1459/16: Video: Shape Of My Heart – performed by 2Cellos

Karl Johannes Schindler

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2CELLOS – Shape Of My Heart [OFFICIAL VIDEO]

Es wurde schon alles gesagt. Nur noch nicht von jedem.

Das Stück ist von Sting, das ist vermutlich überflüssig zu erwähnen.

Hier hat das Stück Berichterstattung erfahren.

Heute gebe ich es in einer anderen Version instrumental den Lesern dieser Website als Lied des Tages.

Dabei denke ich an Karl Johannes Schindler, der mir fehlt. Mehr kann ich nicht machen, als spirituelle gute Gedanken zu schicken.

Weiterführend

 

Karl Johannes Schindler

1237/15: Nachruf: Karl Johannes Schindler ist tot. (* 10.November 1949 – † 09. September 2015)

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Karl Johannes Schindler

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Er, eine ältere Generation, die noch ganz anderes erlebt hat. Ich, ein Nachgewachsener. Einiges, nicht weniges an Wachstum kann ich ihm verdanken, sein Kontakt mit mir war einer, der mir half, weiter zu wachsen, selbst wenn meine Eltern mich schon lange als ausgewachsen bezeichneten. Ich verbat mir bereits seit längerem Fragen nach meinem Wachstum von ihnen. Wachstum durch mehr Haltung und mehr innere Größe und Gelassenheit, vom bürgerlichen Mief und spießerhaften Kleingeist befreit. Großzügig zu bleiben und, wo einem das fehlt, es zu erlernen.

Karl Johannes Schindler hat mir manchmal den von mir hochgeschätzten Gastautor gegeben. U.a. hier auf dieser Website. Nun ist er tot: Krebs. Gott bewahre.

Ein Raubein, ein Charakter, ein Sturkopf, ein absolutes Original: Ein ganz unverwechselbarer Mensch.

Er liebte die Frauen und die Frauen liebten ihn. Er liebte seine Tochter Saskia über alles und sie liebt ihn. Gottgleiche, tiefe, innige Verbindung.

Viele lieben ihn, manche mochten ihn nicht. Er wies Menschen auch zurecht und intervenierte, gab ihnen Schranken sich zu benehmen, aber nie unbegründet, launisch oder cholerisch. Zu stark, der Typ, zu sehr Ecken und Kanten. Oder vielleicht gerade deswegen: Coole Sau. Meinerseits tiefster Respekt vor einem Mann, der ein menschlicher Gigant war. Liebenswürdig, aufmerksamster Zuhörer, Schalk im Nacken, nachdenklich, wenn es sein musste nachbohrend und hart recherchierend, aber dann klar im Urteil, in der Bewertung und äußerst lesenswert. Witzig, eloquent. Dranbleibend. Nachvollziehbare Gedankenkette. Er hatte seine, eine Herkunft.

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1098/14: Zeitgeschichte: MIT DEN STONES AUF DER BÜHNE, MIT SISTER MORPHINE IN DER BREDOUILLE v. K.J. Schindler

Karl Johannes Schindler

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Kommentar aus dem Off, meinerseits, zu „Yoko & die Beatles“: Paul McCartney hat immer sorgfältig dementiert, sie habe den Split verursacht. Eindeutig hob er ihre störende Omnipräsenz im Studio hervor. Ständig war sie da, saß auf dem Fußboden, mit oder bei John und Paul sagte: Oh, tschuldigung, Yoko, darf ich da mal an meinen Verstärken ran, Du weißt, ich muss jetzt was aufnehmen?“ Sie lümmelten und tümmelten. Und so fort. – War es persönliche Rücksichtnahme von Sir Paul oder Schonung aus „geschäftlichen Erwägungen“? Egal, „Beatles“ ist nicht das Thema „Rolling Stones“, wie deutlich werden wird.

(Gastbeitrag)

MIT DEN STONES AUF DER BÜHNE, MIT SISTER MORPHINE IN DER BREDOUILLE

Seit 50 Jahren macht sie nun Musik, die englische Kapelle „The Rolling Stones“. Theoretisch ungefähr ebenso lang wie ihre Kollegen „The Beatles“, die praktisch aber wesentlich früher aufgehört haben wegen einer Frau aus Japan namens Yoko Ono. Das war eigentlich die erste Bandgespielin, die kein anderer Beatle haben wollte, so dass sie John Lennon erhalten blieb. Im Gegensatz zur Band, welche nicht erhalten blieb, weil Yoko immer störte.

Jungs mussten sich in ihrer Jugend stets entscheiden zwischen den Stones und den Beatles. Oft mehrmals täglich. Je nachdem eben, was da für Mädchen gerade auf einen warteten. Und wieviele. Meist lief es aber zwischenmenschlich sicherheitshalber auf „I Feel Fine“ oder „All You Need Is Love“ hinaus. Mädchen, die „Paint It Black“ oder „Sympathy For The Devil“ mochten, räumten nämlich anschließend deine Wohnung nicht auf und verwendeten, wenn überhaupt, ganz entsetzliche Deos. Einmal hatte ich übrigens versehentlich meine Lieblings-Combo „King Crimson“ aufgelegt und war bereits bei ihrem „21st Century Schizoid Man“ wieder alleine.

