1733/18: Lied des Tages: In fremden Sprachen (feat. Daniel Stelter) #Valenteano

Om (Sanskrit)

Du kannst zu mir in fremden Sprachen sprechen.
Ich glaubte dir jedes Wort.
Sie können zu dir in deinen Sprachen sprechen.
Ich glaubte ihnen kein Wort.

Der in Wiesbaden wohnende Weltmusikkünstler Ralph Valenteano hatte kürzlich eine neu CD mit dem Titel Devachan veröffentlicht. Als Devachan oder Mentalplan wird in Anlehnung an die indisch-theosophische Terminologie das Geisterland, die geistige Welt im engeren Sinne bezeichnet. „Deva heißt Gott und Chan heißt Gebiet, Wohnung; Devachan bedeutet also Gottesgebiet. Insofern der Mensch ein geistiges Wesen ist, hat er Anteil an der geistigen Welt.“ Das Beste am Internet ist ja, dass man bei Interesse Begrifflichkeiten wie diese auch googlen kann. Niemand muss auf einer eigenen Leitung stehen und darauf verharren. Entdecket die Möglichkeiten ungebremsten Wissens.

Ich will die Kurzbetrachtung über das Wesen dieser Welt nicht allzu lang machen. Der Berliner Musiker Franz de Bÿl hat heute Morgen im Internet eine Plastikflasche entdeckt, die vor nachweislich 45 Jahren ins Wasser gelangte und nun von Menschenhand aufgepickt wurde. Dieser triviale Vorgang erweckt wesentliche Stränge unserer Erkenntnis: Man kann sagen, dass alles was wir in diese Welt hineintun, auch wieder herauskommt. Siehste.

So ungefähr stellen wir uns auch das Devachan von Valenteano vor. Habt Euch lieb. Ich hab es auch.

Weiterführend

* Webseite Valenteano

987/14: Hörtipp: „DIN A Testbild“ #Audiotipp

Audiotipp

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Die breite Masse will Liebes-Melodien und Aktentaschen-Rhythmus mit Schmalzstulle. – (Mark Eins zum Zeitgeist, auszugsweise)

_link Lotse

556/11: Audio-Papparazzi: Wohin geht der letzte Tropfen? Schüttel das! #RKO

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Rupert’s Kitchen Orchestra – Schüttel das (via youtube)

Alle sagen: Schüttel das! – Vorsicht: die RKOliker kommen!

Wohin der letzte Tropfen geht, wenn du abschüttelst, versucht Rupert´s Kitchen Orchestra zu beantworten. Auszug aus der CD „Wir wollen keine Party“ der besten Funkband der Welt Berlins.

 

506/11: Lied des Tages: Mr. Fear von Sherman Noir

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Wir haben den Text nicht sonderlich beachtet, aber das Timbre, die Gesamtstimmung des Songs: Und es hat uns gefallen. Das reicht. Ein Klappentext, ein Plattencover? Nichts davon ist derzeit verfügbar. Macht nüscht, es gibt Schlimmeres. Kommt Zeit, kommt all das! Z.B. wenn die Veröffentlichung von „West Coast Diaries“ ansteht, denn so wird die neue CD heißen! Freut euch drauf!

Früher bewegte Sherman Noir ganz China bzw. eine Band namens She´s China. Heute ist er erstens älter geworden und zweitens sparsamer. Aus „She´s China“ wurde Sherman Noir und man kann sagen, dass das musikalische Konzept ausgedünnt wurde. Denn möglicherweise ist ja das das Wesentliche: alles auf das reduzieren, was einen guten Song ausmacht.

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494/11: Lied des Tages: Keith Tynes und „You are so beautiful“

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Keith Tynes ist mehr als nur ein Sänger, er ist vor allem Mensch, ein Entertainer, ein Freund, ein Ratgeber… er ist ein Mann, der in seiner Musik lebt und dabei nie die Bodenhaftung verliert. Ihn zeichnet aus, dass er auf der Bühne – wie im Leben – Teil des Ganzen ist: Für das Wesentliche – sein Publikum. (Vorwort der Homepage von Keith Tynes, Link unten)

Man kann über das Nachsingen bekannter Welthits denken, was man will. Es spricht für zu wenig an Lebenserfahrung, wenn sich Musiker bemühen, einen weltbekannten Song nachzusingen und es ihnen dann nicht gelingt, ihr eigenes Timbre zu entwickeln. Denn es ist die musikalische Stimme eines jeden Individualisten, wenn er einem weltbekannten Song seinen ganz eigenen, unvergleichlichen Stempel aufzudrücken in der Lage ist. Ein solcher großartiger Sänger ist zweifelsohne Keith Tynes.

