1425/15: Historie: Der blaue Himmel über Irving Berlin #LiedDesTages

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Herzleuchten (gif)

Die Berliner Band The Xtraordinary JazzBirds hat den Song ‚Blue Skies‘ noch einmal neu aufgenommen.

Er stammt aus der Feder von Irving Berlin, dem eine Reihe bekannter Welthits zugeordnet werden dürfen. Das erzählt die Band in ihrem Issue „Neuntens“ und gibt den Song zum Anhören preis. Viel Spaß. Das Lied des Tages heute.

Weiterführend
Neuntens: Der Himmel über Irving Berlin

1418/16: Lied des Tages: ‚Wolkenbruch‘ – performed by Ille Hamma

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Regen - (Quelle: www.jazzbirds.tv)

Regen – (Quelle: www.jazzbirds.tv)

Platzverweis (Banner)

 

Du bist jetzt im Nebel die Kerze. Es ist das erste Mal: Nach all den Jahren bist Du jetzt so gut wie allein und auf Dich zurückgeworfen. Du bist ein Leuchtturm. Lass uns Lichterketten bilden, Lichtensembles mit großer Strahlkraft, ausschlaggebende Orientierungsmarken. Ich reiche Dir Zündhölzer.

Draußen fällt der Regen.

Ille Hamma, Co-Partner in Sachen Zig Zag (Schlachtruf: Broila, Broila), hat den Regen gesehen. It´s raining, Man!

Halleluja.

Zig Zag, derzeit auf Tournee, Sommertour 2016. Zack Zack. Mit Sascha, The Pascha. Lasst es nicht sein. Lasst es geschehen.

Let Love Rule: Lasst Euch von Liebe leiten. Und schützt weiterhin die Rechte von Minderheiten.

Weiterführend

 

1410/16: AudioPaparazzi: Revelation Extended Version – performed by Prince #RIP

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Purple.Heart_Prince

Recording Sessions
Date Studio Additional info
Summer 2014 (assumed) Paisley Park Studios, Chanhassen, MN, USA Initial tracking
Recording Personnel
Prince – lead vocals and all instruments, except where noted
John Blackwell – drums
Andrew Gouché – bass guitar
Xavier Taplin – keyboards
Marcus Anderson – saxophone, flute

Ohne Worte.

Anhörtipp Ort: Badewanne – Quietscheentchen mitnehmen

Tommy "Prince" Tulip, Profilbild

1405/16: HIStory: Ein paar Hörbeispiele aus dem Fundus eines 19-jährigen Musikers aus Minnesota – Nicht 1999, sondern 1977

Tommy "Prince" Tulip, Profilbild

Tommy „Prince“ Tulip, Profilbild

Prince - ♪♫♪ Purple Notes ♪♫♪

Coveridee

Funk Sessions in einer improvisierten Art und Weise, man hört einen 19 Jahre alten Prince on keys/guitar, Andre Cymone on bass, and Bobby Z on drums, aufgenommen im Loring Park Proberaum von Prince erstem Manager Owen Husney. Prince ist auch on drums und bass zu hören.

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1393/16: Lied des Tages: Can I Play With U – performed by Prince & Miles Davis

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Prince - Under My Skin

Den Song hat Prince für das Album Tutu (1986) zugesteuert. Und dann die Notbremse gezogen: Er mochte das fertige Album von Miles Davis nicht. Der Saxophonist Eric Leeds kolportierte die große Verehrung, die Prince für Miles Davis empfand. Seinen Charakter, seine Mystik und alles, was Miles Davis als Person kennzeichnet. Nicht zuletzt auch sein bereits vorgelebtes Modell von künstlerischer Unabhängigkeit gegenüber der Sklavenindustrie, dem Musikbiz.

Die Wertschätzung war durchaus gegenseitig. Miles Davis sah in Prince eine Art eigener Reinkarnation.

Weiterführend
Miles Davis & Friends: Penetration – live in Paris (komponiert von Prince für Miles Davis, letztes Konzert von Miles Davis am 10. Juli 91 in Europa, bevor er 2 Monate später verstarb)

 

1380/16: Video: Roger Cicero im Interview mit Jürgen Jürgens

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Roger Cicero singt Sinatra auf CD/DVD und live 2016

Frank Sinatra wollte Berlin zu einem Parkplatz umbauen. Allerdings sparte er auch nicht mit Aktion, wenn es um den Schutz seiner musikalischen Freunde ging, erzählt Jürgen Jürgens ganz nebenbei, als es um Frankieboy Sinatra geht.

