1743/19: Berliner Straßen: Wo Walter Kollo lebte, in der Schwäbischen Str. 26, dit war in Schöneberg! Erinnerste Dir?

Berliner Wohnadresse: Walter Kollo, Berlin-Schöneberg
Berliner Wohnadresse: Walter Kollo, Berlin-Schöneberg (aufs Bild klicken)

Spencer Davis von der Spencer Davis Group hatte den Wunsch, einen deutschsprachigen Song aufnehmen zu wollen, da er in Berlin studiert hatte. Dieser Hilferuf wurde von ca. 5000 Bravo Lesern unterstützt und so wurde dann der Titel „Det war in Schöneberg“ 1966 eingespielt und erschien im Januar 1967. Der Song sticht ganz und gar aus der musikalischen Richtung, aber die Rückseite „Stevies Groove“, ein Instrumentalstück, mit dem jungen Steve Winwood an der Hammondorgel, zeigt, dass musikalisches Potenzial in den sehr jungen Musikern steckte.

Tommy T. Tulip durchstreifte die Gegend in der Art eines Stadtguerilleros. Companheros: Das war ein Erlebnis, das haben wir auch erlebt und parlieren hier nicht vom Hören sagen.
Viele Öre, viel Geschirre, Aschingers am Zoo servierte Erbswurstsuppe und Babylon Berlin war überhaupt noch nicht im Kasten. Apropos Kasten: Wir sind hier nicht Indien. Walter Kollo aber ging in die Geschichte ein. U.a. auch in diese hier. Mein Reden: Die Männer sind alle Verbrecher.

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1741/19: Video: Mein Sohn – Von Stefan Krähe

Schwarze Tulpe - The black tulip. To The Honor of...
Schwarze Tulpe – The black tulip. To The Honor of…

Sie ist eine heiße Puppe,
er isst gern Kartoffelsuppe.
Sie hat ne E und Spritzbesteck,
Er hat Tee und Spritzgebäck.
Sie hat eine Stahlmatratze,
Er hat ne Keramikkatze.

Großstadtgeflüster (2011) – Kartoffelsuppe (Link unten)

Söhne, es liegt nicht in der Absicht von Vätern, Euch zu verletzen.

Sie selbst sind es, die Väter, die ihre Gefühle allzu schnell versetzen. Gegen zu wenig Zeit, zu wenig Tiefe, zu wenig Sorgfalt im Hier und Jetzt.

Vielleicht ist das der Unterschied für den späten Vater. So wie John Lennon es mehrfach erklärt hat: Was er Julian nicht geben konnte, bekam Sean doppelt, dreifach, verflixt, aber zugenäht. Dann wurde John erschossen, so früh, das Sean ohne ihn aufwachsen musste. Aber das Gottvertrauen gab John ihm noch mit. Er wusste und er weiß sowieso auch heute noch: Ich habe einen Vater.

Später wird die Sache mit dem Vater und dem Sohn schon schwieriger. Ab der Pubertät läuft vieles regelrecht unaufhaltsam los.

Was dann noch kommt, muss nicht immer bestens sein. Brumm Brumm: Das ist ein anderes Achtel Lorbärblatt. Dieser Song hier, der Song von Stefan Krähe über seinen Sohn Paul, ist wirklich bestens. Richtig klare Worte sind gerade und können nicht verletzen. Sie sind eine Offenbarung. Ganz ehrlich. Wie schön, wie intensiv. Toll.

In Demut. Vielleicht ist Paul später mal stolz, wenn er dieses Lied nochmal hört.

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* Nachruf wie ein Großstadtgeflüster: Pete Wyoming Bender für Tochter Jennifer
* Frau Naturgewalt: Jen Bender ist die Sängerin von Großstadtgeflüster

1789/19: Positionen: Zur Brust, mein lieber Busenfreund. Zur Mitte, zur Titte, zum Sack – Zack Zack! – Skin Crawl (Alice Phoebe Lou)

#HandkäsmitMusik #IpadPro #SchwarzerTee #Tulipstagram #TTT
(Für größere Ansicht aufs Bild klicken.) #HandkäsmitMusik #IpadPro #SchwarzerTee #Tulipstagram #TTT


Alice Phoebe Lou – Skin Crawl (official video)

Alice Phoebe Lou: 2nd Single (Album ‚Paper Castles‘) – Out worldwide 8th March 2019
Listen here: https://AWAL.lnk.to/SkinCrawl
Pre order album here: https://AWAL.lnk.to/PaperCastlesPreOrder

Video credits:
Directed and edited by – Colin Read
Produced by Peregrine Films
Producer – Bastian Loewen
DoP – Lucas Fiederling
AC / Gaffer – Ignacio J Durruty
AD – Niklas Coskan
Best Boy / BTS – Dan Schulz
Colorist – Jenny Montgomery, Company 3
Catering – Andrea Scotti
Makeup – Laura Müller
Driver – Bob Spencer
Equipment provided by Tectum Rental
Shot at Welcome Home Studios Berlin
The Boys – Cesar, Dekel, Nate, Eden, Paolo, Ziv, Pauly, Huy, Erich, Paul, Leon, Guy, & James

Song credits:
Alice Phoebe Lou – vocals, electric guitar.
Ziv Yamin – Wurlitzer, hamond, synths
Dekel Adin – bass guitar
Julian Berann – drums & percussion

Produced & mixed by Noah Georgeson
Engineered by Samur Khouja
Mastered by Philip Bova
Recorded at Panoramic House

Sie ist ein absolutes Feenwesen, traumhaft schön, sie singt wie eine kleine Göttin, denn Gott ist seit ihrer Erschaffung weiblich und wer ihrem Instagram-Profil folgt, weiß dass die schönsten ihrer Fotos von Weltreisen in Südafrika am Strand aufgenommen wurden, wo man auch mal ihre Brüste sehen kann. Wenn auch verschmitzt, still, heimlich und leise. So wie auch ihre Musik ist. Allerdings ist bald Schluss mit dem Betriebsgeheimnis: Die Frau macht gerade Weltkarriere. Zu recht. Danke, Frau Phoebe Lou, You’re the One.

Mein Busenfreund

Schon seit Anbeginn unserer Pubertät hat mein bester Freund, dessen Name mir gerade nicht einfällt, immer ausschweifend von weiblichen Brüsten fabuliert.

Besonders wenn sie groß und rund in der Gegend hingen. Das befeuerte seine Fantasie sehr, und ohne dass wir bereits wussten, wozu eine derartige Begehrlichkeit von Nutzen sein könnte, malten wir uns aus, wie die ideale Brust zu sein hätte. Edelste, teuerste, großartigste: Eben BrustFILET. Spitzen.

Gerade weil mein bester Freund von allen so viel gedankliche Kraft in diese Metafrage menschlicher Existenz steckt, war er zweifelsohne mein Busenfreund. Denn das war ihm am allerwichtigsten von allem.

Heute reden wir über dies Thema eigentlich niemals mehr.

Heute gibt es WhatsApp, man redet eher so aneinander vorbei. Bedauerlicherweise.

Was gäbe ich für ein neues Nippelgate, eins des Jahres 2019, indem wir uns dann sicher sein könnten, es sei noch alles so wie früher. Denn wir hatten doch auch aufregende Zeiten, damals. Er sei eben immer noch mein Busenfreund gewesen, so sagen die Chinesen. Heutzutage. Totall recall.

Alice Phoebe-Lou aber rührt mich zu Tränen. Sie baut ihr Wohnzimmer einfach um mit Männermobiliar.

Gegen die alltägliche Feinstaubbelastung im Kopf. #Handkäsmitmusik #iPadpro #schwarzertee #tulipstagram #TTT

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1773/18: Positionen: Icke 2019

YouTube player

Buzz Dees – Icke (Offizielles Video, 1. Schnitt)

Ick sitze da und esse Klops, uff eenmal kloppt’s. Ick sitze, staune, wundre mir, uff eenmal is se uff, die Tür! Nanu, denk‘ ick, ick denk‘: Nanu, jetzt is se uff, erst war se zu! Ick jehe raus und kieke, und wer steht draußen? … Icke! Wer pfeift im letzten Loch Und steht am Ende doch, noch Wer klappert durch das Land Hat sich den Verstand mit Chilli weggebrannt Wer hat an seiner Tür, den Öffner für´n Bier Icke, Icke, Icke, Icke Wen willst du mal nackig sehn Und ist er auch dann noch so kleen Wer Ist´n alter Hut Riecht verboten jut, auch wenn er stinken tut Wem tun die Augen weh Bei Sonne im Café Mensch wo ist denn die Sonnenbrille schon wieder hin Wer kann nich´ richtig sing´ Geht zum Casting hin …..Na icke nich! Icke … ist total genial Icke … ist die erste Wahl Icke … ist´n Super-Typ Icke … alle haben Icke lieb Wer hat auf dem Radar Schon die nächste Bar Icke …

So – 2019 kann kommen.

Danke, Buzz Dee. Wer kann kommen?

Na icke.

Sach ma: Klops?

1765/18: Interview: Interview mit Uwe Hassbecker + Richie Barton (Silly) über die kampflose Trennung von Anna Loos #Linktipp

Silly - Alles rot (CD, 2010)
Silly – Alles rot (CD, 2010)


Zu Asche, zu Staub: Kampflos (aus „Wutfänger), 2016 – Official Video

Man muss dazu sagen, dass wir in den vergangenen zwölf Jahren vor allen Dingen eine glückliche Zeit mit Anna hatten. Wir haben voneinander profitiert, sind aneinander gewachsen, haben gemeinsam tolle Alben gemacht. Es war eine wichtige Zeit für uns, ein wichtiges Kapitel unserer Bandgeschichte. Das alles ist nun in den letzten Tagen öffentlich teilweise falsch und ungerecht dargestellt und in den Schmutz gezogen worden. So haben wir es jedenfalls empfunden. (Uwe Hassbecker)

An Uwe Hassbecker (auch Haßbecker) muss man mögen. Er ist ein leiser, bewusst gebliebener, immer etwas nachdenklicher, auf jeden Fall sehr meditativer Musiker im Dienste seines Herrn, guter Musik. Alles was davon ablenkt, ist ihm suspekt. Vermutlich. Die schreibenden Kanaillen denken sich immer so Sachen aus. Ich wohl auch. Das speist sich aus jahrelanger, lautloser Beobachtung und ist mein Fazit. Vielleicht ist der noch zu spürende Größtverlust seines Lebens Schuld an allem: Sängerin Tamara Danz starb im kampflosen Hinnehmen tödlicher Krebskrankheit an der Berliner Charité. Da ist noch alles rot, bei vielen: Hingebungsvoll ist die Liebe, Liebe und lange nichts und dann auch nichts als nur Liebe, Liebe, Liebe.

Uwe sagt wenig bis gar nichts, was er nicht genau so meint. Um so mehr lässt ein Interview aufhorchen, das Silly jetzt der Mitteldeutschen Zeitung gegeben hat. Und ja, für viele Silly-Fans ist die Trennung ein zu tiefer Einschnitt ins noch rote, waidwunde Fleisch der Verletzung. Es ist bekanntlich das Gegenteil von tot. Schluss mit wilden Spekulationen über Mathilde oder Flesh for Fantasy.

Anna Loos ist ganz sicher eine ebenso starke Persönlichkeit, nur ein bisschen anders herum. Alpha und Alpha? Ach Mensch, es ist traurig, aber der Respekt gebietet es, die eingeschlagenen Wege nun zu akzeptieren. Es ist unabänderlich. Der Weihnachts-Supergau 2018 für Silly-Fans ist wahr geworden. Überall liegt gedachtes Blut herum. Alles rot.