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493/11: Video: Get Well Soon – Christmas in Adventure Parks #Lied des Tages

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Get Well Soon (2008)- via Youtube

Get Well Soon, das ist genau genommen ein Aphorismus: Hörste die, geht´s dir besser, bald! Denn du weißt nun: Lakonischer konntest du noch nie auf die Welt gucken. Aber jetzt wird alles ganz anders! Und wer hätte gedacht, dass Musik aus Berlin so richtig international…, aber hallo? #Hoffnung

Get Well Soon ist eine Berliner Band. Bzw. ein Mastermind, der den Vorsteher gibt und um ihn rum scharren sich auftragsgemäß seine Musiker. So ist das vielleicht näher dran. Der Berliner Labelboss Christoph Ellinghaus aus Berlin-Kreuzberg, das Label CITYSLANG hat sich dieses Projekts angenommen. Wie man auch bereits aus unserer Berichterstattung weiß. Viel Spaß, und die Lautsprecher bitte schön aufdrehen.

492/11: Lied des Tages: Malajube – Fille Á Plume

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Malajube – Fille Á Plume (2007)-  via Youtube

Nein, es ist keine Berliner Band. Malajube und ihr Video zu dem Song „Fille Á Plume“ kommt von anderswo, genauer aus Montreal in Kanada. So wie einiges, was der Berliner Labelboss Christoph Ellinghaus von seinem Berlin-Kreuzberger Büro aus anstößt. Über das Label CITYSLANG haben wir schon mehrfach berichtet. Das Video allerdings ist ganz schön straight. Viel Spaß, und die Lautsprecher bitte schön aufdrehen.

  • Website: Malajube

491/11: Video: Tommy Finke, Die Arroganz der Gosse #Lied des Tages

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Tommy Finke – Die Arroganz der Gosse –  via Youtube

Und du weisst nicht mehr weiter. Und ich weiss nicht mehr, wer ich bin. Alle meine Träume dahin, dahin…und immer wenn du redest, ist es eine Farce und Posse, das ist die Arroganz der Gosse, die uns trägt, bis du stirbst und gehst… #Lyrics

Tommy Finke aus Bochum ist (Vor-)Namensbruder im Geist, aber nur, was den Vornamen betrifft. Manchmal auch Wullewupp D. Kartoffelsupp. Ansonsten ist das Lied des Tages getragen von der Langsamkeit des Lebens, bis es dann richtig los geht. Und wie! Schönes Stück!

457/11: Lied des Tages: Onkel Ille singt was von Tenessee! Nicht allein!

Und ist Judith Holofernes auch noch so „brilliant“ und scharf denkend, jagt BILD-Zeitung und Jung von Matt zum Teufel. Onkel Ille und „Sascha, the Pascha“ machen einen auf Countryboys, auf Cowboy und „ich glaub, das wird ein Hit.“ Tennessee besingen sie gemeinsam. Hier ist der Song! Viel Spaß und weiterhin schönes Wochenende. Und heute Abend ins Quasimodo? Die Betonung liegt auf „heute„.

425/11: Interview: Gesprochen mit Joanna Zimmer #SWR Interview via ARD-Mediathek

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Der erste Auftritt? Es war relativ selbstverständlich, auf der Bühne zu sein…. – Stevie Wonder hat etwas Unbefangenes, wie alles aussieht, so auf der Bühne…wenn man den Leuten sein Herz gibt, ist es relativ egal….(Joanna Zimmer, Interview)

Joana Zimmer ist eine blinde Sängerin mit erstem Wohnsitz in Berlin und einem ständigen Zuhause in New York. Früher wollte sie einen Porschefahrer heiraten, gibt sie bekannt. Daraus ist nichts geworden. Zu den musikalischen Aspekten ihres Schaffens sagt sie auch was. Und wie bekommt man einen Plattenvertrag? Der SWR hat sie interviewt. Unser Tipp: Anhören!

Das Interview ist hier verlinkt.