Jürgen Jürgens schreibt heute auf facebook: „Ich bin sprachlos und voller Trauer. Am 14. März haben wir das Interview aufgezeichnet, das ich gestern in Hey Music auf radioBERLIN 88,8 gesendet habe. Da war Roger schon tot, wie wir heute erfahren mussten. Mensch, Roger, es tut mir so leid. Du hast so viel Lebenslust in Dir gehabt, so viel Liebe und Vaterstolz für Deinen Sohn und schon so viele neue musikalische Pläne. Das Leben ist nicht fair…!“

Dem ist nichts hinzufügen. Das Interview ist eine schöne Erinnerung an einen großartigen Roger Cicero.

Danke Jürgen Jürgens, Radio 88,8 Berlin. Something stupid, dies alles.

1337/16: Lied des Tages: Take Berlin performed „Motion“

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Immer wenn ich traurig bin, trink ich noch nen Korn, dichtete Heinz Erhardt. Ich bin heute traurig, tief getroffen, George Martin ist tot, mein kurzer Nachruf eins vorher. Ich aber trinke keinen Korn, sondern höre betörende Musik, die man auch mit dem Hashtag #dreampop verschlagworten könnte. Hört mal rein.

Sie nennen sich TAKE BERLIN, eine von zweien kommt aus Berlin. Yvonne Ambrée lebt überwiegend in den USA.

Dass das Projekt TAKE BERLIN heißt, ist den Lesern bekannt. Sie hat Verdienst an der Schließung von Bildungslücken: Auf ihrem Unterarm las ich, Zuschauer eines Konzerts, bei dem sie sang, eine Liedtextzeile aus Halleluja von Leonard Cohen und war verwirrt. Die Recherchen ergaben eine Jeff Buckley-Verehrung der Tätowierten, die so betört. Quatsch, das ist Geschichte und kann nachgelesen werden. Eine wahnsinnig machende, verstörende Geschichte.

TAKE BERLIN touren jetzt durch Deutschland, Belgien und Holland, kommen leider nicht nach Berlin. Was uns das Leben nicht süßlicher, sondern schwerer macht. Wir müssen mit einer gedachten Fernbeziehung leben. Da kommt uns Motion, das obige Stück, wie gerufen. Wir schalten es an, schließen die Augen und denken an den ertrunkenen Jeff Buckley. Ein Alptraum im Fluss.

Dreampop, ein Traum: So schön ist’s, auch Erinnerungen.

Nehmt Euch bitte Berlin – Take Berlin – zur Brust, hier entlang…

Oder bleibt noch ein bisschen und schaut diese Artikelsammlung über Yvonnes Künstlerleben an und durch, an und für sich…

1323/16: Audio-Paparazzi: A Bayer bleibt a Bayer (Akustik Version) von Mista Wicked #LiedDesTages

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Mia Preussn müsse scho oa genauer zuhörn.

Des mit der Mundart iss soa a Sach. MistaWicked machen boarischen Mundartreggae. Die Band groovt wie Sau. Vorgestellt wird hier die quasi bayerische Ersatz-Nationalhymne A Bayer bleibt a Bayer.

In ein richtiges Albumsnippet mit Ausschnitten aus der durchweg gut gelungenen bayerischen Rastamanmusik von Mista Wicked darf ich Euch interessehalber hier noch verlinken.

Bayrische Mundart trifft Reggae, Dub und Raggamuffin. Klasse.

Joa, se soan halt´doa, damit ma Spass han. Fand auch Ina Müller (Inas Nacht) und lud die Raggamuffin-Freaks aus Rosenheim in ihre Late Night ein….

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1322/16: Audio-Paparazzi: Bill Liesegang performed „Space Oddity“ von David Bowie, in a Satriani style

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Mit etwa 15 Jahren spielte der Londoner Bill Liesegang den Bass für einen jungen Künstler, der später als David Bowie weltweit zum Star werden würde.

Später ging er viel mit Nina Hagen auf Welttourneen und besorgte ihr die Gitarrenarbeit.

Der Tod von David Bowie veranlasste ihn offenbar, den Song Space Oddity als Gitarrenode zu geben.

Gut gelungen: Wir machen den Song damit zum Lied des Tages.

Hier noch zwei ebenfalls erschienene Artikel zum Song Space Oddity.

