136/10: Video des Tages: Rupert’s Kitchen Orchestra – Vom polnischen und vom spanischen Abgang…

Frage des Tages: Was haben Lena Valaitis und Rupert’s Kitchen Orchestra gemeinsam? Antwort am Ende des Beitrags.

Die Berliner Funkband Rupert’s Kitchen Orchestra ist nicht nur musikalisch talentiert. Auch im Streuen von Informationen haben die Jungs (und Mädels) was auf dem Kasten. Sie lassen andere an ihrer Arbeit teilhaben, ganz so, wie es das Web 2.0 zwingend vorschreibt als Möglichkeit eröffnet. Im Übrigen sind auch immer mal Rezepttipps aus dem Küchenorchester von „Balin“ zu erwarten. So sagt man. Sagt man?

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133/10: Linktipp: Julia Oschewsky tritt am 31.05. in Berlin auf, wohnt aber eigentlich in Amsterdam

Julia Oschewsky
Julia Oschewsky

Dieser bereits vor einiger Zeit verfasste Artikel steht heute als TAGESTIPP ganz oben!

Gestern hatte diese Website über ein bevorstehendes Konzert der jungen Ausnahme-Sängerin Julia Oschewsky berichtet, das am 31.05. in den „heiligen Hallen“ des b-flat-Berlin stattfinden wird und empfohlen, das Konzert zu besuchen. Beim weiteren Recherchieren über eventuell versandete Netzspuren, die die Sängerin auch anderswo schon hinterlassen hat, hat die Redaktion noch weitere aussagekräftige Fundstellen gefunden und zusammen getragen.

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121/10: Video & Lied des Tages: Ich sag nicht Ja – Silly (Alles rot)

Silly - Alles rot (CD, 2010)


Die Band Silly und ein grüner Elefant? Bitte wie?

Als Grüner Elefant wurde ein gegenüber den Behörden der DDR verwendetes Ablenkungsmanöver bezeichnet; diese gab es sowohl für Texte des politischen Kabaretts als auch für Texte neuer Lieder, wie beispielsweise bei der Band Silly. Eine auffällige kritische Passage wurde bewusst in ein Programm oder in einen Songtext hineingebracht, um gestrichen zu werden. Diese Passage zog die Aufmerksamkeit der bewilligenden Prüfer auf sich (und wurde erwartungsgemäß gestrichen), wodurch gleichzeitig andere, subtilere politische Spitzen im Programm oder Anspielungen im Text übersehen wurden und beibehalten werden konnten. (Quelle: wikipedia – Grüner Elefant – hier)

Das kürzlich neu erschienene Album der Band Silly „Alles rot“ haben wir hier bereits umfassend besprochen.

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118/10: CD Review: Silly veröffentlichte „Alles rot“ – Gratwanderung schwarz zu rot! Anna! Oh Anna!

Silly - Alles rot (CD, 2010)
Silly - Alles rot (CD, 2010)

Bloß gut Ihr geht in die nächste Runde. Schön dass sich Qualität doch durchsetzt! (Besucher Dirk, 21.01.2010, Gästebuch Silly hier)

Die Band Silly gibt es seit 1978 und es gab viele schöne, bunte Tage, große Erfolge und internationale Beachtung. Daneben hatte die DDR-Band gute Westkontakte, beispielsweise zu dem berühmten Fotografen und Musikmanager Jim Rakete, der das Frontcover der 1986 erschienen Platte „Batallion d´Amour“ schwarz-weiß illustrierte mit einer im Stil Raketes gefertigten Schwarz-Weiß-Fotografie. Schwarz und weiß als Grundprinzip, nun minimal durchbrochen von „einem Hauch von Rot“, seht selbst.

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100/10: Update: Morgen tritt Torsten Zwingenberger auf, und es gibt brandneue Vidoes (und Vorfreude)

Soeben meldet uns das Management von Torsten Zwingenberger brandaktuell neue Videos. Wir hatten vor ein paar Tagen die Empfehlung ausgeben, das morgen im Yorckschlösschen stattfindende Konzert zu besuchen. Jetzt gibts was auf die Augen und die Ohren. Wir erlauben uns, die Videos hier kurz vorzustellen, viel Spass und den Laden morgen aufsuchen, oder?  Accoustic druming … Weiterlesen

88/10: Gigs, Review: Im Quasimodo Berlin musizierten Terry Bozzio, Tony Levin und das war Hot Sauce!

