1721/18: Positionen: Zu #Chemnitz heute Abend – Ein Gastbeitrag von Dirk Zöllner, Die Zöllner – Die Integration der Ostdeutschen ist nicht gelungen.

Dirk Zöllner #Wirsindmehr

Dirk Zöllner #Wirsindmehr

Ich trete heute in Chemnitz auf. Mit meiner bunten Band. Für meine bunte Chemnitzer Familie. Für die Stadt, die mir zweimal eine große Liebe geschenkt hat. Eine davon hat mir wiederum meine malerische Tochter Mimi geschenkt. Und meine große Tochter Rubini steht mit mir auf der Bühne. Sie ist 26 und hat einen etwas dunkleren Teint und ist damit in allerjüngster Zeit zum ersten mal auf unangenehme Art und Weise konfrontiert worden.

Das macht mich als Vater natürlich irre!

Irre macht mich allerdings auch, dass man die enttäuschten und ängstlichen Menschen so schnell in die Naziecke stellt, anstatt sich ihrer anzunehmen. Ja, es stimmt: die Integration der Ostdeutschen ist nicht gelungen! Wir wurden mit einer gestandenen Lobby konfrontiert, in der kein Platz für ostdeutsche Innovation war. Gefragt waren wir nur als Kunden. Viele hängen an der Zitze des Staates und sind auf der Sinnsuche. Opfer des überbordenden Kapitalismus.

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692/12: Lied des Tages: Andreas Hähle (Text) und Karsten Schützler (Musik) komponierten „Letzter Tag“

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Andreas Hähle (Text), Karsten Schützler (Musik) – „Letzter Tag“ (via Vimeo, mit Dank an die Spender!)

Grau in grau fahren alle Paternoster. Irgendwo rufe ich an.  Ich befürchte, in Deutschlands Warteschleifen ist es viel zu heimelig geworden, zu feucht-mösern und es entschlüpft dort zu viel vergessen gegangene Musik aus dieser Art Boutique, weswegen ihr Gebrauch zunehmend inflationär ist wie schlechter Geschlechterverkehr. (auszugsweise aus meinen facebook-Pinnwänden heute Morgen)

Mir ist als Texter Andreas Hähle positiv aufgefallen, als ich mich mit dem neuesten „Die Zöllner“-Machwerk „Uferlos“ eingehender befasste, u.a. mit dem Song „Idylle im Krieg“, dessen Lyrics aus der Feder von Andreas Hähle flossen. Seitdem beobachte ich die Arbeit von Andreas Hähle etwas aufmerksamer und auch wenn ich heute nicht genügend Zeit für ausufernde (uferlose) Berichte darüber habe, will ich doch „Letzter Tag“ von ihm zu Gehör bringen. Ich sag lieber nicht, an was mich das erinnert, ich find es großartig. Auch musikalisch. Meine Erinnerungen sind jedenfalls schon etwas älter. Aber is auch wurscht. „Mit Darm, bitte, mit Darm“.

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