1319/15: Audio-Paparazzi: Mai aus Berlin gibt uns „Across the Universe“, einen der fragilsten Songs von John Lennon

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Kürzer kann sich ein Künstler kaum nennen. Mai, ein Monat des Jahres. Eine Kurzform von Maidline. Lautmalerisch ist der Name in der Nähe von May Pang.

Die Berliner Künstlerin Mai hat den Song so aufgenommen, wie es sich gehört.

Ohne das große Ramtamtamm eines Phil Spector, der um alles, was die Beatles machten, soweit er beteiligt war, eine Wall Of Sound legte. Nein, hier kommt das Stück ganz pur so wie es auch gemeint ist. Bzw. empfunden wird.

Sehr schön gelungen. Und deswegen Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Wer von Mai mehr hören möchte, ist bspw. ganz gut beraten zu stalken…

Womit sich der Kreis geschlossen hat. May Pang hat ihre Erinnerungen an John Lennon aufgeschrieben, der Spiegel berichtete 1983 darüber…

1317/15: Audio-Paparazzi: „Südafrika“ feat. Nina Hagen

Nina Hagen und die Zeit, in der sie richtig laut Musik machte. An der Gitarre: Bill Liesegang, Gitarrist aus London.

Gitarrist und Produzent. Er hat als Gitarrist auf einer großen Zahl Alben mitgespielt, aber auch ebenso live.

Er startete seine Karriere als Bassist in David Bowies Band mit 16 Jahren. Nach Gründung einer Band mit Bruce Dickenson (Iron Maiden) namens The Shots und einer eigenen Band namens Xero hatte er einen Charthit (Single) OH BABY. Später tourte er mit Nina Hagen und spielte als Sessionspieler mit Rod Stewart, Jack Bruce(Cream), David Bowie, Nina Hagen, Midge Ure, Bob Geldof, Red Hot Chili Peppers, Robert Fripp.

Eins seiner sicher größten Konzerte bestritt er 1985 mit Nina Hagen auf dem südamerikanischen Festival Rock in Rio (Youtube hier). Das Musikfestival fand erstmals im Zeitraum vom 11. Januar bis 20. Januar des Jahres 1985 statt, und wurde von über 1,3 Millionen Menschen besucht. Das Konzert von Nina Hagen sahen damals mehr als 300.000 Zuschauer, von dem Auftritt gibt es eine DVD.

1312/15: Audio-Paparazzi: Loomis Green „Muse“ #LiedDesTages

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Früher waren wir jung, aber niemand brauchte das Geld.

Jetzt sind wir älter geworden und müssen Miete zahlen. Oder Raten fürs Finanzkonstrukt. Lebens- und Sachzwänge.

Loomis Green war mal Gitarrist in einer Band namens Yulara. Ist lange her. Zeiten waren das.

Anne Hilsberg hat da mitgespielt, Anne aus Zehlendorf. Anne ist schon viele Jahre tot, sie starb am 05. Februar 2006, ein herber Verlust für die Berliner Musikszene. Ihr Tod war tragisch, aber die Erinnerung an sie ist nach wie vor wach, sie wurde geliebt. Und die Erinnerung an sie wird nach wie vor geliebt, von vielen.

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1305/15: Interview: Eins der letzten Interviews von Lemmy Kilmister, Motörhead, dass das Kulturmagazin „Aspekte“ mit ihm führte

Seitentrenner: Interview

_Interview


Interview – Lemmy Kilmister about terror in Paris and healthy drinking

Veröffentlicht am 21.11.2015
An icon of my youth, started with „Overkill“
ZDF – aspekte vom 20.11.15
Lemmy Kilmister, Frontmann von „Motörhead“, die in diesem Jahr
40. Jubiläum feiern. Ein Gespräch über gesundes Trinken, Texten
– und über den Terror der „Feiglinge“ in Paris.
20 seconds missing, sorry

Schon sichtlich angeschlagen, wird Lemmy nach den Anschlägen in Paris gefragt, ob man nach den Anschlägen in Paris nicht doch etwas verletzlicher geworden sei? Nein, sagt er.

Motörhead hätte ja schon den zweiten Tod eines ehemaligen Mitglieds der Gruppe zu beklagen, resümiert er kurz bevor er selbst abtritt. Als ein Dokument der Rock´n Roll-Zeitgeschichte ist das Interview eins seiner letzten, die öffentlich gegeben hat. Worauf einen zu trinken sicherlich nicht gänzlich abwegig wäre.

