232/10: BandSoziologe: Zustandsbeschreibungen aus dem Bandalltag #Hype erzeugen

Banner Der BandSoziologe

Einige leben intensiver! Weil sie mehr verlangen…. (aus der älteren Coca-Cola-Werbung)

Beziehungsstatus: Es ist schwierig. So lautet eine einstellbare Statusmeldung zur eigenen Beziehung bei facebook. Und das trifft auch auf den Status als Bandmitglied in einer Band aus mehreren Musikern zu. Schwierig, schwierig. Es gibt sowas wie Gruppendynamik.

Gruppendynamische Prozesse. Die einen, die sind so, die anderen, die sind anders. Und manch einer schlägt komplett aus der Reihe. Musik machen wollen sie alle, die einen wollen mehr erreichen, die anderen weniger.

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230/10: VideoPodcast: Cem hat’s gedreht, jetzt sind alle Neuköllner RKOliker geworden! Public Viewing

screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra
screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra

Es ist heiß in diesen Tagen, nein, es wird immer heißer. Endlich. Summertime, and living is easy.

In Berlin-Neukölln hat das Public Viewing eine vollkommen andere Bedeutung bekommen. Cem hat’s gedreht und damit deutlich gemacht, dass es in Neukölln lebenswert ist. Das Video bewegt und schon meldet die Berliner Ärztekammer eine neue Suchtkrankheit als Volksseuche, gegen die kaum jemand etwas unternehmen kann. Die Rede ist von RKOlikern, die inzwischen nicht mehr nur anonym in therapeutischen Gesprächszirkeln zusammentreffen. Blackbirds.tv feat. Olaf Dähmlow proudly presents:

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228/10: FotoPodcast: Das Blue Moon ist umgezogen, Eindrücke aus der Asservatenkammer der Popstars

Sunny sagt (nachträglich eingefügt): Wichtig : Wir sind bis Ende September in der Uhlandstraße:33 von Montag- Freitag 12.00- 19.00 Uhr. Samstag von 12.00- 18.00 Uhr, in der Damaschkestraße am Donnerstag,Freitag  von 13.00 – 17.00 Uhr Samstag  von 12.00 – 16.00 Uhr Sunny ist nach wie vor ein bekannter Song der Pop- und Rockgeschichte und Sunny … Weiterlesen

227/10: Gigs, Preview: Maja Joel singt Jazz am 25.06. im #Badenscher Hof, Wilmersdorf

Jazz-Classics in Concert  am Freitag, 25.Juni 2010, Badenscher Hof JAZZCLUB – RESTAURANT – MUSIKCAFÉ Badensche Str.29/Ecke Berliner Str., in Berlin-Wilmersdorf Reservierung: 861 00 80    http://www.badenscher-hof.de   Es spielen:   Maja Joel – Flute – Vocal Regis Molina – Alto Sax Reggie Moore – Piano Leon Schurz – Bass Michael Kersting – Drums Souleymane Touré – … Weiterlesen

226/2010: Gags: Die Schlüppa auf die Bühne werfen! … #Attitude

ROCKSTAR bleibt ROCKSTAR und POPFAN BLEIBT POPFAN. Wie auch in der hier zitierten Email: Schlüppa auf die Bühne? Getragen? I´ll think about it. Ich verfolge den Gedanken erst einmal nicht weiter, er regt mich innerlich an auf. Aber ein Angebot ist es schon. Der Schlüppawurf-Faktor. Ich hatte ihn bislang noch nicht bedacht! Früher war aktuell: Mex … Weiterlesen

225/2010: FotoPaparazzi: Dadideldum, AC DC gehn heut um! Investigative Bildrecherche!


AC DC Soundcheck, Olympiastadion (via sevenload)

Berlin – der Soundcheck geht vonstatten. Die Frisur steht: 3-Wetter-Taft hat die Prüfung bestanden!

Das ist bedauerlich, aber nicht zu ändern. Nicht alle Berliner haben Karten geschossen für AC DC, die Altrocker aus Australien. Die einen konnten sich die Livekonzert-Karten aus Gründen persönlicher Armut nicht leisten oder hatten schon die Stütze versoffen, die von der Grundversorgung monatlich pünktlich kommt. Die anderen hatten die Kröten locker, aber mochten aus Altersgründen nicht mehr hingehen. Ja, AC DC, das ist ein in die Jahre gekommenes Heartrock-Model (richtig geschrieben?), das immer noch große Stadien füllt. In diesem Fall das Berliner Olympiastadion.

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224/10: FotoPaparazzi: Legende J.-E. Berendt schrieb 1953 das Jazzbuch #Historische Schinken

FotoPodcast: Schautafel - Das Jazzbuch (1953)
FotoPodcast: Schautafel - Das Jazzbuch (1953)

Damals hieß Jazzmusik noch „Negermusik“, niemand nahm daran Anstoß. Heute undenkbar. Wie geschnitten Brot verkaufte sich dieses Buch und es stand bald in Deutschlands Gelsenkirchener Barock-Wohnzimmern (tja, Jüngere, mal nach googlen…, ich mein, nach den Wohnzimmern!). Joachim-Ernst Berendt ist sicherheitshalber verlinkt. Der Mann war mal wichtig in Deutschland. Das Foto zeigt ein Schaubild aus der 4. Auflage der 1953 erschienenen Erstveröffentlichung.