Lasst es ruhen, Silly. Da kann noch was gehen. Sagt nicht Ja. Sagt nur, was man auch fühlen kann.

Ach noch was: Werner Karma, danke. Danke für die vielen großartigsten Texte aller Zeiten, die Du dieser Band anheim gestellt hast. Sie sind, wie Du heißt: Guter, allerbester Karma-Schinken. Lustgetrocknet. Fuck.

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1763/18: Video: Weihnachtsgeschenke von Freddie Mercury, Benni Jud, Martin Miller, Nico Schliemann und Felix Lehrmann – Damn it’s hot!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


The Ultimate Queen Medley (Bohemian Rhapsody, Don’t Stop Me Now, We Are the Champions, etc.)

Die Musikusse:
https://www.bennijud.com
http://www.martinmillerguitar.com
http://www.nicoschliemann.de
https://felixlehrmann.de
Location: https://www.facebook.com/Weltklangton…

Es ist schon zu lange her, das Freddie Mercury gegangen ist. Freddie † am 24. November 1991 in Kensington, London. Es ist dieses Unwiederbringliche. Er ist weg. Freddie ist Geschichte.

Jetzt gibt es schwachen Trost in saustarker Besetzung: Es liebte ein Mann ein Mädchen in Plauen, da ist er bald abgehauen. Was nun diese Männer angeht, so kann sich niemand beklagen, denn sie fügen dem Queenhaften Ovulen (Eier?) – pardon Obulusse – (Plural von Obolus) hinzu, kleinste Weihnachtsleckereien, Tortenstückchen und alles ist an und für sich gut, wie es ist.

Der Berichterstatter konnte sich die Berichterstattung nicht verkneifen.

Und warum sollte er auch?

 

1759/18: Video: In dieser Stadt kenn ich mich aus. Ich erinner mich an früher. Wie es früher einmal war. #Berlin

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Hildegard Knef – In dieser Stadt (1966)

Hildegard Knef – In dieser Stadt 1966

Leere, bunte Zigarettenschachteln und zerknülltes Butterbrotpapier auf dem Schulweg,
den wir täglich machten, seh‘ ich, als ob’s heute wär‘, vor mir;
und wir klauten auf dem Beet vorm Bahnhof für die Mutter den Geburtstagsstrauss:

In dieser Stadt kenn‘ ich mich aus, in dieser Stadt war ich mal zuhaus;
Wie sieht die Stadt wohl heute aus ? In dieser Stadt war ich mal zuhaus.

Zwischen zwei verdunkelten Laternen
stand ’ne Bank, mein Erster, der hiess Fritz
ich wollt? gern von ihm das Küssen lernen
aber seine Küsse waren ein Witz

Morgens grübelnd hinter blinden Scheiben
wusste ich nur eines:
ich will raus!

In dieser Stadt kenn‘ ich mich aus,
in dieser Stadt war ich mal zuhaus;
Wie sieht die Stadt wohl heute aus?
In dieser Stadt war ich mal zuhaus.

Eines Morgens stand ich dann am Bahnsteig,
an dem Schienenstrang zur grossen Welt,
und ich wusste plötzlich auf dem Bahnsteig,
dass mich nichts in dieser Stadt mehr hält.
Heute, nach allein durchweinten Nächten,
halt‘ ich es vor Heimweh nicht mehr aus:

In dieser Stadt kenn‘ ich mich aus,
in dieser Stadt war ich mal zuhaus;
Wie sieht die Stadt wohl heute aus?
In dieser Stadt war ich mal zuhaus.

Machen wir uns bitte gleich zu Anfang unmissverständlich klar, dass die wilde Hilde(gard Knef) nicht verwechselt werden darf von der Geschichtsschreibung Unkundigen, die sie schnell für die wilde Mathilde (Tamara Danz) hielten. Mitnichten, Ihr Geschichtsfichten: Dem Songtext der wilden Hilde ist aus heutiger Sicht allerdings nichts hinzufügen. Es handelt sich um ein lebendig gebliebenes Stückchen Stadtgeschichte von Berlin. Wir haben hier nur die Rolle des Perlentauchers übernommen: Gefischt wurde im Hei-Fisch-Becken.

Hei, wie gehts?
Hei – Fisch.
Was wollen wir thun, Fisch?
Du hast die Wal, Fisch.

Vor ein paar Jahren hat eine andere Große des Schaugeschäfts, die Schauspielerin Heike Makatsch, die verblichene Knef gespielt. Es war zum Mäuseken melken. Alles an Hilde war zu jener Zeit in jenem Film „Hilde“ auch die Grandezza der Makatsch und wer wurde im Angesicht ihrer schauspülerischen Leistrung nicht zu ihrem Fan, zum Jünger dieser Frau, runter auf die Knie und gebetet wie noch nie?

K. Lauer Concerts proudly presents: Hilde Knef 1966 mit „In dieser Stadt“ – Das Lied des Tages heute auf blackbirds.tv – Dabei denken wir aus Gründen der historischen Solidität auch an unsere viel zu früh gestorbene, die ganz und gar göttliche Sängerin und Anbeterin des musikalischen Morgenlands Tamara Danz aus Münchehofe bei Berlin. Tamara: Du fehlst, weiß Gott. Ich auch. Also ich weiß….nicht ich bin. Eine Ehrentulpe für Dich und eine Träne im Knopfloch. Lassma schnell an beide denken, Freunde, Leser, in Unschuld gebliebene…

Alle anderen, das weiß heute jeder, stehen in Berlin zur Zeit im Stau. Baustelle. Und wegfliegen ist nicht. Gründe sind verlinkt.

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1735/18: Video: No More 521 (Live at Blackbird-Studio) #B3

iTunes: https://itunes.apple.com/de/artist/b3… Spotify: https://sptfy.com/2nQF Facebook: https://www.facebook.com/B3Berlin/ Website: https://b3-berlin.com/ b3 is: Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys); Ron Spielman (voc, g); Gérard Batrya (b); Lutz Halfter (dr) Film by GoodBY Production http://www.facebook.com/goodbyproduction © 2018 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

1733/18: Lied des Tages: In fremden Sprachen (feat. Daniel Stelter) #Valenteano

Om (Sanskrit)

Du kannst zu mir in fremden Sprachen sprechen.
Ich glaubte dir jedes Wort.
Sie können zu dir in deinen Sprachen sprechen.
Ich glaubte ihnen kein Wort.

Der in Wiesbaden wohnende Weltmusikkünstler Ralph Valenteano hatte kürzlich eine neu CD mit dem Titel Devachan veröffentlicht. Als Devachan oder Mentalplan wird in Anlehnung an die indisch-theosophische Terminologie das Geisterland, die geistige Welt im engeren Sinne bezeichnet. „Deva heißt Gott und Chan heißt Gebiet, Wohnung; Devachan bedeutet also Gottesgebiet. Insofern der Mensch ein geistiges Wesen ist, hat er Anteil an der geistigen Welt.“ Das Beste am Internet ist ja, dass man bei Interesse Begrifflichkeiten wie diese auch googlen kann. Niemand muss auf einer eigenen Leitung stehen und darauf verharren. Entdecket die Möglichkeiten ungebremsten Wissens.

Ich will die Kurzbetrachtung über das Wesen dieser Welt nicht allzu lang machen. Der Berliner Musiker Franz de Bÿl hat heute Morgen im Internet eine Plastikflasche entdeckt, die vor nachweislich 45 Jahren ins Wasser gelangte und nun von Menschenhand aufgepickt wurde. Dieser triviale Vorgang erweckt wesentliche Stränge unserer Erkenntnis: Man kann sagen, dass alles was wir in diese Welt hineintun, auch wieder herauskommt. Siehste.

So ungefähr stellen wir uns auch das Devachan von Valenteano vor. Habt Euch lieb. Ich hab es auch.

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* Webseite Valenteano

1732/18: Lied des Tages: Blitze über Kreuzberg #MDK

Ich kam in dieses Leben – Ich glaube – das ich schrie – Ich kam in dieses Leben – Und wusste gar nicht wie –
Ich wuchs heran – Im Kampf um mich – Ich wurde Mensch – Ich wurde ICH – Und dann -Dann traf ich Dich
Blitze über Kreuzberg – Donner über ganz Berlin
Wir zeigten uns sofort die Krallen – Fanden sofort an uns Gefallen
Wurden Leben, Energie und Macht – Durch die Kraft der Leidenschaft
Kampf um Kommunikation – Kampf um Liebe und Licht
Die Freiheit die wir erschaffen – tötet uns doch nicht
Doch die Freiheit -die wir meinen – gibt es nicht im kleinen
Blitze über Kreuzberg – Donner über ganz Berlin

„Blitze über Kreuzberg“
Text: Volker Hauptvogel
Musik: Gerard Rudschuck, Volker Hauptvogel
Album: manifestation
Destinyrecords/ Broken Silence

3D Animation: Michael Hübinger http://www.huebinger.website/
Video: Stephan Noë http://www.stephannoe.com

Das ist wirklich tierisch. Das MDK und diese Auskopplung aus dem 2017 erschienenen Album Manifestation. Es kommt ja via Internet gar nicht so gut rüber: Wer den Silberling besitzt, also die CD, wird es bestätigen. Diese CD klingt wirklich erstklassig. Kein Wunder. Volker Hauptvogel dazu: „Im Grunde haben wir alles mit Neumann-Mikrofonen abgenommen. Erste Sahne.“ Verantwortlich für die Mixe war Jon Caffery, der die Toten Hosen langjährig mixte. Die Verlinkung ist lesenswert.

Die Musik hat was resolutes Absolutes: Das Album heißt Manifestation. Und genau so klingt es auch.

Bela B. Felsenheimer (Die Ärzte) war im Hintergrund ein Förderer.

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1728/18: Gigs, Preview: Berlins wahrscheinlich größter Trommler ist gegangen. Um Ta Um Um Ta – 4/4 Takt – Ein Nachruf von Ulf Fischbeck

Am Donnerstag, den 04.10.2018 findet am Abend im Rickenbackers (Link unten) eine Veranstaltung zur Erinnerung an Mikel John Winter statt. Über Mikel haben wir hier häufiger  berichtet. Weitere Beiträge sind verlinkt. Unser Gastautor Ulf Fischbeck, mit dem mich seit ca. 1985/6 persönliche Bekanntschaft verbindet, war früher ein aktiver Kulturattaché. So managte er ein kongeniales Berliner Bass Ballett aus vier Bassisten und einer tollsten Schlagzeugerin namens Anette Kluge, heute in Hamburg. Hach. – Themenwechsel: Der Anlass am 04.10. ist eine Art kontemplativ, spirituell gedachtes Beisammensein im Sinne des Verstorbenen und nur ihm zu Ehren. Ulf, Du hast das Wort, ich danke Dir für diesen Beitrag, Dein Tommy. Zugleich auch im Namen aller Anderen, die am kommenden Donnerstag ins Rickenbackers kommen werden.

EmWe – Mikel John Winter war mit seinen gefühlten 2m wahrscheinlich der größte Trommler Berlins.

Unsere Wege kreuzten sich das erste Mal 1978. Aus irgendeinem Grund hatte sich ein Freund mit mir bei Mikel verabredet. Mikel erzählte, er sei Drummer.

Wie er Udo Bekemeier, seinen Gitarristen, im Musikhaus Fechner, angesprochen hat, der Gitarren testete. Das war 1974.

