1744/19: Tulipmedia: Wie die Beachtung des Zöllibats zunehmend problematisch wird! #Marktforschung

#Zöllner #Zöllibat #TTT Zöllner T-Shirts

#Zöllner #Zöllibat #TTT Zöllner T-Shirts (aufs Bild klicken)

Schwarz ist die Farbe der Liebe. Oder gelb. Bzw. rot. Orange ist auch denkbar.

Womit wir schon bei den zwei hervorstechendsten Übereinstimmungen unseres gesamten Lebens sind: Die Farbe schwarz. Ich persönlich werde so lange schwarz tragen, bis sie es endlich schaffen, eine dunklere Farbe zu erfinden. Da bin ich mir mit der Adams Family eins, d’accord, wie die Franzosen zu sagen pflegen. Apropos pflegen: T-Shirts, die man trägt, werden gepflegt. Bzw. gehegt. Du musst es mal probieren, die Anderen verlieren. Du kannst auch füsilieren.

Okay: Lassen wir das. Tulipmedia Reseach hat den T-Shirt-Markt abgegrast, wie eine Kuh die Wiesn in den steirischen Alpen. Das Ergebnis: Es gibt Zöllern-T-Shirts, das ist bei aller Freundschaft nicht zu leugnen. Wie dies hier oben im Bild gezeigte, mit einem seitlichen nicht orangenschalfarbenen „Z“ auf rundem Kreis. Der Rest ist schwarz und mir daher nicht ganz grün. Gestolpert bin ich über dieses T-Shirt im Schöneberger Restaurant Tuk Tuk in der Großgoschenstr. – dort leben Indonesier auf großem Fuß. Eventuell heißt die Straße Großgörschen. Alles andere ist unwichtig. Das Bild ist ein gelungenes Selfie: Ich selbst bin das Opfer.

Das T-Shirt zeigt in diesem Fall Spuren meiner Liebe zur Musik und zum Menschen Dirk Zöllner, dessen Fortschreiten ich seit Menschengedenken verfolge. Es ist für 20,- € gegen Vorbestellung zu haben. Ich habe dies aktuell nicht nachgefragt. Ich find es gut, so wie es ist. Das Restaurant kann ich empfehlen, Herrn Zöllner auch.

Das war’s auch schon. Gehabt Euch wohl.

Weiterführend

1731/18: Positionen: Es ist so weit. Die neuen Bundesverdienstkreuze gehen an Musiker. Herzlichen Glückwunsch!

Ich hab auf facebook gesagt: Das ist dann doch mein Land. Warum? Eine kurze Begründung.

Dass diejenigen, die mit einen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden, eine Art Kurzwürdigung in Textform erhalten, ist okay und Teil des Spiels. Schloss Bellevue, üblicherweise. Der Pundesbräsident hält dann die ausführliche, Laudatio genannte Lobpreisung. Niki Lauda ist unbeteiligt. Genug der abgefeimten Formulierungen und eitlen Wortspiele. Regelrecht ins Schwarze trifft Herr Bundespräsident dies Jahr. Ausgezeichnete Ausgezeichnete. Ganz ausgezeichnet.

Otto Waalkes ist ausgezeichnet worden.
Jim Rakete gehört dazu.
Annette Humpe trägt das Kreuz als aller Laster Anfang.
Jocelyn B. Smith hat eins.

Das sind nur einige der diesjährig Ausgezeichneten. Dass ich hier gesondert erwähne, ist subjektiv vollkommen in Ordnung. Alle sind fester, integraler Bestandteil meines Lebens. Mit all diesen Personen verbinden mich seit Anfang der Achtziger Jahre und noch länger (Oh Otto! 1973) inhalatorische Existenzien, ja Molekülbestandteile ihres Schaffens, die ich aufsauge, als hätte ich einen elefantösen Riesenrüssel.

Ohne sie wäre ich nicht zu dem geworden, was ich heute bin. Dafür an die Ausgezeichneten auch von mir und nicht nur vom Bundespräsidenten Danke.

Das habe ich wirklich selten erlebt. Eine Bundesverdienstkreuzverleihung mit lauter Hauptwürdenträgern meines Lebens. Danke, Steini, knorke. Du als Zehlendorfer nä? Aber Spaß beiseite, ich freu mich wie ein Kind. Warum der Bundespräsident das getan hat, hier die Kurz-Würdenbütten.

Otto Waalkes, Hamburg
Verdienstkreuz 1. Klasse

Der gebürtige Ostfriese vertritt seit jeher den Standpunkt: „“Je flacher die Landschaft – desto höher das Niveau““. Von Emden aus hat Otto die Kunstform des „“Blödelns““ in den letzten 50 Jahren auf ungeahnte Spitzen getrieben. Schon als Teenager rockte er mit seiner Amateurband Ostfriesland, doch seine Sprüche und Gags stießen auf noch größeren Beifall als seine Lieder zur Gitarre. Nachdem eher biederen Humor der 1950er- und 1960er-Jahre prägte Otto einen neuen, anarchischen und respektlosen Unernst. 1973 erschien im eigenen Verlag „“Rüssl Räckords““ seine erste Langspielplatte. Seither bringt er mit seinen Wortspielen und Kalauern Menschen aller Alters- und Bildungsstufen zum Lachen. Nicht nur als Komiker, sondern auch als Musiker, Maler, Autor, Schauspieler und Filmproduzent hat sich Otto ein Millionenpublikum erblödelt und ist zu einem leibhaftigen Stück humoristischen Kulturguts geworden.

