1566/17: Gigs, Review: Christopher Cross live in Bremen, Musicaltheater – 01.07.2017

Ein Schönling war er nie, der bullige, mittlerweile 66-jährige Texaner mit der sanften Stimme. Aber Christopher Cross hatte von Anfang an vielleicht gerade wegen dieser Gegensätze einen Schlag bei den Frauen. Den Beginn markiert das mit einem Grammy ausgezeichnete selbstbetitelte Debütalbum von 1979, der internationale Durchbruch folgte ein Jahr später. Gekrönt wurde dies 1980 durch eine Nr. 2 („Ride Like The Wind“) und einen Spitzenreiter („Sailing“) in den US-Charts.

Und weil Christopher Cross auf die Zuneigung seines vorwiegend weiblichen Publikums zählen kann, dachte ich mir, dass ein Konzertbesuch für Cross‘ Auftritt im Bremer Musicaltheater ein gutes Geburtstagsgeschenk für meine bessere Hälfte sei. Ich sollte mich nicht irren. Zusammen mit unserem erwachsenen Sohn, der uns gerade mit einem Besuch beehrt, fanden wir uns am Abend des 1. Juli in der schönen Bremer Spielstätte ein (die Ende des Jahres abgerissen werden soll, aber das ist eine andere Geschichte).

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1550/17: Gigs, Preview: Nach gut sortierten Mindestangaben ist für das #Bergmannstraßenfest2017 sogar ein Spielplan vorgesehen…

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Hochvertraulich und aus Bergmannstraßen-Leaks, Julien Assange ließ aus der ecuadorianischen Botschaft in London mitteilen, die ganze Art der Veröffentlichung gefiele ihm: Der Spielplan des Bergmannstraßenfest 2017, das in Bergmannstraße (hoi hoi, vertraulichst) in der Zeit vom 30.06. bis 02.07. stattfindet.

Allerdings ist dieser noch streng geheim.

Und Strippenzieher Olaf Dähmlow (Yorckschlösschen) weist per Posting im sozialen Netzwerk auf die strenge Vertraulichkeit hin.

Also sagt es bitte nicht weiter. Auf gar keinen Fall. Auch dass es nichts kostet, aber nicht umsonst ist.

Geheimtipp der Redaktion fürs Catering: Thai Pagode, Bergmannstr.. Umwerfend, klein, übersichtlich und grandiose Grandezza! Wir mögen das.

Bitte weiterlaufen….

1387/16: Linktipp: Am 13.04.16 gibt der Ukulelenprediger ein Online-Konzert. Schaut! #Tipps #Gigs #Preview

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Do.Not.Disturb_Bitte.nicht.stoeren


Ukulelenprediger – Optimal – The Open Stage Berlin

Am 13. April gibt der Ukulelenprediger aus Berlin sein zweites Live-Online-Konzert im Rahmen des What´s Live MusicAwards. Mit dabei Jana Wachholz (Bass) und Sinclair (kb). Ab 21 Uhr und für 45-60 Minuten ist er online im Konzert, und deswegen schreibt bitte in diesem Zeitfenster in Euren Onlinestatus bei facebook: „Bitte stört mich jetzt nicht. Ich bin ONLINE.“ Was?

Die Zeiten werden verrückter. Der Mensch geht noch mehr online, aufgesaugt vom Internetz. Wie in dem Splattermovie Das Geisterhaus: Aus dem Bildschirm kommen teuflische Stimmen, nach den wir uns richten. Du bist auf facebook unterwegs, schaust gerade noch Videos auf YouTube und gehst, wie es sich heutzutage gehört, in eine Onlinelesson namens TV. zum Onlineunterricht. Jetzt darf definitiv nicht gestört werden. Maul halten. „Stört mich jetzt bitte nicht,“ schreibe ich seit einiger Zeit in einen Facebook-Status, „ich bin jetzt online.“ Ein Running Gag. Ich kann nicht gucken, denn ich bin jetzt online. Damit teile ich das Unteilbare, den Unterricht, mit meinen Sozialverfolgern.

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613/11: Gigs, Review: Liebesgrüße aus der Lederhose, Starnberger See, brennende Schlagzeuger & open stage

Das kleine vierteilige Grundset des Schlagzeugs der Firma Rodgers hat seine besten Tage schon überlebt. Die Felle sind so alt, dass man sie mit Jazzbesen nicht einmal mehr wischen könnte, so glatt sind sie. An der Snare ist das Resonanzfell durch, ein großes Loch klafft drin. Das untere Becken der Hihat hat einen Riss und wie Herbstlaub hängt das untere Becken am Hihatständer herunter. Dem Schlagzeuger nach mir werden neue Felle gebracht: es sind alte, gebrauchte aus einer Kiste, die sich von den Fellen auf dem Schlagzeug dadurch unterscheiden, dass sie noch weniger oft gespielt wurden. Der Clubchef sagt, sein Drumfellvorrat wird immer von Pete York zur Verfügung gestellt, der „umme Ecke“ am Starnberger See wohnt.

Bayern liegt im nichtsozialistischen Ausland, von Berlin aus gesehen. Mit Bayern verbindet uns in Sachen Kulturbindung mehr, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und das geht so. Unser Weg führte uns -sagen wir nicht ganz zufällig- in das „Village“ in der Obermühle in Habach, das liegt südlich von München, nördlich von Murnau (Staffelsee) und ist für Ortsunkundige gar nicht mal so leicht zu finden. Abends um 8 Uhr ist die Welt noch in Ordnung. Es ist auch noch nichts los.

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64/10: Blackbirdianisch 04.10: Warum das Quasimodo Quasimodo heiß? Ganz einfach!

Blackbirdianisch 04.10: Das Quasimodo!

Blackbirdianisch 04.10: Das Quasimodo!

Ohne Worte. Ausgelöst durch folgenden Text: „Klaus ist jetzt ein Fan von QUASIMODO Berlin auf Facebook und möchte, dass du auch ein Fan wirst.“ Okay, nun bin ich es auch offiziell. Via Mausklick bei facebook.