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223/10: FotoPaparazzi: Der Schnappschuss des Tages: Rupert’s Kitchen Orchestra #Golgatha Xberg

Isn’t it the attitude that counts? Das Foto hat Cem B Mete gemacht und via facebook eingestellt. Mit seiner Genehmigung veröffentlichen wir es hier. Es ist eines jener selten schönen Bilder, das uns die Bedeutung intensiven Musikmachens vor Augen führt. Es ist eben gerade nicht der Eingangsspruch, und es sind auch nicht Darmverschlingungen. Gitarrist Guido … Weiterlesen

222/10: Legenden: Gesprochen mit Sherry Bertram, Berliner Musiker-Urgestein #Streiflichter

Wer Sherry Bertram nicht kennt, hat die Welt verpennt, zumindest die Berliner Musikwelt! Oder ist zu jung, aber das ändert sich jetzt!

Heute telefoniert. Am Telefon: Hans-Dieter „Sherry“ Bertram, Berliner Musikerurgestein, kennen wir schon seit nachweislich mehr als 25 Jahren. War schon damals extrem aktiv. Ist lizensierter Arbeitsvermittler für Studiomusiker und Chöre. Kennt die Berliner Musikszene aus dem „EffEff“.

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221/10: Gags: The Forgotten Tapes: Und jetzt, wo Michael Jackson schon HISTORY ist….

Michael Jackson, das war einmal. ZDF Neo strahlte noch das legendäre Münchner Konzert aus, gestern Abend. War schön zu sehen. Mann, Jackson konnte tanzen. Der Begriff „Forgotten Tapes“ ist in der Musikbranche ein fester Begriff. Er bezeichnet die post mortem neu veröffentlichten, bislang unentdeckt gebliebenen Bänder aus der analogen Urzeit. Von Jimi Hendrix gibt es so was. Von den Beatles auch. Nur die Beatles allerdings haben zwei ganze Songs neu und erstveröffentlicht, lange nachdem John Lennon zu seinen Ahnen geritten ist. Kurzum: diese vergessenen Bänder, das sind die wahren Perlen der eigenen Erinnerung. Hätte sie doch nur jemand früher entdeckt. Genauso ging es mir heute.

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220/10: Gigs, Preview: Am 30.06. gibt’s im Quasimodo ein Sechserpack Marmelade! #Live JAM Festival!

Quasimodo LiveJam - Flyer (Scan)
Quasimodo LiveJam - Flyer (Scan)

Bevor wir ab Juli in die Sommerpause gehen, wollen wir nochmal so richtig mit den Musikern und unseren Gästen feiern! (aus der Ankündigung)

Vorhang auf! Die Show beginnt…ich hab mal schnell ‚nen Fernseher aufgestellt…. Public Viewing!

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219/10: Gigs, Reviews: Am 18.06.10 führte die Musikklasse 8 der Droste-Hülshoff-Schule auf #Review

Durch das Konzert der Musikklasse 8 des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Berlin-Zehlendorf am 18.06. führt der Orchesterleiter und Musiklehrer Herr Riedel und auch so etwas wie ein roter Faden. Inhaltlich geht es in diesen Tagen in Berlin um die Initiative des Landesmusikrats, sich für mehr Musik in der Bildungspolitik einzusetzen. Am 19.06. solle dazu ein Flashmob stattfinden. blackbirds.tv hatte darüber noch rechtzeitig berichtet und auch darum gebeten, daran teilzunehmen. Den Abend des 18.06. aber sozusagen als Generalprobe dafür zu begreifen, würde dem Musikabend nicht gerecht.

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217/10: Gigs, Review: Am 19.06.10 traten JAKE im Tollerhaus in Pankow auf!

Das Publikum im Toller31 rekrutiert sich im Wesentlichen aus den Jugendlichen der näheren Umgebung dort, aus Neubau-Wohnanlagen, die um die Ecke errichtet wurden. Als Jake spielte, waren auch ganz kleine, mittlere und höhere Lebensalter anwesend! War es der Jasminfaktor?

Die Berliner Band JAKE besteht aus drei jungen Frauen und einem männlichen Schlagzeuger. Das Tollerhaus ist so eine Art Jugendheim in Berlin-Pankow, an der Tollerstr., aha! Die Band JAKE gab einen ihrer noch nicht so häufigen Auftritte, um mal wieder eine Werkschau zu ermöglichen. Die Band hatte sich vorgenommen, sieben Stücke zu spielen. Zuvor spielte die Trommelgruppe uchawa mashua, ein Percussionensemble mit Sitz in der Steglitzer Patmos-Gemeinde. Darüber ist andeutungsweise hier berichtet worden. Kommen wir zurück zu JAKE.

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216/10: Audio-Paparazzi: Do You RememberJimi by JC Dook – JC Dook got the Jimi blues, yes, he has!

