Winnetou lebte mal in Fresenhagen!

Fehmarn Love & Peace Open Air 1970 silent 8mm (diff. source) w/ Jimi Hendrix
Merke: Wenn einer was bloggt, das dich an was erinnert, was du selbst erlebt hast, dann spricht man nicht von Bockmist, sondern von Experience, vom Lesen aus Erfahrung. Auch nicht vom Bloggmist. Die Experience lässt sich nun teilen, man lebt vom Gesagten! #Experiences – Aus der Filmdokumentation wird deutlich, dass die Godmother des „german porno“ Beate Uhse ihre Hände tief drin hatte: Das Festival war in finanziellen Schwierigkeiten und die Flensburgerin half mit, dass das Desaster nicht grenzenlos wurde. Zurück bleiben „romantische Erinnerungen“.
Es ist wirklich lange her: Jimi Hendrix trat am 06. September 1970 auf Fehmarn auf, und dann starb er uns einfach so weg: es war einer der schmerzlichsten Verluste aller Zeiten. Weitere wie dieser sind im „Club of 27“ vereinigt: Janis Joplin, Jim Morrison…. Aber auch die Berliner Band Ton, Steine, Scherben unter der Ägide des späteren Königs von Deutschland, Rio Reiser, trat dort auf, noch unter dem Namen Rote Steine. Das ist jetzt Geschichte und gleichwohl bleibende Erinnerung. So wie bei Mark Eins, der sich heute daran erinnerte. Weil Hollow Skai was bloggte.
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„Kupferdraht ist ein wunderbares Material, man kann viel mit ihm machen. Es ist vor allen ein Verbindungselement.“ (sagt Ulrike Hofmann)
Darf man zwischen zwei Abschnitten desselben Satzes klatschen? Was aber sind Sätze in einer Installation namens Klang? Eventuell ein Satz mit X? Rolf Neetzel (Gitarrist, Berlin-Schöneberg) und Ulrike Hofmann (Theaterverlegerin, Berlin-Ebenda) haben Fahnen ausgerollt, die man nicht sieht. Klangfahnen sind´s.
In Berlin-Schöneberg leben und arbeiten seit je viele Künstler, Maler, Literaten und Musiker. Die Bildende Kunst hat mit der UDK (Universität der Künste) einen festen Standort in der Grunewaldstraße. 25 Galerien und Ateliers im weiteren Umkreis der Akazienstraße öffnen ganztägig ihre Pforten für die Liebhaber moderner Kunst. Jede Galerie und jedes Atelier bietet ein eigenes Programm. (Quelle: schoeneberger-norden.de)