360/10: AudioPodcast: Die Session im Proberaum erinnert nicht gerade an John Lennon, war aber gut!

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Ich will frei sein, high sein! #Zeitgenössische Basisforderung französischer Freaks, oder waren es Engländer? Deutsche? Amerikaner? Russen? Egal. Die Frage führt nicht weiter. Wer heute Abend gute Livemucke sehen will, soll sich FiftyFive ansehen, anstatt zeitgenössisches Protestantentantentum an den Tag zu legen, hier.

Leute, freies Spiel der Kräfte! Die Session am 08.12.2010 der Band The famous, xtraordinary Blackbirds.tv ist lang und erinnert allerdings wenig an John Lennon und feiert schon Todestag bzw. das Datum einer Hinrichtung auf offener Straße? Nein: Ihm wurde gesondert gehuldigt, per Video-Grußbotschaft von Sänger Rian Es facebook-Freunde kannten das. Seit heute ist das Video auf der Band-Website abrufbar.

Hier die Session „volles Brot“, „vollen Hafer“ und in voller Besetzung, als Audioschnitzel, geeignet auch unproblematisch für Vegetarier. Tja, Musik ist eben nicht nur brot-, sondern in diesem Fall auch fleischlos. Ein Stück Berliner Übungsraumgeschichte. Und wenn nicht, friss Wurscht!  Hat Spaß gemacht. Ach so: Es war wohl einer guten Band-Soziologie geschuldet am Abend. Esst Wurscht für den Weltfrieden! Ggf. aus Sojakäse, gips ja!

349/10: AudioPodcast: Die Session vom 24.11. fiel in Teilen hörenswert aus, fanden wir #Audiotipp

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Hört euch das Sessionstück an, das auf Seite 2 folgt und spielt euer eigenes Soloinstrument dazu! Benutzt das Audiofile als eure persönliche Sessiongrundlage! Wenn ihr das Stück habt, spielt es auf eine Aufnahme und schickt uns das Ergebnis zu! Wow, das wird ein Spaß! Sagten wir euch schon, dass jeden Mittwoch im Quasimodo das Live Jam stattfindet? Dort spielen Supermusiker in einer grobgeplanten Session! Tolle Infos dazu gibt es auf einer extra Website. Diese ist am Ende des Artikels extra für euch verlinkt.

8:24 Minuten Session im Sinne von „ein Stück ausdenken“, anhand einer vorgegebenen Line. Die Gitarre pegelt sich am Anfang erst noch ein, auch lautstärkemäßig. Aber ansonsten ist das irgendwie auch schon so eine Art Basis, auf der man etwas fortentwickeln kann. Könnte. So gehen die Minuten dahin! Steady spielen, nicht verspielt, sondern das eigene Ego etwas zurückstellen und zur Sache. Nicht zu viele Fillins, Besonderheiten, Ecken, Kanten.

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342/10: Audio-Paparazzi: In der Operation Proberaum fiel man vom Glauben ab und jazzte herum! My Baby Just Cares For Me! ♥ ♫♪♫

The famous, xtraordinary blackbirds.tv (Live, 2008)

The famous, xtraordinary blackbirds.tv (Live, 2008)

 

The famous, xtraordinary Blackbirds.tv – My baby just cares for me

Eine Aufnahme aus dem Jahre 2008

der damaligen Beta Release der Famous Blackbirds.tv – mit Slick Rick, the Chick an dem Mikrofon – fon – fon mit dem Ton Ton Ton.

Diese Aufnahme entstand im Proberaum.

 

278/10: AudioPodcast: Am Sonntag, 19.09. um 20 Uhr sendet Radio TIC Berliner Szeneinfos! #Hörtipp

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Jetzt: 19.09.2010 um 20 Uhr, das ist gleich!!

In Zusammenarbeit zwischen blackbirds.tv und Radio TIC entstand ein Porträt des Berliner Trompeters und Musikers David Skip Reinhart. Wer heute um 20 Uhr nichts besseres zu tun hat, kann den Radiostream anstellen und Informationen über Skip Reinhart und seine CD „Old enough to know better“ bekommen, sowie intensiv in die Scheibe reinhören. Viel Spaß! Und Grüße nach Hamburg zu Annette von Essen, die die Sendung verantwortet und moderiert.