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Wieder ist es eins der Fotos von Gudrun Arndt, das Interesse am Musiker weckt. JC Dook muss man sich wirklich mal anhören, das klingt richtig „rare & vintage“, guter Mann, und gut, Gudrun, danke, für die Sicht auf folgendes Foto von ihr:

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214/10: Trendbarometer: Der 26.06.2010 ist für Berliner ein schwieriger Tag: praktische Orgahilfen!

blackbirds.tv hat die Terminlage in den kommenden Wochen sorgfältig analysiert und sieht Problemtrends lange im Vorhinein! Eine solche Problemlage entsteht am Samstag, den 26.06.2010 für den gewöhnlichen Berliner Kulturlüstling. Deshalb hier der Hinweis und zugleich praktische Hilfe. Wer das Konzert des Oberkreuzberger Nasenflötenorchesters um 21 Uhr in Berlin-Neukölln (siehe Konzerthinweise) nicht verpassen möchte, aber gleichzeitig … Weiterlesen

213/10: Guter Riecher: An der Nase eines Mannes erkennt man das Digeridoo von Johannes! Eventuell!

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Die Nasenflöte ist ein Instrument aus Südamerika, Südostasien und Ozeanien. (Quelle: deutsche Wikipedia hier) – „Die Gründung der Nasenflöten war eine sehr, sehr ernste Sache, manchmal ist es regelrecht zum Kotzen, wie ernst wir sind.“ (Interview mit Thomas Kapielsky & Dieter Kölsch) – Videobeitrag Folgeseite

Das Original Oberkreuzberger Nasenflötenorchester stellte 2009 seine erlesene Kunst im Kreuzberger Yorckschlösschen vor. Darüber wurde ein filmischer Beitrag gedreht, der nun im Netz verfügbar ist und offensichtlich bislang zu wenig Interessierte angelockt hat. blackbirds.tv, der Trendscout der angehenden Dekade 2010 plus, hat das wohlriechende Etwas aufgespürt und verhilft ihm nun zu mehr Beachtung.

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212/10: Flashmob: Tag der Musik beginnt heute um 13 Uhr! Veranstaltungshinweis *EILHINWEIS*

Ich stamme noch aus einer Zeit, als es noch gar nicht mal so üblich war, dass Eltern ihren Kindern das Erlernen eines Musikinstruments ermöglichten. Es war die Zeit der Nachkriegseltern. Zum Frühstücksei gehörte zwingend ein Brot, um satt zu werden. Fleisch gab es einmal die Woche und galt als Luxus. Musik war musisch, emotional und … Weiterlesen

210/10: Gigs, Preview: Musikalischer Flashmob – Landesmusikrat bitte alle Musizierenden am 19.06.2010 „auf die Straße“ – hingehen!

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Beachte das eingebundene Audioschnitzel mit einem Redebeitrag eines aktiven Musiklehrers in Berlin-Zehlendorf zum angesprochenen Thema. – Ohne Musik keine Bildung!

Es ist ein ernstes Thema, das sich hinter der Idee verbirgt, einen Flashmob zu veranstalten. Bei dieser jüngeren Kunstform geht es ja darum, dass sich eine Anzahl von möglichst vielen Menschen verabredet, um sich zu treffen und dann eine Aktion durchzuführen, die verabredet ist und gewissenmaßen „verrückt“. Gar nicht verrückt ist indes das Anliegen des Landesmusikrats. Der Musikunterricht an  Berlins Schulen steht auf der Kippe.

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209/10: SängerIn gesucht? Ein Erfahrungsbericht aus der Berliner Musikszene

Nein, ohne Quatsch: Die Aktion SängerIn gesucht? via blackbirds.tv ist inhaltlich abgelaufen. Alle älteren Beiträge diesbezüglich wurden daher markiert, wie Hunde etwas markieren, dem sie größere Aufmerksamkeit widmeten. Die Artikel tragen jetzt folgendes Banner:

Banner Artikel abgelaufen

Es ist jetzt die richtige Zeit für einen rückwärts gerichteten, festen Blick. Sich in Gedanken noch einmal bei den vielen Sängern und Sängerinnen zu bedanken, die sich voller Emphase an uns wandten und uns ihr sängerisches Können unter Beweis stellten. Dank auch an diejenigen, die nicht gekommen sind, obwohl wir stets korrekt verabredet waren.

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208/10: Concert, Review: Die Konzertkritik der Woche kam über Fremdling bzw. Fremdlink rein #Rupert’s Kitchen Orchestra

Das Konzert stellen wir hier in Kurzfassung voran und das geht so:


Rupert’s Kitchen Orchestra – via Youtube vom Fremdanbieter ungeklärter Herkunft…

Ausführlicher ist allerdings die Konzertkritik ausgefallen und wenn sie sich auch wortschwanger von Zeile zu Zeile quält, who cares: Wichtig ist, die Bassistin hüpft! Allein das erscheint wesentlich.

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207/10: Direktimport: Aus Peru erreichen uns „Galletas de Coca y Avena“ – Kekse aus Kokablättern

Testergebnis der Redaktion: Geschmacklich ausgewogen, mit leicht grasig hervortretender Note, sind die Kekse eine gute Alternative zum üblichen Junkfood auftretender Rockmusiker vor und wahlweise auch nach Gigs.

Es ist Zeit, endlich mit diesen ganzen dämlichen Vorurteilen gegen Rockmusiker Schluss zu machen. Längst ist die Zeit vorbei, als Musiker noch regelmäßig harte, mittelharte und weiche Drogen konsumierten. Den gesellschaftspolitischen Diskurs hat Dave Kobrehel aus der Schweiz ins Rollen gebracht. Das Netzrauschen stieg merklich an, es erschienen überall Berichte darüber, dass Musiker weniger Drogen nehmen als bislang angenommen. Auch wir hatten darüber berichtet.