Sitze hier im Thairestaurant Elephant, Fasanenstr., Berlin und befinde mich in bester Gesellschaft: der beste Rockbassist der Welt, Tony Levin, stärkt sich am Nachbartisch für das Konzert um 22 uhr im Quasimodo. Dass er nach Hot Sauce fragt, ist nicht verwunderlich.“ (TwitterTweet von Tommy Tulip, 06.04.2010 – 20:53 Uhr)

Ja, das Restaurant Elephant, unmittelbar gegenüber vom Quasimodo, hat auf Nachfrage „hot sauce“ zu bieten. Und so’n heißer Bassist wie Tony, dem ist die thailändische Küche in ‚european style‘ eben etwas zu ‚unheiß‘ – was die Bassgrooves allerdings angeht, benötigen diese in der Regel keine Hot Sauce  obendrauf. Viele davon sind weltberühmt geworden. Dass Terry Bozzio ‚woanders was isst‘, sagt Tony Levin mir auf meine Frage hin, und das wiederum war zu bedauern. Allerdings lautet eine goldene Regel des Paparazzi-Journalismus: Stör Künstler nie beim Essen vor dem Auftritt, das geht schief.

Gestern, am 06.04.2010 fand  ein bereits seit längerem hier angekündigtes Konzert der Meisterklasse statt. Es gaben sich die Ehre:

  • Tony Levin, Bassist
  • Terry Bozzio, Schlagzeuger
  • Allan Holdsworth
  • Pat Mastelotto

Man muss schon den Mut bewundern, den das Quasimodo mit diesem illustren Quartett von Gott begnadeten Musikern an den Tag legt. Denn was geboten wird an einem solchen Abend, das ist alles andere als „billiger mainstream“. Mit der Veranstaltung dieses Konzerts von vier Weltklassemusikern festigt das Quasimodo seinen Ruf als äußerst bedeutender Spielort in Berlin, der seinesgleichen sucht. Das Quasimodo hat im „Spielkeller“ nur einen Fehler: es ist an solchen Tagen zu klein, etwa 350 Zuschauer und der Laden ist voll. Und wie voll. Ausverkauft.  Gestern Abend.

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73/10: Historie: Die Geschichte des Krautrock (BBC 4 Dokumentation) – „Die englische Sicht!“

Die Geschichte des Krautrock

Update 15.10.14: Eine Weile nicht mehr nachgesehen, datiert die Erstveröffentlichung dieses Artikels und insbesondere der verlinkten Seite mit der BBC-Dokumentation aus dem Jahre 2010. Sehr häufig angeklickt, fand das Thema offenbar Interesse. Allerdings: Immer wieder zerbomben Urheberrechtsansprüche solche Fleißarbeiten und legen im digitalen Weltkrieg Webseiten in Trümmer. Tröstlich: Davon stirbt niemand. Die Arbeit allerdings ist dahin. Das wurde heute noch einmal nachgearbeitet, denn die Seite ist wichtig. Punkt.

Das ist das Schöne an der Englischsprachigkeit: Im Gegensatz zum amerikanischen Englisch, dem ein „noodlewood between both teeths“ (Pidgeon-Englisch) anhaftet oder ein Chewinggum, handelt es sich bei dem british Englisch um weniger anarchistische Sprachfetzen. Sie sind verständlich, wer Schulenglisch genossen hat, mag vieles davon ohne Simultanübersetzer gut verstehen. Es ist ein „englischer Blick“ auf Deutschland, mit starken Tendenzen zu vereinfachen und zusammenzufassen.

