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1183/15: Positionen: Gekommen um zu bleiben. Von Weltgeltung und Bedeutung.

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Eins der großen, letzten ungelösten Probleme: Manch Musikers Weltklang und Bedeutung pflanzt sich nicht fort. Viele Musiker verharren im ständigen Vorspiel. Mehr bei dieser Sache, einer ungebremsten Lust, zu bleiben wäre erforderlich. Der musicus interruptus bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück. Weder der große Akt an sich wird von ihm angestoßen, noch der unabwendbare, zwangsläufige Klimax. Er ist nie zufrieden mit sich selbst und den Anderen. So kann nichts entstehen, sich nichts fortpflanzen. Der gnadenlose Höhepunkt des persönlichen Werkschaffens, eine Attitüde der Andeutung, der Antäuschung und des Verharrens in der Mittelmäßigkeit. Wir sind Helden hat es so formuliert: „Wir sind gekommen um zu bleiben, wir gehen nicht mehr weg.“ – Das ist der „perfekte Fleck“.  #Erkenntnisse #2becontinued

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864/13: Positionen: „To Love Somebody The Way I do“…… – Zum öffentlichen Streit von Sinead O´Connor & Miley Cyrus

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Hast du schon mal die Frau von Stevie Wonder gesehen? Nö.  Na ja, er eben auch nicht. So lautet der Witz über die Blindheit eines der hervorragendsten Musiker zweier Jahrhunderte, in denen uns doch Musik so sehr angeht. Man spottet darüber. Seine Nachrichten läse er beim Bäcker: Auf Mohnbrötchen. Haha, sehr lustig.

Es sind die Blinden, die die Großartigsten sind im Musikgewerbe. Zwei Sehende, Sinead O´Connor und Miley Cyrus, die eine so alt wie eine denkbare Tochter der Ersteren, streiten dieser Tage miteinander. Und übereinander. Es wird geschimpft, gezetert und Gegenstellungnahmen lösen Stellungnahmen in der Öffentlichkeit ab.                               Am Ende: Was soll´s?

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832/13: Positionen: Hilfe, ich höre fremde Stimmen! – Covers spielen oder eigene Stücke? #MSP

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Freiheit ist auch das Recht, dem anderen etwas zu sagen, was der nicht hören will. (Überarbeitung des Luxemburgischen Prinzips von #Freiheit)

Zur hiesigen Überschrift ist von Anfang an eins klarzustellen: Es gibt zu dieser Überschrift keine Idealmeinung und kein Überwiegendes, das allein richtig ist. Für diese Frage kommt es vielmehr auf eine Gesamtgemengelage an. Die Zusammensetzung der Band spielt eine Rolle. Wie auch das kreative Potenzial der Bandmitglieder.

Ich selbst habe in chaotischen, dilettantischen Bands gewirkt, in denen die Covers, die wir spielten, auf eine großartige Art und Weise zweckentfremdet und verwurstet wurden. Und in anderen, in denen ich dachte: Diese Band hat das Talent für mehr als das, was wir machen. Wir könnten Karriere machen. Dazu kam es aber nicht. Warum?

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814/14: Positionen: Von welchen, die umzogen, das Musizieren zu verwirklichen. Ins Umland? Oder ganz woanders hin?

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Der Berliner Musiker hat´s gar nicht mal so leicht. Das Angebot an Mitmusikern ist überschaubar unüberschaubar und was die wenigsten wissen: (Zu) Viele denkbare Mitmusiker sind Brote der Beliebigkeit. Wo aber sind die Originale? Krass formuliert?

Muss auch nicht richtig sein. Ist Wurscht, bitte jetzt nicht an jedem Wort festbeißen. Es geht ums System und gerade nicht um „kleinliches Lesen“ und Nachweisen von Detailfehlern im gewollt Subjektiven.

Die Konzertveranstalter in Berlin erst. Nicht wenige sind echte Ausnahmetalente menschlicher Unberechenbarkeit. Narzisstisch, selbstverliebt, trunken von der eigenen Bedeutungsschwere terrorisieren sie auftrittswillige Musiker, die ihnen zum Munde reden, um Gigs zu bekommen.