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1726/18: Record Release: Egypt Station by Paul McCartney – Lied des Tages: I don’t know

 


Paul McCartney – I Don’t Know (Lyric Video)

McCartney Ram (with Linda McCartney) McCartney II Tug of War Pipes of Peace Give My Regards to Broad Street Press to Play Снова в СССР Flowers in the Dirt Off the Ground Flaming Pie Run Devil Run Driving Rain Chaos and Creation in the Backyard Memory Almost Full Kisses on the Bottom New Egypt Station

Am 7. September 2018 leistete sich Sir Paul McCartney ein Record Release namens Egypt Station. Es ist das 18. Album von McCartney seit dem Split von den Beatles. Die 17 Amtsvorgänger seinerseits sind aufgelistet.

Ich lese heute Morgen:

Paul McCartney’s new album Egypt Station enters the Billboard 200 chart at No. 1; It’s the first time in his 48 yearlong solo career that McCartney debuts on the American chart on the top position. Egypt Station is also his first No. 1 album since Tug of War spent three weeks atop the list in 1982. The new LP gives McCartney his eight No. 1 on the Billboard 200. The Beatles still own the record for the most No. 1’s on the Billboard 200 with 19 chart-toppers.

Lieber Paul,

ich bin derzeit nahe an den Wassern gebaut und empfindsam, alle Poren offen und ich gefühlssoffen. Manchmal denke ich schon, wie lange das alles noch so weiter geht. Und dass die Zeit dahin geht wie nichts anderes. Auf Facebook sind teils Freunde aus meiner Schulzeit am sozialen Nettzwergen, dass es einem schwindlig wird. Tug of War, Pipes of Piece, wie gerne würde ich endlich gern mal nach Birmingham, zu Ozzy Osbourne, Robert Plant und Wolfgang S-Z, meinem Freund und Keyboarder aus jenen Tagen, als wir in Anfang der Achtziger den Minimalen Konsens suchten. Was wir so suchen?

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1725/18: Gigs, Review: Gestern Abend spielte das Kodo Jazz Collective im Yorckschlösschen – Kodo, der Ritter fordert: Rettet die Livemusik!

Yorckschlösschen - Tommy T. Tulip, Guardian Of The Groove (Quelle: Homepage YS)
Yorckschlösschen – Tommy T. Tulip, Guardian Of The Groove (Quelle: Homepage YS)


„All of Me“ performed by Kodo Jazz Collective (Windy Day Sessions)

Am 03.07.2018 veröffentlicht: Kodo Jazz Collective perform and jam out on the jazz classic „All of Me“, as part of their Windy Day Sessions in Berlin, Germany. For bookings or enquiries, email kodojazzcollective@gmail.com And be sure to follow them on their Facebook and Instagram for any upcoming performances! facebook.com/kodojazzcollective

Gestern Abend spielte das Kodo Jazz Collective aus Melbourne, Australien, im Yorckschlösschen.  Die Sache hatte diesen einen Fehler: Ich war nicht da. Ich gebe mein Bestes, ich gebe alles: All of me. Das kann doch einen Jazzman nicht erschüttern, keine Angst keine Angst, Rosmarie. Apropos Rose: IM Tulpe übernimmt das Investigative.

Vor Jahren weilte ich im Yorckschlösschen und weil an dem Abend viel fotografiert wurde, errate ich im Nachhinein, wurde die nicht mal im Ansatz bekannte Datenschutz-Grundverordnung vom Mai 2018 nicht in Erwägung gezogen. Liebe Grüße an Gudrun Arndt, die beste jener Fotografiker der Musikszene Berlins. Solch Fotowerk (siehe ganz oben) kann man auch Lokalkolorit nennen, denn es ist Farbfotografie. Dies wichtige Beweisdokument der Berliner Musikszene entdeckte ich heute Morgen per Zufall auf der dortigen Homepage Ich kann den Abend erinnern: Kein Zufall, keine Mädchen. Gestern hatte Pete Wyoming Bender Geburtstag. Ich habe diesen Kerl geliebt. Dieser Abend war Halal. Pete spielte Klavier und sang The first cut is the deepest und ich von hinten mit und ich weinte um die Schönheit des Vergangenen und Joe Kucera blies von vorn dazu das Halal. Oder war es das Hallali?

Das Yorckschlösschen hat heute Abend auf. Heulen wie ein Schlosshund, Träne im Knopfloch und Tränen der Rührung. Wir zutiefst gerührt, nicht geschüttelt. Die Seele am Abend aus dem Leib gerüttelt.

Kodo ist mein Zeitzeuge, aus Melbourne angereist, der Dritte aus der Sternenmitte, bin ich der Dritte von links (siehe Foto)
Unknown flying object identifies as Kodo from Melbourne in Australia!
.
(Chor) Und ich düse düse düse düse im Sauseschritt
Und bring die Liebe mit von meinem Himmelsritt
Denn die Liebe Liebe Liebe Liebe die macht viel Spaß
Viel mehr Spaß als irgendwas (/Chor)
.
We do not need any love on this planet!
Tötet Kodo, vernichtet die Liebe!
Zielansprache Gamma Delta 731 Überraum (Anderes Wort für Proberaum – Die Reaktion der Redaktion)
Kodo aus der Ferne der leuchtenden Sterne
Ich düse…
Jetzt geht mir die Düse, Freunde. Und ich habe gleich zwei Ohrwürmer.
Noch was, liebste Freundin, macht Dir das klar: Livemusik ist nicht im Internet. Du musst schon mal den Arsch bewegen. Oder Du nimmst eine gute Freundin mit. Har. Haste gemerkt, oder?
Weiterführend

1723/18: Positionen: Der nächste Keith Jarrett – Support Your local musicians. – Little Wing (Jimi Hendrix) #Tageslied

Tonträgerkäufe - Support Your Musician Hereos
Tonträgerkäufe – Support Your Musician Hereos


Little Wing (Live)

Little Wing (Live) · Lorenz Kellhuber Little Wing (Live) ℗ Fondation du Festival de Jazz de Montreux Released on: 2017-09-15 Composer: Jimi Hendrix Music Publisher: Experience Hendrix LLC

Der nächste Keith Jarrett heißt für mich Lorenz Kellhuber, wohnt in Berlin und sein Spiel berührt mich ähnlich wie das des genannten Jarrett. Es gibt ja auch noch Chris, den Bruder, der sogar in Deutschland lebt. Davon ab: Der geniale Lorenz aber setzt sich ans Klavier und geht ab wie Kellhubers Katze. Oder Schmidts. Es ist auch einerlei.

Was mich morgens anficht Musik zu hören, ist das Überleben an der Ackerkrume. Aus gewichtigen Gründen habe ich das Laufen wieder angefangen und nun muss ich, um meinen Ansprüchen überhaupt genügen zu können, die iPhone-Stöpsel ins Ohr stecken und jeweils eine Tonträgerlänge lang mit Power walken, rennen, nein laufen, nicht zu schnell, sondern eher so gewogenen Schrittes. Apropos gewogen: Ich habe bereits rund 3,5 kg abgenommen. Und die gewichtigen Gründe werden kleiner.

Danke dafür, Lorenz Kellhuber. Danke dafür, Knorkator. Danke, Sebastian Schunke. Danke, Diego Pinera. Danke Benny Greb. Ich habe Eure Tonträger intensiv durchgehört, eins zu eins, nur ich und meine Gedanken am brandenburgischen Ackerrand: Ich nenne es den Jazz des Lebens. Ja, richtig, Knorkator hasst Musik, als einziges in der hier dargelegten Auflistung. Aber sie sind richtig genial. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, mir am Stück vier Tonträger von Knorkator zu bestellen, hätte ich nicht den Bedarf gesehen. Denn weil ich läufig bin, morgens oder als Walker in die Geschichte eingehen werde, allein, ich und mein iPhone.

Wir sehen also: Ich bin musikalisch völlig desodoriert. Ich höre einfach alles. Jede Musikrichtung, ich habe keine Grenzen, aber eins ist mir wichtig: Ich höre nur noch saugute Musik.

Kolossale Klangkanonade. Wenn es zu schön, geh ich weinen. Macht’s gut, ich bin flennen.

Weiterführend

1719/18: Video: „Du hast nie gelernt dich zu artizukulieren.“ – Grußwort für #chemnitz2018 #wirsindmehr

Du hast nie gelernt dich artizukulieren. (Schrei nach Liebe) #wirsindmehr #Pictuality #BbTV #TTT #truelipTommy
Du hast nie gelernt dich artizukulieren. (Schrei nach Liebe) #wirsindmehr #Pictuality #BbTV #TTT #truelipTommy


Die Ärzte – Schrei nach Liebe [High Quality + Lyrics]

Du bist wirklich saudumm
darum gehts dir gut
Hass ist deine Attitüde
ständig kocht dein Blut
alles muss man dir erklären
weil du wirklich gar nichts weißt
höchstwahrscheinlich nichteinmal was Attitüde heißt

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich zu artikulieren
und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit
ohohoh ARSCHLOCH

Warum hast du Angst vorm Streicheln
was soll all der Terz
Unterm Lorbeerkranz mit Eicheln
weiß ich schlägt dein Herz
Und Romantik ist für dich
nicht bloß graue Theorie
zwischen Störkraft und den Onkelz
steht ne Kuschelrock LP

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich zu artikulieren
und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit
ohohoh ARSCHLOCH

Weil du Probleme hast
die keinen interessieren
Weil du Schiss vorm Schmusen hast
bist du ein Faschist
Du musst deinen Selbsthass nich auf andere projezieren
damit keiner merkt was für ne arme Sau du bist
ohohoh

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe
Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit
Du hast nie gelernt dich artizukulieren
und deine Freundin die hat niemals für dich Zeit
ohohoh ARSCHLOCH, ARSCHLOCH, ARSCHLOCH

1718/18: Video: Diego Piñera – Un Urugaia a Berlin – Schwer fassbare Schönheit, Duo mit Gästen – Fangt jetzt bitte nicht an zu schunken! #BbTV

Sebastian Schunke & Diego Pinera - Elusive Beauty (2018)
Sebastian Schunke & Diego Pinera – Elusive Beauty (2018)

Diego Piñera (© Foto: Gregor Hohenberg, genehmigt)
Diego Piñera (© Foto: Gregor Hohenberg, genehmigt)


Sebastian Schunke / Diego Pinera “ Elusive Beauty“ Preview

Sebastian Schunke – piano, compositions Diego Pinera – drums, percussion guest appearance: Boram Lie – Cello Benjamin Weidekamp – bass clarinet Yodfat Miron – viola

Ich bin der Sucher für das Schöne und Gute, und ist es auch teils sehr schwer zu fassen. Doch da ist es schon.
„Diesmal wollte ich das Duo. Da geht einfach alles.“

Sagt Sebastian Schunke.

Gemeinsam mit Diego Piñera treibt er die Oddmeter bis an und über die Grenze des zauberhaft Geahnten. Hört selbst mal rein. ♪♫♪

So ist auch der Titel leicht zu merken, aber schwer fassbar: Elusive Beauty.

Die Sache groovt in schrägem Accelerando-Oddmeter. Irgendwas mit Fachbegriffen. 🙂

Denkt bitte auch an Aretha. Sie ist und bleibt.