Im Dezember feiern dann viele seiner Zeitgenossen und Freunde seinen Siebzigsten und paar Tage später stirbt Lemmy Kilmister. Rock´n Roll.

1303/15: Review: Thomas Bierling – CD: „INNEN|WELT“ – Eine ganz und gar traumhafte Klaviatur voller Gefühl

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Oh, Papa, ein Klavier, ein Klavier. (frei zitiert nach Loriot) – Und was für eins…

Man tut dem eigenen Empfinden und dem über sich hinaus wachsen keinen regelrechten Gefallen, wenn man ab einem gewissen Lebensalter anfängt, nur noch zurückzuschauen. Zunehmend schwieriger noch nach vorn zu schauen, empfindet der älter werdende Musikkonsument, dass Musik zu konsumieren ja schon etwas Widerwärtiges in sich trägt. Denn die Vergeistigung aller menschlichen Intelligenz, der Verstand, rät einem davon ab, sich lediglich nur als passiver Konsument selbst begreifen zu wollen.

Einer anderen Lebensphilosophie folgend ist genau das Gegenteil richtig. Musik ließe sich hervorragend konsumieren und daran sei nichts zu beanstanden, wenn man es zur Kontemplation nutzte. Sich fallen lassen, die Augen schließen und lass Musik auf dich herein prasseln, Alter, das kann ja auch ganz irre schön sein.

So in etwa übrigens geht es mir mit der Musik von Thomas Bierling, auf dessen menschliche und hochmusikalische Existenz ich im Internet aufmerksam wurde. Man weiß ja letztendlich nie, mit wem man es zu tun hat, wenn man Ikonen anklickt, Freundschaftsanfragen beantwortet und ach, überhaupt, Mann: Ich schaff mir keine kleinen Kinder an.

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1302/15: AudioPaparazzi: 45 Minuten für Ramallah – und für den gesamten Nahen Osten? Music by Ali N. Askin

Morphin Koalabear

45 Minuten bis Ramallah ist ein deutscher Film des deutsch-iranischen Filmregisseurs Ali Samadi Ahadi. In Deutschland startete der Film am 5. Dezember 2013. Die Filmkomödie erzählt mit viel schwarzem Humor die Geschichte der beiden ungleichen Brüder Rafik und Jamal, die ihren verstorbenen Vater von Jerusalem nach Ramallah zur Beerdigung bringen müssen. Es sind zwar nur 25 km Weg, aber sie müssen von Israel nach Palästina und dabei geht so ziemlich alles schief, was schief gehen kann, wenn man mit einer Leiche unterwegs ist. (aus: Wikipedia)

45 Minuten für Ramallah?

Da unten ist schon seit langem der Teufel los. Würden 45 Minuten Musik also ausreichen, die gesamte Gegend da unten zu befrieden? 2011 hat der streitbare Rapper Bushido sich bei Markus Lanz dafür verteidigt, warum er einen Integrations-Bambi verdientermaßen erhalten hätte.

Darüber, ob das aus zutreffenden Erwägungen erfolgte, darf man unterschiedlicher Meinung sein. Denn Bushido ist ein übler Spalter, einer der andere nicht ausreden lässt, sondern stets schon weiß, was das Gegenüber in einer offenporig geführten Diskussion als nächstes anzubringen weiß. Verdammte Lügenpresse. Wobei: Was Lanz betrifft, hat er damit ja gar nicht mal so Unrecht.

Saß da mit Paul Sido Würdig und Peter Maffay und wusste, sich geschickt gegen die Abwendung des Abendlands von ihm zu erwehren. So ist er, eloquent genug. Gabi Decker, damals seit Neuestem Hausherrin eines Altersheims für Homosexuelle, bat ihn, er möge sie nicht so angucken. Nicht so. Wieso nicht so? So böse. Die ganze Sendung ist hier…

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1300/15: Lied des Tages: Lutz Ludwig Kramer „Blue Times“

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Lutz Ludwig Kramer (Privatarchiv)

Lutz Ludwig Kramer (Privatarchiv)

Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment. (Sponti-Weisheit)

Blue Times, blaue Zeiten: Die meisten rauchen schon nicht mehr. Diejenigen, die 1952 geboren wurden, um zu bleiben, beispielsweise. Schlief er zweimal mit derselben? Lutz Ludwig Kramer, Gitarrist, gehörte zur Kommune I, in der man alles teilte. Aber nackend: Kunzelmann, Teufel, Langhans und Co., bzw. Kramer. Mit fünfzehn gründet er mit Freunden Agitation Free, eine Website der Band gibt es noch und oh Wunder:

Screenshot

Überbleibsel aus Hippiezeiten? Mitnichten….wie es zu diesem Verwechslungsirrtum kommt, erfahrt Ihr hier nachfolgend.