Jocelyn B. Smith, Berlin
Verdienstkreuz am Bande

Die US-amerikanische Jazz- und Opernsängerin lebt seit Mitte der 1980er-Jahre in Berlin und seit jeher kombiniert sie ihr musikalisches Wirken mit sozialem Engagement. Besonders intensiv unterstützt sie in Kreuzberg die evangelische Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion, die mit Kunst und Kultur gegen die Ausgrenzung von Obdachlosen eintritt. Jocelyn B. Smith leitet dort ehrenamtlich den Chor „“Different Voices of Berlin““, bei dem jeder willkommen ist, ob arm oder reich, mit Wohnung oder ohne. Die Musik verbindet die Menschen über soziale Unterschiede hinweg und lässt sie Gemeinsamkeiten entdecken und Gemeinschaft spüren. „“Different Voices of Berlin““ – nur eines der vielen sozialen Projekte, mit denen Jocelyn B. Smith zeigt, wie Musik Menschen verbinden kann.

Jim Rakete, Berlin
Verdienstkreuz 1. Klasse

Jim Rakete hat der Porträtfotografie in der Bundesrepublik ganz neue Perspektiven verliehen. Seine durch raue Schwarz-Weiß-Fotografie geprägte Bildästhetik zeigt die Porträtierten oft – im Wortsinne – ungeschminkt und seine Bilder bringen uns Prominente, Stars und politische Akteure ebenso nahe wie diejenigen, die im öffentlichen Leben um Wahrnehmung kämpfen müssen. In den 1970er-Jahren hat Jim Rakete in Berlin-Kreuzberg das Kreativbüro Fabrik gegründet, war Musikmanager und hat die Neue Deutsche Welle maßgeblich ins Rollen gebracht. Immer hat aber auch die Fotografie zu seinem Wirken gehört, der er sich seit 40 Jahren ganz widmet. Dabei sorgt Jim Rakete bis heute dafür, dass der Mensch nicht zum Rohmaterial wird, das künstlich optimiert werden muss, sondern dass sein wirkliches Bild erscheint – einmalig, unverwechselbar und unvergesslich.

Annette Humpe, Berlin
Verdienstkreuz am Bande

Sie steht auf Berlin und ihre „“Blauen Augen““ machten halb Deutschland so sentimental. Die Sängerin Annette Humpe gehörte mit der Band Ideal Anfang der 1980er-Jahre zu den stilbildenden Vertretern der Neuen Deutschen Welle. Annette Humpe besitzt die Gabe, die deutsche Sprache besonders originell mit Punk oder Soul zu kombinieren. Ihre unkonventionellen Texte von einst gehören heute zum Kanon im Deutschunterricht und verbinden Jung und Alt. Als Produzentin und Komponistin hat sie mit den Großen von Rock und Pop unseres Landes gearbeitet – und sie hat viele von ihnen groß gemacht. Annette Humpe – seit Jahrzehnten trägt sie in herausragender Weise zum kulturellen Leben unseres Landes bei und ist einer der wichtigsten Köpfe der deutschen Kreativwirtschaft.

(Einzelne Texte zu Preisträgern: Der Bundespräsident)

Ich fasse mal kurz zusammen:

Nie wieder Nationalsozialismus.

Nie wieder rechtes Gedankenschlecht wie Pechmarie auf deutscher tropfender Befindlichkeitsseele.

Bunte Republik Deutschland.

1670/18: Video: In Erinnerungen graben. Mit Jim Morrison, Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore, alles coole Typen

The Doors Are Open - Feast Of Friends


Three Hours For Magic The Jim Morrison Special

Three Hours For Magic The Jim Morrison special (documentary) unknown radio studio recording

Im Grunde befinde ich mich gerade bei Vollzeitarbeit in einer Art Badeurlaub.

Ich suhle mich in Erinnerungen an früher. So wie ich einstmals Bücher über die Geschichte der Doors las. Ich meine, die Sache ist von grundlegender Bedeutung. Bill Gates, der Nachäffer, hat später Microsofts Kernprodukt Windows genannt, aber das war bereits am Ansatz her geklaut. Jetzt haben alle Fenster. Die Sache ging zurück auf die Firma Apple Computer, die man als Erfinder von Windows durchaus zuerst nennen muss. Und jetzt kommts.

Steve Jobs hat sich damals mit Apple Records von den Beatles geeinigt, er werde nicht in Musikbereiche vordringen, denn da genösse Apple sozusagen Markenschutz. Hat alles nicht geklappt, Steve Jobs war nun wirklich alles andere als ein Verlierer. Apple Records wurde bezahlt und finanziell entschädigt. Damit blieben alle Türen für die Nachwelt offen, apropos Türen: Die Türen der Wahrnehmung funktionieren auch weiterhin gut. Wie Ihr an diesem Beispiel sehen werdet: 3 Stunden wunderschöne Kontemplation mit Jim, Ray & Co.. Ich kann nicht anders: Ich muss es weiterempfehlen. So ist nun mal das Internet.

Viel Spaß.