1714/18: Video: Kaiserin – MDMA – Das Lied des Tages


Kaiserin – MDMA (Official Video)

Erstes Video zur ersten Single der Anfang 2018 gegründeten Berliner Rock’n’Roll-Band Kaiserin.
zu kaufen hier: https://tinyurl.com/y9mmt8x9
© Lotterlabel 2018
Direktor | Regisseur | Cinematografie & Edition:
Caitlin Bond Murray
caitlinbondmurray.net
Künstlerische Leitung & Kamera:
Denise van Deesen
denisevandeesen.com
Produktion Assistenz:
Annika Schulte
Making-Of Crew:
Annika Schulte
Benni Fischer
Kaja Weima
MDMA:
Lauriane Riviere
Location:
Black Box Music | Berlin
Kaiserlicher Dank an:
Black Box Music
Showreel Bakery
Fritz Cola
Christian Beckmann
Philipp Glauner
Text & Musik:
Mathis Roza
Musik:
Mathis Roza & Kaiserin
Produziert & arrangiert von Herwig Zamernik, Mathis Roza & Kaiserin
Aufgenommen im Fuzzman Studio Wien & Roza Studio Berlin
Mix:
Stefan Ernst | Freudenhaus Studio Berlin
Mastering:
Robin Schmidt | 24-96 Mastering
Vielen lieben Dank an alle die dabei waren.
Eure Kaiserin

Cool, sie führen ein Lotterlabel oder sind nur bei einem unter Vertrag. Wären sie Chefs, dann hießen sie vielleicht Kaiser Chiefs. Und MDMA? Spielt auch eine Rolle. Wohin einen das Leben si bringt. Jedenfalls klingt hier alles ein bisschen, als hätten sie es im Freudenhaus aufgenommen. Mal die Credits genauer lesern.

Viel Spaß, das Lied des Tages auf blackbirds.tv ist hoch energetisch.

Heilige Scheiße.

1700/18: Video: Historisch gesehen ist jetzt wieder alles ganz korrekt


Dirk Zöllner – Käfer auf’m Blatt (2000)

Peaches en regalia – Im Wagen vor mir – Karl der Käfer – Polizisten – Drive my car – Geronimos Cadillac – (Auszug aus den Antworten der Mitglieder der Facebookgruppe)

In der Spezialistengruppe Musikerwitze alberich zu sein, heißt alberich zu bleiben. Auch über die Dauer der Zeit.

Auch wenn einen Erinnerungen übermannen. Wenn plötzlich ein Video für etwas daherkommt, das man so noch nicht im Sinn hatte.

Den Käfer auf’m Blatt, was ist das schon? Ganz oben ist es ein Musiker- bzw. Songrätsel.

Der Song ist heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

1694/18: Erinnerungen: Es gab keine bessere Band in Deutschland in jenen Tagen – Wir streichen graue Mauern bunt. Wir sind viel zu gut.


Spliff Die Maurer (via YouTube)

Wir warten schon so lange
Solang kann das nicht sein
Wenn wir morgens aufstehn
Sind wir ganz allein
Unsre Frauen sind so schön
Sie liegen fett im Bett

Uuh, dann ist die Zeit so schön
Und wir müssen weg
Wir sind viel zu gut!

Das Leben treibt uns weiter
Weil das Leben ist ein Spiel
Wenn wir manchmal Geld verliern
Dann verliern wir viel
Wir streichen graue Mauern bunt
Im fünften Stock am Baugerüst
Hängt unser Superkran

Einer ist der Chef bei uns
Der darf den Kran auch fahrn
Wir sind viel zu gut!

Oh das Leben ist ein Schrei
Kommt einer hoch gehn fünfzig unter
So muss das sein

Sie ham die Bank wir ham den Stein
So wird das immer sein
Wir sind viel zu gut!
Zu gut!

Vom heutigen Standpunkt betrachtet hat es nichts genützt. Es hatte seine Zeit, nun ist es aus und vorbei. Erstens fehlt ein glaubwürdiger Bassist: Manfred Manne Praeker (#Himmel) ist tot. Zweitens sagt Drummer Herwig Mitteregger (#Hamburg), er habe den Kanal gestrichen voll vom Popstar sein. Insolito heißt übrigens ungewöhnlich. Wir tasten: Drittens hat Reinhold Heil (#USA) sein Ein- und Auskommen in Trumpelland. Herr Kennedy, wir lieben sie. Potsch Potschka (#Berlin) zieht andere Saiten auf. Der gestern verstorbene Jürgen Jürgens (#Himmel) hat Potsch interviewt und alles über Potschens Pläne mit ihm herausgearbeitet. Nina Hagen ist raus aus der Nummer. Die hatte mit der Spliffnummer nichts zum tun.

Dabei war das mal eine Zeit lang Deutschlands beste, vielversprechende Band. Eine Band mit Geschmack, Stil, Können, Vivre. Ich erinnere auch Konzerte, bspw. eins in der Berliner Eissporthalle. Da war als Mothers little Helper auch Curt Cress als Drummer mit dabei. Herwig hatte auch immer wieder umfassend Gesänge gegeben, von der Bühnenkante. Gut, der Cress konnte ihn würdig vertreten, wenn Spliff anders als im Studio live tourte. Aber ein Cress musste es schon sein. Denn dieser Mitteregger, das war mal ein absolutes Vorbild in Sachen gekonntes Trommeln. Er trommelte fulminant, mit Verve, fintenreich und hier und da regelrecht überraschend gegen alle Regeln. Ein ganz großer Könner seines österreichischen Fachs.

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1690/18: Aufruf: Nimm Dir das Leben. – Neuer Destruktivismus macht Hoffnung: Heute ist was uns gehört, das kann uns niemand nehmen!


MDK // Nimm Dir Das Leben

Das Schöne an Geschmack ist, er ist verschieden. Life isn’t A rollercoaster. But serious: Life is nevertheless A skydriver kommandöh!

Die Platte Manifestation gehört zum besten audiophonen Output der letzten fünf Jahre im Berliner Massenware-Zirkus und hebt sich wohltuend davon ab. Wenn Du dies nun weißt und Dir das Leben nehmen möchtest, heute ist Herrentag. Heute ist, was uns gehört, das kann uns niemand nehmen. Ein paar Songs sind da upgeloadet auf YouTube, aber in Deutschland sind sie gesperrt. Ist das nicht vollkommen irre? Da schoss der Volker den Hauptvogel ab.

Frauen sterben an einem anderen Tag. Ach, es ist eine Agonie. Wie schreiben die Zeitungen seit kurzem immer in solche Artikel? Ich darf einmal wörtlich aus einer Zeitung zitieren und es ist keine Petitesse. Nicht einmal eine Politesse. Es heißt zum Beispiel: „Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Auch eine Beratung per E-Mail ist möglich.“ Ein solcher Absatz liest sich wie eine neue Normregel für angewandte Sterbensplanung. Der Spinat macht Blubb Blubb und die europäische Datenschutz-Grundverordnung regelt den Rest. Mit einer Tatenschutzerklärung. Viele wollen ihre Websites jetzt für immer schließen. Aus Frustgründen, am 25.05. ist Schluss aus Fristgründen, aber die obige CD kann man weiter kaufen aus Lustgründen.

Nehmt Euch nicht das Leben. Männers! Heute ist was uns gehört, das kann uns niemand nehmen. Pater Neger! Back to black, Black is Black, I want my Babyspeck back. Life isn’t political correct, Ness!

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1689/18: Video: Ich bin nicht verliebt. – Ich fasse die wesentlichen Fakten nochmal kurz zusammen. (1975)

Let Love Rule! Sending hearts! (gif)


The Making of 10cc’s „I’m Not in Love“


10cc – I’m not in love (complete version) (video/audio edited & restored) HQ/HD

Gründungsmitglieder
Gesang, Gitarre Eric Stewart (bis 1995)
Bass Graham Gouldman
Gitarre, Keyboard Lol Creme (bis 1976)
Schlagzeug Kevin Godley (bis 1976)

Ein wirklich weltbewegender Song, der nicht über das Verliebt sein handelt, das hatte es bis dahin noch nicht gegeben. Erst John Lydon (Johnny Rotten) hat später mit PIL noch „This is not A Love Song“ getextet. Hier aber flüsterte nun eine Frauenstimme aus dem Off „Big Boys don’t cry“. Dabei war der Song zum Weinen so schön, vielleicht zu schön. Und er weckte bis dahin unbekannte Gefühle bei mir als jugendlichen 13-jährigen, meine Angebetete fest vor Augen. Sie, die Angebetete, lange braune Haare, grüne Augen, große, feststehende Brüste. Sie aber tanzte immer mit dem Detlef. Dabei waren die ersten nassen Zungenküsse so aufregend gewesen. Wie gern hätte man an diesem Stückchen Torte weitergeleckt. Hannibal, leckt er? Sooooo wahnsinnig aufregend, wie der Song.

Der Band 10 Cc zu Ehren heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Ich geh jetzt weinen. Schönen Herrentag, Ihr Torten.

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1686/18: Video: Grey von Alice Phoebe Lou

Alice Phoebe Lou (Screenworx)


Alice Phoebe Lou – Grey

Zitat
„Berlin hat eine besondere Balance. Einerseits funktionieren die Dinge, die Bahn fährt, es ist einigermaßen sicher. Gleichzeitig ist nicht alles so überreguliert wie in Australien oder den USA. Man hat hier mehr Chancen, seinen Weg zu finden ohne diese imaginären Strukturen, die einem weismachen wollen, wo man mit 25 zu sein hat. In Berlin wirst du nicht schräg angeguckt, wenn dein Lebensinhalt mit 40 darin besteht, Collagen an die Zimmerdecke zu kleben. Hier heißt es eher: Toll! Zeig mal!“

(Alice Phoebe-Lou, im Interview, anderswo)

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  • Alice Phoebe Lou „Mama„

1679/18: Nachruf: Michael-John „Bonzo“ Winter ist Jammen mit Prince, John-Henry Bonham, Jimi ist beim Regenbogen und überhaupt – Big as Funk!


BIG as FUNK -Reach the Sky (2015)

BIG as FUNK waren 2015: Sylvie (Vocals) Ines (Gitarre/Vocals) Udo (Gitarre/Recording) Mikel (Drums & More) DeeJay (Bass) Kamil (Saxophon) Sebastian (Posaune) Wilfried (Trompete)

Wir sind mit unseren Gedanken bei den Angehörigen und Freunden und der Frau von Mikel-John Bonzo Winter, Berlin, Schlagzeuger, dem unsere allerbesten Wünsche bei den letzten lebensbedrohlichen Operationen nicht ausgereicht haben. Mikel ist fortgegangen. Liebe, Respekt, Trauer und Mitgefühl.

Engste Freunde von MJ Winter teilen heute Morgen sichtbar via Facebook mit, dass Mikel es nicht geschafft hat.

Auch unsere besten Wünsche, Stoßgebete in den Rock’n-Roll-Heaven habe nichts genützt. Der Rock’n Roll hat sich diesen Schlagzeuger geholt. EmWe, wie er von engen Freunden genannt wurde, has „reached the sky“ – aus diesem Anlass ist der Song Reach The Sky“ von Big As Funk das Lied des Tages auf blackbirds.tv – Wir verneigen uns vor dem Verstorbenen.

Ruhe in Frieden, Mikel.