Aus aktuellem Anlass wenden wir uns heute dem Thema Fitness und Appetizing, Catering und Keksing wieder zu: besitzt doch das Essen vor und nach dem Gig für jeden durchschnittlichen Musiker einen äußerst wichtigen Stellenwert. Paul McCartney, beispielsweise, ist dafür bekannt, dass es in seiner „Fresshöhle“ zugeht wie in einem Ashram. Grundsätzlich darf dort nicht einmal Leder getragen werden, weder an Schuhen, noch Gürtel, kurz: nichts Tierisches. Dafür aber tierisch leckere Leckereien aus aller Herren Länder, soweit sie nur eins erfüllen: Sie müssen den strengen Codes der veganen Küche entsprechen. Na bitte. blackbirds.tv kann heute in dieselbe Kerbe hauen und tut es auch.

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205/10: Interviews: Gunter Hampel im Gespräch mit blackbirds.tv – Von der Welt, wie sie jetzt ist!

Gunter Hampel - Mo´Blow - Quasimodo
Gunter Hampel - Mo´Blow - Quasimodo

Am Rande eines Auftritts von Gunter Hampel als Gast der Berliner JazzFunk-Band Mo‘ Blow hatten wir Gelegenheit, ein bisschen mit dem älteren Herrn Jazzmusiker Gunter Hampel zu sprechen. Die Themen, die wir im Interview streiften, erschienen uns noch etwas unorganisiert und immerhin standen beide, Interviewer wie Interviewter, unter dem Eindruck eines soeben erfolgreich zu Ende gegangenen Gigs, der sehr gut verlaufen war. War das noch der Adrenalin-Kick, den Musiker nach dem Auftritt haben?

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204/10: Gigs, Review: Am Sa, den 12.06. spielte Mo‘ Blow feat. Gunter Hampel – von Kachelmann u.a.

Aus der Spezialistengruppe: Musikerwitze bei Facebook sinngemäß: „Laufen zwei Musiker mit Gitarrenkoffer zur Bushaltestelle. Kommen sie ins Gespräch. Sagt der eine: Ey, lass mal dein Ding sehen! Klappt der andere den Koffer auf, innenliegend ein eBass. Sagt der andere: Ey, warum das? Hattest du nen Schlaganfall?“

Am Samstag, den 12.06.2010 spielte die Berliner Band Mo‘ Blow im Quasimodo. Trotz Fussball WM, äußerst volles Kulturprogramm überall woanders in Berlin, ja, die Luft, die brennt in diesen Tagen in Berlin, und auch in Südafrika. Vielleicht erst recht! Dem Quasimodo ist dafür zu danken, und wer fußballsüchtig sei, der könne sich ja oben im Café mal schnell auf den neuesten Stand bringen. Das Konzert, das war ein furioses Erlebnis: erstklassige, handgespielte Musik von vier recht jungen „Mit- bis Endzwanzigern“ Anfang dreißig (!!) und einem Jazzopa, der berühmt ist.

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203/10: FotoPodcast: Mo‘ Blow kann man bedenkenlos kaufen

Quelle: Homepage Mo´Blow
CD-Cover – Quelle: Homepage Mo´Blow

Hamsterkäufe der CD Funkatristic im Berliner Quasimodo beoabachtet. Trotz griechischem Finanzkollaps gerät der Welt-CD-Markt nicht aus den Fugen. Label NEUKLANG bekannt für gutes Audiomaterial, inzwischen. (Stichworte zum CD-Stützungskauf zum Ladenthekenverkaufspreis von 15,- €/Stück gutes FunkJazz-Sammelsurium) 

Die Band ist live ausgezeichnet zusammen, außerdem erzählen sie sich bereits die besten Witze aus der Spezialistengruppe: Musikerwitze bei Facebook. Ein Kauf der aktuellen CD unterstützt die Band in ihrer wichtigen Arbeit, nein, nicht beim Witze erzählen…im Übrigen lecker rosa Kaugummi auf dem Front Cover!

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202/10: Gigs, Preview: Die gute, alte Tante Disco Inferno…

Do da hüstle: wenn die Rechtschreibungskorrektur eines iPhone abgeschaltet würde, müsste das hustle heißen. Den Termin schon mal vormerken! Erfahrungsgemäß werden die Karten schnell knapp…   – Posted using MobyPicture.com Tiefere Recherchen zu dem, was einen erwartet, wenn Tante Disco Inferno Berlin zum Tanzen vorlädt, sind allein auf dieser Website reichlich vorhanden. Recherchetipps… Tiefenrecherchiert: Disco … Weiterlesen

201/10: Personen & Porträts: Gunter Hampel, Jazzlegende – Who *h* fu*k is…?

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Gunter Hampel (Quelle: Wikipedia)
Gunter Hampel (Quelle: Wikipedia)

Gunter Hampel (* 31. August 1937 in Göttingen) ist ein Jazzmusiker (Komponist, Vibraphonist, Saxophonist, Flötist, Pianist und Bassklarinettist). Tritt am 12.06.10 im Berliner Quasimodo auf. Die Konzertankündigung befindet sich in einem weiteren Artikel hier.