Wer sie aufsucht, um dort nach Lutz Ludwig Kramer zu suchen, der die Band mitgründete, wird auf Kramers aktuelle Homepage verlinkt und landet, oh Wunder, auf einer Sexdatingseite. Nur noch schnell die Alterspräferenzen angeben, und ob der Sex hart sein soll und ab geht die Luzy. Seine Trennungsgeschichte wurde übrigens nie verfilmt als Kramer ./. Kramer.

Ganz sicher ein Versehen der 17 Hippies, die während irgendeiner Blue Time eine Website programmierten, oder war es Absicht? Egal: Jetzt wird die Website sicher bald richtig gestellt.

Blue Times: Das Lied des Tages von Lutz Ludwig Kramer, der heute in Griesheim lebt und wie es sich gehört noch immer Musik macht. Das wäre auch noch schöner.

Was?

Mica Wanner (Quelle: Homepage)

1286/15: Audio-Paparazzi: Mica Wanner hat einen Klassiker der Popgeschichte aufgenommen – „Tainted Love“#LiedDesTages

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Mica Wanner in Action (mit © Fotocredit)

Mica Wanner in Action (mit © Fotocredit)

Eine Art Band ohne Namen: Wir sehen drei Musiker, aber nur eine davon ist namentlich bekannt: Mica Wanner, Jazzsängerin aus Berlin, viel auch unterwegs in Sachen aufgeräumte, wohlfeile Sprecheritis für Film, Funk und Fernsehen. Mit der früheren Frauenband „Die Braut haut ins Auge“ hat sie nie was zu tun gehabt, obwohl einige das über sie -so sinngemäß- sagten. Wir haben uns gerade mal die Augen verbunden, nicht ablenken lassen und ein neueres Audioprodukt angehört.

Weiter recherchiert:
Sunset Deluxe Trio
Mica Wanner (Vocals)
Bernhard Wohlwender (Guitar)
Anders Grop (Double Bass)
Aufnahme und Mischung: Nick Radecke
Foto: Stephan Roehl

Ich mochte ihre Art zu singen ja schon immer und hab es auch schon mal gesagt.

Mit einer neuen Aufnahme des Soft Cell-Klassikers „Tainted Love“ trifft sie mich, direkt ins Herz. Zu schön, zu smooth, zu glasklar vernehmbar.

Große Klasse: Mica, wir danken Dir: Du hast mich an mich erinnert. (Songtitel von Silly) In Wirklichkeit aber auch uns an uns.

Das Lied des Tages. Und Daumen hoch.

Ein berühmter Jazz-Standard: 1981 klang das Stück übrigens so…. – Und wer jetzt noch nicht genug hat, holt sich Mica Wanner via Soundcloud auf die Ohren…

Die Braut haut ins Auge? Was ist das? – Ich habe hier mal Erinnerungen aufgeschrieben. Ansonsten ist zu Mica Wanner erinnerungshalber „It´s a marvellous night for a Moondance…“ abrufbar.

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1283/15: Audio-Paparazzi: Lauter Sauereien, coole Säue, Frontschweine und musikalische Früherziehung (via #FluxFM)

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Sendung von FluxFM im Radio vom:
24. August 2014, 10 Uhr
25. August 2014, 22 Uhr

Kraftclub, Casper, KIZ: „Beat Gottwald, der wirklich so heißt, arbeitet seit über zehn Jahren in der Musikindustrie. Eine goldene Schallplatte an der Wand kündet von seiner Vergangenheit: Gerahmt hängt dort „The Marshall Mathers LP“ von Eminem. Die wurde im Jahr 2000 stolze 16 Millionen Mal verkauft, es waren goldene Zeiten für die Musikindustrie damals. Auf der goldenen Plakette steht der Name Beat Gottwald. Damals hat er für den Entertainmentkonzern Universal gearbeitet, heute auf eigene Rechnung.“ Zitty Online, hier (29.11.11)

Johnny Haeusler, Blogger & coole Sau (Beschreibung lt. FluxFM), früher selbst Musiker (Plan B), hatte zwei Männer aus der zweiten Reihe zu sich zum Gespräch geladen. Die zweite Reihe, das ist das Management hinter dem LineUp, das auf der Bühne das Frontschwein spielt. Eingeladen waren Beat Gottwald und Felix Hansen, zwei so Typen, die eine Agentur namens Landstreicher-Booking mit Erfolg betreiben. Sie gehören derzeit zu den Erfolgreichsten ihres Fachs. Domestic business ist ihr Thema. Im Interview geben die beiden Firmenführer einen adäquaten Einblick in ihren beruflichen Alltag.