Eine Tulpe

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1678/18: Positionen: Jesus kennt mich und er weiß, ich liege immer richtig – Aber nicht neben ihm. Der Europäische Gerichtshof liegt richtig. #BennyGreb

Grebfruit2 - Frontcover (Foto: Gerhard Kühne, kongenial)
Grebfruit2 – Frontcover (Foto: Gerhard Kühne, kongenial)


Meinl Cymbals – Benny Greb “STRINGS (Auskopplung aus dem Tonträger Grebfruit2)

Der Ton macht die Musik: Hätten die Regensburger Spatzen den Platz des Domorganisten neu zu besetzen und würde sich Ille Hamma (ZigZag) dort um die Stelle bewerben, wäre die Sache binnen Sekunden klar. No discuss: Ille Hamma bahnt sich den Weg zu Kirchenorgel mit den Worten: „Alta! Ick dreh duarsch! Aber richtee!“ (unten verlinkt)

Ich hab sie alle gehabt. Unter meiner Fuchtel war Gott, Jesus, John Lennon, Jimi Hendrix, Phil Collins und …Benny Greb. Mein schlechter Ruf, Geschreibsel betreffend, hat sich rumgesprochen. Vorgestern Nacht lag ich mit Benny Greb im Bett, er direkt auf meinen Ohren, ich unter ihm, mit weißen Kopfhörern. Ich hatte sein Album Grebfruit2 am Kräuterwickel.  Die Waden wippten. Ich hätte es gern einmal vorgespielt. Ich hab ins Internet und zur Uhr geschaut: Das Uhrheberrecht hat keine Gnade mit mir, es begleitet mich in diesem Falle leider nicht, zwar habe ich das Stück auf einem gekauften Tonträger, aber ich habe Respekt vor dem Willen und Wunsch eines mich berührenden Künstlers. Ich will Benny Greb nicht schwarzvöglerisch unterwandern.

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden. Die Kirchen dürfen als Arbeitgeber die konfessionelle Bindung von Mitarbeiterbewerbern nicht mehr ganz und gar zum Maßstab ihres Handelns machen, künftig kann der Arbeitnehmer/Bewerber mit treuherzigem Augenaufschlag versichern: Halts Maul, Herr Domvikar, Jesus, he knows me and he knows I’m right. Genau so hat Phil Collins ganz insgesamt einen gehörigen Schalk im Nacken. So ist auch Benny Greb: Immer auch witzig. – Dies Stück von Genesis befindet sich kongenial interpretiert auf der CD Grebfruit 2. Als Schadenersatz für das nicht auffindbare Stück in der Version von Benny Greb erhaltet Ihr Naturalausgleich in Form des Stücks „String“ aus demselben Album. Fußball interessiert mich nicht, ich habe Menschen nicht auf dem Kicker.

Musik ist mein Wurzelgemüse: Kieker heißt das.

Weiterführendes

1677/18: Tageslied: Valenteano – „Monolith“ (Auskopplung aus „Devachan“) – Klaus Voormann, #Echo2018 – Bang, Bang: Is it A Boomerang?

Monolith

Über die Klippen
im freien Fall,
Hör ich die Möwen,
überall.
Seh ich mir zu,
was für ein Turn.
Kurz vor dem Aufprall,
kann ich dich spürn

Und ich tauch ein, versink in deiner Liebe wie ein Stein.
Ich sink bis auf den Grund und grab mich ein,
versink in deiner Liebe wie ein Stein.

Ich bin hart vom Leben,
hart am Rand
Nicht mehr Fels,
und noch nicht Sand.
Doch unbehauen,
aus Fels gebrochen.
Werd ich nur weich,
bei deinem Lachen.

Und ich tauch ein, versink in deiner Liebe wie ein Stein
Ich sink bis auf den Grund und grab mich ein,
versink in deiner Liebe wie ein Stein.

Ich bin Stein, du bist Meer
wasch mich rein, wirf mich hin und her.
Als Monolith geschaffen von dir,
steh ich in 1000 Jahren noch hier

wie ein Stein..

Und ich tauch ein, versink in deiner Liebe wie ein Stein
Ich sink bis auf den Grund und grab mich ein,
versink in deiner Liebe wie ein
Stein., du ein Meer
wasch mich rein, wirf mich hin und her
Als Monolith geschaffen von dir,
steh ich in 1000 Jahren noch hier

 

Ich habe mich viel mit allen Formen der Mystik beschäftigt, am intensivsten aber mit der christlichen Sufi-Mystik. Sicherlich ein Grund dafür, warum ich mich Mystikern wie Hafez, Rumi, El- Arabi und Ghasali (um nur einige zu nennen) und ihrer mystischen Poesie der Liebe zutiefst verbunden fühle. (sagt Valenteano, Link unten)

Eine wunderbare Offenbarung aus Wiesbaden gibt uns der Künstler und Weltmusiker Ralph Valenteano auf seinem aktuellen Album Devachan. Texte von außergewöhnlicher Tiefe und spiritueller Weisheit. Jede Menge großartige Musiker, durchaus von Weltruhm, haben am Kleinod mitgewirkt, dessen Größe wächst, während man dran lauscht. So in der Art einer gegen das Ohr gehaltenen Muschel. Klare Kaufempfehlung für eine Ausnahmeaufnahme, das Album Devachan von Valenteano. Es trägt viel Schönheit in sich und ist irgendwie auch Fels in der Brandung, in stürmischen Zeiten, bei starker See, tösendem Gedonner. Bei sich bleiben, sich noch fühlen oder wieder. Trotz allem, trotz Echo 2018 und all den rhabarbernden Relativitätstheoretikern, die sagen, man muss im Interesse der Kunstfreiheit….einen feuchten Kehricht sollte man…

Eine Freude, es zu hören. Das Stück Monolith steht für den Stein, der auch in 1.000 Jahren noch fest da steht. Wie ein Monolith steht Klaus Voormann heute für uns im Fokus unserer bewunderungswürdigen Berichterstattung, schöner Formulierungsfauxpas. Klaus Voormann, ich mochte ihn nie besonders. Aber ich mag ihn jetzt doch, ich hatte mich schon ein Stück in seine Nähe gearbeitet. Immer mit gemischten Gefühlen. Jetzt ist er ein Held. Er hat seinen Echo für das Lebenswerk zurückgegeben. Nun, Klaus, bist Du für mich unsterblich geworden. Meine Liebe und Zuneigung ist dir gewiss. Ich ziehe den Hut, bin vollgefüllt mit guten Gefühlen.

Ralph Valenteano: Vortreten! Danke für dieses Album.

Klaus Voormann: Es ist alles gesagt. Mein persönliches Menschenvorbild ist schon lange Paul McCartney, den ich liebe und verehre. Allein weil er in Dein Buch im Vorwort reingeschrieben hat, Du bist ein Arschloch, werde ich es glauben. Persönlich weiß ich es natürlich nicht. Und nach diesem wohldurchdachten Schritt, der Rückgabe des Echo, werde ich Paul anrufen und ihm sagen, der Klaus, der hat an sich gearbeitet und ob er das nochmal durchdenken… Liebe Grüße aus Berlin an Euch beide.

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1675/18: Video: Der deutschen Musikwirtschaft das Lied des Tages #Echoes #Echo2018


Provided to YouTube by Pink Floyd

Overhead the albatross
Hangs motionless upon the air
And deep beneath the rolling waves
In labyrinths of coral caves
An echo of a distant time
Comes willowing across the sand
And everything is green and submarine
And no one called us to the land
And no one knows the where’s or why’s
Something stirs and something tries
Starts to climb toward the light
Strangers passing in the street
By chance two separate glances meet
And I am you and what I see is me
And do I take you by the hand
And lead you through the land
And help me understand
The best I can
And no one called us to the land
And no one crosses there alive
No one speaks and no one tries
No one flies around the sun
Almost everyday you fall
Upon my waking eyes
Inviting and inciting me
To rise
And through the window in the wall
Come streaming in on sunlight wings
A million bright ambassadors of morning
And no one sings me lullabys
And no one makes me close my eyes
So I throw the windows wide
And call to you across the sky

Das heutige Lied des Tages widmen wir dem gescheiterten #Echo2018 und erinnern damit an eine Zeit, in der das Wort noch abgewogen wurde, bevor man es auf schwarze Rohlinge presste, die dann die Welt ein Stück verbesserten. Atom Heart Mother, this one is fucking psychedelic: Sing man tau, sing man tau, von Herrn Pastor sein Kaujaujau….

Ihr erinnert Euch noch? Das Lied des Tages auf blackbirds.tv – Bitte entschuldigt: Schöne Musikstücke, das war damals länger als 2:45. Wer sich so lange nicht mehr konzentrieren kann, kann inzwischen ja das Privatfernsehen anschalten und sich Werbeunterbrechungen ansehen. Wen interessiert schon, was gerade in Syrien läuft?`Leute! Läuft! Liebe Grüße.

Songwriter: Dave Gilmour / Nick Mason / Rick Wright
Songtext von Echoes © Warner/Chappell Music, Inc
Veröffentlicht: 05.11.1971

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1664/18: Video: Robert Gläser – Weißt du was du bist? – Gezielte Abrüstungsverhandlungen


Robert Gläser – Weißt du was du bist? (Offizielles Video)

Robert Gläser stromert auf der Frankfurter Allee entlang, die Axt hat er dabei. Verdammte Axt.

Mir geht es mit Robert Gläser häufig so, dass ich auf die Drumtracks von seiner Audio-, nicht Apfelträume besonders gründlich höre. Robert – JA, das gefällt mir sehr – nimmt immer wieder mit dem für mich großartigsten Berliner Drummer der Welt Felix Lehrmann auf. Und dann groovt das Zeug wie Schwein. Oder Sau? Oink oink: Robert Gläser hat als Bassist den Bass 2008 auf einem Zöllner-Album gespielt, auf dem Stück „Rot“. Und auf allen anderen. Der Bass auf „Rot“ (wir berichteten) ist das härteste, hammerharteste Stück Funk, dessen ich in Spreenähe gewahr werden konnte, seit jetzt nicht mehr als exakt 10 Jahren. Oder auch noch länger. Nun ist Robert Sänger.

Ich hätte längst in die linke Hand von Felix Lehrmann verliebt getätschelt. Der Linkshänder bedient die HiHat und noch ein zwei andere Perkussionswerkzeuge des Vertrauens mit einer wirklich unvergleichlichen Fortüne. Als Vorbild dafür gibt es den französischen Drummer Paco Sery an. Freunde, keine Sorge, es bleibt bei rein platonischem Fahneneid for Felix (Hashtag #fff – steht ferner auch für vollkommene Fremdenfeindfreiheit einer Sache, die vom Tulip angeleitet wird). Felix (Drum Workshop) und Robert (Bass), das groovt schönst. Das könnte man auch Groove Workshop nennen. Aber das soll eben nicht sein.

Ein schönes Lied des Tages ist das Stück Weißt Du was du bist? Dieses Stück hat der amerikanische Schlagzeuger Ryan Hoyle getrommelt.  Ich habe bewusst sooooo transparent geschrieben, so könnt Ihr alles nachvollziehen. Richtig, gläsern.

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Recherchevorschlag: Nach Robert Gläser auf dieser Website suchen. 

1659/18: Erinnerungen: Er ist immer in meinem Haar. Jetzt Anfang April hat es wieder geschneit: Das hat mich an was erinnert….


PRINCE – Always In My Hair

Wie es heißt, ist der Erfinder der Autokorrektur gestorben. Restaurant in Peace. #mitTrauergefühlen

Der Lack ist ab und auch die Haare, alles weg. Und doch ist der kleine Mann aus Minneapolis, wie für manche Musikliebhaber der Mann mit dem Fagott, stets omnibuspräsent. He’s always in my hair. Er ist zu einem Stück des Lebens geworden und es war ein wichtiges.

