885/13: Video: Judith Holofernes – Liebe Teil 2 – Jetzt erst recht

Judith Holofernes – Jetzt erst recht Blessuren, blaue Flecken und die Zweierbeziehung junger Eltern im Ausnahmezustand. Jetzt erst recht! Das nennt man #Trotzkismus Judith Holofernes veröffentlicht ein Soloalbum, das dem Vernehmen nach im Februar 2014 in die Läden kommt, und einige davon werden download-Läden sein zum runterholen dessen. Was man über Judith Holofernes sagen kann? … Weiterlesen

884/13: Video: Historisches Video von 1981 der Berliner Band „Mon Dyh“ – Stück: „Confused Mind“

Mon Dyh – „Confused Mind“ (live 1981) Gesang, Gitarre: Andreas Pröhl Gitarre: Harald Künemund Bass: Harald Frohloff Schlagzeug: Markus Worbs Sie waren Anfang der Achtziger des vorherigen Jahrhunderts (!! Oh Gott !!) in Berlin ziemlich bekannt, eine umtriebige Band, die uns vor allem auffiel durch den Gitarristen und Sänger Andreas Pröhl, der ein Klassesänger war. … Weiterlesen

883/13: Neues aus Hommelsheim: Das „Making Of“ von „Back To My Roots“ von #B3

B3 – Making Of „Back To My Roots“ (CD Release 01/31/14) Kategorie „Storytelling“ oder: Howto (tell a story of success) Andreas Hommelsheim is talking out of the Nähkästchen. Es geht um die Produktion „B3“ und die Arbeit an einer neu erscheinenden CD „Back To My Roots“. Unten ist eine weitere Geschichte zum Thema verlinkt, die … Weiterlesen

882/13: Tipp: Die Berliner Band „Orientation“ gibt ein Livekonzert (Mittwoch, 27.11.2013, 21:30 Uhr) #hotspot

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Orientation (Quelle: Orientation)
Orientation (Quelle: Orientation)

Was ist eine Arabeske? Wikipedia meint: „Die Arabeske (arabisch ‏زخرفة عربية‎, DMG zaḫrafa ʿarabīya ‚arabische Verzierung‘) ist ein Ornament, das ursprünglich aus der islamischen Kunst stammt.“

Die Berliner Liveszene verschiebt sich. Vieles, was wir aus dem Berliner Quasimodo gewohnt waren, findet jetzt woanders statt. Berlin sucht seinesgleichen. Anderswo. Kritiker wenden ein, dort werde nur noch „mainstream“ gespielt. Alles Innovative fände längst anderswo statt. Gerüchte, alles Gerüchte. Doch nun zu etwas ganz anderem. Etwas wichtigem.

Zu einer der ganz großartigen Bands aus Berlin gehört für mich ohne jeden Zweifel die türkisch-deutsche Band „Orientation“. Keiner anderen Berliner Band weltweit (!!) gelingt es, auf eine solch orientalisch, schaurig-schöne Art und Weise „dufte“ zu klingen. Bedauerlicherweise fehlt uns noch der Überblick über das türkische „Köchelverzeichnis“ der Band, also das Gesamtwerk. Wenigstens zwei CDs der Band sind hier im festen Anhörportfolio und unsere Ohren sind damit gesamtverschweißt. Die Alben „9 In Istanbul 2 In Berlin“ einerseits und „I Show You Crazy“ wurden hier so oft angehört, seit sie zu Antestzwecken auf Vermittlung des freundlichen Bassisten Andreas Advocado eintrafen. Große Klasse, die Band.

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881/13: Lied des Tages: „Toca Me“ – Ille Hamma feat. Bozo

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2Toca Me“ – Project – Bozo Y Hamma – Toca Me by Carlitos Pérez Bozo , Ille Hamma

Golden convention: „Fly Ille fly, up up to the sky!“ – Abends im Bett zu liegen und eine nicaraguanische Zigarre zu schmoken, dazu ein Tafelwasser, still, könnte Lifestyle bedeuten. „Schmoke on The Water“, oder die Liebste erzürnen. Alternative: Headset auf, iPad an, hören, was Ille Hamma drüben neulich so gemacht hat. Wovon er mir erzählt hat.

Squärenpop – technotronic superb, aufgenommen in Peru auf Reisen – vermutlich irgendwo hoch in den Anden. Schluss mit den Verhütungsmitteln: El condom basta (Otto Waalkes). Oder so ähnlich. Dass Musik nicht entsteht, wenn in ihr alles schon da ist, fix und fertig. Wenn´s dem Hirn erlaubt ist, eigene Gesangslinie zu hören, sie zu entwickeln aus „inneren Stimmen“ aus sich selbst. Während sich die Gedanken um bestimmte Worte herum Bahn brechen, und es entsteht etwas ganz Neues, dass es so noch nie gegeben hat.

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880/13: Pre Release: Es gibt noch nichts Offizielles, aber man konnte schon staunen über #B3

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B3 - Pre Release Party 23.11.13 in Berlin-Moabeat
B3 – Pre Release Party 23.11.13 in Berlin-Moabeat

In Berlin nennt sich ein ganzer Stadtteil nichtssagend „Tiergarten“. Ingo Insterburg musste immer bis vier warten. Dass aber Tiergarten auch Moabit in sich trägt, oder (für Musiker zutreffender) Moabeat, ist ein offenes Geheimnis, seit diese Wortschöpfung hier auf dieser Website erstmals urkundlich Erwähnung fand.