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547/11: Personen & Porträts: Karl Johannes Schindler im extrem diskreten Dialog mit Steve Van Velvet

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Karl Johannes Schindler

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Wir leben in bemerkenswerten Zeiten. Revolutionen sind angesagt, Politiker leiden unter akuter Glaubwürdigkeitsschwindsucht, und Ende 2012 geht die Welt sowieso unter. Tomaten und Gurken sind allerdings rehabilitiert. Was gehört in eine zeitgenössische Oper? (Karl Johannes Schindler im Interview, Fangfragen)

Seine Fragen sind direkt, sein Scharfsinn gefürchtet, Karl Johannes Schindler´s extrem diskrete Dialoge berühmt. Heute im Gespräch mit: Steve Van Velvet, ein Mann, der Falco, Catterfeld, die Prinzen und einge andere bediente bzw. an deren Erfolgsgeschichten mitarbeitete. Joachim Witt, der „goldener Reiter, führt in in seiner Menschenkartei relevanter Menschen. In den schweizerischen Sourmash-Studios besitzt er Credits.

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514/11: Personen & Porträts: Karl Johannes Schindler spricht mit Überpianist Gottfried Böttger, Hamburg

 

Karl Johannes Schindler

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Was dich erwartet: Extrem diskreter Dialog erster Kajüte: hamburgisches Credo im Gespräch mit Gottfried Böttger, Pianist von Gottes Gnaden, Referent kultureller Nachhaltigkeit, Anachronist der Hamburger Musikszene weltweit!

Wenn Karl-Johannes Schindler die Apologeten der Weltkultur ins Gespräch nimmt, darf man eine etwas von der Mitte „eingenordete“ Gesprächsführung erwarten und Antworten, mit denen man eigentlich nicht rechnete. Nun also sprach „K.J.S.“ mit Gottfried Böttger, dem norddeutschen Überpianisten, einstigen Wegbegleiter des Wahlberliner und -hamburgers Udo Lindenberg (dessen Likörelle beliebt sind), über Talkshow-Begleitung, Computer, Yorckschlösschen-Gigs „in Bälde und -kurz gesagt- über dies und das. Das Gespräch haben wir (wieder) übernommen und danken dem Autoren herzlich dafür. Als ich selbst in den frühen Achtzigern als Ordner in der Berliner Waldbühner ordnete, was zu ordnen sich anbot, passierte mir etwas Schreckliches: Ich ließ den Bassisten Steffi Stephan nicht auf die Bühne, weil ich ihn für einen „Fan“ hielt. Jemand schubste mich dann zur Seite und sagte: „Der kann durch“. Steffi Stephan sagte zu mir: „Ey, ich bin der Bassist!“ Und ich: „Jaja, das sagen sie alle!“ Mit Gottfried Böttger wäre mir das nicht passiert.  Gottfried Böttger ist ein Hamburger Zeitzeuge ersten Ranges. Und ich bin nicht mehr Ordner! Gott sei Dank!

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403/11: Personen & Porträts: Karl Johannes Schindler im Gespräch mit Thomas Keller, Saxophonist!

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Karl Johannes Schindler

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Karl Johannes Schindler hat im Rahmen seiner Gesprächsreihe „Freunde des Yorckschlösschens“ den Berliner Saxophonisten Thomas Keller interviewt. Und damit wieder mal ein Stückchen Berliner Musikgeschichte aufgeschrieben.

Sein Name ist Programm und seine Fragen sind gefürchtet, denn sie kommen aus Mitkenntnis und nicht vom Hörensagen. Karl Johannes Schindler veröffentlichte als „Freund des Yorckschlösschens“ einen weiteren extrem diskreten Dialog. Er führte ihn mit Thomas Keller, lt. Karl Johannes Schindler „Pionier des Pop-Saxophones, Fetischist des Jazz und Pflaumenkuchens. Blackbirds.tv veröffentlicht den Dialog im Interesse einer weiteren, erfolgreichen Abbildung der Berliner Musikszene und dankt Karl Johannes Schindler sehr für die „geistige Führerschaft,  Führung und die damit bekundete, gleichzeitige Wahrnehmung „berechtigter Interessen der Berliner Musikszene“. Großartig. Die Redaktion!

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K.J.S.: Du bist einer der angesagtesten Saxophonisten weit und breit. Dein Instrument wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden. Was hättest Du gespielt, wenn du früher geboren worden wärest?

309/10: Pressespiegel: Plant der SPIEGEL Tiefenrecherche in Berlin-Kreuzberg über Geheimbünde?