Die vielleicht längsten zwei Jahre der Welt dauern gefühlt schon Jahrzehnte an. Was für einen Verlust hat die Menschheit hinnehmen müssen. Es scheint, als kasteien sich die Menschen selbst gern und sie suchen sich ihr Märtyrium. Kim Jong Un und Donald Trump, das geht. Aber die Welthelden bedeutsamer Musik, Janis, Jimi, Michael, Prince…tot. Mausetot. Es sind unglücklichseligmachende Zeichen der Zeit. Sign O‘ the Times.

Dabei hat das Zeitungsterben bereits längst begonnen. Times …. Times ….


Prince – Sign O‘ The Times (Official Music Video)

Times
Times
It’s silly, no?
When a rocket ship explodes and everybody still wants to fly
But some say a man ain’t happy unless a man truly dies
Oh why?
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1656/18: Positionen: Die Chemie muss stimmen! – Chemie gibt Brot – Wohlstand – Schönheit – Auftritte – Tonträger – Fans (weiblich/männlich)

Chemie.muss.stimmen (gif)

Die Chemie muss stimmen!


Maeckes – Analogpunk 2.0

Judith Holofernes feat. Maeckes – Analogpunk 2.0

Es ist sozusagen die Königsdisziplin in der Band-Interaktion: Das gute Gefühl in der Band.
Die Chemie zwischen Kerlen und Kerlinnen muss stimmen. Muss, nicht sollte. Analogzwang.

Apropos Analogpunk. Nicht Süßholz raspeln, sich beim Songtext verhaspeln oder über den Bassisten liposom laspeln. Freundlichkeit, Verbindlichkeit, gute gemeinsame Chemie: Chemie gibt Brot – Wohlstand – Schönheit. So sagte es mal ein altes DDR-Plakat. Und so wird es heute in der Spezialistengruppe Musikerwitze festgestellt.

Ganz ehrlich: Aus gegebenem Anlass.

Alles andere ist doch traurig. Nur wenn die Chemie stimmt, sind wir Helden.

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1654/18: Video: „Complicated Life“ – Charly Klauser – Be Bop A Lula, Tabaluga! ♪♫♪♫ #Tageslied

Tommy T. Tulip, Schutzpatron, Ritter der Kokosnuss
Tommy T. Tulip, Schutzpatron, Ritter der Kokosnuss, Gruppengründer der Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook, hier bei der morgendlichen Audienz der Witzantragsteller, er entscheidet immer grundgütig.

Am 10.03.2018 veröffentlicht
Music & Lyrics by Charly Klauser – All instruments played by Charly Klauser
Live-Recording, Mixing & Mastering by Charly Klauser Video & Editing by Charly Klauser

COMPLICATED LIFE

Is that really what I want?
Either I´m high in the sky or saddened to death
Is that really what I planned?
Am I satisfied, if tonight, everything is over
Everything is over

Complicated life
Why didn´t I choose another
Simple, easy life
Is there any chance to get to
Another part of life
Where the grass is greener and the days are longer
Where business says goodbye
Where only love says hello
Is that really what I want

Is that really what I want?
There is a thine line between happiness and sadness
Is that what I´m living for?
When you loose someone you realize what matters

Complicated life
Why didn´t I choose another
Simple, easy life
Is there any chance to get to
Another part of life
Where the grass is greener and the days are longer
Where business says goodbye
Where only love says hello

Where hectic says goodbye
Where stress is just a lie
Where balance is the rule
And inactivity your tool

Where the middle is your choice
No highs and no lows
For creativity – no space
No rough edges in your face

Where everyday looks the same
Freaking out is just a shame
Where no one’s really smilin‘
Not really capable of crying

Where it seems you have no feeling
I think my heart wouldn’t stop bleeding
Is that really what I want
Or do I just want, what I don’t have

Is that really what I want
Oh, Is that really what I want

Complicated life
Why didn´t I choose another
Simple, easy life
Is there any chance to get to
Another part of life
Where the grass is greener and the days are longer
Where business says goodnight
Where only love says hello
Is that really what I want

Wirf mir mal ein Würstchen hin, irgendwer wird’s schon aufessen. Als es das letzte Mal kompliziert wurde, kam diese Komplikation aus Kanada übern großen Teich. Ist verlinkt.

Ich vielleicht eher nicht. Aber egal. Wir haben es zu tun mit Charlotte Klauser, genannt Charly, und sie ist für mich das, was ich bei Leo Sayer kongenial erfüllt sah: Oder war es Roger Daltrey? One Man Band. Charly hat die Haare grün, spielt Schlagzeug (Gretsch), Gitarre, Bass, Geige, singt. Charly ist wirklich unglaublich.

Wahrscheinlich hat sie sowieso nie Zeit, Dinge zu tun, die ihr selbst wichtig sind. Ich habe in den letzten Tagen immer mal wieder nach ihr geschielt, war neugierig. Mal tourt sie als Sidewoman mit Tim Bendzko. Dann rockt sie mit Peter Maffay die größten Stadien der Welt. Bzw. in Deutschland. Ganz schön ausverkauft. Dann macht sie auf Pussyterror in der Begleitband von Frau Kebekus im Kölner Privatfernsehen. Als hätte sie keinen Respekt vor Autoritäten, als ginge die Stadiongröße nichts an: Ganz offensichtlich ist Charly Klauser eine Vollblutmusiqueuse. Obwohl es das Wort so gar nicht gibt. Bzw. ein Oxymoron? Der Begriff klingt interessant, aber ich hebe ihn mir noch auf. Nicht hier, nur weil Charlotte Klauser einen Song schreibt.

Ich bin zutiefst beeindruckt. Was für eine positive Powerfrau. Was für eine Erscheinung. Das Lied Complicated Life ist heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Viel Spaß damit.  Und bleibt bitte neugierig aufs Leben, schaut Euch Charly Klauser im Internet an und bildet Euch eine eigene Meinung, aber nichts ein.

Chapeau. Charly, Du bekommst von mir den Charly-Award für ausgedehntes Bewunderungsbürgertum. Hier, bitte schön.

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1653/18: Lied des Tages: Catharina Schorling trieb sich auf Lanzarote herum, „Moon“ ist nun der Dank dafür. #Tageslied


CATT – ‚Moon‘ (Official Music Video)

CATT on: Facebook: https://www.facebook.com/catharinasch… Instagram: https://www.instagram.com/cathachocol… Producer: Benjamin Bistram Mix/Master: Alexander Hauer Drums: Michèl Martins Almeida Video: Michèl Martins Almeida Thanks to Lara Schneider, Halie Nguyen, Sidney Stüder and Timanfaya Nationalpark Lanzarote. © Catharina Schorling, Berlin, 2018

Mister Lava Lava versus Mister Laber Laber.

Schwarzbraun ist das Lavafeld auf Lanzarote. Sie sagt, es ist ihre erste Komposition. Die Welt ist ungerecht: Das klingt doch ganz gut, oder?

Jedenfalls ist sie uns gleich aufgefallen.

This is the evil side of the moon: Das Stück „Moon“ ist heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Ob wir diese Frau noch irgendwann einmal erneut ansprechen: Wer weiß? Oder sie ist keine Eintagsfliege, summserum…♪♫♪♫ – Erst mal warten. Dann mal kieken. Und vor Freude schnell mal kieksen.

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1648/18: Audio-Paparazzi: Was für eine Monotonie Andreas Schmidt ausstrahlt. Hört selbst.

9.5.1981 - Ideal Konzert (alle Fotos: Helge Haselbach, mit Dank)
9.5.1981 – Ideal Konzert (alle Fotos: Helge Haselbach, mit Dank)

Der hier präsentierte Song ist ein wahrlich schönes Schmidteinander.

Das Lied des Tages heute auf blackbirds.tv ist Monotonie von Ideal, großer Song, auch auf dieser Website im Original schon da gewesen.

Hier hören wir eine von Andreas Schmidt (Piano) bearbeitete, zeitgemäße Fassung des Klassikers.

Einordnung: Sechs von fünf erreichbaren Chilischoten. Der Horizont rückt näher und was keiner weiß: Jeder denkt das Eine, doch dafür ist’s zu kalt.

Weitermachen…

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1644/18: Lied des Tages: Panic Appartements ft Charlie Puth We Don´t Talk Anymore #Listen

#MakeWurschtNotWar

Der obige Hashtag ist von mir nur geklaut, aus einem Instagram-Profil von Stevie.B12 hier übrigens.

Der Inhaber des Profils heißt Stefan Braitinger, kommt aus Passau und macht poppige Musik, ja irgendwie muss auch Chili drin sein, es chillt so herrlich, ob rot oder grün, iss Wurscht. Apropos: Da sind wieder bei der Weißwurscht. Was es damit auf sich hat? Ist verlinkt. Ich hab Euch nicht gelinkt.

Heute das Lied des Tages: Stefan Braitinger aus Passau, sein Produktprojekt Panic Appartements ft Charlie Puth We Don´t Talk Anymore

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1643/18: Video: „In meinem Leben“ – performed von Nena

Plattenhülle von "Rette mich" - NENA
Plattenhülle von „Rette mich“ – NENA (1984)


Nena – In meinem Leben (live)

„Man wird nicht alt, weil man eine gewisse Anzahl Jahr gelebt hat, man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt.“ (Nena)

In meinem Leben
Bin ich oft geflogen
Bin ich tief gefallen
Und manchmal auch ertrunken
Ich hab gewonnen
Und ich hab verloren
Und ich bin gestorben
Und wieder neu geboren
Ich hab gegeben
Und ich hab genommen
Und wir haben uns gefunden
Und wir sind so weit gekommen
Ich bin mir nah
Und immer wieder fremd
Das hat was von Alleinsein
Und das mich keiner kennt
Ich will nicht arm sein
Und Geld macht mich nicht reich
Manchmal ist Leben schwer
Und meistens finde ich’s leicht
Ich hab geweint
Und ich hab gelacht
Und endlich rausgefunden
Was mich schöner macht
Ich hab getrunken
Und ich hab geraucht
Und ich hab meine Kräfte
Komplett aufgebraucht
Und wenn ich wieder
Auf die Beine komme
Ist immer wieder Leben
Ist immer wieder Sonne
Und hier bist du hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will
Ich mir nicht vorstellen ohne dich
In meinem Leben
Bin ich oft geflogen
Ich hab auch schon gelogen
Und dich und mich betrogen
Ich flog hinauf zum Himmel
Ich hab geliebt und war davon betrunken
Ich flog hinauf zum Himmel
Und bin ganz tief gesunken
Ich lass mich hängen
Und steh‘ dann wieder auf
Ich leb‘ so gesund
Und Drogen nehm‘ ich auch
Ich zähl‘ die Jahre
Und ich zähl‘ sie nicht
Ich steh‘ im Dunkeln
Und ich mag das Licht
Und hier bist du hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will
Ich mir nicht vorstellen ohne dich
Ich liebe manche Menschen
Und manche lieben mich
Und die, die mich nicht lieben
Die vermisse ich nicht
Ich liebe meine Kinder
Und ich liebe dich
Und manchmal fühl‘ ich gar nichts
Dann fühl‘ ich nicht mal mich
Ich wünsch‘ mir Frieden
Und Gelassenheit
Ein Herz das immer warm ist
Ich bin noch nicht so weit
Und Freiheit tut mir gut
Ich tuh‘ mir manchmal weh
Ich fühl‘ mich stark auch wenn ich gerade, nicht so gerade steh
Meine Angst vorm Sterben
Verwandelt sich in Luft
Löst sich langsam auf, weil mich das Leben ruft
Und hier bist du, hältst meine Hand und lachst
Weil du mich besser kennst als ich
Ich bin verliebt in dich
Mein Leben will ich mir nicht vorstellen ohne dich
Mit dir will ich weiter und ich folge dir
Und du nimmst immer auch von mir
Ich bin verliebt in dieses Leben und
Ich bleib noch mal so lange hier
Bei dir
Ich bleib noch mal so lange hier
Bei dir
Songwriter: Nena Kerner (2009)
© Warner/Chappell Music, Inc

..