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813/13: Positionen: Von nahezu der halben Weltbevölkerung wird der heutige Samstagabend schon mit Spannung erwartet #ESC

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Lena Meyer-Landrut – Satellite – Eurovision Song Contest 2010 Germany(via youtube)

Musikliebhaber erwarten schon mit Spannung den heutigen Abend: Einfach mal den Fernseher auslassen und eine gute, alte CD in die schnell noch wiederangeschlossene Stereoanlage packen! Hach! #ESC #TV off (Morgengedanken der Redaktion)

Der Eurovision Song Contest wird heute Abend ausgestrahlt. Endlich wieder mal Zeit, gute Musik zu hören. Der Fernseher kann ausbleiben. Apropos Fernsehen: Als blackbirds.tv den Song „Confortably Numb“ als #Lied des Tages wiederveröffentlichte, hielt die Interpretin uns doch für einen „deutschen Fernsehsender“, haha. Fernsehsender? Das nicht. Sendungsbewusstsein? Ja, schon. Das ist der Witz im Witz. Die Abkürzung „ESC“ ist PC-Benutzern ohnehin bekannt,…(mehr)…

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812/13: Positionen: Nur kurz die Welt retten, danach ist es vorbei, denn es geschieht viel #MSP

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Nur noch kurz die Welt retten, und danach ist es vorbei.

Das zu erkennen, ist von wirklicher Bedeutung. Das hat den Song von Tim Bendzko auch und vor allem wegen seiner fulminanten Lyrics so bedeutend gemacht. Dabei hat Bendzko alles vorhergesagt, was eintritt. In Kurzform: Man kann ein Album herstellen, dessen Bedeutung überragend ist. Ab diesem Zeitpunkt gibt es eine deutliche Erwartungshaltung. Aus der freiwilligen, eigenen Sache wird eine „Serienverpflichtung“. Nur noch bedeutende, die Welt rettende Songideen am laufenden Fließband. Unmöglich, das zu schaffen.

Shit happens. Das weltbewegende Werk und es folgt dann einfach kein zweites nach, weil sich das mäandernde Publikum schon längst wieder woanders hin verirrt hat. Etwas anderes schick und „lazy“ findet, modern und nun weltrettend. Die zurückbleiben, können höchstens noch versuchen, mit ihrer Musik die Welt ein Stück erträglicher zu machen, bzw. sie geringfügig zu verbessern. So geht´s.

728/12: MSP: Von den Tiraden auf GEMA, Youtube und zum Stand der Verhandlungen dort ein #Linktipp

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Plan B (Berlin) feat. Anne de Wolff – Big Screen Waltz (Live in Hamburg, Molotow, 6. Juni 2012) (via youtube)

Plan B (Berlin) live im Hamburger Molotow am 6. Juni 2012. Zu Gast an der Violine: Anne de Wolff. Der Ton zerrt leider etwas, wir wollten euch den Mitschnitt dieses Moments dennoch nicht vorenthalten. (sagt „Svenson“, Videot)
Kamera: Svenson (http://svensonsuite.de/)
Violine: Anne de Wolff (http://www.annedewolff.de/)
Gitarre und Gesang: Johnny Haeusler (http://planb-berlin.com/)

Der inzwischen wiedererwachte Musiker Johnny Häusler, Blogger, Spreeblick, hat eine umfassende Stellungnahme zum Stand der Auseinandersetzungen abgegeben. Lesenswert, sachlich und argumentativ auf der Höhe. Deswegen verlinkt.

Wäre der Text von Johnny Häusler ein Lied, so bestände übrigens eine „GEMA-Vermutung“. Ist aber nicht. – Der Text klingt wie die weiße Fender TELECASTER, scharf, präzise und, was den Autor betrifft, nicht ungewöhnlich kenntnisreich. Kein Blabla, keine Stimmungsmache. Gut.