Hinzu kommt:

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71/10: Gigs/Preview: Am Montag, den 29.03.10 spielen Mezzoforte im Quasimodo! Leider ohne Björk!

screenshot Mezzoforte
Also sprach Zarathustra, äh Zerathul7 via Youtube

Es gehe darum, nicht gierig zu werden, sagt Loftsson. „Wenn du Maß hältst, kannst du ewig weitermachen.“ (Hauke Goos, SPIEGEL 7/2010, Seite 104, über den isländischen Walfänger Kristján Loftsson und die 125 Finnwale, die Loftsson letzten Sommer vor Island getötet hat) – Stichwort: maßvolles Sterben

Praxistipp: Ein Preview, das ist eine Vorankündigung. Obwohl das Wort Review nur einen Buchstaben weniger vor sich herträgt, bedeutet es das Gegenteil: Nachlese, Nachschau und Nachbetrachtung, eventuell eine Kurzkritik, die auch länger ausfallen kann. Wer über das Suchfeld Gigs, Preview sucht wird fündig. Wer über das Suchfeld Gigs, Review sucht, findet auch Previews. Das ist das Nervige an Suchfenstern. Also ist man mit Kategorien besser gesegnet. Wer „Gigs“ und „Review“ sucht, findet ausschließlich Reviews. Wer hätte das gedacht?

Gigtipp: Am kommenden Montag spielt die „Bigband“ Mezzoforte (feat. Sebastian Studnitzky, tp, keyb., Berlin) im Quasimodo, und da kann man sehr gut hingehen. Am Ende dieses Previews ist ein Video (via Youtube) aufgeführt, und wer von „uns Ahnungslosen“ (immerhin war Berlin mal rundum eingemauert, zumindest teils) Mezzoforte nicht kennt, sich aber die „leichtgängige Mühe“ macht, das Video von A-Z nach hinten durchzusehen, macht übrigens Spaß, der erkennt dann das „One hit wonder“ dieser Band. Niemand, niemand, behaupten wir, kennt diesen Song nicht, außer vielleicht diejenigen, die „die Gnade der späten Geburt“ geltend machen (Quelle und Inspiration aber: hier, also jetzt immer noch?)

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63/10: Video: Steve Vai & Felix Lehrmann (Berlin, drums) auf Musikmesse 2008 – Beat It (MJ – R.I.P.)


Felix Lehrmann, Andy Timmons, Felix Lehrmann – Musikmesse 2008 – Beat It – via Youtube

Aus aktuellem Anlass: Diesen Beitrag widmen wir dem unvergesslichen Michael Jackson, dessen Lebenswerk und der Erinnerung an den „King of Pop“

Das Video: Harte Kost für frühmorgendliche Ohren: Ein paar Leute aus Berlin und Umgebung mischen noch nicht mal so lange, wenn man in Dekaden denkt, das Berliner Musikgeschehen auf. Dazu gehört auf jeden Fall der Halberstadter Berliner Felix Lehrmann (Jahrgang 1984). Felix Lehrmann ist Schlagzeuger, Linkshänder, he do it the other way round, hat immer noch keine eigene Homepage und braucht vermutlich solchen Schnickschnack nicht, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das tut er mit dem Kern seiner Interessen. Auch Felix Lehrmann will offenbar nur spielen.

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62/10: Video: DJ Size ft. J. Lourenzo & Big Steve – In my eyes – No blood on the dance floor


Video: DJ Size Ft. L. Lourenco & Big Steve – In my eyes (Official Video) – via youtube

Was ist denn das? Na, DJ Size, so heißt der Mann das Projekt und es kommt aus Berlins Studios. Ach so: da gibt es jetzt dieses neue offizielle Video: „In my eyes“. Mitgewirkt haben noch zwei weitere Sänger: Ein gewisser Herr Lourenzo, den wir hier und da schon anderswo sichteten, und beispielsweise in Kürze in anderer Mission nochmals sichten dürfen. Damit ist am 21.03.10 absolut Schluss: Dann ist’s Plusquamperfekt, bis zum nächsten Mal.

But, who the *u*k is Big Steve? Die Geschichte spielt wohl komplett in Berlin. Mr. DJ Size ist ein Danceprojekt, und offenbar ein gekonntes mit dem Hang zum Chartbreaken. So jedenfalls könnte der gemeinsame Masterplan der drei Projektanten lauten. Das Video sieht aus, als wenn da welche ganz nach oben wollen! Projekttanten hat nichts mit Verwandtschaftsgraden zu tun, von wegen …tanten…oder Böhse Onkelz! Abwegig, das zu denken.

