So. Mai 22nd, 2022

Dank der Mitarbeit unserer Bildredaktion (danke, Elke) hier einige Schnappschüsse vom „freien Spiel der Kräfte“. Vom Versunken und betrunken sein im Jazz. Das Karl Schloz Quartett gab in Werkstattatmosphäre Musik zum Besten, was Werkstatt bieten kann, wenn Jazz am Mann am Mensch ist. Gestern Abend wurde im WDR der Echo Jazz 2010 gegeben. Es ist eine wesentliche Erkenntnis, dass der Echo nicht nur lärmen muss, sondern zuweilen auch jazzy sein kann, und dann eine ganz gute Portion gepflegt. Moderiert von Till Brönner.

Was muss schließlich Herbert Grönemeyer, relativ jazzunverdächtig, gebauchpinselt gewesen sein, als die Sieger des diesjährigen Jazzecho sein „Mensch“ in Jazz-Dur intonierten, oder war es Moll? Hat Herbert aus Berlin-Zehlendorf, wo er wohnt, heimlich eine Träne ins Knopfloch weg verdrückt? Jazz war gestern Abend gar nicht tot und roch auch ganz gut, ganz im Gegenteil zur Feststellung von Frank Zappa, der vormals gegenteiliges behauptete.

blackbirds.tv hatte hier das Konzert angekündigt. Ein paar Eindrücke schilderte uns unsere Livereporterin auch. Mag sein, dass davon hier noch zu lesen ist. Später, eventuell.

3 Gedanken zu „128/10: Gigs, Review: Dank Elke sind ein paar Schnappschüsse da vom Karl Schloz Quartett“

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