Die fabelhaften Guttenbergs - SPIEGEL 42/2010

Die fabelhaften Guttenbergs - SPIEGEL 42/2010

Wer an der Qualität des SPIEGEL etwas auszusetzen hat, dem wird es nicht leicht gemacht. Denn die Begründung, der SPIEGEL leiste schlechte oder gar tendenziöse Arbeit, die gelingt nur bei sehr guter Recherche. Sonst umsonst jeder Versuch! Tendenziös kritisch und zugleich distanziert zu bleiben, sind im Übrigen Auswüchse von ethischem Journalismus! Eins kann man dem SPIEGEL nicht nachsagen: dass er schlecht recherchiert! In Journalistenkreisen geht die Mär, nur zwei Gruppen von Journalisten könnten gut recherchieren: Die vom SPIEGEL und die von der BILD-Zeitung. Was bei BILD „Mann drehte sich durch Fleischwolf, BILD sprach zuerst mit der Bulette“ ist, ist beim SPIEGEL Investigativismus, kurz: Muckraking. Oder sagen wir: vom gesunden Menschenverstand gesteuert!- Anspruch & Realität, deutscher Redaktionsalltag 

Machen wir uns nichts vor: Die Zeiten sind insgesamt anders geworden! In den späten 68-er Jahren war der Springer-Verlag an der Berliner Kochstr. das Hassobjekt der Antibürgerlichen. Wasserwerfer, Türenboykott, Auslieferungsversuch gescheitert, ganze Auflagen blieben liegen. Heute hat der Springer-Verlag selbst die seinerzeitigen Gründe für die teils nicht zu rechtfertigenden, überzogenen Ressentiments beseitigt.

Heute ist die Vuvuzela das Hassobjekt der Intellektuellen! Andere Kritik richtet sich -tröpfchenweise- auf den SPIEGEL und seinen publizistischen Erfolg! Kann man denn sagen, dass DER SPIEGEL die Meinung in Deutschland macht? Wäre das nicht vielleicht sogar -im Vergleich zu Großbuchstaben-Zeitungen, ein Gewinn für Deutschland? Die Meinungsmacht, die der SPIEGEL auffährt, sei gleichsam Meinungslokomotive und „state of the art“ und wer im SPIEGEL Erwähnung fände, …gehöre dazu zur „Haute Volaute“? Publizistische Geschütze der Sonderklasse sind in Nr. 53/2010 zu erwarten! Das Titelbild steht schon, hier der Entwurf.

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297/10: Personen & Porträts: Roger Radatz arbeitet zeitlebens an seiner eigenen Evolution, mit Erfolg!

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Bye And Bye – A New Orleans Gospel Night – Franzoesischer Dom Berlin, Dezember 2009 – Roger & The Evolution with Lillian Boutté and Denise Gordon (via Youtube)

Karl Johannes Schindler

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„Natürlich war früher immer alles besser. Ein Gesetz. Die Tomaten schmeckten auf jeden Fall besser.“ (Roger Radatz aka Bootsie Nightingale, Jazzschlagzeuger & Sänger, im Gespräch mit Karl Johannes Schindler)

Es war einmal, in Berliner Musikszene-Zusammenhang! und machen wir uns nichts vor, so beginnt eigentlich fast jedes Berliner Märchen, ein Jazzmusiker namens Roger Radatz, der sich selbst gern Bootsie nennt, aber das ist eine andere Geschichte. Ein gewohnt routinierter Interviewer namens Karl Johannes Schindler nahm Herrn Radatz gesprächsweise in die Zange und das Ergebnis bilden wir hier ab. Denn es ist ein Gerücht, das in der Berliner Musikszene aufhört zu leben, wer die 30 überschritten habe. Besonders viel, lebenslange Erfahrung, davon kann Roger Radatz u.a. ein Lied singen, und sogar rhythmisch dazu zucken mit, sagen wir: Extremitäten! Über verschiedene Trommeln verteilt. Ein Interview mit einem Berliner Szene-Urgestein!

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260/10: Personen & Porträts: Jede Menge Vögel unterwegs, aber nur wenige Hauptvögel! Interview

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Karl Johannes Schindler

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Du sagst immer wieder das Du mich gerne hast
und ich bin so frei und glaub Dir das

Denn was Du tust und was Du sagst
das ist Propaganda – Propaganda durch die Tat!

Dann sagst Du das ich dich einenge
und die Liebe in starre Formen zwänge

dann seh ich dich lange Wochen nicht
du kehrst zurück sagst mir
Deine Freiheit liebend ins Gesicht

Progaganda durch die Tat – Songtext von 1979 (Quelle: hier)

Wenn Karl Johannes Schindler Gespräche führt, kann man etwas erwarten. Er führt seit geraumer Zeit eine Art von Hinterzimmergesprächen auf gut vorinformierter Ebene, die ihresgleichen sucht. Weil das nachfolgende Gespräch für die Berliner Musikszene interessant ist, hat uns Karl Johannes Schindler gestattet, das andernorts geführte Gespräch (im Yorckschlösschen) hierher zu übernehmen. Dafür herzlichen Dank!

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