Ein interessantes Interview für Musiker, das ursprünglich auf FluxFM erschien.

1282/15: Kurzvorstellung: ‚Live Your Calling“ – Eine Berliner Band namens naOs

Reingehört Banner

Mitglieder: Voc – Eden Cami Gt – Assaf Tuvia Kbds – Doron Segal Bs – James Banner Dr – Philip Dornbusch

naOs ist eine Berlin based alternative Rockband. Die Musik ‚of naOs‘, like the Wizzard of Oz combines personal lyrics, unique rhythms, energetic performance and overall modern sound, könnte man sagen. Würde man sich nur näher mit dieser Band beschäftigen. Hört Euch mal den Soundcloudplayer der Band an. Und liked dann die facebook-Seite..

Hörenswert.

1267/15: Lied des Tages: „Wie ein Fisch im Wasser“ – performed by Ille Hamma

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‚Wie ein Fisch im Wasser‘
Text Andre Lamijon
Komp.Ille Hamma
Vox Ille Hamma

Neues vom Meer.

Na? Das macht doch Lust auf Meer, oder?

Viel Spaß mit dem Lied des Tages eines der besten Sänger Berlins.

Lorenz Kellhuber - The Brooklyn Session

1265/15: Reingehört: Lorenz Kellhuber Standard Experience – The Brooklyn Session (VÖ: 13.11.15)

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Lorenz Kellhuber - The Brooklyn Session

Lorenz Kellhuber (p)  (Website)
Orlando le Fleming (b) (Website)
Obed Calvaire (dr) (Meinl-Website)
Besetzung/lineup der CD „The Brooklyn Session“

Die neue CD von Lorenz Kellhuber erscheint am 13. November 2015 und ist eine weitere Art musikalischer Mikrokosmos eines der hoffnungsvollsten Talente Deutschlands. Wir haben in die CD reingehört und berichten.

Kürzlich im Zig Zag-Club in Berlin kam ich mit Gabriel Hahn, dem Berliner Schlagzeuger seines Berliner Trios zusammen. Wir redeten dies und das. Dass Kellhuber (25) auf dem neuen CD-Projekt nicht mit dem Berliner Trio tätig ist, erstaunte mich. Das habe Kellhuber mit New Yorker Kollegen aufgenommen. Auf meine Frage, ob es denn auch weiterhin das Berliner Trio um bzw. mit Kellhuber gäbe, vor diesem Hintergrund: „Ja, klar.“ Und: „Lorenz macht eigentlich immer nur Musik. Und wir haben unsere Zeiten zusammen und jeder von uns hat andere Zeiten alleine.“ Genau so muss man sich den Kellhuber vorstellen. Versessen und eingetaucht ins musikalische Ganze.

Das Projekt heißt jetzt „Lorenz Kellhuber Standard Experience“ und folgt musikalisch drei veröffentlichten CDs (des Lorenz Kellhuber-Trios Berlin) nach.

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1261/15: Lied des Tages: „Time“ aus dem Album „Jazz Side Of The Moon“ #playlist

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Playlist „The Jazz Side Of The Moon“ – ausgehend von dem Stück „Time“ – Sam Yahel, Mike Moreno, Ari Hoenig, Seamus Blake – Time (Official Audio)

Title: The Jazz Side Of The Moon
Interpret: Ari Hoenig, Mike Moreno, Sam Yahel, Seamus Blake
Genre: Jazz, Contemporary Jazz, Jazz Combos, Engineers‘ Picks
Label: Chesky Records
Release Date: 2008

Es gibt Alben. Und es gibt wichtige Alben, superwichtige Alben. Jahrhundertwerke, so wie das Album The Dark Side Of The Moon von Pink Floyd, 1972/3 aufgenommen unter den Fittichen des Soundtüftlers und Engineers Alan Parsons, der nicht wenige Gimmicks und Special Effects zu einem der besten, zeitlosesten Alben aller Zeiten zusteuerte.