Nena ist DIE in Deutschland relevante Frau im musikalischen Zeitstrahl von 1980 bis heute.

In einem berührenden, gefühlsoffenen Moment ihres Lebens gibt sie uns diesen Song „In meinem Leben“. Und Wahnsinn, wie schön. Wie retrospektiv, wie fair. Ohne Bitternis und warum auch?,  schaut Nena auf ihr Leben zurück, auf ihre verschiedenen Männer, nicht auf alle, deucht mir, auf die Väter ihrer Kinder, auf alle wichtigen Gesichtspunkte ihres Lebens und auf ihre Musiker.

Es ist heute so ein Tag, das kann man nicht erklären. Mir ist einfach nach diesem Song. Ich muss ihn einfach einmal als Lied des Tages hier auf blackbirds.tv präsentieren. Am 24. März hat Nena Geburtstag.

Schließlich liebe ich Nena schon ganz lange. Aber Nina Hagen liebe ich noch mehr. Ätschebätsche.

Weiterführend

  • Die deutsche Traumfrau 😉 – und Ja, dazu müsste ich das Copyright von Jim Rakete, dem gottesgleichen deutschen Fotografen schlechthin verletzen, und deswegen kann ich das Foto nicht zeigen. Aber wenn mir Jim das eines Tages erlaubt, werde ich es nachreichen, versprochen. Ich treff ihn nur so selten, inzwischen.
  • Schüttelt den Baum – Shakin the Tree 

1642/18: Video: A Capella macht glücklich – Les Brünettes sind quasi die Töchter Mannheims, vom Jazzgesangsstudium her…

The Beatles Your Mother Should Know (gif)

Du, Bitch? – I’m A Joker, I’m A Smoker, I’m A Midnight Toker… (Steve Miller Band, The Joker) – Große Namen: Herbolzheimer, Neigel, Pellegrini, Brousset

Frauen haben ja einen Stein im Brett bei mir. Ich weiß auch nicht, warum. Wahrscheinlich, weil sie die besseren Sängerinnen sind. Ihre CD Les Brünettes – The Beatles Close Up wurde in den Abbey Road Studios in London aufgenommen. Natürlich nicht an den Mikrofonen, in die die Beatles hineingehaucht haben, wie das unten verlinkte ZDF-Kurzporträt keck behauptet. Sondern in diesem legendären Studio.

Sie beherrschen das Kazoo. Sie singen Satzgesang, fehlerfrei, frank und frei, allergrößte Melodei: Und sie gratulieren einer zu Unrecht verhassten Yoko Ono zum Geburtstag, die wie alle Beatles-Ehefrauen lebenslang viel Ungemach über sich hereinbrechen hat kommen sehen und sie haben die Fab Four auf ihre Veranstaltungsfahnen geschrieben.

Heute das Lied des Tages:

Yes, I’m A witch, Bitch! – Man muss das einfach lieben, hört mal rein.

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1636/18: Audio-Paparazzi: Zwei Coverversionen sind das Lied des Tages und würdigen (auch) die Arbeit der UDK Berlin

Audio 1: Tainted Love

Audio 2: Golden Eye

Ganz recht: Es ist das System des Berichterstatters, einfach nur wahnsinnig gut auszusehen. Ihr wisst das bereits. – Ich seh den Typen da im Werbeprogramm, der sieht gut aus, der macht mich an. Mir laufen keine 1000 Frauen hinterher, warum kann ich nicht so sein, wie der, yeah, yeah? – Kauf dir die Leidenschaft im Husten- und Orangensaft, tonight, den Duft der weiten Welt im Deospray für wenig Geld, geht high, ….sei frei, rauch Marlboro, kauf dir nen Sattel und keep cool… (Radio Wedding (1983), Song: Reklame – Link ganz unten)

Ganz anders die Tonmeistergilde der UDK Berlin: Hier muss sogar der Darmwind nice klingen. In diesem Fall aber sind es zwei schöne Stücke Weltmusikgeschichte, die wir uns heute anhören können und sie werden sehr, sehr gekonnt dargeboten, auch gesanglich: Julia Gamez-Martin hören wir. Die sieht gut aus und klingt sogar auch so.

Tainted Love und Golden Eye:

Es ist, als legte man selbst morgens schon ein Ei. Und heute auch mal zwei.

Heute das Lied des Tages, getreu dem alten Marketingmotto: Ich bin zwei Öltanks, das doppelte Lottchen, hier auf blackbirds.tv.

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1632/18: Positionen: Musik- und Muffins – performed by Alex Sebastian, München

Gesellschaftliche Analogien von Musik- und Muffinkonsum

Weil Millionen von Fliegen nicht irren können, gilt ja als ausgemacht: Das, was am meisten im Radio oder Fernseher gespielt wird, muss die beste Musik sein. Weil wenn sie das nicht wäre, würde sie ja nicht gespielt. Und man kennt ja schließlich zig Leute um einen rum, die den letzten Mainstream Hit auch cool finden. Nicht zuletzt, weil man Cocktailglas schwenkend auf der Afterwork Party am Stehtisch so schön mitwippen bzw. je nach Füllgrad – also … nicht dem Füllgrad des Cocktailglases, sondern dem des schwenkenden … des schwankenden Menschens – immer noch die zweizeilige Hookline mitgröhlen kann. Und weil um einen herum auch alle anderen diesen Bestseller gerade am geilsten finden und am auswendigsten dazu den Fuß rhythmisch in die richtige Richtung bewegen können.

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1629/17: Video: Himmel voller Geigen – Robert Gläser

Arschgeige
Arschgeige


Robert Gläser – Himmel voller Geigen (Offizielles Video)

Am 24.12.2017 veröffentlicht
It’s only Rock’nRoll!

Liebe Fans, Freunde/innen, zum Fest der Liebe, gibt es ein neues Trash Video aus dem 2018 erscheinenden neuen Album von Robert Gläser!
It’s only Rock’nRoll!
www.robertglaeser.de
Robert B bedankt sich herzlich bei:
Nino Zuunami, Dominika Diaz Alonso, Stefan Henning, Dave Anania, Thomas Wolfram, Mathias Künder, Frank Engelmann, Julia Kielpinski, Takis Mitsidis, Simon Allert, Big Joe Stolle, Jörg Weisselberg, Ryan Hoyle, Daniel Hassbecker, Jonas Fehrenberg und Marie Antoinette Berlin!

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* Stille Nacht, heiliger Bimmbamm: In dieser Nacht

1615/17: Video: You’ve got to hide your Love away – Heinz + Angelo Huth #Tageslied

Nighttrain "zuhause" - vlnr: Wolfgang Fritsch, Jürgen Huth, Horst Lippok, Heinz Huth
Nighttrain „zuhause“ – vlnr: Wolfgang Fritsch, Jürgen Huth, Horst Lippok, Heinz Huth


You´ve Got To Hide Your Love Away – Cover by Angelo und Heinz Huth

Angelo Huth sagt, es sei sehr traurig, wenn Menschen wie John Lennon nicht mehr unter uns weilen. Dies veranlasse ihn, diese Musik auch weiterhin zu zelebrieren.

Angelo Huth ist der Sohn von Heinz Huth. Dessen bekanntestes Uhuhhhhuuuuh…. hatte es einst als Hallo Bimmelbahn und mit der Berliner Band Nighttrain in den Siebzigern mehr als achtsam nach chartsoben geschafft. Später fanden sich die Fragmente von Uhuhhhhuhhh…. in einem Song von Boney M. wieder, bevor sie erneut wieder in einem weltweiten Smashhit von Duckface – Barbra Streisand – erneut verwurstet wurden. Es war die Epoche der maschinengetriebenen Samples angebrochen.

Angelo und Heinz Huth haben den Beatles-Song, den eigentlich John Lennon singt, sehr schön aufgenommen. Fast hätten wir uns verschrieben: You’ve got to hide your life away, aber das wäre natürlich Unsinn. Die beiden Musiker – Vater und Sohn – haben genügend musikalische DNA, sodass niemand auf die Idee kommen müsste, dies musikalische Wirken verstecken zu sollen.

Danke, Heinz, danke Angelo. Gefällt.

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  • Heinz Huth gibt uns „Imagine„

#1.613/17: Video: Rainbirds – Tom Waits

Die Rainbirds on Tour, im Vorprogramm: The Doors
Die Rainbirds on Tour, im Vorprogramm: The Doors

 


Tom Waits-Rainbirds (1983)

yes i have got so much to give
and to learn what it takes to give love
i have got so much to give
and to learn what it takes honey yeah to give
i have got so much to give
and to learn what it takes, shoobidooh

Love was already there to be found – Rainbirds (1989)

Wie bringt man eine Berliner Band dazu, sich Rainbirds zu nennen? Nun: Den Songtext des Stücks aus dem Jahre 1983 halte ich geheim. Manchmal sind es nicht die Lyrics, die die Welt bewegen.

Die Antwort gibt Tom Waits 1983 mit diesem Stück gleichen Namens.

Über die Berliner Rainbirds früherer Tage erfährt der Leser hier im Suchen-Modus weiteres. Aus gegebenem Anlass das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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#1.610/17 – Video – ‚Blueprint‘ – performed by Big Fat Shakin‘ – Eine Ode an eine musikalische Freundin.

Icon Coole Covers

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


BIG FAT SHAKIN´ – BLUEPRINT (OFFICIAL VIDEO 2015)

„Blueprint“ (Rainbirds Cover) from the Single „Razzle Dazzle“ iTunes: http://itun.es/de/rnGM9 Amazon: http://amzn.to/1WA78PP Spotify: http://spoti.fi/1P7yx9S https://www.facebook.com/Bigfatshakin

Man kann über die tödliche Zwangsläufigkeit eines europaweiten, lebenslangen Hitgefängnisses mit Häme und Missgunst nachdenken. Über den im Zweifel teuflischen Fluch, ein Lied verfolgt dich als Künstler ein Leben lang. Gehst du auf die Bühne, kommt gleich die Forderung: Los, spiel mal Blueprint. Aber ist man Blueprint, sein Leben lang? Mitnichten.

Oder man sieht das Gute darin: Dass er einen im Zweifel auch künftig ernährt, wenn der Erfolg mal nicht mehr so groß ist. So muss man den Song „Blueprint“ von Katharina ‚Katja‘ Franck (Rainbirds) Blueprint sehen, meines Erachtens. Und davon ab: Es ist einfach ein unglaublich guter Song, vielleicht sogar einer der Besten aller Zeiten. Ein Evergreen. Dass mir die wunderbare Ausnahmestimme der Rainbirds-Frontfrau hier im gezeigten Cover nicht fehlt, liegt am Rockabilly-Style von Big Fat Shakin‘. Shakin‘ All Over: Das haben Big Fat Shakin‘ prima gelöst. In jeder Hinsicht hörens- und sehenswert.