258/10: Lied des Tages: Mother Nature von „The famous, xtraordinary blackbirds.tv #prelistening

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Diesen Song namens „Mother Nature“ hat die Band „The famous, xtraordinary blackbirds.tv“ am 28.08.2010 live performed. Wenn er euch gefällt, freuen wir uns. Ohne weiteren Kommentar weiter gegeben…

Mother Nature  – The famous, xtraordinary blackbirds.tv – via Divshare

239/10: Aufnahmen: Operation Proberaum erfolgreich abgeschlossen, es ist eine gutgehende Ballade

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Operation: Proberaum. Mitgeschnitten wurde wieder alles bei der Bandprobe von The famous, xtraordinary blackbirds.tv. Zu Gast war interessehalber Keyboarderin Iris. Und sie hat den Songs etwas Neues hinzugefügt. Den spröden Charme einer Hammondorgel und ein gut aufgebautes Solo im Stile eines Gary Brooker (Procol Harum) – etwa „A whiter shade of pale“. So eine Art verhalten zu bleiben, ohne undiszipliniert auszubrechen und „sich einen zu orgeln“. Nein, es blieb auf einer ein bisschen unterkühlten Ebene. Und es gefällt. Sehr.

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216/10: Audio-Paparazzi: Do You RememberJimi by JC Dook – JC Dook got the Jimi blues, yes, he has!

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Wieder ist es eins der Fotos von Gudrun Arndt, das Interesse am Musiker weckt. JC Dook muss man sich wirklich mal anhören, das klingt richtig „rare & vintage“, guter Mann, und gut, Gudrun, danke, für die Sicht auf folgendes Foto von ihr:

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168/10: Audio.Paparazzi: The famous, xtraordinary blackbirds.tv groovt sich ein – Do da funk, Rian Es

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Mit dem frühzeitigen Ableben von Ronnie James Dio als vermeintlichem Urheber des sogenannten Pommesgrußes ist vakant geworden, dass sich die Funkfraktion der Welt einen adäquaten Ersatzgruß ausdenkt und diesen auf der 1. Berliner Funkkonferenz beschließt (politischer Auftrag, aus aktuellem Anlass)

Jeder kennt das vom Singen. Oder vom Boxen, nicht von den dortigen Ludern. Oder vom Leichtathletik-Sport: Es geht darum, sich aufzuwärmen. Wir Fachleute von der spielerischen Front lieben die Anglizismen: es geht um das Warm-Up. Man groovt sich ein, schwingt, funkt, beatet und versucht, drop on the line zu spielen. Tight. Geradeaus. Damit das gelingt, haben die famosen Schwarzvögel eine Blindmatritze (nicht zu verwechseln mit Lakritze) vor sich her gespielt und dabei rund 8.33 Minuten aufgenommenes Zeugs dem Audio-Paparazzi konspirativ sicherungsübereignet.

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151/10: Medienschnipsel: Interview mit Andreas Hommelsheim und Ille von Fifty Five (OldiestarFM)

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Die Wüste lebt: Andreas Hommelsheim erzählt ein bisschen aus der Wüste…

[audio:http://www.zigzag-music.de/songs/oldiestarfm_55.mp3]

Interview bei OldiestarFM mit Andreas Hommelsheim und Ille von FiftyFive – bei uns abgebildet

Recht hat der Moderator, dass von FiftyFive noch zu wenig im Netz zu recherchieren ist. Wobei: Das hat sich gerade in den letzten Tagen vermutlich sehr geändert. Hauptsächlich auf dieser Website, oder?

Weiterführend

  • Schaut einfach die Artikel der letzten Tage durch, Fifty Five dominiert diese Seite momentan aus aktuellem Anlass

Vorstellung: Michael Klatte – Conversations (4 short classic pieces) – Musik was my first love…

Music was my first love
and it will be my last.
Music of the future
and music of the past.

To live without my music
would be impossible to do.
In this world of troubles,
my music pulls me through.

(John Miles, Music)

Das ist das Schöne am Internet. Wir hören irgendwo einen Soundschnipsel, ein Stück Musik, es gefällt uns und wir binden es ein. Wir merken es uns, damit wir es nicht mehr vergessen. Fluch und Segen der Vernetzung: Jeder hört jeden. Eine gute Plattform für audiophone, quietsch vergnügte Reisen durch die Welt der Musik ist die Plattform soundcloud.com, und nicht nur für Musiker.

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