Immer wieder versuchen sich Musiker an der musikalischen DNA der Rockband Pink Floyd zu vergreifen, mit unterschiedlich großem Erfolg. 2008 war es eine Idee, die falsche Seite des Mondes (The Wrong Side Of The Moon, siehe Bild, eigene Entwürfe) anzusteuern und sie jazzig zu interpretieren. Das Verrückte ist: Wie man Pink Floyd auch interpretiert, kaum jemand akzeptiert derartige Grabräubereien als gelungen. Eines Tages wird Wish You Were Here auf einer Kirchenorgel in Hamburgs Kirchen zelebriert, und dann? Ach, der Gedanke ist aber auch abwegig. Findet selbst heraus, ob es geglückt ist?

Viel Spaß. Bei Gefallen kannste kaufen….

 

Autumn Leaves - Herbst

1259/15: Lied des Tages: Es ist Herbst – „Autumn Leaves“, Hula Hop im Supermarkt und großartige Sängerinnen!

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Move to the Groove: Oder auch ohne ihn. Das kleine Mädchen übt noch. Wird aber bestimmt eines Tages eine ganz große Hula-Tänzerin. Das Gif des Tages!

Als im Januar 2015 ein Projekt in der Entwicklung stand, indem es kurz gesagt um das Spielen von Jazzstandards gehen sollte, tauchte eine außerordentlich gute Sängerin auf, deren Namen wir hier nicht verraten.

Die Aufnahme ist ein so genannter First take: Die Band lädt diese Sängerin ein und der Schlagzeuger lässt zu Kontrollzwecken das iPhone, ergänzt um ein ziemlich gutes Rode-Aufsteckmikrofon „XY“ mitlaufen. Am selben Abend singt später noch ein junger Russe mit kyrillischen Akzenten und einer mit Frank Sinatra vergleichbaren Stimmgewalt, wenn auch etwas unroutinierter, vor. Die Sängerin geht vor.

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1254/15: Lied des Tages: Livemitschnitt aus März 15 (A-Trane Berlin) „Piece #1“ by Ali N. Askin & Co. oder „Locomotive Breath“

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This was recorded at one of our gigs at the A-Trane , in Berlin, March 2015. Personnel: Christian Marien (dr), Michael Weilacher (perc), Oliver Potratz (b), Falk Breitkreutz (bcl), Christoph Titz (trpt), Ali N. Askin (keys) – Selbstbeschreibung via Soundcloud

Jethro Tull für Jazzfusionfunkrocker oder „Locomotive Breath“, aber mit mehr Akkordik: Die Berliner Musikszene, darüber sind sich alle einig, ist eine coole Socke. Etwas schwer atmend, ternär angegroovt und ähnlich wie Blood, Sweat & Tears, nur pointierter, oder wie Tower Of Power, nur jazzrockartiger, kommt das Stück #1 eines Live-Mitschnitts eines Auftritts von Ali N. Askin und einigen weiteren Musikern daher. Ja, so muss die alte Lokomotive über die Schienen huschen, etwas rutschig, aber der Schlot raucht und groovt in Richtung vorwärts. Gott liebt das Punktierte, weil es immer etwas zu spät kommt. Halt die Daumen rauf, auf Deine Scheibe, Deine Scheibe. Sehr schön.

Diesem und weiteren Projekten des Berliner Filmmusikschaffenden von hieraus jederzeit viel Glück und weiterhin so glückliche Händchen. Das Lied des Tages ist instrumental.

1241/15: Klingelton: Ring my bell – by #TTT – Klingeltonbearbeitung

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Eintrittskarte_1977_Pink.Floyd

Beim Aufnehmen der Basisspuren hatten die Beatles noch keine Idee, wie Lennons und McCartneys Teile verbunden werden sollten. Deshalb ließen sie zunächst 24 Takte frei. In der endgültigen Aufnahme ist auch die Stimme von Mal Evans zu hören, der die 24 Takte mitzählte und am Ende einen Wecker klingeln ließ – als passende Einleitung für McCartneys Teil. Der Wecker war als Gag von Lennon mitgebracht worden, um Ringo Starr zu wecken, sobald sie ihn für eine Aufnahme brauchen würden. (über „A Day In A Life“, zu den Aufnahmen, Wikipedia)

Ich glaube, so lange müssen wir an dieser Stelle auch nicht herumreden. Dieser Tage jährt sich der 40. Geburtstag des Albums Wish You Where Here von Pink Floyd.