Wenn einer der herausragenden Berliner Musiker und „Werkschaffenden des Kulturvolks“ sechzig Jahre alt wird, so wie es Andreas Hommelsheim dieser Tage erging, dann ist das ein Grund, das gebührend zu feiern. In diese Phase seines Lebens fällt seine Idee, der eigenen, handgemachten Musik wieder mehr den Vorzug zu geben und nicht in erster Linie nur „Kulturmanager“ zu sein. Da ist genug, auf das Andreas Hommelsheim mit Stolz zurückblicken kann. Sechzig Jahre Musik. „Wir haben Grund zum Feiern“.

Grund genug, das ganze mit einem kleinen Eierstich „Neuem aus Hommelsheim“ zu feiern.

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879/13: Video: Paar Gedanken zur CD-Veröffentlichung „Swimming In The Dark“ von Ron Spielman

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Swimming.In.The.Dark

Während unsere, von uns gesuchte Sängerin sich bei mir beklagt, sie möge Gitarren nicht, die nervten, sagte gestern Andreas Hommelsheim über Ron Spielman, das beste an ihm sei die Tatsache, dass er -egal was er spiele- nie nervte. So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Wir schließen uns hier sicherheitshalber Andreas Hommelsheim an, der zweifelsohne recht hat, was das immer banddienliche, nützliche Gitarrenspiel von Spielman angeht.

Man muss konstatieren, dass das Aufspielen in einer Frühstücksfernsehsendung von SAT1 oder RTL am Ende des Tages nicht nur positive Seiten hat. Man könnte ja verheizt werden. Und dann ein Heizdeckchen benötigen, um gegen die soziale Kälte von Kitsch und Kommerz anzukämpfen. Allerdings muss man die Privaten wenigstens einmal dafür virtuell anstreicheln, dass sie überhaupt Kulturmäzenatentum in Sachen guter Musik unternehmen. SAT1 beispielsweise ist schon ein Förderer der Musik von Spielman.

Wahlberliner Ron Spielman, dem es immer wieder gelingt, seine neuesten Tonträger auf SAT1 zu platzieren bzw. vorzustellen, hat dort offenbar einen „Stein im Brett“. Zwölf Stücke neue Musik sind es jetzt und damit ist der Bart noch lange nicht ab. Richtig, er beginnt jetzt erst zu sprießen. Seit einiger Zeit trägt Ron Spielman einen üppigen Bart zum Tee, auf der Bühne und während der Interviews. Gelassen, stoisch und wohlwissen, nicht jedem gefällt der.

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878/13: Video: 8 Regeln, die die Band fürs Studio fertig machen sollen #Tipps & Tricks

Teil 1: How To get your band ready for the studio Teil 2: How To get your band ready for the studio Der launige Rüpel, der uns diese wichtigen Regeln präsentiert, hat ja recht. Einiges von dem, was er sagt, stimmt ganz einfach „auf den Punkt“. Vergnügliche zweiteilige Blabla in gutverständlichem English. Das Wort ‚fucking‘ … Weiterlesen

877/13: Video: Als Bob Dylan das Singen übte auf dem Song „We Are The World“

Bob Dylan Rehearses „We Are The World“ Dem Volk aufs Maul geschaut, nein besser: Bob Dylan, der sich abmüht, die kurze Phrase seinerseits so einzusingen, dass es auch (endlich) anhörbar wird. Irgendwann bei 6:30 Minuten ist auch Stevie Wonder halbwegs zufrieden, und klatscht. Der Rest ist Weltmusikgeschichte. Daumen hoch, hochvergnüglich. Aller Anfang ist schwer. Ein … Weiterlesen

876/13: Audio-Paparazzi: Tom Waits, Element Of Crime und Chaplin´s Musik und „50 Jahre Krieg“

Chaplin "50 Jahre Krieg" (Quelle: Chaplin Musik)

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Chaplin "50 Jahre Krieg" (Quelle: Chaplin Musik)
Chaplin „50 Jahre Krieg“ (Quelle: Chaplin Musik)

Ich mag kleine jüdische Frisöre, die so viel Luft holen – und dann so was einfach immer noch richtiges sagen! Merci beaucoup! (Leser Jacques, Kommentar auf „Der Freitag“ am 17.11.2013, Link unten, über Charlie Chaplins Rede in „Der große Diktator)

Das ist alles nur geklaut, sangen Die Prinzen vormals. Charlie Chaplin hielt eine der größten Reden aller Zeiten. Aktuell kümmert sich die Zeitung „Der Freitag“ um das, was Youtube-Nutzer aus dieser zeitlos schönen und berührenden Rede machten.

Währenddessen ist das Berliner Bandprojekt „Chaplin“ im Start, auszuschwärmen Richtung Ewigkeit. Eine pittoreske Anleihe an den strauchelnden Tom Waits, ein schleppendes Schlagzeug (mit Sticks), manchmal einen Tick zu laut für das, was Chaplin von sich gibt. Wir wünschen uns Besen. Am Besen soll die Musik genesen.

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875/13: Lied des Tages: Ein Stück Trauerarbeit, der Tod des eigenen Vaters und wir sind immer noch da!

Nikko Weidemann – live @ radioeins mit einem neuen Song „Singer Songwriter Nikko Weidemann mit einer neuen Songidee live auf radioeins. Die beiden Kameras (Blackmagic Pocket und Olympus OMD haben leider von der Farbe nicht gematcht deshalb alles in schwarz weiss)“ – sagt der Klappentext auf Youtube. Wir fügen hinzu: Gott sein Dank, schwarzweiß ist … Weiterlesen