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Gig/Preview: Disco Inferno am 19./20.03.10 im Quasimodo, die Maschine geht!

Veranstaltungstipp Disco Inferno

Sie gelten als die „einzigen legitimen“ Nachfolger seit Erfindung der berühmt-berüchtigten (Blackbirds-)Kunst-Afroperücke (Nachweis am Ende dieses Beitrags) und sind daher der Redaktion von blackbirds.tv immer ein besonderes Anliegen. Die Rede ist vom stampfenden, röchelnden, schiffsplankenbewehrten Unterhaltungsdampfer Luxusglitzerliner Disco Inferno Berlin. Die Band spielt erneut auf, und zwar in Stereo im Doppelpack, und das Beste daran: Das geschieht sogar zeitversetzt. Am Freitag, den 19.03. und am Samstag, den 20.03.2010 -jeweils gegen 22.00 Uhr- treten sie wieder im Quasimodo auf.

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Video: Steffi Stephan (Bassist) spricht über das Thema Glauben in Münster


Steffi Stephan hält DienstagsImpuls in St. Nikolaus (Teil 1) -via Youtube

Steffi Stephan ist Bassist, lebt in Münster, betreibt dort u.a. die Jovel Music Hall und ist -in Musikerkreisen, aber auch darüber hinaus- als „lebenslanger Bassist“ des Panikrockers Udo Lindenberg bekannt. Lindenbergs Karriere begann im Schlagzeugstudium in Münster, und haben sie sich da kennen- und schätzen gelernt?

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Geißel der Menschheit: SPAM! – Die Tonträger aus Berlin haben Antworten dazu!

Spambericht - 01.2010
Spambericht - 01.2010

Ein Onlinekonzert? Ja wie wo was? Wer macht denn sowas und überhaupt? Ganz einfach! Da immer mehr Leute von außerhalb Berlins sich darüber beschweren, wir würden ja nie wo anders spielen, dachten wir uns, wir ändern das… und spielen ab jetzt einfach auch Konzerte ÜBERALL! Überall gleichzeitig, wohlgemerkt – live anzuhören von Deinem Computer! Ein Fanfarenstoß für dieses Rockerlebnis, mit dem nicht einmal die Beatles aufwarten konnten!“ Zitat von der Website der Tonträger (Berlin), hier 

Keine neue Erkenntnis: Spammer sind dumm! Wer ein Blog betreibt, hat mit denen zu tun. Wer eine Emailadresse besitzt, auch. Wie dämlich die Einträge sind, die sich im Spamfilter der Website -gottseidank- verfangen, darauf mal ein repräsentativer Ausblick. Einfach aufs Bild klicken. Allerdings: Abrufbar sind die Dinger nicht mehr. Sie wurden endgültig gelöscht.

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Gigs/Preview: Samiha Bayoumi & Say What – Auftritt Roadrunners Paradise 27.02.10/22:30 Uhr

 

Samiha Bayoumi (Quelle: Privatarchiv)
Samiha Bayoumi (Quelle: Privatarchiv)

Soviel steht fest:  Samiha Bayoumi kann singen. Echt. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, wird sie das heute Abend auch tun. Aber, bitte, wer’s nicht glaubt, dass so jemand wie Samiha echt gut singen kann, der schaut bitte mal schnell bei myspace (Link unten) vorbei und klickt den Player an. Super, oder?

Im Roadrunners Paradise in der Saarbrücker Str. (verfolge Link) geht’s heute Abend zur Sache.  Man darf gespannt sein.