727/12: MSP: Vom Alleinstellungsmerkmal musikalischer Konstellationen #Erkenntnisse

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Chick Corea & Gary Burton – Eleanor Rigby(via youtube)

Eine der höchsten Formen zu zitieren, ist das Eigenzitat, merke ich gerade und lächle in mich hinein:

Just another memo to myself: Manche Musiker verbindet man mit Bezugspersonen und ihre Mitmusiker mit ihnen zu verschweißten Doppel- oder Mehrfachpacks. Sie gehören einfach in eine bestimmte, feste, manchmal lebenslange Konstellation. Andere wiederum werden einzeln wahrgenommen. Sie sind omnipräsent und platzgreifend, seht her, hier bin ich. Schön ist immer, wenn man von diesen Konstellationen sagen kann, sie besäßen ein #Alleinstellungsmerkmal. Das ist höchste Form der Kunst, allein oder zusammen Musik zu machen. #Erkenntnisse

Wie wesentlich dies oder ob es nur so scheint, wird die Deutsche Geschichte zeigen. Nicht mehr und nicht weniger. Bis dahin bin ich in Belanglosigkeit begriffen.

670/12: MSP: Wolfgang Wendland, Sänger von „Die Kassierer“ übers Musikgeschäft und wovon er so lebt #Linktipp

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Die Kassierer. Ich muss kacken. Performed by Die Kassierer (via Youtube)

Wie leben eigentlich die Urheber, über deren Rechte derzeit Internetnutzer, Verwerter und Politiker streiten? Künstler, die nicht regelmäßig in den Charts sind, sondern wie die große Mehrheit einfach nur von ihren Werken leben müssen? Künstler wie Wolfgang Wendland, 49, Sänger der Punkband Die Kassierer und ehemaliger Kanzlerkandidat der Pogo-Partei. (schreibt der SPIEGEL einleitend, Link unten)

Das ist harte, musikalische Kost, was „Die Kassierer“ textlich aufführen. Aber es muss offenbar sein. Klare Worte.

Der SPIEGEL hat Wolfgang Wendland, den Sänger der Band, zu Wort kommen lassen. Und weil das im Hinblick auf die Urheberrechtsdiskussion, die Existenz- bzw. Grundsicherung von Musikern in Deutschland und überhaupt zum Songtext des Videos hier oben vorzüglich passt (!!), hat sich blackbirds.tv erlaubt, dieses zusammen mit diesem Lied „Ich muss kacken!“ (als „Lied des Tages“) in die Wald- und Wiesenberichterstattung einzubauen. Nein, man muss auch mal den Mut haben, über seinen Schatten zu springen.

„Von hier an blind“ oder von mir aus „ab hier auf dem äußerst gutgehenden Nacktposter“ des Sängers der Band Die Kassierer – ohne Schwarzgebälk. Großartig, es lebe die deutsche Punkkultur. Wir begreifen, es heißt, hier die Latte höher zu hängen.

(Danke, Thomas Biesel, für die Befruchtung!)

668/12: MSP: Sein Plattenladen heißt Herunterladen! Dietrich Brüggemann denkt über sich selbst nach

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Autor: Dietrich Brüggemann, Berlin – Textlänge: lang – Zwischenanmerkungen: blackbirds.tv

Sven Regener schimpft und wird beschimpft. 51 Tatort-Drehbuchautoren sind sauer und werden gescholten. Der Chaos Computer Club antwortet und kriegt eins auf die Mütze. Alle kloppen sich. Und zwar wegen Urheberrechten sowie einer Partei, die die Piraterie im Namen trägt. Piraten und Netzaktivisten befürchten eine Welt, in der Firmen wie Disney und Bertelsmann auf jedes geschriebene Wort, jede gepfiffene Melodie und jede Zeile Programmcode sofort ihren Copyright-Stempel draufknallen, dem Urheber dafür anderthalb Cent hinwerfen, das Werk die nächsten 180 Jahre in den Kerker sperren und nur für horrende Summen herauslassen. Die Musiker, Schriftsteller und Filmemacher hingegen befürchten eine Entwicklung, bei der ihre gesamte Arbeit von gierigen, bleichen Computerkindern ins Netz gestellt wird und sie bzw. wir alle verhungern. Es gibt zwei Dinge, die mich daran stören.