Der deutsche Jazzmusiker Gunter Hampel wird in Fachkreisen eine Legende genannt. Wir fügen hinzu: eine „living legend“ und möge er sich (bitte) noch lange guter Gesundheit erfreuen. „Ein rastloser Maniac, der in der Musik Erlösung findet“, wird gesagt.  Um lediglich nur Texte abzukupfern, die allgemein zugänglich sind, gestatte uns die Leserschaft der Einfachheit halber den Verweis auf den angehängten Linkappendix namens Weblotse am Ende des Artikels.

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200/10: Gigs, Preview: Was geht ab? Mo’Blow geht ab, im Quasimodo am Sa, 12.06.10

Die Musiker der Band nennen ihre Musik JazzFunk: und das stimmt! Schlimm: Das groovt wie Schwein! Die sind potenzielle Anwärter auf die „Goldene Peperoni“, das sind „die Schärfsten“!

Achtung! Die Livelampe glüht rot: Am Samstag, den 12.06.10 um 22 Uhr spielt die Berliner Funkband Mo‘ Blo im Quasimodo. Ihren eigenen Juror haben sie sicherheitshalber gleich mitgebracht, und damit hat es folgende Bewandtnis. Aufpassen…jetzt gibt’s den Funk auf Augen und Ohren, im Doppelpack.

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199/10: Linktipp: Coole Klamotten kaufen, Rockstar, reich & berühmt werden – Hier wie da wie dada…

Von unserem Informanten vertraulich zugespielt wurde uns ein Prospekt, dem zufolge auch dieser Laden „coole Klamotten“ für angehende Rockstars anbieten könnte.

Mindestausstattungsorientierungspunkt: Dick Brave aka Sasha mit Schmalz- bzw. Pomadetolle. Wir bilden es ab, übernehmen aber für Karriereverschlechterung bei Berlins Musikern keinerlei Gewähr, etwa aufgrund eines anderseits sprunghaften Anstiegs von Rockmusikkarrieren bei der zunehmenden Stammkundschaft hier wie da.

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#198-10 #Personen – Sunny vom Blue Moon, unsere Stylingberaterin in Sachen Rockstarwerdung! (Kult)

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Blue Moon Shoe Crash Postkarte
Blue Moon Shoe Crash Postkarte

Themenschwerpunkt: Bühnenoutfit für Musiker, coole Kleidung für Rock-, Pop-, Jazz-, Soul- und Musikfans aller Art

Sunny ist Verkäuferin schon seit einigen Jahren im Blue Moon. Sie vertritt den Inhaber des Ladens, der seit dem 01.09.1978  in der Berliner Uhlandstr. 33 (10719 Berlin) ansässig war, seit vielen Jahren, und es jetzt nicht mehr dort ist! Der Inhaber des Ladens heißt Armin Andersch und verfährt nach dem Motto „We stay small to serve you better“. Da antworten wir mit einem gekonnten „This has me very gefreut“ und überlegen nicht lange.

Sunny könnte Neugierige, die sich das Näschen an der Schaufensterscheibe plattdrücken, aber auch anders begrüßen: „Seid gegrüßt, Freunde der edlen Fußbekleidung!“. Ohhhhh, Schuuuuhhheee, ich will Schuuuhhhee, stöhnt die imaginäre Passantin, als sie sieht, dass hier noch das in Frage kommt, was für Fußfetischisten allein in Frage kommt: Schuhe. Deutschland, einig Fußvolk! Und dann tanzen, das Beste, was Füße tun können, ist abtanzen. Obwohl es das nur unscharf trifft. Das Blue Moon ist mehr als eine Schuhgeschäft.

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197/10: Saxuality: Dicke Lippe riskiert?

Ich bin intensiv am Üben, dieses eine Stück muss ich sauber spielen können. Ich werde dich überraschen, versprach ich meinem Lehrer. Und ich spiele, blase, atme tief durch und schwitze. Hin und wieder höre ich mir das Stück auf der CD an, damit es im Ohr bleibt.

Um Erfahrungen zu sammeln, gehe ich in Konzerte. Den Saxophonspielern auf die Finger zu schauen, ein Gefühl für gute Musik zu entwickeln und das Zusammenspiel aller Musiker zu erfassen, ist enorm wichtig. Im normalen Leben kann man ähnliche Erfahrungen sammeln. Zum Beispiel beim Zahnarzt den Tönen der verschiedenen Bohrer lauschen und deren Stimmlagen unterscheiden lernen. Ein nicht unwichtiger Beitrag zur Gehörbildung, finde ich.

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196/10: Gigs, Preview (Berlin): Am Freitag, den 11.06. im La Cueva „Berliner Salsa Groove Experience“

Wer hätte nicht gern einen Latin Lover? (nicht ganz ernstgemeint!, Seitenhinweis: Sex ist die Wiege und Inspirationsquelle für Lebenslust, Emphase und Euphorie! und nicht etwa eindimensionales patriarchalisches Denken)

The Berliner Salsa Groove Experience DLC*SÜDSOUND Live in LA CUEVA Berlin.