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Video des Tages: Gudrun Gut – Move me (1960 – It was a very good year) – inspirated by Frank Sinatra


Gudrun Gut – Move me (via Youtube)

(1) Gut? …find ich gut.“ (spontane Idee des Rezensenten)

(2) Schon in ihrer Kindheit eher vom Reiz des Risikos fasziniert als auf Sicherheit bedacht, hat sie lieber im Wald der Lüneburger Heide Bomben ausgegraben, das Studium zugunsten einer wilden Underground-Bandkarriere aufgegeben, die Neue Deutsche Welle überlebt und an der Entstehung der Berliner Technoszene aktiv teilgenommen. Berlin, Subkultur und Gudrun Gut stehen in einem Bedeutungszusammenhang, der auf anschaulichste Weise die spezifischen Qualitäten dieser Stadt und einer für sie exemplarischen Laufbahn begreifbar macht.“ (Electric Indigo alias Susanne Kirchmayr über Gudrun Gut auf de-bug.de)

Gudrun Gut ist ein kreativer Kopf und beileibe keine Unbekannte in der Musikszene Berlins.

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DSDS-Nachlese: Highlander-Theorie geht diesmal nicht auf. Wer gewinnt? Die Gewinner…

Bislang hatte DSDS immer viel mit dem Film Highlander (Hauptrolle: Christopher Lambert) gemeinsam. Doch das dürfte diesmal anders sein. Die Redaktion von blackbirds.tv hat bereits entschieden, wer diesmal Endsieger der gesamten 7. Staffel wird.

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Gig Preview/Berlin: Twana Rhodes präsentiert ihre neue CD am 19.02.2010 im Kammermusiksaal

Twana Rhodes (Quelle: Homepage)
Twana Rhodes (Quelle: Homepage)

Vorgehört – Prädikat: hörenswert:

[audio:http://www.twana-rhodes.com/files/8112/5415/2594/03-KeepingTime.mp3]

Keeping Time (Quelle: Homepage Twana Rhodes)

Beim Komponieren ist es oft so, es gibt einen Groove, eine Melodie in meinem Kopf, die immer wieder kommt, ich singe sie nach, uaiadadadada …, ich singe weiter, nehme sie auf, wie ein Bildhauer, ich habe eine Masse Musik und schaue, was bleibt drin, was kommt raus, ich kann das stundenlang machen, wie eine Meditation, bis sich eine Form ergibt, ein Lied.“ (Twana Rhodes, Interview 2006) – gesamtes Interview hier

Ihre PR-Agentur schreibt über sie, ihre lyrischen Kompositionen gingen ins Ohr und hinterließen beim Publikum ‚heilende Wirkung‚. Sagt die Agentur. Sagen wir das auch? Nein, wir sagen es nicht, denn wir benutzen unsere eigenen Worte. Twana Rhodes, geborene US-Amerikanerin aus Oklahoma, ist nicht die Schwester von Fender Rhodes, und das fällt auch gleich auf. Im Vorgehört-Stück Keeping Time lässt sich jedenfalls ein Rhodes der Marke Fender heraushören. Die sagenhaften Klaviere gleichen Namens knarzen inzwischen nicht selten, sind in die Jahre gekommen. Ganz im Gegensatz zu Twana Rhodes. Die knarzt nicht, sondern kann singen.

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Popsplits: 2raumwohnung: Wir trafen uns in einem Garten (Ein Song und seine Geschichte)

Inga Humpe -2raumwohnung (via Youtube) Inga Humpe ist die Schwester von Annette und das ist bekannt. Inga Humpe und Tommy Eckardt sind privat ein Paar und musikalisch 2raumwohnung, mit Sitz in Berlin. Annette war mal Berlinerin, lebt aber jetzt in Hamburg und gilt als medienscheuer als ihre Schwester Inga. In ihrer Zusammenarbeit Anfang der 2000er-Jahre … Weiterlesen

Originell: Karlo Hackenberger führt jetzt die kleinste Band der Welt an! Federführend!


Karlo Hackenberger, Die kleinste Band der Welt (via youtube)

Karlo Hackenberger
* 1969 in Berlin als jüngstes von vier Kindern. 1983-84 Allhallows School, England. 1988 Abitur in Berlin. Anwalt-, Zahnarzt-, Betriebswirt-, Goldschmied-, Geigenbauer-, MTA-, sowie Gangster-Karriere abgebrochen.
(Selbstbezichtigung, Homepage hier) 

Karlo Hackenberger war früher Gitarrist der Band „The Big Light“, die es inzwischen nicht mehr gibt. Und das ist das Aha-Erlebnis des Tages: er macht also immer noch Musik, heutzutage. Manche können es schlicht nicht lassen.

