1808/19: Video: Der König von Scheißegalien


Udo Lindenberg – König von Scheißegalien [Walk on the wild side] (offizielles Video)

„Zwischen Ironien und Lapidarien, direkt hinter den Bagatellen, da liegt mein Königreich, im schönen Land Scheißegalien. Immer schön easy bleiben und den Blick für die wesentlichen Dinger im Leben nicht verlieren.“ (Udo Lindenberg)

Lecken Sie sich am Arsch: An meinen kommen Sie nicht ran. Sagt Udo. Die Auskopplung aus einem Moviemento des Glücks für Lindenberg-Fans von Sven Haeusler (Berlin, Svenson Suite). Der Song Take A Walk On The Wild Side ist ja historisch verbrieft und wir müssen uns kaum anstrengen, über ihn nachzudenken. Er fällt uns ganz nebenbei ein und wir fallen nicht vom Glauben ab.

Zuletzt haben wir diesen Song ja selbst schon mal aufgenommen. Wo er ist, ist verlinkt. Viel Spaß.

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1791/19: Statistik: Ich schreib alles mit

Ein Leben lang, was heißt das schon? Wie Wasser läuft die Zeit davon. Und hier die Antwort läuft mit dir. Und nur die Fragen bleiben mir. Die Website schreibt alles mit und loggt und trackt und ganz ehrlich: Nie hab ich Zeit, derlei überhaupt auch nur anzusehen. Alle Jubeljahre gucke ich in Tools und rätsele, was auf dieser Website passiert. Denn eigentlich ist sie nur ein Tool zum Wegschreien von Sachen, die mich interessieren. Andere beispielsweise ertrage ich nicht. Deswegen schreibe ich alles mit. Alltäglich sei der Wahnsinn.

Die Statistik hab ich mir angesehen. Alle Jubeljahre Flieder: Sie wird mitgeloggt seit 2014 ein paar Tools herein kamen, wie Schnee von gestern. A Flock Of Seagulls. High in the Sky.  Ich liste kurz die meistgelesenen Artikel auf, interessehalber.

  1. Video: Martin Grubinger spielte perkussive Traumkadenzen – 59.212 Abrufe
  2. Essentials: Was Udo Lindenberg über Drogen sagt – 37.939 Abrufe
  3. Nachruf: Der deutsche Schlagersänger Bernd Clüver starb … – 28.036 Abrufe
  4. Positionen: Gibt es ein Comeback der gif-Dateien – 23.103 Abrufe
  5. Notizen aus der Provinz: Was Christopher sagt – 20.009 Abrufe
  6. CD Review: Silly veröffentlichte „Alles Rot“ – 19.388 Abrufe
  7. Nachruf: Erinnerungen an Pete W. Bender – 16.115 Abrufe
  8. Leseempfehlung: Was Dur und Moll, und was Musiker auf ihrem Klo – 15.605 Abrufe
  9. Video: Phil Spector, Max Buskohl, A Chord & das Tapetenkleister … – 14.960 Abrufe
  10. Trends: Die beste Background-Sängerin Deutschlands heißt… – 13.986 Abrufe

Das Blatt hat sich gewendet. Der früher meistgelesene namens „Die beste Background-Sängerin Deutschlands heißt….(wie heißt sie denn?) wurde überrollt von Martin Grubingers Traumkadenzen und Udo Lindenbergs kompletter Jahrhundertbeständigkeit – Durch all die schweren Zeiten. Er lässt sich bei MTV Unplugged 2 gerade grenzenlos gut von Svenson Suite des Berliner Filmemachers und Spreeblick-Johnnys Bruder Sven – Oh, Svennie! (The Big Light) – früher: Trouble is) begleiten. Wie schön. Da sind Sentimente drin, die wie Sedimente am Elbgrund mit ihrem Schlamm sein hadern.

Mir persönlich ist der zu frühe, plötzliche Tod des Pete Wyoming Bender am nächsten und bewegt mein Herz noch heute, wenn ich an Pete denke. Ich habe diesen Mann geliebt, wie man sein Schicksal spürt und gibt. Oder so ähnlich.

Wer von Euch sich genauer für diese Top Ten der meistgelesenen Artikel hier interessiert, reüssiert mit dem Suchen-Fenster am Knopf und dem so genannten Tab Browsing. Man sucht etwas und das Suchergebnis öffnet man in einem neuen Tab. So entstand er ja der Begriff: Tabletts. Ist fast so was wie die Ikettes, nur nicht so heiß. Bleibt dran.

Ein Leben lang, was heißt das schon? Wie Wasser läuft die Zeit davon.

1775/19: Personen: Klaus Burger – Freier Tubaspieler

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Spirale quadratisch (Quelle: Klaus Burger, Homepage, eingebunden)

Spirale quadratisch (Quelle: Klaus Burger, Homepage, eingebunden)

 

Eigentlich müsste ein Musiker anders als ein Musikbeamter eine übergeordnete Rolle haben, das ist auch eine Verantwortung. Wie ein Arzt oder ein Schamane….. – sagt Klaus Burger

In der Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook ist ab und an ein Stoßgebet in Rede: Herr Gott, der tubist im Himmel. In diesem filmischen Beitrag aus dem Jahre 1992 von Vera Knümann (via YouTube) wird Klaus Burger vorgeführt. U.a. im Studio, wo er einen rhythmischen Fehler einspielt, den zu korrigieren wiederum kein Ding ist. Anders als das Ding, das er sich vorgenommen hat und im Beitrag unverschämt herzeigt. Er wäscht sein Ding, egal was die Anderen sagen. Schöne Grüße an Oli Hilbring hier.

Diesen Stoßseufzer ohne jeglichen Verzehr geistiger Getränke oder ätherischer Öde ist an nüchterner Begeisterung kaum zu überbieten, oder? Klaus Burger verfolgt inzwischen auch anderswo Befreiung von der eigenen Verbeamtung, wie zum Beispiel in Perm (Russland), wo er sich aufhält, wie wir zufällig erfahren im Rahmen einer Expedition in vier Teilen, die der RBB in seiner Mediathek zum Zwecke gesellschaftlicher Neugier abrufbar ist. Perm, da ist ihm das Herz aufgegangen und nun würde er gern hier bleiben, erfahren wir in Teil 2 von vieren der angesprochenen Doku.

Das Leben ist nicht gerächt. Es wähnt sich weiterhin in Belohnung. Yeah Yeah Yeah.

Viel Spaß.

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