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626/11: MSP: Peter Plate, Peter Maffay, Bushido & der Bambi

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Die alten Krieger sind müde. Sie bekriegen sich schon lange nicht mehr. Sie haben viel zu teure Flügel in ihren Villen, die auf Hügeln….. #Hans Hartz-Mashup #Bushido #Weg des Kriegers

Soeben hat unser Bambi und dessen mehrfache Verleihung wieder alle zu Tränen gerührt. Besonders hervorhebenswert erscheint uns im Verleihungs-Firlefanz der Verlagsguten um Dr. Hubert Burda der Auftritt von Rosenstolz mit Verleihung eines Bambis für die Wiederauferstehung der Band nach einer selbstverordneten Zwangspause. Und dann ging ein Ruck durch Fernsehdeutschland, Herrn Genscher und alle anderen. Es hieß, Peter Plate nehme ihn gern entgegen, diesen Bambi. Gleichwohl wolle er auch morgen noch in den Spiegel schauen können. Man muss Peter Plate schon wegen seiner großen, persönlichen Bescheidenheit gern haben.

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592/11: open petition: Der Ansatz des Petenten ist interessant, er will Musikausübung mehr erlauben!

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Eine gut formulierte Petition muss fließen, rein fließen, verständlich sein und eine so glasklare Sprache besitzen, dass niemand daran herumdeuteln kann. Es wird schon, aber es muss noch was passieren! – Inhaltlich hat Carsten Haberkorn recht: was die Formulierung angeht, gibt es noch Bedarf zur Überarbeitung. Aber bitte: „Bildet Euch Eure eigene Meinung! Und unterzeichnet das Dingens, wenn Ihr mögt!“

Den Ansatz von Carsten Haberkorn finde ich sehr interessant und vom Grundsatz her begrüßenswert. Ob die Petition nun schon zu Ende gedacht ist, das weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall will ich gern die Gelegenheit nutzen, auf sie hinzuweisen und diesen Linktipp ausdrücklich hier verbreiten. Lest Euch das doch mal durch, aber bitte leise: Sonst sind die Nachbarn gestört. Wie auch immer: Sprachlich kann man an dieser Petition noch feilen und sie feinschleifen, damit sie bspw. eine Petition für und nicht für gegen restriktive Lärmgesetze wird. 😉 

Der Hintergrund ist klar und war hier mehrfach auf dieser Website im Fokus von Berichterstattung und auch eigener Meinung. Aber nun genug „Geseiher“, jeder darf dort hin, es ist kostenlos, kostet nüscht, aber konzentrieren muss man sich schon. Linktipp von hieraus fürs Wochenende. Der Vorgang steht hier unter Beobachtung.

Ich muss weg: Krach machen!  Freiheit, die ich meine….

542/11: Trendbarometer: Geht der Streit GEMA vs. Youtube nach lauten Wortmeldungen in eine neue, entscheidende Runde?

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Wir bedauern zutiefst, erneut über die GEMA in negativer Weise berichten zu müssen, bzw. weitere, etwas aufgefrischte Meinungen, Statements & Positionen herunterzubeten. Denn das ist eigentlich nicht das Kerninteresse dieser Website. Unser Kerninteresse besteht einzig und allein darin, der Berliner Musikszene mehr Geltung, Aufmerksamkeit und Erfolg zu ermöglichen. Durch die „Überbetonung des Juristischen“ stirbt Kultur ein Stück weit ab und wir fragen uns in erster Linie, was wir dürfen und was wir sicherheitshalber lassen? Es wäre doch positiv, wenn sich Websites wie diese schlicht und ergreifend nur und ausschließlich auf die Musik selbst, anstatt auf das Reden über deren Begleitumstände konzentrieren könnte. Die GEMA macht das leider unmöglich. #Meinung

Was sind wir eigentlich, wir „freiwilligen Berichterstatter“? Geschäftsführer ohne Auftrag? Na, jedenfalls ist die Berichterstattung über musikalische Zusammenhänge, wie sie die Berliner Musikszene nun einmal zu bieten hat, ein heißes Pflaster. Für „offene Worte“ werden wir ohnehin nicht belohnt, sondern sogar bestraft. Allerdings haben wir auch sehr frühzeitig darüber berichtet, wie die GEMA als Spiegelfechter von bestimmten Autoren in Deutschland versucht, deren Urheberrechte zu sichern. Das gelang nicht im Wege der Einstweiligen Verfügung. Am 11. September 2010 berichteten wir darüber hier.

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369/10: MSP: Der Stand der Dinge in Sachen Tacheles e.V., Rammstein und „die Neue Deutsche Härte“

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Stichwort: Tacheles, Tacheles reden

Die Sache mit dem Kunsthaus Tacheles e.V. ist gegenwärtig in der Diskussion wie folgt.