Aus Anlass dieses Jubiläums etwas um die Ecke gedacht und nicht frei von kultischer Verehrung, gedenken wir der genialen Schöpferstunden eines Toningenieurs namens Alan Parsons, dessen Sound uns lange bevor es Sampler gab, ziemlich auf den Wecker gingen. Bemerkenswert: Ein Weckerklingeln wie dieses wird via Soundcloud beim Upload sofort erkannt und als Copyrightproblem dargestellt. Wir sind nicht unbeobachtet, ist einzuschätzen.

Aber wir sind ja Fans aus Fleisch und Blut und wenn wir unser Telefon künftig mit altem Stoff aus dem Jahre 1973 klingeln lassen möchten, wer wollte es uns verdenken? Wir haben doch schließlich längst genug Geld bezahlt, um diese Band zu huldigen. Alle Mitglieder der Band, die noch leben, haben ihr genügendes Auskommen und wir freuen uns mit ihnen darüber.

Und das Copyright-Gemecker geht uns dabei ordentlich auf den Wecker. Was Wecker in der ernsthaften Popmusik bereits bewirken sollten, ist oben einleitend bereits hinreichend bemerkt.

1240/15: Lied des Tages: „Wilde Vögel“ – Olaf Maske & Die Spontanitäter

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Olaf Maske (Voc., G., Harp, Klavier, Glockenspiel) – Gunnar Thauer (B, Back Voc.) – Gerry Nennstiel (Cajon, Perc., Back Voc.) – als spezieller Gast: Tina Lerch (Back Voc.) – Aufnahmen im Homelands-Studio „Vor dem Wind“, Herbst 2014 – Erschienen auf www.honigtee.com – Tal Bashai

Das Titelstück der gleichnamigen CD, die 2015 neu erschien, ist das Stück Wilde Vögel von Olaf Maske & Die Spontanitäter.

Die CD enthält insgesamt 10 Stücke und ist sehr hörenswert. Klappern gehört zum Handwerk.

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Julia Oschewsky

1236/15: Lied des Tages: Julia Oschewsky

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Julia Oschewsky lebt als Deutsche in Amsterdam.

Sie hat ihre Website gerade überarbeiten lassen. Bei Interesse schaut doch mal auf die neu gestaltete Website.

Viel Spaß.

Weitere Informationen über sie findet Ihr hier und hier.

Memories In Melodies - B3 (2015)

1225/15: AudioPodcast: Von musikalischen Erinnerungen von Andreas Hommelsheim – CD-Review „Memories in Melodies“ #B3

_Interview

Cassettenrecorder, Interviews

Cassettenrecorder, Interviews

Ein musikalisches Schäferstündchen erster Kajüte stellt der AudioPodcast von blackbirds.tv vom 26.07.15 dar: Wir haben Andreas Hommelsheim an seiner musikalischen Hauptwirkungsstätte besucht und mit ihm über die neue CD „Memories in Melodies“ seiner Band B3 ausführlich gesprochen. Und ja: Es gibt ungelöste Fragen (Wer ist Markus?), alte Geschichten, einen ersten Jimi-Hendrix-Auftritt im abgerissenen Sportpalast und ein Colosseum-Gig in der Deutschlandhalle. Alles Erinnerungen, die mehr oder minder ihren Niederschlag finden auch im neuesten Audio-Gesamtkunstwerk der Band B3.

1982 tourt der Berliner Musiker Andreas Hommelsheim mit Stefan Waggershausen durch Deutschland. In dieser Zeit hat er viel getourt. In München arbeitet Sarah als Produktionsleiterin und Artist Relations Manager für die großen Veranstalter Mama Concerts (Marcel Avram und Marek Lieberberg). Es ist eine schöne Zeit, es fehlt an nichts und die Musiker werden gut betreut. Es gibt auch einen Fahrer.

Zwischen Andreas und Sarah funkelt es mächtig, nein, es brazzelt. Eine schöne Sache. Sieben Jahre später haben sich beide aus den Augen verloren, da meldet sich Sarah telefonisch bei Andreas nachts um 0 Uhr in Berlin. Sie sei auf einer Stippvisite in Berlin, ein Wiedersehen wird arrangiert, man trifft sich im 5-Sterne-Hotel Kempinski, Hotellobby, zieht aber kurzerhand um die Ecke ins Schwarze Café in die Kantstr.. Dort erzählen sich die beiden Turteltäubchen eine ganze Nacht lang ihr Leben. Jeder seins dem Anderen.

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