Möge der Song die wunderbare Inspirationsquelle dieses Videos noch lange gebührlich ernähren. Interessiert euch weiterhin für Katharina ‚Katja‘ Francks musikalisches Machen. Im Zweifel zieht sie das Ding auch ganz allein durch, hörte ich mal. Eine durch und durch Musikerin, die nicht an bestimmte Personen, Bandzusammensetzungen oder Konstruktionen gebunden zu sein scheint. Am I in Love with an Alien – better an idea of an alien? Miles Davis wusste: Über Musik muss man nichts schreiben. Sie steht für sich selbst. Sie ereignet sich: Miles stand häufig mit dem Rücken zum Publikum. Ich halte mal die Klappe.

Blueprint als Rockabilly – Likt ruhig die Facebookseite der Rock-A-Billies (link oben). Das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Liebe & Licht.

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1608/17: Video: „Stepping stones“ – Ittai Rosenbaum, Hugo Reydet, Tom Dayan – Und überhaupt: Macht doch mal ne Pause!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Stepping stones – Ittai Rosenbaum, Hugo Reydet, Tom Dayan

Ittai Rosenbaum trio, Berlin Hugo Reydet – bass Tom Dayan – drums Ittai Rosenbaum – piano Composed by Ittai Rosenbaum

Wir hatten schon eins dieser gerade veröffentlichten Videos ein paar Artikel vorher. Macht nichts. Doppelt hält besser.

Onkel Fonk kommentiert auf facebook dazu: „Auch die Pause gehört zur Musik.“ Richtig: Ein paar Artikel lang Pause, denn sonst droht die Gefahr der feindlichen Jazz-Übernahme. Jazz ist nur ein Gesichtspunkt und gehört wie Rockmusik, Reggae und vieles andere mehr zum Aspekt audiophoner Verführung. Aber dann, aber dann: Dann gibt uns das Trio wieder diesen Jazz, den anzuhören dem Berichterstatter Spaß macht. Gut, die Buchhaltung beschwert sich, sie könne sich nicht auf Zahlen konzentrieren. Und hat damit bereits vollumfänglich erfasst, worum es in diesem Stück Jazzmusik nämlich geht: Um Meilensteine, Milesstones, Fragmente von Musik und allem, was zwischen zwei Noten passieren kann oder auch gezielt unterlassen wird. Dass man das Pausieren zwischen zwei Tönen spüren kann. Und nicht Soll und Haben, Storno und Belegaufzeichnungspflicht. Schnöder Mammon oder schierer Jazz, es ist dem Zuhörer geboten, sich dem Ereignis auszuliefern.

Der Berichterstatter aber findet das überhaupt nicht schlimm. Denn wer mag schon Buchhaltung? Argh.

Nein, nein, ganz fein und spirituell. Muss nicht jeder mögen. Wir schon.

Stepping stones, das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Thank You for the music, Ittai Rosenbaum.

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1604/17: Video: Edom – Ittai Rosenbaum. Hugo Reydet, Tom Dayan – Das Lied des Tages auf blackbirds.tv


Edom – Ittai Rosenbaum. Hugo Reydet, Tom Dayan

Ittai Rosenbaum trio, Berlin Hugo Reydet – bass Tom Dayan – drums Ittai Rosenbaum – piano Composed by Ittai Rosenbaum Gregor Schweiger – sound engineer Amir Steklov – camera Jacob Lingesleben – camera, video editor Recorded at Schweiger Studios, Berlin September 8, 2017

Wine is fine, jazzy is quicker: Jazz kann schrecklich sein. Zu free. Free Jazz. Oder Jazz kann herzensschön sein. In der Ruhe liegt die Kraft.

Elegisch. Verträumt. Aufgeräumt. Der klare Klang. Das Trio des Tages mit dem Jazzstück des Tages auf blackbirds.tv

Thank You for the music.

1601/17: Lied des Tages: Sandman von Dana Shanti

Es muss nicht perfekt sein, um perfekt zu sein. Auf diesem Weg reicht zu lieben ganz allein. (Ralph Valenteano: Perfekt sein)

Waiting for the Sandman: Bundestagswahl. Der Sandmann hat versucht, uns Sand in die Augen zu streuen. Dass wir falsch wählen. Der Blick in die Zukunft: körnig, Sand im Auge, Parteien wie Sand im Getriebe. Dana Shanti: Sie hat das Lied des Tages auf blackbirds.tv eingeheimst.

Schuld daran das ausgesprochene Langsamtempo, eine Snareschlagtechnik mit einem Rimshot, bestehend aus zwei „Flams“. Das Herz steht direkt in Flammen. Diese Dopplung macht den Song zu etwas Besonderem. Mein Dank gilt dem kenntnisreichen Drummer, wer immer es war, fand ich auf die Schnelle nicht heraus. Dass es so richtig ist, Dinge wie diese zu spielen, weiß ich aus eigener Erfahrung. Mein Stück hieß letzten Samstag „I Can’t Cry Anymore“ von Sheryl Crow (hier) und ich habe es als Schlagzeuger so begleitet in der Hafenbar in Tegel, wohlwissend, dass diese Dopplung erst den Thrill gibt, den Kick.

Umso überraschter war ich von Dana Shanti, die den Sandman entert. I love it. Thank You for the music, Dana.

Eins noch, bitte, bitte: Geht wählen!

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1599/17: Video: Wege zum Glück sind selten kürzer als 5 Minuten… – Alexander Hoetzingers mondo Undo Orchestra

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra live at the 50th Beate Heymann Fashion Show

The Liverecording of Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra at the 50th Beate Heymann Fashion Show in Berlin, Germany on July, 4th, 2017. This had never been done before and though it was quite a challenge to write and orchestrate all the music in only 3 weeks and to place the orchestra along the catwalk, it turned out pretty marvellous and was a huge success. I want to thank all my wonderful musicians and Peter Hofmann of Beate Heymann Streetcouture for this crazy idea and his faith in me.

Am Anfang erinnern wir uns an „Time“ aus dem Album „The Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd. Kurz. Denn wir erfahren etwas, das noch weit darüber hinausgeht: Wie Kasachen auf Steppenritten, ungarische Viola und mit Schlagzeugsequenzen, für die Tama Octobans eingesetzt werden müssen. – Zwischendrin drückt Hoetzinger immer wieder auf „Undo“, mit seinem gleichnamigen Orchestra, das so herrlich vielschichtig die Töne kalibriert. Und dann alle so „Hej!“

Am Ende haben wir 23 Minuten in positiven Überraschungen Stück für Stück nacheinander gebadet und, überschwänglich gesagt, zwischendrin nicht abschalten können. Spannung. Dramaturgie und letztlich eine großartige Ute Freudenberg mit einem Belcanto, das sich gewaschen hat. Wenn Ute Freudenberg anfängt, den Moment zu zelebrieren, sind wir wieder bei „The Great Gig At The Sky“ von PF, wie oben bereits kurz angerissen. Zwischendrin sehen wir Herrn Meier und Skip Reinhardt, alles alte Bekannte, die auf dieser Website immer wieder Gegenstand von Berichterstattung wurden. Der Berliner Schlagzeuger, Komponist und Studiosus Alexander Hoetzinger hat diese musikalische Vernissage gegeben, welche uns auch an große Filmmusiken erinnert.

Nur der Lagerfeld hat gefehlt, der meint, wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Das heutige Lied des Tages auf blackbirds.tv ist in Wirklichkeit eine fein inszenierte Modenschau mit allem, was Rang und Namen hat. Wir sind tief beeindruckt: Das Lied des Tages auf blackbirds.tv ist ein 23 Minuten umfassendes Gesamtkunstwerk mit sinnlichem Erleben mit Augen, Ohren und einem Schmollmund. Under my thumb: Wir sind verliebt. Großartiger. Bitte mehr davon.

1592/17: Audio-Paparazzi: Anna vR liebt grundsätzlich bei 20 bpm – Sie ist Anhängerin der Slow Love-Bewegung

ANNA VR is a pianist and music producer who is shrugging off the clichés of her industry. After studying classical piano since the age of nine, she saw Herbie Hancock for the first time when she was 14 and realized that there was nothing quite like jazz piano. Her talent was obvious and she was quickly supported with a junior talent promotion, studying jazz piano at Amsterdam’s and New York’s Conservatories. Shortly after working for clients such as DIOR, Louis Vuitton and Mercedes-Benz, she began making pop music for contemporary context where “the playlist principle has become rather prevalent.” Her work seamlessly operates in a landscape of references where jazz piano, Calvin Harris, and Bernini sculptures can freely collide.

Sie hat in Holland klassisches Klavier studiert.

Nun lebt sie schon seit einiger Zeit in Berlin.

Dass sie, wenn auch langsam beständig, liebt, und zwar mindestens Musik, wurde hier schon lange Zeit lang beobachtet: Lang lang.

Jetzt aber isses raus: Sie liebt auf 20 bpm. Oder wie die Spanier sagen würden: Mach mal langsam. Despacito. Argghhh…da isses wieder. Verzeiht.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1591/17: Video: „Say Goodbye“ – Jimmy Gee #Tageslied – Ein elegischer Rundflug übers Gitarrenbrett


Jimmy Gee – Say goodbye (Live)

Veröffentlicht am 24.07.2017
Jimmy Gee – Say Goodbye Live in Kühlungsborn 2017 Konzertgarten West.
Jimmy Gee: Guitar, Eda Schilling: Keys, Oliver Busch: Bass, Leo Sieg: Drums. Sound and cut by Michael Grawe. Cam by Doreen Kaleita.

Nein, die Liste der Filme im Kopfkino ist tatsächlich ziemlich groß, wenn man sich „Say Goodbye“ von Jimmy Gee ansieht bzw. anhört. Im Grunde führt der Titel des Songs auf eine ganz neue, allerdings naheliegende Spur: Say Good Buy! Guten Einkauf, beim nächsten Tonträger bestellen. Link ist unten subversiv eingefügt.

Erst einmal ist da ein Vergleich mit Pink Floyd und Wish You Where Here, genauer Shine On You Crazy Diamond. Diamonds are forever: Aber dann ist dieser Eindruck nach dem Intro auch eher wieder weg und ins Spiel kommen Joe Satriani oder Steve Vai, beispielsweise „In The Name Of God“. Und so muss Gitarre: Du musst heulen können, so schön müssen die Töne sein. Wie auf eines Messers Schneide, dann wieder vom Sustain getragen, und ein paar Tirilis und Jödideldös, um dann arpeggienhaft vom Himmel zu fallen, hinein ins Vergnügen. So ein Stück braucht große Gefühle.

Nein, keine Frage: Das Stück ist wirklich gelungen. Und deswegen heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

Ja, es heißt ja immer: Support Your local dealer. Wir hingegen möchten an dieser Stelle rufen: Support Your local act! Viel Spaß.

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1581/17: Video: ℨωᾰℵℨ!ḉℏ15 – !ՊՊḙԻ ℵ✺ḉℏ ᖱᾰ – Es ist so, wie es ist. Doch sie sind immer noch da….


ℨωᾰℵℨ!ḉℏ15 – !ՊՊḙԻ ℵ✺ḉℏ ᖱᾰ

Bernward Büker (Gesang)
Jürgen Bailey (g)
Jürgen Dehmel (b)
Michael Joch (dr)
Thomas Pflanz (Mundhaar-Monika)

Hilfe! Doch was ist das?

Unternehmen Kuhzunft: Damit Sie auch morgen noch kraftvoll Rock’n Roll hören können.

Wir sehen das Projekt 2015. Laut, ungestüm, drängend.

Wir werden noch mehr hören. Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.