Oranienstr. 159 X-BERG
U-8 Moritzplatz
23:00 Uhr

Das La Cueva? Was’n das? Selbstbezichtigung:
La Cueva ist ein Treffpunkt in Berlin, wo lateinamerikanische, deutsche und Künstler anderer Nationalitäten die Möglichkeit haben, sich zu treffen und Ideen auszutauschen, ihre Projekte zu erarbeiten,  experimentieren und aufzuführen“ (Quelle: Homepage La Cueva)

195/10: Gigs, Preview: Am Samstag, 12.06. im Sudhaus, Berlin-Moabit. Die Airtimes (do da Funk!)

Freunde und Bekannte bitte mitbringen! (Eintritt ist frei, die Wirtin verdient an den Speisen und Getränken.) Bei freiem Eintritt gibt’s jetzt eine „Bretteljause“, Samstagabend ab 20:30 Uhr. Mit hervorragendem Bassisten, übrigens: Am kommenden Samstag, 12.06., könnt ihr im Sudhaus, Stromstr. 11-17 bereits am frühen Abend ein Bierchen oder etwas anderes trinken, Speisen (bei schönem Wetter … Weiterlesen

194/10: MSP: Vom Umgang unter Musikern und miteinander, von Chemie und offenen Antennen

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Hör ma Rudi hör ma, lass es sein mit der Gitarre. Du haust hier wieder Dinge raus….Da kam mal einer an und sagte: Alter, biste nicht, ich sagte nein!“ (Herwig Mitteregger, Rudi)

Das erste Kennenlernen von Musikern miteinander ist ein zartes Pflänzlein und muss äußerst vorsichtig gehegt und gepflegt werden. Zu unterscheiden ist zunächst und auf der „obersten Ebene“, ob das Kennenlernen einer Profession dient, oder ob das gemeinsame Musizieren als „Funfaktor“ geplant ist. Denn die Profis unterscheidet von den Nichtprofis, dass sie ihre eigenen Einstellungen, Wertungen und Scheugrenzen im Zaun halten (müssen). Es geht um etwas Professionelles: um Geld verdienen. Alles andere ordnet sich dem unter.

Allerdings ist der größte aller Profis, der Rock-, Pop- oder Schlagerstar oder der aus Funk und Fernsehen bekannte Comedian in gewisser Weise auch unprofessionell, nicht so sehr darauf angewiesen, dass es jemand bestimmtes für ihn tut. Der Star kann es sich leisten, Personal nach „eigenem gusto“ auszuwählen und mehr (oder minder) Einfluss auf Form, Mitwirkungsrechte und Individualität seiner MitspielerInnen zu nehmen.

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193/10: In eigener Sache: 1. Auswertung der Besucherstatistik ermuntert zum offensiven Weitermachen

[Audio:http://docwelt.de/konfirmation/res/mp3s/STE-014-PWaRS_temptations_finally_10.05.19.mp3] Sessionsammlung mit diversen Popstücken der Weltgeschichte (Fremdlink) Gute Entwicklung bei den Besucherzahlen von blackbirds.tv: Nein, besser, „holla, die Waldfee“. Ist ja mächtig was los hier auf der Website. Maß genommen wurde seit dem Relaunch der Website Mitte Januar 2010. Zuvor waren durch einen Datencrash alle alten Artikel „futsch“ und weg. Das bedeutete, vollkommen neu … Weiterlesen

192/10: Radio blackbirds.tv im Gespräch mit Gerhard Lawrentz, Bezirksstadtrat a.D.

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Beatles oder Rolling Stones? Bill Ramsey oder Trude Herr? Sekt oder Selters? mp3-Player oder CD-Player?

Mit der Gründung einer Spezialistengruppe: Beatles oder Stones? auf facebook ist eine Reihe von Themen losgetreten worden, die der weiteren Vertiefung dieses unnützen Themas dienen. Nolens volens und nun: blackbirds.tv führte ein Interview mit dem Berliner Bezirksstadtrat a.D. Gerhard Lawrentz (CDU), Jahrgang 1945, Berliner seit einer Anzahl von kaum noch zählbaren Jahren.

Das Gespräch führt uns vieles vor Augen, vor allem aber eins: In den wilden Sechzigern gab es in Berlin 1966 das berühmte Rolling-Stones-Konzert in der Waldbühne.  Das Konzert endete in einer Havarie, die Bestuhlung hatte sich während des Konzerts aufgelöst. Es flogen Bänke, Randale pur. Aber wie war diese Zeit? Ein paar Hintergründe dazu von einem Zeitzeugen. Gerhard Lawrentz entpuppt sich als ausgewiesener Kenner der Musik- und Pop- und Rockgeschichte. Das Interview war vergnüglich und führte unaufgezeichnet auch nach Thüringen, in die pränatale Phase seines Lebens und bis in die Gegenwart. Nicht alles wurde aufgezeichnet. Kann man aber durchaus bei passender Gelegenheit fortsetzen.

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191/10: FotoPodcast: heute Abend … David Garret @Wuhlheide

…viele, vorwiegend weibliche Fans auf der öffentlichen Generalprobe
zum morgigen Konzert mit Beau David Garret. Das Makeup steht schon
seit Tagen. Ein Schminkvorschlag ist hier abgebildet, für alt wie jung
geeignet. Lebensalterkompatibel…

Ort: Freilichtbühne Wuhlheide
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Und hier noch ein Foto vom Livehappening des gemeinhin „schönsten Stradivarius“ aller Zeiten.