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Proberaum: Beim Growling geht es ans Eingemachte, aber man kann auf die Einübung verzichten!

 

Wer sich schon einige Zeit mit Musik beschäftigt, soll nicht behaupten, es gäbe nichts Neues mehr zu erfahren. Dem Berichterstatter erging es auf einem virtuellen Streifzug durchs weh-weh-weh so. Ausgangspunkt für die Recherche war das Wort ’sinister‘. Es war in Verwendung geraten in einer Email an eine ‚alte Bekannte‘ oder, sagen wir, an eine noch frische Saxophonschülerin. Denn was sind bspw. sinistre Reiseberichte? Doch schweifen wir hier thematisch bitte nicht zu sehr ab. ‚Wichtiges Musizierwissen‘. Mir geht es hier nur um diese Gesangstechnik.

Unter Growling versteht man im Allgemeinen die Veränderung eines musikalischen Klanges ins Aggressive durch Hinzufügung von Gesang zu einer gesangsfremden Handlung. Man unterscheidet hierbei zwei Arten: Growling bei Blasinstrumenten und Growling beim Gesang. (Quelle: Wikipedia, Deutschland)

In Holland, also unweit von Berlin, gibt es eine Death-Metal-Band namens Sinister. Dass diese Musik nicht zu den unmittelbaren, persönlichen Highlights des Berichterstatters gehört, kann muss vermutet werden. In dem deutschsprachigen Eintrag von Wikipedia (Link) heißt es über die ehemalige Sängerin dieser Band wörtlich, Zitat:

Aufmerksamkeit erregte die Band zuletzt wegen ihrer Sängerin Rachel Heyzer. Ihre Growls sind von denen eines Manns nicht zu unterscheiden. Rachel wurde jedoch zwischenzeitlich durch einen männlichen Sänger ersetzt.“

Was bitte sind Growls? In dem Beitrag über die Band auf Wikipedia ist der Begriff Growl nicht verlinkt. Ersatzweise kann der denkende Leser den Link in seinem eigenen Gehirn ergründen und dann in der Suchmaschine seines Beliebens. „Ja, wenn der Berichterstatter so blöde ist, warum schreibt er dann Berichte?“ mag sich der Leser jetzt fragen. Um es kurz zu machen: ich teile diese Einschätzung. Je älter ich werde, desto mehr darf gelten, dass ich tatsächlich immer noch nichts weiß, viel zu lernen habe.  Deswegen schreibe ich hier: In Sachen (eigener) Fortbildung hat blackbirds.tv die Nase ganz weit vorn, weil der Berichterstatter noch neugierig ist und Dinge festhält, sogar für die Anderen.

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Musikersuche im Netz: Manche Suchmaschine bittet um Gestattung einer Zwischenfrage!


Bassist Ofer Wetzler, Bass-Solo, B-Flat 15.02.09 – via Youtube

Sinnlosabfrage bei facebook 1/2
Sinnlosabfrage bei facebook 1/2

Nun gut, ich bin unsicher. Warum sollte ich nicht den Namen falsch eingegeben haben? Mein Ergebnisfenster stellt mir daher eine Zwischenfrage, denn Suchmaschinen sind schlau und bieten gleich Alternativvorschläge. Diese hier allerdings bietet unmittelbar allerdings auch Überraschungen:

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Review: That´s why we did it all… vom Ernten der Früchte, von Applaus und Zugaben

Trevor Horn hat zumindest in Teilbereichen den Popmusik-Sound der 80er Jahre entscheidend mitgeprägt bzw. ihn unverwechselbar gemacht. (Wikipedia, hier)

Wir feilen und ackern Woche für Woche an einem Programm von vielleicht 90 Minuten Livemusik, und dann das. Ein Auftritt. Und gegen Ende des Auftritts hoffen wir, dass uns die „Fans“ (und die, die es vielleicht einmal werden könnten, auf freiwilliger Basis) das schenken: Applaus und begeisterte Zugabe, Zugabe-Rufe. Die Mühe hat sich gelohnt.

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