Die kreative Mitte Berlins muss erhalten bleiben, das Tacheles ist mit seinem hohen Besucheraufkommen auch wirtschaftlich ein Eckpfeiler des Bezirks. Für die “Stadt der Kunst” – Berlin, sind die selbstverwalteten 30 Ateliers und Galerie- bzw. Theaterräume unverzichtbarer Ort der Produktion und Präsentation von zeitgenössischer Kunst.
Wir fordern: Das kleine Grundstück des Kunsthauses (nur ca. 1250m² von über 23 000m² Gesamtfläche) mittels Erbpacht in eine öffentliche Stiftung überführen – Tacheles sichern. (Unsere Stadt jetzt – Tacheles Reset, Forderung auf der Homepage hier)

Es sind harte Zeiten angebrochen, der Winterdienst versagt und wer weiß, bald ist das Tacheles komplett eingeschneit? Höchste Zeit für funktionierenden Winterdienst und auch für „Streuberichterstattung“, meinen die Betreiber des Hauses an der Oranienburger Str. und setzen mehrere Forderungen Richtung „Regierungsgewalt“ (Aha! Gewalt!) ab.

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194/10: MSP: Vom Umgang unter Musikern und miteinander, von Chemie und offenen Antennen

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Hör ma Rudi hör ma, lass es sein mit der Gitarre. Du haust hier wieder Dinge raus….Da kam mal einer an und sagte: Alter, biste nicht, ich sagte nein!“ (Herwig Mitteregger, Rudi)

Das erste Kennenlernen von Musikern miteinander ist ein zartes Pflänzlein und muss äußerst vorsichtig gehegt und gepflegt werden. Zu unterscheiden ist zunächst und auf der „obersten Ebene“, ob das Kennenlernen einer Profession dient, oder ob das gemeinsame Musizieren als „Funfaktor“ geplant ist. Denn die Profis unterscheidet von den Nichtprofis, dass sie ihre eigenen Einstellungen, Wertungen und Scheugrenzen im Zaun halten (müssen). Es geht um etwas Professionelles: um Geld verdienen. Alles andere ordnet sich dem unter.

Allerdings ist der größte aller Profis, der Rock-, Pop- oder Schlagerstar oder der aus Funk und Fernsehen bekannte Comedian in gewisser Weise auch unprofessionell, nicht so sehr darauf angewiesen, dass es jemand bestimmtes für ihn tut. Der Star kann es sich leisten, Personal nach „eigenem gusto“ auszuwählen und mehr (oder minder) Einfluss auf Form, Mitwirkungsrechte und Individualität seiner MitspielerInnen zu nehmen.

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160/10: Essenziell zur Menschwerdung: Mann/Musiker und auch sonst hat…Regina Gschladt parat!

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facebook-Mashup-Derivat Regina Gschladt

facebook-Mashup-Derivat Regina Gschladt

Das hat ohne jeden Zweifel Regina Gschladt herausgefunden, die als bloggende Fee irgendwo in den Weiten des Webs ihr Blogwesen betreibt, sie meint u.a.:

Ein Thema, das die wenigsten Männer anschneiden, sind Gefühlsdinge. Vielleicht, weil es sie verletztlich macht und es durchaus Frauen gibt, die diese ausnutzen. Absolut selten findet man einen Mann, der seine Gefühle tatsächlich zum Ausdruck bringt. Vielleicht ist das ja der Grund, warum Männer Musiker werden, denn mit Musik lassen sich die simpelsten Worte und die kompliziertesten Gefühle sehr schön ausdrücken (Quelle: officialregs bei Blogspot, Link am Ende des Artikels)

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MSP: Berlin im Trend? Was wünscht sich das Publikum, soll mit der Musik geschehen?

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Live Konzerte erleben in den letzten Jahren einen Boom. Das Publikum wünscht sich die Musik aus der Anonymität des Internet dahin zurück, wo sie die größte Magie entfaltet und zum wirklichen Erlebnis wird – auf die Bühne.“ (Quelle: artribut.de – über uns – 20.02.10)

Offensichtlich: da sind einige Idealisten am Werk. Das Credo ist nachlesbar auf der Website und stellt gewissermaßen eine Selbstanzeige dar:

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