288/10: HowTo: Compose & Record famous song ideas? Eine Begriffsklärung des Wortes „Komposition“

HowTo Compose & Record Very Famous Song Ideas!

Schubi dubi duahhh, wapp bapp schua …. talk about Pop Music, talk about Pop Music (#berühmte Lyrics)

Große Ideen werfen lange Schatten voraus! So könnte es auch sein, wenn ich mich an die Arbeit mache, um eines jener berühmten Musikstücke zu verfassen, die in Bälde rund um den Globus eiern, um fortan als Berühmtheiten der Pop- und Rockgeschichte in die Annalen einzugehen, also in jene Stücke, die uns künftig mal am A…. lecken. Immer hat uns dieser schwedische Möbelkonzern vorgeschwärmt: „Entdecke die Möglichkeiten“, oder waren es die Japaner (Toyota). Egal.

Ein Stück Musik zu komponieren, das ist zunächst einmal Handarbeit. Ehrliche Handarbeit. Es kommen Instrumente zum Tragen, deren Wohlklang Sentenzen bildet, die man gelegentlich mal gern aufs Neue hören mag. Eingehende Melodien, schlüpfrige Refrains, Coden, Arpeggien, Glissandos, was auch immer.

 


Israel Kamakawiwo’ole – …Over The Rainbow

Die einfachste Form beeindruckender Komposition: Ukulele und Gesang, stimmig, übersichtlich und hochgradig emotional!  (Sänger Israel Kamakawiwo’ole)

Doch heutzutage hat sich einiges verändert. Was wir ursprünglich in einer geheimen, von niemandem einhörbaren Dachkemenate auskomponierten, wieder und wieder er- und überarbeiteten, findet heute schon fast von Anfang an unter Einbeziehung der Öffentlichkeit statt. So werden Ideenskizzen digital aufgenommen, um sie abzuspielen auf öffentlichen, flashgesteuerten Playern im Internet. Schon voten die ersten Zuhörer, was sie von dem Zeugs halten, das wir veröffentlichen. Wir sind Künstler, indem wir durch eine Vielzahl von Klicks und Views, aber auch Listenings wahrgenommen werden.

Sich an die Möglichkeiten des Mehrspur-Recordings zu setzen, bedeutet allerdings noch nicht, dass wir ein Stück im eigentlichen Sinne „auskomponiert“ haben. Wir haben lediglich Möglichkeiten ausprobiert. Es fehlt eine prüfende, anschließende Hand, ein kontrollierendes Ohr, eine Art Zensor, der über allem schwebt und das dumme, zusätzliche, aber überflüssige Zeugs wieder rausfiltert aus unseren „hundert sprudelnden Ideen“. Der Extrakt dessen, was wir aufgenommen und probiert haben, das ist der Song. Das Schlagzeug kann wieder weg, ein Bass, wozu, und schließlich hat eine solo-istisch gespielte Westerngitarre auch ihren Reiz, hör dir mal „The Boss Hoss“ an. Ja, das Timbre, die Stimmung, das Feeling, all das kann niemand ersetzen, indem er schlicht und ergreifend Audiospuren sinnlos übereinander stapelt. Weniger ist mehr.

Oft ist der erste Ansatz, der sparsame, viel besser, als derjenige, der nach einer angestrengten Phase Zeit des (intellektgesteuerten) Nachdenkens auf Festplatte gebannt wird. Digitale Abrüstung? Na klar, warum nicht, es lebe das Stereo-Tonband der 60iger, first take, alles drauf und ist das nun gut oder schlecht? Oft ist bereits in diesem Stadium eigenen Schaffens die grundsätzliche Beantwortung der Frage möglich, ob die Idee gut oder weniger gut war. Das war’s, für heute. Wissen tun tut’s keiner genau!

Ein Gedanke zu „288/10: HowTo: Compose & Record famous song ideas? Eine Begriffsklärung des Wortes „Komposition“

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