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189/10: FotoPodcast: Irgendwo in Berlin haben welche den Zehlendorf-Blues und Gudrun ist dabei…

Und Gudrun Arndt macht eindrucksvolle Bilder, die gefallen. Herzliche Grüße aus Zehlendorf an Gudrun Arndt und danke für diese Erklärung und eine Vorstellung davon, wie es aussieht, wenn Zehlendorf den Blues hat… blackbirds.tv wünscht schönes Wochenende! Ausgehtipp: Ins „Jrüne“, Zehlendorf keine schlechte Location! Mit Emma uff de Banke sitzen….Krumme-Lankerich sein! blackbirds.tv empfiehlt: Buchen sollst du … Weiterlesen

188/10: Gigs, Preview: FÊTE DE LA MUSIQUE (diverse Bands) – In eigener Sache: Konzerttermine

Superboris: noch Fragen?
Superboris: noch Fragen?

Achtung! Dieser Artikel ist seniorengerecht geschrieben! Senioren jetzt etwas näher an den Bildschirm!  Wegen drohender vorzeitiger Ermüdungserscheinungen bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte wurden diese an den Anfang der Seite 2 von 2 Seiten dieses Beitrags -praktisch ermüdungsfrei- eingestellt. (Die Redaktion)

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Titel: FÊTE DE LA MUSIQUE (diverse Bands)
Ort: Golgatha, Kreuzberg
Link out: Click here
Beschreibung: Artikellink aufrufen!
Date: 21.06.2010

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Termin lassen wir mal so stehen. Hintergrund: blackbirds.tv hat sich Gedanken gemacht (Aha!)

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187/10: Blackbirdianisches Wissen: radioEINS hat gründlich versagt, zum Formatradio, zur FußballWM!

Geistiges „namedropping“: Irgendwo eine Sendung namens „Wissen macht Ahhh“. Erinnerung nicht minder. „Living in the past“ (Jethro Tull), anstatt hier und heute. „Ich & Ich“ im Niemandsland von Miles Davis Memoiren, er sagt seinerzeit:

Da gibt es so viel über diese Musik zu sagen. Ich beabsichtige nicht viel zu erklären, denn das ist dumm, die Musik spricht für sich selbst …“ (Miles Davis, über sein Album Bitches Brew)

Heute ist der richtige Tag, einen der wenigen überhaupt noch anhörbaren Radiosender in Berlin und Umgebung zu rügen. Milde Medienschelte. Unterlassungssünde pur. Noch weitere „auf der Pfanne“, aber wer hat schon was von Generalabrechnung gesagt? Im Übrigen ist nun Fußball-WM, kein Thema dieser Website, aber es gibt Parallelen dazu: Es geht um 1:0, 1:1, 1:2, 2:1 undsoweiter…

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186/10: Historische Schmachtfetzen: In Westberlin wurde 1983 ein neuer Radiosender gegründet!

Banner Legenden: Historische Schmachtfetzen

Textfetzen: Ich seh den Typen da im Werbeprogramm, der sieht gut aus, der macht mich an. Mir laufen keine 1000 Frauen hinterher, warum kann ich nicht so sein, wie der, yeah, yeah? – Kauf dir die Leidenschaft im Husten- und Orangensaft, tonight, den Duft der weiten Welt im Deospray für wenig Geld, geht high, ….sei frei, rauch Marlboro, kauf dir nen Sattel und keep cool… (Radio Wedding (1983), Song: Reklame)

Wie war das 1983? Richtig, ein vollkommen willkürliches Brainstorming in Stichworten:

  • (West)Berlin war eine der wenigen Städte der Welt, die lange nach dem Mittelalter noch von einer funktionierenden Stadtmauer umschlossen wurde. Wer raus wollte, wollte rein und musste Zwangsumtausch bezahlen und das Reiseziel genauer angeben. Wer weiter weg wollte, fühlte sich als „Transe“, Kurzform für „Transitreisender“. „Nach Helmstedt Kaffee trinken, war eine gern benutzte Redewendung.
  • Lummerland ist noch nicht gänzlich abgebrannt: Die Tage eines Innensenators und bekennenden Hardliners namens Heinrich Lummer (CDU) waren noch nicht verblasst. Er regierte mit streitigem Zepter von 1981 bis 1986 als Innensenator die aufgeheizte Westhälfte Berlins. Die Behauptung, ein gewisser Klaus-Jürgen Rattay sei Opfer eines inszenierten Busunfalls mit Todesfolge, hielt sich immer noch hartnäckig. Bewiesen wurde das nie.
  • Radio und Fernsehen, das waren einsame öffentlich-rechtliche Solitäre, noch war das Projekt „offener Kanal Berlin“ nicht am Start, indem später verschiedene Menschen versuchen sollten, „Radio und Fernsehen von unten“ zu inszenieren. Das war dann in Wedding, übrigens, in der Voltastr.. Es war also von vornherein nicht die abwegigste Idee von ein paar jüngeren Nachwuchsmusikern, einen neuen, weiteren Radiosender zu gründen. Dessen Befehlsstelle soll Gerüchten zufolge in Wedding gleich hinter der SPD-Zentrale (Mülllerstr.) in der Wildenowstr. gelegen haben. Die neue Band namens RADIO WEDDING wurde als „Exempel“ gegen die Medienoligarchie der Öffentlich-Rechtlichen statuiert, oder war’s am Ende ein ganz anderer Grund? Na ja, unwichtig.

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185/10: Proberaum: Hiiilllfffeeee!! Die Roompilots müssen raus und suchen: einen neuen Proberaum!

Gitarren statt Knarren! (Udo Lindenberg, Losung, inhaltlich etwas früher ausgegeben, inzwischen in die Jahre gekommen)

Die Berliner Band Roompilots (Website hier) war vor dem Website-Relaunch (Dezember 09/Januar 10) bereits Gegenstand einer längeren, investigativen Berichterstattung dieser Website. Sie stehen folglich unter Beobachtung. Jetzt hat es die Roompilots einmal schlecht erwüscht, denn man kann ja  sonst nichts Negatives über sie berichten. Bad news, das gehört verboten auf einer Website wie dieser. Schaut euch dies Bild an: Hätten die Beatles jemals Weltruhm erlangt, ohne Proberaum? Mitnichten!

Nach neun Jahren „umme Ecke“ von IKEA Tempelhof, da gab es den schwedischen Elch dort noch gar nicht, probten die Roompilots auf einem Anwesen der Gewerbesiedlungsgesellschaft, kurz GSG. Die hat nun das gesamte Gewerbegelände an einen Investor verkauft. Die Folge: die Band bekam trotz jahrelanger Pünktlichzahlung und ohne jede Beanstandung in die Jahre gekommener, guter Erfahrungen mit dieser Band die Kündigung. Ende Juni 2010 müssen sie raus. Dumm gelaufen. Shit happens.

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184/10: Gigs, Preview: Am Montag, 21.6. FÊTE DE LA MUSIQUE -Eintritt frei- gibt’s Musik auf die Ohren

Essentials: Ich will doch nur spielen!

Dit stimmt. Aber wo? Stell dir vor, du hast was Brauchbares eingeprobt, aber niemand kann es hören. Nachdem auf facebook bereits eine abstruse Gruppe „Seit Jörg Kachelmann im Knast sitzt, ist das Wetter scheiße“ gegründet wurde, hoffen nun nicht wenige, dass sich der Sommer demnächst anmeldet. Es muss ja nicht auf facebook sein. Dann geht es wieder hinaus in die Biergärten Berlins. Einer davon ist das Golgatha.

Wir entnehmen der Website, die hier verfügbar ist, dass dort auch ein brauchbares Liveprogramm in der Mache ist.

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183/10: Concert Preview: Wo der Mann alles auftritt…Gigschnipsel

Thibault Falk (Piano) wurde in Le Puy en Velay (Frankreich) bei Lyon geboren. Schon sehr früh interessierte sich Falk für Jazz, er macht aber zunächst eine klassische Ausbildung für Klavier am Conservatorium von St-Etienne ( Diplom/“Fins d’études“). Während eines fünfjährigen Studiums der Betriebswirtschaftslehre riss seine Verbindung zum Jazz nie ab. Im Februar 1997 beschloss er, … Weiterlesen

182/10: Gigs, Preview: Rupert’s Kitchen Orchestra tritt auf 25.-27.06.10! Sexy!

Können wir bitte und eigentlich als Gigtipp begreifen. Kann man hingehen, sollte man aber auch. Gesehen auf dem Klo vom Yorckschlösschen. Muss man Rupert’s Kitchen Orchestra der lesenden Meute noch beschreiben? Man muss nicht. Die kamen hier schon oft genug an den Start in der letzten Zeit. Und ist die Gegenwart auch noch so virtuell: … Weiterlesen

181/10: Concert Review: Julia Oschewsky & Band am 31.05.10 im B-Flat in Berlin – Nachbetrachtungen

Julia Oschewsky: „Wir waren nicht untätig, es sind einige neue Stücke entstanden. Man muss wohl fest mit einer neuen CD rechnen“

Das ist keine Frage: Julia Oschewsky, wohnhaft in Amsterdam, einen Koffer in Berlin, steht eine große Karriere bevor. Alles eine Frage der Zähigkeit, des dran Bleibens, des weiter Spielens. Sie hat gute, sehr gute Musiker um sich geschart und das zweite von zwei bisher hier bekanntgewordenen Konzerten (beide im B-Flat) ist besser gewesen.  Schon das erste (2009) erregte uns, oder war es unsere Aufmerksamkeit?

Jetzt trat Julia Oschewsky am 31.05.2010 ein weiteres Mal im Berliner Jazzclub B-Flat in der Rosenthaler Str., Berlin-Mitte auf. Und wie die Sache vonstattenging, kann eigentlich kein Zweifel bestehen, dass wir so noch weitere sehen und hören werden. Der Club war viel besser als beim ersten Mal gefüllt. Daraus darf geschlossen werden, dass eine intensive Berichterstattung „Langfristfrüchtchen“ trägt tragen muss; ein Fragebogen „warum kamst du her?“ wurde nicht verteilt, gegangen sind hinterher viele mit glücklichem Gesicht. Auch die Künstlerin selbst war zufrieden. 

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